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Veröffentlicht am von The Undertaker

Avatar: The Way of Water - Neuer Trailer

Mit Avatar: The Way of Water sollte die Fortsetzung des Kassenschlagers aus dem Jahr 2009 ursprünglich bereits 2014 in die weltweiten Kinos kommen. Da James Cameron aber an einer größeren Story arbeitete, die noch vier Filme umfassen soll, wurde der zweite Teil stets weiter verschoben.

Final kommt er nun am 14.12.2022 (der Vorgänger erhielt zuvor ab dem 23.09.2022 weltweit noch ein Kino-Re-Release) und alle zwei Jahre soll dann bis 2028 ein weiteres Sequel erscheinen. Mit dabei sind Sam Worthington, Zoe Saldana, Stephen Lang und Sigourney Weaver sowie Kate Winslet. Hier ist ein neuer Trailer:

Mehr zu: Avatar: The Way of Water (OT: Avatar: The Way of Water, 2022)

Aktuelle Meldungen

Kommentare

23.11.2022 00:10 Uhr - Leela
4x
Der erste war echt ein Erlebnis im Kino, der zweite wird irgendwann mal zuhause geguckt. Wirklich abgeholt hat mich der Trailer auch nicht...

23.11.2022 00:37 Uhr - shining237
2x
Alle 3 Trailer sind mega .ich kann es kaum erwarten . Dieser Film wird neue Maßstäbe setzten . James Cameron eben. Einer der letzen Visionäre in Hollywood.

23.11.2022 01:10 Uhr - doppelteglasur
10x
Welche Maßstäbe? Das danach wieder für mehrere Jahre jeder zweite Film in 3D ins Kino kommt um mehr Geld verlangen zu können? Wie es Anno dazumal schon war!? Denn das selbe hat man auch damals gesagt und was ist passiert? Kein Mensch redet heute mehr über Avatar. Inhaltlich und Story lassen wir mal beiseite. Was hat der Film denn erreicht, außer ordentlich Kohle eingespielt? Richtig, die Technik bis ans Äußerste getrieben, die aber danach und bis jetzt kein anderer so zu nutzen wusste oder verwendet hat. Cameron hat einfach vergessen, was Storytelling ist und beides bekommt man nicht unter. Deswegen machen ja Filme wie zb Fury Road so unendlich viel Spaß, weil scheiß auf die Story, wir versuchen es gar nicht erst, aber wir schauen, wo wir technisch hinkommen können, um das ganze unterhaltsam zu machen. Und genau so sehe ich das bei Avatar. Schöne Filme, atemberaubend gemacht, aber das wars dann doch auch schon. Nichts gegen Cameron, ein legendärer Regisseur, aber nach Titanic lief da bei ihm irgendwas schief in meinen Augen. Und Avatar wird in meinen Augen viel zu übertrieben dargestellt und gehyped. Selbst manche Render Sequenzen die nur paar min gehen, aus dem neusten God of War, unterhalten mich mehr und lassen mich mehr staunen als die drei Trailer zusammen. Ich lehne mich mal weit aus dem Fenster und sage, der Film wird nicht seinen erwartungen gerecht und schon gar nicht den ersten Toppen können, was natürlich kein Qualitätssiegel ist aber ok, ein Film für jedermann sozusagen :)
Für mich sind aber auch Visionäre eher Leute wie Eggers, Trier, Nolan, Scott, Tarantino, Aster, Garland oder gar Snyder. Die die einfach gegen den Strom schwimmen und "ihr" Ding machen. Egal ob es jedermann gefällt oder nicht bzw. für die breite Masse ist. Diese trauen sich was und zeigen gerne mal was Neues oder total anderes. Cameron ist ein Schatten seiner selbst. Seine Kraft hätte er mal in andere Dinge stecken sollen, aber nicht in Avatar.

23.11.2022 01:23 Uhr - Once-Bitten
9x
Avatar mag zwar einer der erfolgreichsten Kinofilme sein, doch das lag eher am aufgedrängten 3D und den enormen Kinopreisen damals.
Der Film selber war nämlich nicht wirklich gut und Spaß hatten auch nur unsere Kinder im Kino.

James Cameron halte ich auch nicht für ein Visionär, denn so atemberaubend waren seine ausdünstungen in den letzten 25 Jahren nicht.
Zudem ist der erste Avatar aus dem Jahre 2009 und man hat es nicht geschafft aus diesem Universum ein Franchise zu machen, weil man sich viel zu lange Zeit gelassen hat.
Geht mal auf die Straße und fragt irgendjemand nach einem Charakter aus Avatar. Niemand wird euch auch nur eine einzige Figur nennen können.

Mein Interesse tendiert gegen Null.

23.11.2022 01:59 Uhr - voorheeskrüger
6x
ich weiß ich werde dafür gesteinigt ,aber was für ein Scheiß Kitsch.Für mich ein Rätsel wie der erste so erfolgreich war,der war schon nicht zum aushalten.

