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Jet Li - Teil 1: Seine Hongkong-Filme bis 1997 im Zensur-Überblick

Kürzungen in Deutschland & kuriose Taiwan-Fassungen von Filmen der Martial Arts-Ikone

Am 26. April 1963 wurde Li Lianjie in Peking geboren und im Alter von 8 Jahren begann er mit dem Training der Wushu-Kampfkünste. Von 1974 bis 1979 gewann er dann auch jeweils den Siegertitel der chinesischen Meisterschaften und so war es nicht weiter überraschend, dass man sein Talent auch auf der großen Leinwand in Szene setzen wollte.

Im 1982 entstandenen Debut Shaolin - Kloster der Rächer trat er ursprünglich noch unter seinem richtigen Namen auf, aber bei der Vermarktung des Films festigte sich der Zusatz "Jet" in Anlehnung an seine Schnelligkeit und angeblich für seine rapide Fahrt aufnehmende Karriere. In den folgenden ~ 15 Jahren etablierte er sich als feste Größe des Hongkong-Kinos und speziell Anfang der 90er entstanden einige noch heute beeindruckende Genre-Klassiker.

Genau diese Zeit beleuchten wir auf den folgenden Seiten und legen den Fokus auf irgendwie mit unterschiedlichen Filmfassungen zusammenhängende Aspekte - was hier besonders leicht fiel, denn zu fast allen Titeln haben wir sogar mehrere Vergleiche im Archiv. Gerade taiwanesischen Lang-/Alternativfassungen ziehen sich wie ein roter Faden durch Jet Lis frühe Filmografie und nicht selten kamen auch noch Zensureingriffe bei den ersten deutschen Veröffentlichungen dazu.

© Schnittberichte.com (2018)