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Aufgehobene Beschlagnahmen nach §131 StGB - Teil 1

Die 120 Tage von Sodom

Die 120 Tage von Sodom (Original: Salò o le 120 giornate di Sodoma, 1975) kam gekürzt in die deutschen Kinos und sorgte nicht nur bei uns, sondern in vielen Ländern, für Probleme. In den 70ern kam es öfter vor, dass Amtsgerichte Kinorollen lokal beschlagnahmten, besonders bei den damals weit verbreiteten Eastern.

Und so kam es auch bei diesem Film in vielen Städten. Allerdings wollte die Frankfurter Staatsanwaltschaft bundesweit alle Filmkopien beschlagnahmen lassen, das Amtsgericht lehnte es jedoch ab. Dafür erließ das AG Saarbrücken diese schließlich im Jahr 1976 bundesweit wegen Gewaltverherrlichung und harter Pornografie. Außerdem sprachen sie dem Film den Kunstwert ab.

Ein Jahr später hob das Landgericht Saarbrücken die Entscheidung wieder auf, wogegen die Staatsanwaltschaft in Berufung ging. Diese wurde 1978 vom Bundesgerichtshof letztinstanzlich zurückgewiesen.

Auf VHS kam der Titel dann ebenfalls nur geschnitten in Deutschland auf dem Markt und wurde 1987 indiziert. Auf DVD gab es ihn dann auch uncut, es gab aber ebenso eine fehlerhafte Auflage, die nicht vollständig war. In der FSK-geprüften Version fehlten 24 Minuten (Schnittbericht). Die Folgeindizierung erfolgte im Mai 2012 auf Liste A.

➤ zum Schnittbericht

Kommentare

24.07.2020 17:53 Uhr - D-P-O / 77
Die uncut Blu-ray von Bfi gibt es aktuell für knapp 10 Pfund
bei Amazon UK! :o)

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