23.11.2022 04:04 Uhr - TheFrog2015
3x
23.11.2022 01:59 Uhr schrieb voorheeskrüger
ich weiß ich werde dafür gesteinigt ,aber was für ein Scheiß Kitsch.Für mich ein Rätsel wie der erste so erfolgreich war,der war schon nicht zum aushalten.


Ich fand den ersten Teil auch nicht so berauschend. Hab nach der Hälfte des Films schon abgeschaltet.

23.11.2022 04:43 Uhr - alex_wintermute
7x
"Avatar 2" erscheint in der Tat mindestens 10 Jahre zu spät. Trotzdem wird die Fortsetzung ein finanzieller Erfolg werden. Davon bin ich fest überzeugt. Der Film trifft genau den aktuellen Zeitgeist: Umweltschutz, Monotheismuskritik, Kapitalismuskritik, Aufbegehren gegen Ungerechtigkeit und Widerstand gegenüber allen bösartigen Invasoren. Was den technischen Aspekt von "Avatar" betrifft so war der 3D Effekt mit seiner unglaublichen Tiefenwirkung auf großer Kinoleinwand absolut grandios. Vorher noch nie so etwas Schönes in der Form gesehen. Technisch gesehen ein wahres Meisterwerk. Film an sich, also in der Gesamtheit betrachtet, eher nur solide. Auf "Avatar 2" jedenfalls gespannt bin, werde mir Camerons neustes Werk definitiv nicht entgehen lassen und im Kino anschauen.

23.11.2022 07:13 Uhr - AmyW
1x
23.11.2022 01:59 Uhr schrieb voorheeskrüger
ich weiß ich werde dafür gesteinigt ,aber was für ein Scheiß Kitsch.Für mich ein Rätsel wie der erste so erfolgreich war,der war schon nicht zum aushalten.


So wichtig bist du nicht! Kevin geht es dir gut?

23.11.2022 07:27 Uhr - Nr. 1
Freu mich wie ein Schnitzel !
Bin echt froh, das ich nicht meinen 3D Beamer abgegeben habe !

23.11.2022 08:11 Uhr - alex_wintermute
6x
23.11.2022 01:10 Uhr schrieb doppelteglasur
Deswegen machen ja Filme wie zb Fury Road so unendlich viel Spaß, weil scheiß auf die Story, wir versuchen es gar nicht erst, aber wir schauen, wo wir technisch hinkommen können, um das ganze unterhaltsam zu machen. Und genau so sehe ich das bei Avatar. Schöne Filme, atemberaubend gemacht, aber das wars dann doch auch schon.


Der Vergleich hinkt. Die Story von "Fury Road" passt auf ein einziges Stück Klopapier mit null Message. Die von "Avatar" aber nicht. BTW hat man in "Fury Road" Max Rockatansky komplett gegen die Wand gefahren. Vollkommen overhyped das Werk. Sage ich mal als "Mad Max" Fan von Teil 1 und 2, die ich beide als 10/10 Meisterwerke betrachte.

23.11.2022 08:24 Uhr - deNiro
4x
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"Avatar1" war für mich ein toller Kinospaß.

Das 3D schlicht atemberaubend und wegweisend für weitere tolle 3D Filme im Kino. Und auch fürs Heimkino hatte ich unterhaltsame Stunden und bereue es zutiefst, dass die 3D Technik von der Industrie nicht mehr weiter unterstützt/ weiterentwickelt wird. Die "Hobbit"- Filme und nicht zuletzt auch" Avatar 1", waren auch zu Hause einfach erstaunlich und herausragend.

Auf den 2. Teil bin ich gespannt, muss Cameron nun mehr Wert auf eine interessante und spannende Story legen, denn der "Oha- Effekt" dürfte nun nicht mehr den gesamten Film tragen.

23.11.2022 08:31 Uhr - TonyJaa
2x
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Angefixt haben mich die Trailer zwar schon, umgehauen aber keinesfalls. Und dennoch denke ich wird man zumindest technisch und akustisch einen "Wie fürs Kino gemacht"- Titel bekommen. Ich empfinde es jedoch mal als relative Wohltat, dass die Trailer nicht all zu viel verraten. Storytechnisch, schauspielerisch erwarte ich hier nicht mehr als wie damals beim Erstling, noch wird der Film so ein immenser Kassenschlager. Dafür haben sich die Sehgewohnheiten bei vielen geändert. 2009 gabs es kein Streaming, ein digitaler Output bspw. sogar kurz nach Kinorelease wenn überhaupt war noch gar kein Begriff. Bei solch einem Titel unterstütze ich aber gern eines der örtlichen Cineplexe.


