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Dolph Lundgren - Zensur-Special Teil 1

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Masters of the Universe

Normalerweise ist die erste Hauptrolle in einem Spielfilm für einen Schauspieler am Anfang seiner Karriere eine große Ehre und Chance. Dolph Lundgren hat an Masters of the Universe aber keine sonderlich guten Erinnerungen. Für ihn waren die Dreharbeiten sehr unangenehm und die Rolle des kultigen He-Man sein "Tiefpunkt" als Schauspieler. Ob er das auch heute nach diversen Videothekengurken der Neuzeit auch noch so sagen würde, ist zwar offen, aber der Film hatte unbestritten so seine Probleme.

Das Produktionsstudio Cannon Films hatte damals schon Finanzierungsschwierigkeiten und so verzögerte sich der Abschluss der Dreharbeiten deutlich. Zudem hatte der Spielzeugkonzern Mattel, dem die Lizenz von Masters of the Universe gehört und der sich folglich die Verfilmungsrechte eine Stange Geld kosten ließ, auch noch inhaltliche Anforderungen. Natürlich ist so ein Film auch ein Marketinginstrument und darf die Zielgruppe nicht verschrecken. He-Man durfte also keine Menschen töten, sondern nur roboterähnliche Wesen.

Dass das Ganze floppte, bedeutete für Lundgrens Karriere zwar keinen sonderlichen Knick, für Cannon Films war es aber ein schwerer Schlag, von dem sie sich nicht mehr erholen sollten. Obwohl Filmemacher Albert Pyun bereits ein Drehbuch für eine Fortsetzung fertig hatte - für die Lundgren eine Rückkehr übrigens verweigerte - mussten wegen des Bankrotts alle Pläne begraben werden. Pyun war aber einfallsreich. Er schrieb das Drehbuch um und verfilmte es später mit Jean-Claude van Damme als Cyborg.

Masters of the Universe hatte trotz der von Mattel verlangten Weichspülung trotdem Zensurprobleme in Deutschland. Obwohl in den Kinos damals ungeschnitten mit FSK 12 erschienen, hatten spätere VHS-Auflagen trotz derselben Freigabe Schnitte vorzuweisen. Auf DVD und Blu-ray wurde dieser Missstand später aber wieder behoben.

FSK 12 (alt) - US DVD

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Kommentare

05.11.2017 07:10 Uhr - SledgeNE
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Für mich noch immer die beste Verfilmung einer Spielzeug-Reihe. Cannon Films war für mich schon damals ein cooler Film-Konzern gewesen - gut das schreib ich jetzt weil ich damals keine 10 Jahre alt war als der Film ins Kino kam - dennoch habe ich mir den Film auf VHS-Kassette oft und sehr gerne angeguckt. Brutal fand ich den Film nicht, eher authentischer als die Zeichentrick-Serie, "Bei der Macht von Greyskull". Ich kann mich noch daran erinnern das in unserer alten Videothek, die leider schon seit über 15 Jahren zugemacht hat, das Kino-Plakat von Madters of the Universe im Schaufenster hing. Gut, das ich den Film auf DVD habe. Einzig Evil Lynn fand ich schon etwas böser als Skeletor.

05.11.2017 12:49 Uhr - RetterDesUniversums
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Coller Film:-) Gut, das ich den Film auf BluRay habe:-)

07.11.2017 14:37 Uhr - GrimReaper
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Anfang und Ende des Films sind gut, der Rest dazwischen plätschert so dahin. Trotzdem schaue ich ihn immer wieder gerne, auch wenn nicht viel von der Vorlage geblieben ist. Der trashige 80er-Jahre Charme ist einfach unereicht! :)
Und er ist mit Meg Foster und vor allem natürlich Frank Langella, der hier eine grandiose, aber skandalös unterbewertete und zu wenig beachtete Performance zum Besten gibt, auch gut besetzt. IMO einer der besten Filmbösewichte aller Zeiten!

12.11.2017 05:12 Uhr - jabbasmith
Kann man drüber diskutieren!Aber hey,als einzigster he-man film,RESPEKT!war aufwendig produziert und hatte seinen zeitgemäßen Stellenwert!klar hat dieses Universum mehr zu bieten als nen scheiss Besuch zur kostengünstigeren Erde!wenigstens hatts jemand versucht

03.11.2018 17:57 Uhr - Ralle87
Nee. Des is einfach nicht meine Welt. Und jetzt Shitstorm ab. 😏

03.11.2018 20:32 Uhr - Sawyer_81
03.11.2018 17:57 Uhr schrieb Ralle87
Nee. Des is einfach nicht meine Welt. Und jetzt Shitstorm ab. 😏


Och, iwo! Geschmäcker sind verschieden! :-)

Ich persönlich liebe diesen Film, natürlich, aus nostalgischen Gründen.
Was haben wir uns den damals nach der Schule oft angeschaut und, teilweise, die
Dialoge mitgesprochen. Vielleicht ist das auch ein verklärter Blick auf diesen
Film, aber er hat einfach Charme. Und Skeletor, Evil-Linn sind richtig coole Bösewichte.
Men-At-Arms und Gwildor sorgen für den netten Humor, sogar die "menschlichen"
Charaktere (von denen eine die junge Courtney Cox ist!) nerven kaum, im
Gegenteil, sie sind sehr sympathisch. Dann noch die kultige 80er-Synchro.
Jaaaa, ich mag den! ;-)

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