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Tom Cody
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Kommentare
11.12.2017 22:30 Uhr - stahlharter Mann, Ein (Review)
Tolle Kritik mit starken Background-Infos zu Walter Hills großartigem Regieeinstieg.
Ich hatte mir letztens erst die Bluray zugelegt. Da wäre eine restaurierte Neufassung sicherlich hochinteressant, aber die Chance darauf schätze ich als weniger als gering ein...leider.

Und du hast vollkommen Recht. So ein Kino wie das von Walter Hill wird heute tatsächlich nicht mehr gedreht. Wahrscheinlich auch ein Grund, dass Hills letzter, wirklich guter Film auch schon mehr als 20 Jahre zurückliegt ("Last Man Standing").
11.12.2017 22:17 Uhr - Bridge of Spies: Der Unterhändler (Review)
Hervorragende Rezension zu einem tollen Spielberg-Film, an den ich mich im Kino nicht so ganz herangetraut habe und erst später auf DVD nachgeholt habe.

Sehr schön ist auch, dass du jede Menge interessanter Fakten und Hintergrundinfos zu diesen auf Fakten basierenden Films mitlieferst. Das mit dem persönlichen Hintergrund bei Spielberg war mir zum Beispiel auch neu.

Die Qualität dieses Films lässt mich natürlich hoffen, dass Spielbergs neues Journalisten-Polit-Drama "The Post" ebenso packend werden wird...
11.12.2017 22:06 Uhr - Bad Boys (Review)
Sehr gute Rezension!

Ich habe den Film damals auf einer Pressevorführung gesehen und das Ding war ein echter Knaller. Völlig überraschend weil, wie du ja schon sehr richtig bemerkt hast, nicht nur Lawrence und Smith hierzulande nahezu unbekannt waren (okay, vom Prince of Bel-Air" hatte ich schon gehört, aber die musikalische Seite von Smith war halt nicht mein Ding), auch Michaele Bay kannte noch kein Schwein. Und dann haut der Kerl ein Debüt raus, dass ihn sofort in die Nähe solcher Buddy-Movie Klassiker wie "Lethal Weapon" oder "48 Hrs." katapultierte.

Lediglich bei den Namen Simpson/ Bruckheimer klingelte was. Jahre vorher gab's da doch mal irgendwie diese kleineren Filme "Top Gun" oder "Beverly Hills Cop".

Die Szene, wenn am Anfang die Figur von Karen Alexander erschossen wird, finde ich heute noch schockierend.

Viele der Gags sind heute noch echte Brüller. Lawrence unbezahlbare Reaktion auf Téa Leonis Erklärungen, was alles so in einer handelsüblichen Wurst landet oder Smith' Reaktion auf die scheißenden Schoßhündchen in seiner Wohnung ("Respekt, wie locker du das alles nimmst. Also, wenn das MEINE Wohnung wäre...hui, da wäre ich aber MÄCHTIG sauer!!!").

"Mooom...hast du nicht gesagt, Dad ist gerade in Cleveland?"
"Der wird sich bald wünschen, er WÄRE da!"
11.12.2017 01:03 Uhr schrieb karacho
Mal für de die es nicht wissen wie Tom Cody (vermute ich mal) der Film basiert auf nem Buch, und dass es da Anspielungen im Sekundentakt gibt war im Buch schon so.

Nicht ganz verkehrt. Dass das Ganze auf einer Romanvorlage basiert, war mir tatsächlich entfallen.
Das heißt leider aber auch nicht zwangsläufig, dass die filmische Umsetzung genau so funktioniert und die Macher nicht doch in die von mir angedeutete, mögliche Falle tappen könnten. ;-)
11.12.2017 00:15 Uhr schrieb TheRealAsh
Aha, daher weht der Wind, da bin ich jetzt aber tatsächlich gespannt. "Die keine Gnade kennen" muss ich mir wohl noch für den Gabentisch wünschen;-) ...

Genau erkannt. Das war auch der Grund, warum ich das Review unbedingt vorher noch einstellen musste. :-)
Ein zweifellos sehr unterhaltsamer Trailer. Der Film reizt mich auf jeden Fall mehr als die x-te Variante des immer gleichen „Weglaufen vor Dinosauriern“-Spiels.

Allerdings sehe ich hier auch die mögliche Gefahr eines visuellen Overkills. Wenn man eventuell versucht, Defizite in einer Story durch CGI-Bombast und ein Übermaß an Zitaten und Anspielungen auf die Popkultur der 80er Jahre auszugleichen, KANN so etwas auch nach hinten losgehen.
Ich warte erstmal interessiert ab, was am Ende dabei herauskommt…
Bedauerlich. Aber gut, dann wird er halt nicht gekauft.

Aha, "Die blutige Antwort auf TRANTINO'S "The Hateful Eight"...Jetzt würde mich ja mal interessieren, wer denn dieser "Trantino" ist, und ob der einfach so den Titel "The Hateful Eight" nutzen darf?

Und Tarantinos Film war denen nicht blutig genug?!? Es gibt schon merkwürdige Leute...

Bei Horror + Western + Spanien denke ich zuerst einmal an den hierzulande immer noch beschlagnahmten "Todesmarsch der Bestien". Wobei...der vor knapp zwei Jahren erschienene "Bone Tomahawk" war ja auch nicht so ganz ohne. Aber anscheinend wurden dort die Gewaltspitzen wohl als weniger selbstzweckhaft eingestuft, als es anscheinend bei diesem Film der Fall ist.
Obwohl...wenn sich "Road to Hell" jetzt nur über irgendwelche Folterszenarien definiert, würde mein Interesse daran doch ziemlich schnell nachlassen...
09.12.2017 17:22 Uhr - ...die keine Gnade kennen (Review)
@TheRealAsh
Thanx! Hier mal einen Blick zu riskieren ist sicherlich nicht verkehrt. Und die Langfassung von "Cinema Classics" gibt's es auch für einen ordentlichen Preis bei amazon (oder anderen Verkaufsportalen) zu finden (nur leider nicht als Bluray...da hätte ich dann sofort zugeschlagen).

