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Boarding School

Herstellungsland:USA (2018)
Blu-ray/DVD-Premiere:16.11.2018
Standard-Freigabe:FSK 16
Genre:Horror
Bewertung unserer Besucher:
Note: 6,88 (8 Stimmen) Details

Inhaltsangabe / Synopsis:

Die nächtlichen Schreie des von Albträumen geplagten 12-jährigen Jacob (Luke Prael) sind für seine Eltern kaum noch zu ertragen. Als seine Großmutter stirbt, wird das Verhalten des ohnehin schon hochsensiblen und überängstlichen Jungen immer sonderbarer. Restlos überfordert suchen Jacobs Eltern Hilfe bei dem strengen Schuldirektor Dr. Sherman (Will ... [mehr]

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Reviews

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Kommentare

25.11.2018 21:28 Uhr - spobob13
Eine Coming of Age Story mit einigen Horrorelementen angereichert. Der Film ist zwar etwas wirr, jedoch ist der Cast, besonders die jugendlichen Darsteller, ganz gut.

Sorry fetter Spolier (anders kann ich das nicht begründen):
Ich werde mir den Film kein zweites Mal anschauen, den zu Ende hin wird aus der Hauptperson eine fiese Mädchen-hassende Tunte, die einen völlig unmoralischen widerwärtigen Mord begeht.

Und weil der Mord so absurd amoralisch ist, kann ich die Hauptperson nur noch hassen. Bitte nicht falsch verstehen - hab nix gegen Homosexualität - es geht hier nur um den Mord und das die ganze Sache zum Ende noch glorifiziert wird. So soll der Mistkerl noch als kleiner Held rüberkommen.


14.01.2019 12:16 Uhr - danny217
1x
Der Film hat mir ziemlich gut gefallen. Von Anfang bis Ende.

25.02.2019 19:54 Uhr - Soulcraft
Ich hab jetzt einige Besprechungen zu dem Film gelesen. Was mich am meisten überrascht: Fast niemand erwähnt die Meta-Ebene. Für die meisten ist der 12-jährige ("fast 13!") Jacob nur ein Homo oder ein Transmädchen, weil er allein zuhaus im Kleid seiner Großmutter zu Tangomusik tanzt.
Dabei gibt es zu der und ihren Erlebnissen in der Nazizeit eine direkte Seelenverbindung. Dass Jacob Jude ist, wird interessanterweise im Film nie erwähnt, immer ist nur von "your people" die Rede. Thematisiert wird das also mehrfach, nur nicht ausgesprochen.
Dass Internat (Boarding School), auf das Jacob dann gehen muss, weil sein Stiefvater ihn beim Tango erwischt, stellt sich als Minischule für Problemkids heraus.
Erst dort schleichen sich so langsam die Horrorelemente ein. Die merkwürdige, subtil andersartige Atmosphäre in der Schule gelingt Regisseur Boaz Yakin ziemlich gut, woran die hervorragenden Jungdarsteller großen Anteil haben. Luke Prael (Jacob) agiert überragend, ebenso wie die unheimlich hübsche Sterling Jerins ("Conjuring 1 + 2"), der eine große Karriere vorauszusagen wohl nicht allzu gewagt ist.
Hinzu kommen zwei Darsteller, die einen Touretti und einen Autisten ebenfalls extrem überzeugend darstellen. So gut hab ich das selten gesehen. (Mir fiel beim Schauen etwa die misslungene Darstellung von Keira Knightley in "Eine dunkle Begierde" ein).
Die dunkle Atmo des Films kulminiert schließlich in einer gänzlich unerwarteten Story-Entwicklung, die womöglich als Analogie zur Shoah zu lesen ist und sich so im letzten Drittel ihre 16-er FSK redlich verdient. Unter dem Strich geht das zwar zu Lasten der Plausibilität und der Geschichte fehlt ein klarer Fokus. Trotzdem weiß die Erzählung aus genannten Gründen zu faszinieren und ungewöhnlich ist sie allemal. Sechs Punkte.

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