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Texas Chainsaw Massacre - Die Reihe im Zensur-Überblick

Wie die Kettensäge über Jahrzehnte der Zensurschere unterlag

Tobe Hooper schuf mit Blutgericht in Texas, hierzulande teils besser bekannt als The Texas Chainsaw Massacre, einen der größten und einflussreichsten Horrorfilme aller Zeiten, der bis heute zahlreiche Fortsetzungen, Prequels und Reboots nach sich zog. Aufgrund der für damalige Verhältnisse angsteinflößenden Inszenierung, der Thematik und dem damit einhergehenden, atmosphärischen Terror sorgte Blutgericht in Texas für Kontroversen und bekam selbstverständlich auch zahlreiche Probleme mit dem Jugendschutz in vielen Ländern.

Wie wir in diesem Special sehen werden, fußt der berüchtigte Ruf der Reihe jedoch vor allem auf einer filmemacherischen Vision, die das genaue Gegenteil zum Ziel hatte. Tobe Hooper wollte die Vorstellungskraft des Publikums nutzen, statt die Gräueltaten plakativ zu zeigen. Das gelang und entwickelte ab dem Zeitpunkt der Veröffentlichung einen immensen Hype, in dessen Bann sowohl die Zuschauer wie auch die Jugendschützer in diversen Ländern gezogen wurden. In der Folge entwickelte sich auch das TCM-Universum immer stärker in die gewalttechnische Richtung, die man ihr zuvor nur andichtete und ist damit der Inbegriff einer sich selbst erfüllenden Prophezeiung.

Aber genug der Vorrede, schauen wir uns sie sägenhafte Zensur- und Fassungshistorie der etwas anderen Horrorfamilie im Detail an.

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