@NoCutsPlease
Schön, dass ich auch mal (wieder?) einen Film finden konnte, den du noch nicht kennst. ;-)
Nicht zufällig lese ich gerade auch nochmal (habe da eine ordentliche Second Hand-Variante aufgetrieben) das Buch "90 Minuten in Entebbe" von William Stephenson. Sehr flüssig geschrieben und hochinteressant, obwohl es sogar schon Ende '76 erschienen ist.

@Dissection78
Hui, danke erstmal für die ausführliches Feedback.
Ich musste letztens tatsächlich peinlicherweise feststellen, dass meine letzte Kritik tatsächlich schon über ein Jahr her ist. Die nächste wird definitiv nicht so lange auf sich warten lassen.

Hochinteressant sind dann auch dein zusätzlichen Background-Informationen. ich hab's gleich zum Anlass genommen, zumindest den Namen der Deutschen und der PFLP noch einmal gesondert zu erwähnen.

Das mit Dora Bloch und den ermordeten Exil-Kenianern war mir natürlich bekannt. Die arme Frau Bloch hatte ich nur aus Spoiler-Gründen nicht erwähnt. Das Ganze zeigt aber sehr gut die absolute Skrupellosigkeit im Vorgehen von Idi Amin. In "Der letzte König von Schottland" tauchte ja ebenfalls die Entebbe-Aktion am Rande auf.
Nun ja, jemand der sich selbst den Titel gibt: „Seine Exzellenz, Präsident auf Lebenszeit, Feldmarschall Haddsch Doktor Idi Amin Dada, Viktoria-Kreuz, Distinguished Service Order, Military Cross, Herr aller Tiere der Erde und aller Fische der Meere und Bezwinger des Britischen Weltreichs in Afrika im Allgemeinen und Uganda im Speziellen“, kann eigentlich auch nicht mehr so ganz bei 100%ig geistiger Gesundheit sein.

Dass sich die Entführer der Landshut nach Brigitte Kuhlmann benannten, war mir jetzt auch neu.
Das mit der Ausbildung von RAF-Mitgliedern in Lagern der PFLP wurde doch, meine ich, auch in "Der Baader Meinhof Komplex" behandelt.

"Fun"-Fact am Rande: Die Spezialeinheit "Sayeret Matkal" hat Deutschland bereits 1972 bei der Geiselnahme in München ihre Unterstützung angeboten (bzw. natürlich die israelische Regierung). Das wurde dankend abgelehnt, da die deutsche Polizei sehr wohl alleine mit diesem Problem fertigwerden könnte. Das tragische Ende ist bekannt...
---------------------------------------------------------------------------------------------------------

Alle anderen an der Story Interessierten verweise ich nochmal auf die (hoffentlich tatsächlich) Montag erscheinende Trailer-Tickermeldung. ;-)
Jau, sieht wirklich vielversprechend aus, den will ich auf jeden Fall sehen.
Anders als z.B. bei der Divergent-Reihe, die irgendwo im Nirgendwo versickert ist, hatte hier der zweite Teil bereits ein gute Schippe draufgesetzt,

Eigenständig ohne dabei den ersten Teil bloß zu kopieren, konsequent weitererzählt, visuell wirklich toll gemacht, hohes Erzähltempo und ziemlich düster. Die 12er Freigabe für "...Brandwüste" ist schon ein wenig grenzwertig.

Wenn also der dritte Teil dieses Niveau halten kann oder sogar noch erhöhen könnte...immer her damit!
08.12.2017 22:31 Uhr - ...die keine Gnade kennen (Review)
08.12.2017 20:03 Uhr schrieb Pratt
Tolles Review zu einem eher unbekannten Charles Bronson Film, ich kenne sowohl die urspüngliche Kinofassung als auch die "Extended", die definitiv vorzuziehen ist. Wie schon erwähnt spielt Bronson eher den Stargast. Interessante und relativ detailgetreue Umsetzung der Geschehnisse, aber mit einigen eher zähen Passagen, ich schwanke eher zwischen 6-7 Punkten.

Ich gebe zu, VIELLEICHT bin ich in diesem Fall nicht so ganz objektiv, und für den unbedarften Zuschauer, der jetzt mit den historischen Hintergründen nicht so vertraut ist, KÖNNTE sich tatsächlich die ein oder andere Länge zeigen. Der Fairness halber (auch denen gegenüber, die absolut noch nichts von dem Film gehört haben), würde ich eventuell auch auf eine immer noch sehr solide 7er-Wertung gehen.

Naja, und was die deutsche Kinofassung angeht...dafür dass der Film tatsächlich nur eine TV-Produktion ist, sieht er jedoch hervorragend aus, da kann z.B. "Unternehmen Entebbe" mit seinem billigen Studio-Look echt nicht gegen anstinken.
08.12.2017 19:44 Uhr - ...die keine Gnade kennen (Review)
08.12.2017 19:37 Uhr schrieb JasonXtreme
Saugeil Rezi zu einem Film den ich bisher nicht kenne. Der muss aber schleunigst her! Erstens wegen der Thematik, zweitens wegen der Besetzung, und drittens weil ich ja schon Delta Force mag :D

Thanks.
Ein 4. Grund wird sich dir ca. Mo. 11.12. an dieser Stelle eröffnen, wenn du dann mal einen Blick in die neueste Trailer-Meldung wirfst! ;-)
JA, ein Film den ich unbedingt sehen MUSS, ohne wenn und aber!

