SCHNITTBERICHTE | # | A | B | C | D | E | F | G | H | I | J | K | L | M | N | O | P | Q | R | S | T | U | V | W | X | Y | Z
Titel suchen:
Vampire : The Masquerade - Swansong · Es gibt sie wirklich · ab 47,99 € bei gameware Grand Theft Auto V · Neu · ab 42,99 € bei gameware

Anonymus

Originaltitel: Anonymous

Herstellungsland:Großbritannien, Deutschland (2011)
Kinostart:10.11.2011
Blu-ray/DVD-Premiere:16.05.2012
Standard-Freigabe:FSK 12
Genre:Drama
Bewertung unserer Besucher:
Note: 6,50 (2 Stimmen) Details

Inhaltsangabe / Synopsis:

Angesiedelt in der politischen Schlangengrube des elisabethanischen Englands, spekuliert ANONYMUS über eine Frage, die schon seit vielen Jahrhunderten zahlreiche Wissenschaft-ler und kluge Köpfe von Mark Twain und Charles Dickens bis hin zu Henry James und Sigmund Freud beschäftigt hat, nämlich: Wer war der Autor der Stücke, die William ... [mehr]

Fassungen / Cover-Galerie

Deutschland
DVD: Sony Picture - Digibook (Verkauf) (FSK 12)
DVD: Sony Pictures (Verleih/Verkauf) (FSK 12)
Blu-ray: Sony Pictures (Verleih/Verkauf) (FSK 12)
Blu-ray: Sony Pictures - Digibook - Limitiert (Verleih/Verkauf) (FSK 12)

Kommentare

07.03.2012 16:19 Uhr - schobi
1x
DB-Helfer
User-Level von schobi 4
Erfahrungspunkte von schobi 205
Roland Emmerich, der ja bekanntermaßen eher als Fachmann für Unterhaltung der Marke seicht gilt, überrascht mit einem im 16. Jahrhundert angesiedeltem Verschwörungs-Thriller und Historien-Krimi rund um das Schaffen William Shakspeares. Der Plot beschäftigt sich dabei mit der reizvollen Theorie, dass Shakespear kein einziges seiner Stücke selbst geschrieben hat, sondern ein simpler Analphabet war, der nur als Mittelsmann benutzt wurde. Um diese Ausgangslage spinnt Emmerich ein bisweilen unübersichtliches Konstrukt aus zahlreichen Figuren und Zeit-Ebenen, die dem Zuschauer höchste Konzentration abverlangen. Dabei wäre diese Verkomplizierung gar nicht nötig, da die Prämisse an sich genug Potenzial bietet.

Fazit: Eine spannende Geschichte mit guten Dialogen und überzeugende Darsteller vor einer gelungenen Ausstattung - Emmerich's Versuch einen Film abseits von sinnbefreiten Zerstörungsorgien zu drehen ist überraschend gut gelungen. Leider bremst er sich selbst etwas aus, in dem er die eigentliche Handlung aus den Augen verliert und somit auch der Zuschauer schnell die Übersicht verlieren kann. Auch die Darstellung der legendären Bühnenstücke und des Theaters im Allgemeinen hätte etwas mitreißender ausfallen können.

kommentar schreiben

Um Kommentare auf Schnittberichte.com veröffentlichen zu können, müssen Sie sich bei uns registrieren.

Registrieren (wenn Sie noch keinen Account hier haben)
Login (wenn Sie bereits einen Account haben)