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Eintrag: 01.12.2017

Blade41
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Once Upon a Time in... Hollywood

(Originaltitel: Once Upon a Time in Hollywood)
Herstellungsland:USA (2019)
Kinostart:15.08.2019
Standard-Freigabe:FSK 16
Genre:Drama, Krimi, Thriller
Alternativtitel:#9

Bewertung unserer Besucher:
Note: 7,49 (47 Stimmen) Details

Inhaltsangabe / Synopsis:

Los Angeles im Jahre 1969: Seriendarsteller Rick Dalton (Leonardo DiCaprio) befindet sich auf dem absteigenden Ast, denn der Ruhm seiner Hit-Serie „Bounty Law“ verblasst mehr und mehr und die Angebote des Filmproduzenten Marvin Schwarz (Al Pacino) erscheinen ihm nicht attraktiv. Zu allem Überfluss zieht im Nachbarhaus auch noch ... [mehr]

Fassungen / Cover-Galerie

News

29.10.2019
Mehr Informationen zu Tarantinos neuester Blu-ray, UHD und DVD
24.10.2019
4 neue Szenen mit insgesamt 10 Minuten Laufzeit in neuer Kinofassung
03.08.2019
Deleted Scenes von Tarantinos 9. Film sollen später zu sehen sein
19.07.2019
Neue Schnittfassung geht 2 Minuten länger als in Cannes
26.05.2019
Quentin Tarantino überlegt den Film zu erweitern

Ticker

19.10.2019
06.08.2019
17.07.2019
12.07.2019
20.03.2019
21.07.2018
02.12.2017

Reviews

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Kommentare

14.08.2019 23:14 Uhr - ~Phil~
3x
User-Level von ~Phil~ 1
Erfahrungspunkte von ~Phil~ 25
Ich komme gerade zurück aus einer Zeitreise in die 60er. (ich war in der Premiere) Zuerst das Negative: Der Film hat NULL Story. Man verfolgt im Prinzip "nur" ein paar Charakteren aus dem Film-Business bei ihrem Alltag. Es wird zweieinhalb Stunden am Stück durchgequatscht - Action und Gewalt gibt es ausschließlich in den letzten zehn Minuten. (das Finale weicht dann auch von den tatsächlichen Geschehnissen rund um den Sharon Tate-Mord ab und tischt uns wie schon bei Inglourious Basterds einen alternativen Verlauf der Geschichte auf)

Die Darstellung von Sharon Tate fand ich misslungen; sie wird als selbstverliebte Dauergrinserin portraitiert, die permanent so wirkt, als sei sie auf einer zu hohen Dosis Antidepressiva eingestellt. Aber da im Film-Business (zimindest so, wie Tarantino es darstellt) jeder Akteur irgendwo einen psychischen Knall hat, passt das letztendlich doch wieder ins Bild.

Nun das Positive: Der Zeitgeist der 60er lebt bis ins Detail; so ziemlich jeder Promi aus dem damaligen Film-Business hat irgendwo im Film seinen Auftritt.
Die Dialoge sind brutal gut geschrieben - auch deswegen, weil sie diesmal nicht so abstrakt daherkommen wie bei Tarantinos Gangster-Filmen, wo sich die Gangster plötzlich grundlos über McDonalds aus Holland unterhalten oder Ähnliches. Die Dialoge aus OUaTIH hingegen dienen wirklich dazu, die Charaktere auf vielschichtige Art zu beleuchten. Obendrein vergehen die zweieinhalb Stunden nicht ohne Grund so fliegend schnell - das geht nur, wenn die Dialoge spitze sind.

Wie bei Tarantino üblich, vermischen sich völlig überflüssige Sequenzen mit solchen, die später im Film wichtig sind; die Western Elemente sind fast vollständig aus Italo-Filmen der 60er zusammengeklaut und werden dabei gleichzeitig parodiert und glorifiziert. Der Humor ist stark angeschraubt worden; der Film ist im Grunde als Komödie zu sehen.
Der Charakter von DiCaprio ist mit Abstand der Stärkste - ein psychisch labiler Borderliner, der ständig zwischen Euphorie und Nervenzusammenbruch balanciert und am Set um sein Leben spielt (was die klassische Film im Film-Situation ergibt) und damit emblematisch für den ultimativen Prototyp eines Schauspielers steht.

Die Sequenzen, wo man Brad Pitt zusieht, wie er seinen Alltag als Stuntman meistert, sind im Prinzip ALLE überflüssig im Sinne davon, dass sie den Film irgendwie voranbringen, aber da die Dialoge so gut geschrieben sind, kommt auch hier keine Langeweile auf.
Der Aspekt, dass man viel zu oft viel zu lange Leuten dabei zusieht, wie sie mit dem Auto durch die Gegend fahren, kann hier und da für Irritationen sorgen. Man sieht Brad Pitt, wie er durch die Gegend fährt, Brad Pitt, wie er sich und seinem Hund Essen kocht, Brad Pitt, wie er eine Hippie-Kommune besucht, wie er einem Hippie die Fresse poliert und - als Highlight - Brad Pitt auf LSD im Blutrausch.

Für mich ist das Tarantinos bester Film seit den 90ern. Ausstattung, Dialoge, Kamera und Charaktere sind meisterhaft. Und ohne die vielen Belanglosigkeiten (man könnte den Film sicher problemlos auf 100 Minuten herunterkürzen, ohne dass Substanz verloren geht - es gibt ja keine fortlaufende Story) würden die sparsam gesetzten Höhepunkte womöglich auch viel von ihrer Wirkung verlieren. Übermäßig viele Szenen werden wohl nicht im Gedächtnis bleiben - dafür wird viel zu viel gequatscht - aber das bombige Finale entschädigt für fast alles.

8/10



EDIT 1: Rechtschreibfehler und SHARON Tate´s Name korrigiert, den ich peinlicherweise falsch geschrieben hatte

EDIT 2: Ursprünglich wollte ich 9/10 Punkte vergeben, allerdings habe ich im Kino mitbekommen, dass einige den Film langweilig fanden. Ich vermute, die filmischen Qualitäten von UOaTIH springen einem umso stärker entgegen, wenn man selbst ein riesen Filmfan ist. All diejenigen, die kein Auge oder keine Ahnung von der Metaebene eines Films haben und rein wegen Action oder Gewalt ins Kino gehen (was dahingehend nachvollziehbar ist, dass grundsätzlich wohl niemand ins Kino geht, nur um zweieinhalb Stunden gequatsche zu hören), werden diesen sicherlich zäh finden. 9/10 Punkte für ein Werk, das geschätzt 1/5 aller Zuschauer als zäh einstufen werden, empfand ich dann doch als zu hoch gegriffen

06.01.2020 21:32 Uhr - Boo´ya Man
User-Level von Boo´ya Man 2
Erfahrungspunkte von Boo´ya Man 52
Toller 9. Tarantino Film.
Besonders gut waren Brad Pitt & Margot Robbie.
Film ist ein detail-verliebte 60er Jahre Umsetzung.
Einzig zu bemängeln wäre für Mich:
- Cameo Auftritt von Charles Manson
- kein Mord an Sharon Tate

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