Ein sehr guter Trailer - packend, emotional und intensiv. "Entebbe" ist einer der Filme, auf die ich 2018 am meisten warte. Schon jetzt liebe ich die (TV-)Verfilmung " ...die keine Gnade kennen" ("Raid on Entebbe") über dasselbe Ereignis. Wenn dieser Film hier genau so packend und interessant wird...
:-) :-) :-)
07.12.2017 19:11 Uhr - Pandorum (Review)
Erstmal: Jau, schöne Kritik zu einem leider völlig unter Wert gelaufenen SciFi/Horror-Mix. Der Film hat mich damals ebenfalls sehr positiv überrascht.

Aber: Warum erwähnst du den Namen des Regisseurs, Christian Alvart, kein einziges Mal? Es kommt ja selten genug vor, dass ein deutscher Filmemacher so gelungenes Genrekino abliefert. Auch die ebenfalls überzeugende Antje Traue sollte man nicht unter den Tisch fallen lassen. Ich bin ziemlich überzeugt, dass ihr gerade diese Rolle ihren Part in "Man of Steel" eingebracht hat.

Über die Gleichstellung der mimischen Fähigkeiten eines Dennis Quaid mit denen eines Steven Seagal (gibt es da überhaupt welche?) könnte man natürlich auch streiten. ;-)

Der finale Twist in "Pandorum" (der hier selbstverständlich nicht verraten wird) ist ja wohl auch der Hammer!
Wirklich schade, dass der Film so gefloppt ist. Ursprünglich war nämlich sogar mal geplant, das Ganze bei einem Erfolg zu einer Trilogie auszuweiten. Da wird jetzt leider nichts mehr draus werden...
07.12.2017 09:47 Uhr - Safe, The (Review)
Ups, sorry,... verdammter Doppelpost. Jetzt kann ich noch nicht mal mehr ein paar Tippfehler ausbessern ... :-(
07.12.2017 09:47 Uhr - Safe, The (Review)
Gelungene Kritik zu einem ganz interessanten Genre-Bastard. Ganz so hoch wie du würde ich bei meiner Bewertung nicht greifen sondern würde in eher im leicht neutralen bis positiven Mittelfeld einordnen (6-7 Püngsken).

Ich denke mal, Francesca Eastwood wird ihren Weg machen. Insbesondere in dem düsteren Western "Outlaws and Angels" fand ich sie mehr als überzeugend. Talent und gutes Aussehen hat sie, steht seit gut 4 Jahren regelmäßig vor der Kamera und hatte letztens einen Erfolg bei Publikum UND Kritikern mit ihrem (anscheinend) sehr kraftvollen Vergewaltigungs-/Selbstjustizdrama "M.F.A."

PS: "The Vault" heißt übrigens immer noch so. "The Safe" ist nur der deutsche Verleihtitel. Vermutlich dachte sich der Verleiher (wohl zurecht), dass der Durchschnittskunde hierzulande mit "Safe" mehr anfangen kann als mit "Vault".
07.12.2017 05:33 Uhr - Deep Blue Sea 2 bekommt ein R-Rating (Ticker)
07.12.2017 01:08 Uhr schrieb Tyrannosaurus Rex
So sehr ich mir wünsche, dass der Film was taugt: Er kommt vom SyFy-Channel. Und da flackern bei mir direkt die schrecklichen Erinnerungen an "Lake Placid 2" und Co auf.

Autsch...ScyFy-Channel? Das erklärt, warum man da bis jetzt noch nichts großartiges gehört hat.
VoD/DtV...ick hör dir trapsen. Die Hoffnung, dass da was Gutes bei rauskommt, sinkt gerade gegen "Null".
Dann hole ich lieber noch "47 Meters Down" nach (von dem übrigens auch schon ein Sequel angekündigt ist) oder warte auf "Meg". Der ist zwar dann "PG-13", hat aber garantiert einen höheren "Production Value" (plus eine gelungene Vorlage).
06.12.2017 13:40 Uhr - Reindeer Games (Review)
"Where is the goddam Pow-Wow safe?!?"
"The...what???"

Top-Rezension zu einem späten Schmuckstück von Altmeister John Frankenheimer.
Tja, auf Frankenheimer war fast immer Verlass. Ich finde ebenfalls, dass der Film in der Kritik immer ein wenig zu schlecht wegkommt. Ein perfekter Film für die Weihnachtszeit. Alleine die erste Einstellung mit den toten Weihnachtsmännern (der auf der Motorhaube qualmte, glaube ich, sogar noch) finde ich großartig.

Da habe ich auch, Gottseidank, immer nur die Langfassung gesehen. Dennoch gibt es auch hier, in älteren Trailern, Szenen, die es so nicht in die endgültige Fassung geschafft haben (Ben Afflecks Klippensprung?). Schade eigentlich.

"Ihr schickt mich, als Cowboy verkleidet, in ein indianisches Casino?!?"
06.12.2017 03:51 Uhr - Dead Presidents (Review)
Also, deine Meinung zu "Dead Presidents" in allen Ehren (damit, dass der Film bedauerlicherweise nicht den Status hat, den er verdient, hast du ja eigentlich Recht), aber der Text ist leider eine einzige Ansammlung orthographischer Patzer (plus einiger mehr als holperiger Formulierungen), da macht das Lesen echt keinen Spaß.

Sämtliche Regeln für Groß- und Kleinschreibung werden außer Acht gelassen, aus einem Wort werden zwei, andere werden zu einem Wort zusammengezogen usw.
(Um nur ein paar Beispiele zu nennen: Genre Wechsel, Musik Untermalung, ...im vietnam Teil, Drama-teil, schusswaffengeräusche, innenrem Wandel, überfall, trauamatisierene Ereignisse, ...ihn zu nenen, ...vorallem im Vietnam Teil, etc.)

