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Chatos Land

Originaltitel: Chato's Land

Herstellungsland:Großbritannien (1971)
Kinostart:26.10.1972
DVD-Premiere:13.07.2004
Blu-ray-Premiere:31.08.2018
Standard-Freigabe:FSK 16
Genre:Western
Bewertung unserer Besucher:
Note: 8,56 (16 Stimmen) Details

Inhaltsangabe / Synopsis:

Chato (Bronson) ist ein Halbblut-Apache, der zwischen zwei Kulturen zu balancieren versucht, zwischen der Treue zu seinem Stamm und den Verlockungen der Welt des Weißen Mannes. Als Chato in Notwehr einen korrupten Sheriff tötet, wird er von der Bürgerwehr des skrupellosen Quince Whitmore (Palance) gejagt. Der frühere Südstaaten-Soldat ... [mehr]

Schnittberichte

18.09.2020 Tele 5 ab 12 - FSK 16
02.12.2010 US DVD - FSK 16 DVD
28.10.2010 BBFC 18 DVD - FSK 16 DVD
21.11.2005 FSK 16 VHS - FSK 16

Fassungen / Cover-Galerie

US-Fassung
USA
DVD: MGM - Western Legends (Verkauf) (PG)
Exportfassung / internationale Version
Deutschland
DVD: Capelight Pictures (Verkauf) (FSK 16)
DVD: MGM (Verkauf) (FSK 16)
Free-TV: BR (18.01.2019 - 23:30 Uhr) (FSK 16)
Free-TV: Tele 5 (13.10.2019 - 20:15 Uhr) (ab 12)
Free-TV: Tele 5 (15.10.2019 - 04:20 Uhr) (FSK 16)
VHS: MGM (Verkauf) (FSK 16)
Blu-ray: Capelight Pictures (Verkauf) (FSK 16)
Blu-ray + DVD: Capelight Pictures - 2-Disc Limited Collector's Edition (Verkauf) (FSK 16)
enthält auch: Exportfassung / internationale Version auf DVD
Großbritannien
DVD: MGM (Verkauf) (BBFC 18)

News

17.07.2018
Charles Bronson-Klassiker wird als limitiertes Mediabook veröffentlicht

Ticker

18.01.2019

Reviews

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Kommentare

20.01.2019 14:45 Uhr - Soulcraft
Auch wenn "Chatos Land" Anfang der 70-er ein Kult-Western war, kann ich doch heute nur fünf Punkte geben.
Dabei gibt es durchaus einiges auf der Habenseite. Der außerordentliche Cast etwa mit allen voran dem eindrucksvoll spielenden Bronson, dem man den Halb-Indianer voll abnimmt und dem natürlich wieder herausragenden Jack Palance (oder fiele jemandem irgendeine Minderleistung von Palance ever ein? Eben.) Aber auch die Supporting Actors spielen groß auf. Simon Oakland (der Name mag nicht so bekannt sein, die Fresse ist es), Richard Jordan (selbiges gilt) und Ralph Waite (Papa Walton), die sich als fiese Indianer-Hasser-Brüder auszeichnen können.
Auch die gedoubelte US-Landschaft (gedreht wurde in Spanien) und wie karg die Kamera sie einfängt, verdienen ein Pluszeichen.

Bei der Figurenzeichnung wird's allerdings dünner. Das fängt mit Chato an, der in der Eröffnungssequenz das fiese Rassistenschwein von Sheriff erschießt, obwohl der ihn lediglich beschimpft hat und dann seine Pistole zieht. Zweiteres wird man als Sheriff ja wohl noch dürfen, auch wenn man willkürlich handelt. Abdrücken tut er aber nicht. So setzt Chato sich also ins Unrecht und bekommt vom Drehbuch mithin keine allzu starke Motivation geliefert. Hätte der Sheriff von hinten daneben geschossen oder Bronson leicht angeschossen, hätte das eine stärkere Rechtfertigung für Chatos Trigger-Happiness ergeben.

Anschließend werden seine Verfolger teildifferenziert gezeichnet, aber immerhin. Zumindest kein blindwütiger Hate-Mob. Nur: Warum zieht Jack Palance sofort seine alte Südstaaten-Uniform an, wird aber weiterhin als recht ausgeglichener Charakter inszeniert? Warum setzen die drei Hate-Brüder sich in der Gruppe durch, obwohl die starke Charaktere aufweist?

Drittes Manko: Dass Chato seine Häscher ausgerechnet in die Nähe seines Hauses führt, wo er dann auch noch seine Frau allein lässt, obwohl er die Verfolger ja noch hinter sich weiß, macht so gar keinen Sinn.

ACHTUNG SPOILER:

Die wird dann natürlich prompt vergewaltigt, wir befinden uns ja immerhin in einem Michael Winner-Film. Entsprechen ist die Szene durchaus voyeuristisch.
Damit hat Bronson/Chato aber nunmehr immerhin eine sehr starke Motivation, den Lynch Mob einen nach dem anderen umzumuckeln, soweit die inzwischen heillos zerstrittene Truppe das nicht selber tut. Was auch wieder nur relativ schwach durch die Gewissens-Konflikte einiger begründet wird und unter dem Strich als Reaktion zu derbe kommt.

SPOILER-ENDE

Besonders spannend, und das sei mein letzter Punkt, ist diese frühe Rambo-Vorarbeit über Rassismus und Selbstjustiz denn zudem nicht inszeniert und hält sich zum Beispiel einfach zu lange bei der Zusammenstellung des Verfolgertrupps auf. Im Übrigen widmet der Film sich viel mehr den Verfolgern als Chato oder dessen Land und entwickelt sich außerdem weitgehend vorhersehbar und so landen wir schließlich bei den erwähnten fünf Punkten.

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