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Polizeiruf 110: Klick gemacht

OT: Polizeiruf 110: Klick gemacht

Herstellungsland:Deutschland (2009)
Genre:Drama
Krimi


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Inhalt: Als sich Kriminalhauptkommissar Friedl Papen bereits am Vorabend seines offiziellen Amtsantritts an seinem neuen Arbeitsplatz einrichten möchte, muss er in den Räumlichkeiten des Präsidiums nicht nur widerwillig eine improvisierte Eloge auf seinen angeblichen 60. Geburtstag über sich ergehen lassen. Kurz zuvor gelingt es Papen mit viel Feingefühl und Verhörgeschick, in einer Vernehmung auch einen alten Mann des Mordes zu überführen. Ein Einstieg nach Maß. Doch damit nicht genug.

Mitten in der Nacht wird der schlaflose Papen zu seinem ersten Einsatz gerufen: Entführung eines Militärangehörigen. Auf dem Nachhauseweg von einer Kasernenfeier wurde das Ehepaar Darkow nachts von einem vermummten Täter brutal niedergeschlagen und der Oberleutnant Rolf Darkow entführt. Weitere Details erfährt Papen am Tatort vom Hauptmann der Feldjäger, Uli Steiger, der sich als eine hübsche Mittdreißigerin entpuppt.

Sie ist von nun an Papens Verbindungsglied zur Truppe und klärt ihn auf, dass in Kundus vor einem halben Jahr ein Sprengstoffanschlag auf einen Bundeswehr-Konvoi unter der Einsatzleitung von Oberleutnant Darkow verübt wurde. Dabei verloren drei deutsche Soldaten ihr Leben. Ein Untersuchungsausschuss hatte jedoch keine Schuld verantwortlicher Befehlshaber festgestellt. Während Hauptkommissar Papen den Polizeiapparat mit Spezialisten und Suchmannschaften auf Hochtouren arbeiten lässt, suchen er und Hauptmann Steiger die Opfer und Hinterbliebenen des Anschlages auf. Dabei werden sie mit der Trauer der Angehörigen konfrontiert, der Wut der Überlebenden und deren Hilflosigkeit, in den Alltag zurückzukehren. Für die Zeit des Überfalls auf Darkow haben die meisten ein wasserdichtes Alibi.

Als der Link zu einem Internetvideoclip an das Verteidigungsministerium geschickt wird, nimmt die Entführung eine neue Dimension an. Darin präsentieren die anonymen Entführer den auf einer Mine stehenden und zu Tode verängstigten Oberleutnant Darkow. In dieser Position würde Darkow nur wenige Stunden verharren können, bis die Mine explodiert. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt. Für Papen und Steiger verdichtet sich der Verdacht, dass alles auf einen Täter aus dem Umfeld des Anschlages hindeutet.

Während Oberst Steiger, der Vater von Hauptmann Steiger, als direkter Vorgesetzter von Darkow seine Hilfe als Minenexperte anbietet, und dabei mit Nachdruck auf den offiziellen Bericht des Untersuchungsausschusses verweist, machen Papens Ermittler den seit dem Anschlag an den Rollstuhl gefesselten Fahrer des Busses, Hauptfeldwebel Peter Jünnemann, endlich ausfindig. Es gibt einige, die am offiziellen Bericht der Bundeswehr zweifeln, Jünnemann ist einer von ihnen. Er will endlich die Wahrheit wissen, aber ist er an der Entführung beteiligt? Und – wird die Zeit reichen, um Darkow zu finden? Darkow, der noch immer auf einer Mine im Wald steht. (Quelle: daserste.de)