Auch wenn ich jetzt kein großartiges Korrekturprogramm auf meinem PC habe, aber ein solches Gestammel empfinde ich fast schon als Affront gegenüber denjenigen, die sich bei einem solchen Text echt Mühe geben, einiges an Zeit investieren und ihn wahrscheinlich auch mehrmals durchlesen, bevor sie ihn freigeben.

'Sorry' für die harschen Worte, aber das musste ich einfach loswerden.
05.12.2017 07:33 Uhr schrieb Berny
05.12.2017 01:28 Uhr schrieb neothechosenone
Ich glaube vor kurzem einmal gelesen zu haben, dass Liam Neeson keine Actionfilme mehr drehen will, weil er sich solchen Rollen körperlich nicht mehr gewachsen fühlt?!🤔 Ach so, ich sehe gerade dass das hier voraussichtlich der vorletzte ist!

Dass er solche Rollen nicht mehr draufhat, wurde bereits bei Taken 3 extrem auffällig durch unzählige Zwischenschnitte in den Actionszenen kaschiert. Ich meine auch, dass es direkt nach Taken 3 war, dass er erklärte, solche Filme nicht mehr drehen zu wollen/können.

Ich denke mal, so actionlastig oder angefüllt mit z.B. "mano a mano"-Zweikämpfen wird der Streifen sowieso nicht werden (auch wenn der Trailer vielleicht etwas anderes suggeriert). Das Ganze wird eher in Richtung (Psycho-)Thriller tendieren, ähnlich wie "Non-Stop". Was den wirklich hektischen Schnitt bei "Taken" 2 & 3 angeht, da hatte in diesem Fall dankenswerterweise nicht Olivier Megaton das Ruder in der Hand, sondern Jaume Collet-Serra, mit dem Neeson bereits drei mal sehr zufriedenstellend zusammengearbeitet hat.

Bei der FSK-12 Einstufung sind wir übrigens ebenfalls wieder bei "Non-Stop" angelangt, der hierzulande (und in den USA) dieselben Freigaben hatte. Das muss jetzt absolut nichts über die Qualität aussagen. Filme wie "Non-Stop", "Flightplan" oder "Source Code" liefen hierzulande alle "ab 12" und lieferten tolle Unterhaltung ab.
Ich für meinen Teil bin jedenfalls ziemlich gespannt auf den "Pendler" (bin ja selber einer ;-)) und werde ihn mir wohl auch im Kino ansehen...
03.12.2017 11:14 Uhr schrieb Fliegenklatsche
Fand ja die Gummimaske von Spacey im ersten Trailer sowieso eher ablenkend.

Genau mein Gedanke.
Ohne jetzt die leidige "Hat er? Hat er nicht? Wieviel hat er?"-Diskussion um Kevin Spacey wieder aufzukochen, finde ich, dass Plummer sehr viel besser in die Rolle des egozentrischen Milliardärs passt, als der unter jeder Menge Make-Up begrabene Spacey.

Was den Film angeht: der Trailer sieht ja eigentlich recht gut aus. Nur leider schwankt die Qualität bei Scotts Filmen doch manchmal erheblich. Bleibt nur zu hoffen, dass hier nicht am Ende so ein...nun ja, Langweiler wie "The Counselor" dabei herauskommt, der zwar (wie immer bei Scott) schick aussieht, aber die Spannung doch ziemlich auf Sparflamme hält.
Mal abwarten...
Ohne mich jetzt hier in einen (aufkommenden?) Streit einzumischen oder auf eine bestimmte Seite stellen zu wollen...wenngleich ein bisschen unglücklich formuliert, so kann ich doch ein wenig den Frust von Weltraumgott nachvollziehen. Ich habe z.B. auch schon mal eine News geschrieben, die dann nicht genommen wurde (über das Austauschen des Regisseurs bei "Deadpool 2" und die daraus folgenden Konsequenzen). Das kann einen durchaus frustrieren.

Um aber endlich mal wieder auf den eigentlichen Tarantino-Film zurückzukommen:
So GANZ Unrecht hat Weltraumgott mit seinem Kommentar zum Inhalt des Films auch nicht.
Ich habe mich da gerade noch einmal schlau gemacht und gelesen, dass der Streifen, der vorher als "Untitled Manson Family Project" geführt wurde, inzwischen als "Untitled Quentin Tarantino/1969 Project" gelistet wird.

Tatsächlich scheint es sich jetzt also nicht PRIMÄR um Manson und die brutalen Morde am 10048 Cielo Drive zu drehen (was natürlich auch wieder das "..bis jetzt" meiner ersten Aussage unterstreicht). Diese unterschiedliche Gewichtung macht das Projekt dann mit einem Schlag wieder interessanter. Da hat Tarantino durchaus viele Möglichkeiten, ein pralles Zeit- und Sittengemälde über die ausgehenden 60er Jahre und das Ende der Hippiezeit zu drehen (unter anderem besiegelt durch die Manson-Morde und das tragische Altamont-Konzert). In diesem Zusammenhang fällt mir da gerade auch Spike Lees "Summer of Sam" ein, der ja auch mehr war, als nur eine Rekapitulation der 'Son of Sam'-Morde im Sommer 1977.

Von daher ist meine Neugier wieder geweckt, ich warte auf weitere, erhellende Details über Tarantinos kommendes Werk und halte es in der Zwischenzeit mit dem altbewährten Sprichwort : Abwarten und Tee trinken... ;-)
02.12.2017 10:33 Uhr schrieb Dr. Jones
Das jüngere Leute Typen wie Manson nicht unbedingt auf dem Schirm haben ist nunmal der Lauf der Dinge . Frag mal nach Hamann , Fritz Honka oder die Jim Jones Sekte ..
Find ich jetzt nich so schlimm . Sorgen würde ich mir nur erst machen wenn niemand mehr weiß wer z.b Mr.Spock ist ;-)

Fritz...wer??
Nein, Spaß beiseite, hast wahrscheinlich recht. Ist tatsächlich 'ne andere Generation.
Bei 'Mr. Spock' mache ich mir (noch) keine Sorgen, da kommt ja immer noch Nachschub. Für den Bekanntheitsgrad des Namens 'Leonard Nimoy" würde ich jetzt allerdings auch schon nicht mehr die Hand ins Feuer legen wollen... ;-)

(PS: Sorry, für diesen kleinen 'Off-Topic'-Abstecher)
02.12.2017 07:52 Uhr schrieb eisjok
Moin Tom Cody,
warum auf einmal so unsachlich?
Du weißt schon, dass es sich hierbei lediglich um einen Film handelt!? Und selbst wenn's einen dokumentarischen Anstrich bekommen sollte, die Ausrichtung ist doch noch völlig offen.
Ungewohnt von dir und schlimm: Du urteilst ohne genaueres zu wissen, gibst dem Film bereits im Vorfeld keine richtige Chance.

Moin moin, 'Loco' eisjok,
...hm...dem Film "keine richtige Chance zu geben" würde ich jetzt nicht unbedingt behaupten. Weder verurteile ich Tarantino oder fahre gar die Moralkeule gegen die Macher auf.
Zweifellos übt dieses Verbrechen auch heute noch aufgrund seiner enormen Brutalität eine morbide Faszination auf Leser (oder auch Zuschauer) aus.
Aber gerade WEIL der Film (wie detailliert und historisch genau auch immer) auf dieser doch mehr als grausamen Realität aufbaut, fällt es mir persönlich schwer, mich darauf als Unterhaltungsprodukt einzulassen, das auch mit so etwas wie einem Spannungsbogen arbeitet (oder "arbeiten muss"). Auch interessiert mich selber z.B. jetzt nicht die mögliche Motivation von Leuten wie Ted Watson, Linda Kasabian, Susan Atkins oder wem auch immer, vielleicht auch, weil diese Taten mit einem halbwegs gesunden, rationalen Verstand, der nicht gerade von Drogen umnebelt ist, schlichtweg nicht nachzuvollziehen sind.
Darum hat mich ja z.B. auch nicht der an denselben Fall angelehnte "Wolves at the Door" gereizt.
Wer weiß, vielleicht werde ich ja doch noch irgendwann neugierig auf den Streifen (alleine, weil er wie gesagt, von dem von mir hochgeschätzten Tarantino stammt), sobald man möglicherweise ein paar mehr Details erfährt, aber derzeit interessiert mich der Film leider so gar nicht, aber das ist halt auch nur mein persönlicher Geschmack.

P.S.: Letztens musste ich schockiert feststellen, dass ein (jüngerer) Arbeitskollege von mir absolut nichts mit dem Namen "Charles Manson" anfangen konnte! Traurig, aber wahr.
Ich bin ja ein großer Tarantino-Fan, aber sein neuestes Projekt lässt mich bis jetzt völlig kalt.
Irgendwie reizt es mich überhaupt nicht, mir einen Film über dieses kranke Schwein Manson und seine Hippie-"Family"/Sekte bzw. das von ihnen angerichtete Massaker anzusehen.
Gut, dass DER Typ vor 2 Wochen endlich den Löffel abgegeben hat.
Ich weiß zwar noch nicht, wie weit sich der Film auf die Täter- oder Opferperspektive einlässt, aber dennoch finde ich den gewählten Starttermin recht makaber.
Also, mir gefällt's.
Auch wenn Bruce Willis sich die letzten Jahre häufig lustlos und auf Autopilot agierend durch diverse B-Movies schleppte, sieht DIESER Trailer doch eigentlich recht vielversprechend aus.
Das Ganze würde vielleicht auch ohne den Bruce Willis-Part funktionieren und erscheint mir wie ein Mix aus "Vier Brüder" und "Taken". Wenn also die Reviews nicht allzu schlecht ausfallen, werde ich mir den Streifen sicherlich ansehen...
29.11.2017 22:22 Uhr - Priest (Review)
Schöne, sehr unterhaltsame Kritik zum mMn unterschätzten "Priest". Wie Horace Pinker schon treffend bemerkte...der Film ist (trotz vorhandener Schwächen) besser als sein miserabler Ruf.

Mir persönlich gefallen natürlich die zahlreichen Westernzitate. Der Angriff auf die Farm erinnert z.B. sicher nicht zufällig an John Fords Meisterwerk "Der schwarze Falke". Ich meine auch gelesen zu haben, dass die Comicvorlage tatsächlich im "Wilden Westen" spielt.

Das absolute Highlight des Films ist für mich der Angriff von "Black Hat" auf die Stadt, unterlegt von Mozarts "Requiem, Dies Irae".
29.11.2017 21:53 Uhr - Italian Job, The (Review)
Joa, durchaus eine gute Kritik. Es schleichen sich zwar wieder ein paar Fehlerteufelchen ein, aber bei der Beurteilung des Films und seiner Qualitäten pflichte ich dir zu 100% bei.

Nur über das "Ich habe auch nicht das Gefühl gehabt, das man irgendwelche Gimmicks oder Szenen aus anderen Filmen dreist nach verfilmen wollte." könnte man streiten. Schade, dass du mit keinem Satz erwähnst, dass "The Italian Job" selbst ein fettes Remake des großartigen (und gleichnamigen!) Brit-Klassikers "Charlie staubt Millionen ab" (1969) ist. Auch hier ist z. B. das Highlight des Films eine brillante Verfolgungsjagd unter Zuhilfenahme von Mini-Coopern.

Ein Jammer, dass es beim Remake nie zu der geplanten Fortsetzung kam.
Der Streifen interessiert mich auch sehr. Habe bis jetzt nur vor einem Blindkauf zurückgeschreckt.
Schade, dass Pro7 den Film unbedingt zur Primetime zeigen muss. Gerade bei so einem brisanten Thema fände ich es enorm wichtig, die ungekürzte Fassung zu zeigen.

Na gut, zumindest (wenn ich gerade richtig recherchiert habe) folgt am selben Abend eine Wiederholung um 00:55 Uhr. Die wird dann hoffentlich uncut sein.
26.11.2017 11:16 Uhr - Arnold Schwarzenegger - Teil 2: 1993 bis heute (Special)
Ein Film, der bei wiederholtem Sehen dazugewinnt.
Das Hauptproblem ist wirklich die Erwartungshaltung, mit der man an diesen Streifen herangeht. Man darf sich eben NICHT auf einen typischen Schwarzenegger-Actionfilm einstellen, wie es mir bei der ersten Sichtung natürlich auch passierte.
Was einen erwartet, ist ein düsterer, teils recht brutaler und wahrscheinlich gar nicht mal so unrealistischer Cop-Thriller, über ein moralisch mehr als zwiespältiges Sonderkommando, welches sich in einer permanenten, rechtlichen Grauzone bewegt. Und dann kriegt man auch tatsächlich sehr gute Unterhaltung geboten.
26.11.2017 11:04 Uhr - Arnold Schwarzenegger - Teil 2: 1993 bis heute (Special)
Meiner Meinung nach ein völliger Reinfall. Konfus erzählt, ohne wirkliche Highlights...ein echtes Ärgernis. Dagegen gewinnt qualitativ tatsächlich sogar noch der so viel gescholtene "Terminator: Die Erlösung"!

Nicht nur Emilia Clarke war fehlbesetzt, sondern auch der sonst verlässliche Jason Clarke als "John Connor" und der unsägliche Jai Courtney (der auch schon in "Stirb Langsam - Ein guter Tag zum Sterben" das Charisma eines Holzblocks hatte), ausgerechnet in der Rolle des im Original von Michael Biehn so großartig verkörperten "Kyle Reese".

So bleibt als letzter (wegen Schwarzeneggers Alter allerdings sehr kleiner) Hoffnungsschimmer, dass man bei einem geplanten Reboot die Teile 3-5 außer Acht lassen will und direkt (mit zusätzlicher Beteiligung von Linda Hamilton) an "T2 -Judgement Day" anknüpfen will...
26.11.2017 10:43 Uhr - Arnold Schwarzenegger - Teil 2: 1993 bis heute (Special)
Ein durchaus gelungenes Comeback für die "steirische Eiche".
Allerdings würde ich "The Last Stand" nicht als typische "Actionkomödie", sondern aufgrund von Story, Kameraarbeit, Setting und kleineren Anspielungen viel eher als modernen Western bezeichnen.
Auch wenn der Film nicht GANZ der große Wurf geworden ist, bietet er doch sehr gute, mit einigen etwas ruppigeren Szenen garnierte, spannende Unterhaltung.
Ich bin raus, hab' da aber mal 'ne Frage. Nimmt denn dieser Mediabook-Wahnsinn gar kein Ende mehr?
Ja, ich weiß, es bleibt natürlich jedem selbst überlassen, ob er seine Geld für diese, wenn vielleicht auch schicken, aber doch eigentlich eher überflüssigen Kombis ausgibt.

Anfangs hatten die Dinger sogar teilweise noch Sinn, wenn es sich um seltene Neuauflagen, langgesuchte Sammlerstücke oder ungekürzte Fassungen vorher stark zensierter Filme handelte.
Aber nun auch noch "The Arrival"??? Der Streifen ist sicherlich nicht übel, sogar recht geschickt gemacht, aber letztendlich doch nur ein kleinerer SciFi B-Film, der zudem hierzulande auch immer problemlos und ungekürzt ab 12 Jahren erhältlich war.

Wenn vielleicht etwas später noch eine Amaray-Disc hinterhergeschoben wird, ist's okay, aber lassen wir uns wirklich soo einfach das Geld aus der Tasche leiern???
Normalerweise würde ich auch eher sagen, dass das Cover ziemlich egal ist, wenn (wie hier) der Inhalt stimmt.
Aber in diesem Fall frage ich mich wirklich, warum Criterion unbedingt die rudimentären Versuche eines wahrscheinlich angehenden Kunststudenten nehmen musste, der das Ganze vielleicht während der Wartezeit in einem Restaurant auf seine Serviette gekritzelt hat!?!?
23.11.2017 20:43 Uhr schrieb candyman
Ich habe nichts gegen US Kriegsfilme inkl. kitschigen Pathos und übertriebenen Patriotismus.
Das kann niemand besser als die Amis.
Lone Survivor und 13 Hours waren hervorragend.

Aber "true story of the horse soldiers"??
Das klingt doch wirklich nach 70er Jahre Quatsch.
Und die Geschichte war bisher sooo classified, dass kein mensch davon bisher gehört hat?
Mega Bullshit.

Ganz so geheim war es wohl nicht. Es gibt sogar ein Denkmal für die Beteiligten (es steht in der Nähe von "Ground Zero").
http://edition.cnn.com/2011/10/06/us/afghanistan-horse-soldiers-memorial/index.html

Hier sind auch noch ein paar Original-Fotos dabei:
http://www.frontpagemag.com/point/149601/meet-horse-soldiers-who-won-war-afghanistan-video-daniel-greenfield

Wobei ich mir den Streifen sogar dann ansehen würde, wenn es kompletter Hollywood-Bullshit wäre. ;-)
23.11.2017 20:42 Uhr - Once Upon a Time in Venice (Review)
Starke Kritik, auch wenn ich mir den Film sicherlich nicht ansehen werde. Selbst wenn Bruce Willis seine Spielfreude wiedergefunden hätte, haben Mark und Robb Cullen auch das Drehbuch zu dieser grässlichen Gurke "Cop Out" verbrochen, einem der miesesten Willis-Filme, die ich je im Kino durchlitten habe (und ich war eigentlich immer ein Fan von Kevin Smith!).
Deiner Kritik nach scheint "Once Upon a Time in Venice" auch nicht unbedingt dafür geeignet zu sein, meine Meinung über die Cullens zu ändern...
Auch wenn es möglicherweise schick sein mag, gegen amerikanische Kriegsfilme (mit ihrer manchmal durchaus etwas naiven Propaganda) zu wettern...ich werde mir den Film auf jeden Fall ansehen.
Wenn der Streifen (der sogar ziemlich gut besetzt ist) von der Qualität an "Lone Survivor", "13 Hours" oder den französischen "Special Forces" heranreicht, gibt es für mich keinen Grund, das Ding nicht im Kino abzufeiern!
Och ja...warum eigentlich nicht? So für den kleinen Hunger zwischendurch sicherlich zu gebrauchen.
Ins Kino kommt der Streifen bestimmt nicht, aber die Besetzung ist ja gar nicht schlecht. Auf Blauscheibe würde ich da glatt mal 'nen Blick riskieren...
19.11.2017 00:51 Uhr - A Quiet Place: 1. Teaser zum Apocalypse-Horror (Ticker)
Aber hallo! Sieht sehr gut aus - ein verdammt effektiver Teaser, der mich mehr als neugierig macht.
Abgesehen von der faszinierenden Grundidee, vermittelt der Teaser (sogar ohne etwas konkretes zu zeigen) genau das richtige Maß an Suspense und leichtem Schaudern, das ein Film dieser Art nötig hat.
Ich für meinen Teil brauche eigentlich gar keine längeren Trailer mehr. "A Quiet Place" werde ich mir höchstwahrscheinlich auch im Kino ansehen...
18.11.2017 05:28 Uhr - Badlands (Review)
Eine interessante Kritik.
Ich selber würde allerdings "Badlands" sehr viel höher einschätzen und ihm nicht seinen mangelnden Realismus und die Änderungen zur realen Starkweather-Mordserie vorwerfen. Malick hatte etwas ganz anderes vor, als eine genaue Wiedergabe der Story dieses Serienmörders. Gerade die sehr eigene, traumähnliche, fast schon märchenhafte Atmosphäre, die teils lyrischen Momente, die fantastische Kameraarbeit machen den besonderen Reiz von "Badlands" aus.

Einer der letzten Filme von Bill Paxton, "Mean Dreams", ist ebenfalls stark von "Badlands" beeinflusst. Ein paar Jahre zuvor erklärte Paxton im britischen "Telegraph", was für ihn den besonderen Reiz dieses Films ausmacht:

"It had a lyricism that films have only once in a while, moments of a transcendental nature. I've been thinking about this, and it's hard for me to articulate it. You've seen these kinds of moments in other films - they're really hard to pull off, and usually they come off as a pretension."

..."These are moments that have nothing to do with the story, and yet everything to do with it. They're not plot-orientated, but they have to do with the longing or the dreams of these characters. And they're the kind of moments you never forget, a certain kind of lyricism that just strikes some deep part of you and that you hold on to."
(http://www.telegraph.co.uk/culture/film/3599290/Film-makers-on-film-Bill-Paxton.html)

Nichtsdestotrotz bietet dein Review aber einen lesenswerten, zumindest mal etwas anderen Gedankenansatz.

Als weiteren, von "Badlands" inspirierten Film würde ich auf jeden Fall noch "True Romance" nennen, welcher wie "Natural Born Killers" aus Tarantinos Original-Drehbuchentwurf "The Open Road" hervorging. Da wird die Verwandtschaft alleine schon bei der an "Badlands" angelehnten Titelmelodie mehr als deutlich.

Als etwas genauere Verfilmung der Starkweather-Geschichte empfehle ich dir den US-Zweiteiler von 1993 "Murder in the Heartland" ("Heart to Kill") mit Tim Roth und Fairuza Balk als Starkweather und Fugate. Die Verfilmung "Starkweather" von 2004 habe ich leider selber nicht gesehen.
Man nehme „King Kong“, „Jumanji – Welcome to the Jungle“, „Planet der Affen – Prevolution“, „Mighty Joe Young“, „Pacific Rim“, „San Andreas“ und „Jurassic Park“, mixe alles gut durch und füge fürs Aroma einen ordentlichen Schuss „Roland Emmerich“ hinzu - voilà: Instant-„RAMPAGE“.

So richtig geflasht bin ich jetzt nicht. Ist der Film hohl, abgedroschen und vorhersehbar? Zweifellos. Nichtsdestotrotz KÖNNTE das Endergebnis aber trotzdem noch ganz spaßig werden. Mal abwarten wie die ersten Kritiken ausfallen. Ich will jetzt nicht ausschließen, dass ich vielleicht doch mal einen Versuch starten werde…
16.11.2017 14:15 Uhr - Kids von Orlando, Die (Review)
Kerl... du machst mich arm!
Nachdem ich deine (wie immer tadellose und höchst interessante) Rezension zu "The New Kids" gelesen hatte, fiel mir schmerzhaft ein, dass ich mir den Film seit mindestens (nicht nur gefühlt) 25 Jahren, auf jeden Fall nochmal ansehen wollte. Also: kurzerhand an den PC gesetzt und flugs die spanische Bluray bestellt. ;-)
Selbstverständlich steht der Film bei mir ebenfalls schon auf der Liste.
Gute Besetzung, ein fähiger Regisseur und ein Trailer, der mich mehr als neugierig macht...Westernherz, was willst du mehr?
13.11.2017 19:05 Uhr - Black Mass (Review)
Schicke Rezension zu einem leider etwas unter Wert gelaufenen Gangster-Drama.
Zwar würde der Streifen bei mir nicht die Höchstwertung bekommen (sagen wir mal ca. 8/10 ), aber er hat mir doch ein ganzes Stück besser gefallen als (um mal ein neueres Beispiel zu nennen) der Film "Legend" über die mörderischen Kray-Zwillinge (trotz Tom Hardy).

Johnny Depp kann endlich mal wieder beweisen, dass er mehr auf der Pfanne hat als nur noch die "Jack Sparrow"-Masche zu variieren. Alleine die Szene, die übrigens auch im Trailer zu sehen war, wo es um das Verraten eines Familienrezeptes geht, jagt einem einen Schauer über den Rücken.

Wegen "Black Mass" und "Auge um Auge" bin ich jetzt natürlich besonders auf den Western von Scott Cooper gespannt (siehe dazu auch die Trailer-Tickermeldung von heute)...
12.11.2017 20:32 Uhr schrieb freund
12.11.2017 11:49 Uhr schrieb Tom Cody
... Spätestens beim blutverschmierten West Highland Terrier hatte mich der Trailer an der Angel...

Haha, hast du die Rasse gegooooogelt?

Nee, irgendwie hatte ich den Namen noch im Hinterkopf. Yorkshire Terrier waren die noch kleineren Fußhupen, Scotchterrier haben diese längliche Schnauze und Jack Russel-Terrier sind die kleinen, schmalen Intelligenzbestien (in "Crimson Tide" wenig schmeichelhaft als "kleiner Rattenköter" bezeichnet). ;-)
Werde ich mir, glaube ich, auch mal ansehen. Jason Bateman finde ich in seinen Komödien (wie z.B. "Kill the Boss") immer ziemlich amüsant. Vielleicht einfach, weil er etwas biederer und nicht wie ein Grimassen-Kasper à la Adam Sandler wirkt. (der hat zwar auch ein paar gute Streifen, aber die schlechten überwiegen eindeutig).

Der Humor hier könnte ebenfalls auf meiner Linie liegen. Spätestens beim blutverschmierten West Highland Terrier hatte mich der Trailer an der Angel...
10.11.2017 00:10 Uhr schrieb Weltraumgott
Was von „Spotlight“ gehört? Auch Hochspannung ohne Morde und Action.

Yep, "Spotlight war auch sehr gut. Ich denke mal "The Secret Man" wird ebenfalls in dieselbe Kerbe schlagen, auch wenn's hier nicht primär um die Journalisten aber ebenfalls um geleakte Regierungsgeheimnisse geht.
PS: Nichts gegen Mord und Action in Hochspannungsfilmen (oder auch den puren Eskapismus in "Ready Player One"), aber immer nur Lasagne essen wäre auch irgendwann fad. ;-)
PPS: Kennt hier eigentlich noch jemand diese alte Serie "Lou Grant"? Fand ich damals schon klasse.
09.11.2017 19:51 Uhr - Belko Experiment, Das (Review)
Top-Review (wie gewonht)!
Der Film ist mir im Kino durch die Lappen gegangen (lief relativ schnell nur noch in der Spätvorstellung), aber da habe ich mich dann ohne zu zögern in einen Blindkauf gestürzt...und es nicht bereut.
Natürlich sind die Charaktere klischeehaft und wirkliche Überraschungen gibt's in der Story auch kaum, trotzdem unterhält der Film sehr gut, enthält einigen satirische Spitzen und teilweise doch recht heftige Gewaltszenen.
Das Highlight ist aber die von dir bereits erwähnte Szene mit der Untermalung von Tschaikowsky (dessen "Ouvertüre 1812" ich ja dank "Gorky Park", "Blown Away" und "V wie Vendetta" ebenfalls sehr schätze. ;-))
Ich mag den alten Schweden ja ganz gerne, aber DAS hier geht gar nicht. Absolut furchtbar. Ich fand schon "Battle of the Damned" ziemlich mies, aber dieser Streifen wird's wohl noch unterbieten.
Gerade das extrem auffällige CGI-Blut, die billigst einkopierten Helikopter und die von "Jason Xtreme" treffend charakterisierte "Gruppe unsympathischer Spacken" in der billigsten Kulisse, die man bekommen konnte, vermiesen einem die Lust, sich den Film anzusehen.
Wow...sieht wirklich extrem interessant aus. Hochspannung ohne Morde und Action...halt ganz im Stil von "Die Unbestechlichen" ("All the President's Men"). Da war Ben Bradlee übrigens ebenfalls als Herausgeber mit von der Partie.

Meiner Meinung nach gerade heutzutage ein enorm wichtiger Film, bei einem US-Präsidenten, der die Würde seines Amtes permanent mit Füßen tritt, ständig etwas von "Fake-News" grölt und nichts unversucht lässt, den Einfluss einer kritischen Presse mehr und mehr einzuschränken.
Gott sei Dank hat es immer schon Leute wie Ben Bradlee gegeben, die sich durch so etwas nicht einschüchtern ließen.
Den Film werde ich mir auf jeden Fall im Kino ansehen...
07.11.2017 20:41 Uhr - Tod auf dem Nil (Review)
Also sowas! Da hätte ich ja fast (neben der unterhaltsamen "Kong"-Review) und einer längeren, kreativen Schaffenspause (?) "The resurrection of sonyericssohn" verpasst. Asche über mein Haupt.

Die Rezension ist im gewohnt knappen, aber überaus unterhaltsamen und zutreffenden sony-Stil gehalten.

Und??? Welcher ist jetzt tatsächlich der beste "Poirot"? Tony Randall, Albert Finney, Peter Ustinov, David Suchet oder gar Kenneth Branagh???



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