23.11.2022 08:40 Uhr - Cyberdyne
8x
Der erste Teil hatte zwar eine simple Story, war aber inhaltlich äußerst brisant. Letztlich hat Cameron eine Metapher auf den Krieg zwischen US-Armee und den Indianerstämmen im 19. Jahrhundert geschaffen. Und es gab eine Menge Leute, die ihn dafür verurteilten, die Army derart schlecht und böse aussehen zu lassen. Aber genau das war ja sein Ziel. Die Gier treibt zu Gewalt. Und alles, was dieser Gier im Wege steht, muss vernichtet werden, wenn andere Mittel versagen. Das ist schon immer so gewesen, und Cameron hat es in ein futuristisches Setting transportiert.
Auch ich würde ihn als Visionär bezeichnen. Schaut man sich den gigantischen Aufwand bei den Dreharbeiten sowie der Pre- und Postproduction an, kann man wohl schwerlich behaupten, dies diente allein vollen Kinokassen. Diese waren einzig das Ergebnis revolutionärer Technik und harter Arbeit.
"Avatar" erzeugt eine einmalige Stimmung mit einem nie gesehenen Setting, besitzt greifbare Charaktere, die Emotionen beim Zuschauer auslösen und zeigt uns eine Welt, in der nach den Naturgesetzen und nicht nach menschlichen Gesetzen gelebt wird.
Vielleicht ist es genau der letzte Punkt, der einigen nicht gefällt. Die Eingeborenen hätten sich doch freuen müssen, dass man ihnen Schulen baut und sie mit menschlicher "Kultur" überschüttet. Funktioniert ja auch so prächtig beispielsweise in Afrika, wo seit Jahrzehnten humanistische Bemühungen laufen, sich aber nicht das Geringste geändert hat.
"Avatar" ist viel mehr als ein Film – er ist eine Botschaft! Wer Augen hat zu sehen, wird es erkennen. Alle anderen sollten einen großen Bogen um ihn machen und auch "Avatar 2" meiden.

Ich muss allerdings ehrlich sagen, dass mich der Trailer auch nicht vom Hocker gerissen hat. Sieht für mich nach einem Aufguss des ersten Teils aus, obwohl ich das Cameron an sich nicht zutraue.
Gut, man wird sehen. Von mir gibt's werder Vorschusslorbeeren noch Vorverurteilung.

23.11.2022 08:56 Uhr - slasher82
2x
fand den ersten Teil ehrlich gesagt auch ziemlich langweilig und vorhersehbar... klar, hübsch anzuschauen (wirklich tolles 3d damals), aber innerlich vollkommen hohl, ähnlich Mad Max Fury Road... einmal anschauen und berieseln lassen, aber nichts was in Erinnerung bleibt

23.11.2022 10:34 Uhr - OllO
1x
Dass der Film in 48 Bildern und TrueCut Motion (also kein Seifenoper-Effekt) kommt, geht irgendwie total unter. Wenn sich das durchsetzt, wäre es eine Revolution, weil filmisch mehr möglich wäre, ohne das der Kinolook verloren ginge.

23.11.2022 11:18 Uhr - Don Carlos
Alle zwei Jahre bis 2028 ein weiteres Sequel und ab 2030 als Crossover bei Avengers 6 Phase 100 *Ironie Off*.
Also ich fand den ersten Teil technisch wirklich sehr beeindruckend und der Film hat mich in 3D auch unterhalten aber das war es auch schon.
Für mich war nach dem ersten Teil schluss, was will man denn noch groß erzählen?
Stephen Lang war ein super Bösewicht im ersten Teil, aber es macht für mich keinen Sinn das er für die Rolle wiederkehrt.

23.11.2022 11:18 Uhr - Don Carlos
Alle zwei Jahre bis 2028 ein weiteres Sequel und ab 2030 als Crossover bei Avengers 6 Phase 100 *Ironie Off*.
Also ich fand den ersten Teil technisch wirklich sehr beeindruckend und der Film hat mich in 3D auch unterhalten aber das war es auch schon.
Für mich war nach dem ersten Teil schluss, was will man denn noch groß erzählen?
Stephen Lang war ein super Bösewicht im ersten Teil, aber es macht für mich keinen Sinn das er für die Rolle wiederkehrt.

23.11.2022 11:20 Uhr - voorheeskrüger
6x
23.11.2022 07:13 Uhr schrieb AmyW
23.11.2022 01:59 Uhr schrieb voorheeskrüger
ich weiß ich werde dafür gesteinigt ,aber was für ein Scheiß Kitsch.Für mich ein Rätsel wie der erste so erfolgreich war,der war schon nicht zum aushalten.


So wichtig bist du nicht! Kevin geht es dir gut?





Danke der Nachfrage Chantal mir gehts gut .Du bist aber sehr sehr wichtig wichtig für die Welt ,darum Chantal gehts dir eigentlich auch gut ? Würde mich sehr freuen wenn es dir auch gut geht.

23.11.2022 12:46 Uhr - GrimReaper
7x
Teil 1 war im Grunde das, was man bei Videospielen einen Grafikblender nennen würde. Tolle Optik, viel buntes Blingbling und zugegebenermaßen eins der wenigen Beispiele, bei denen 3D mal wirklich gut funktioniert hat, Aber das war es auch schon. Im Grunde kann man den Film bis zur Hälfte schauen und (bei einer 5.1 Anlage) die Center-Box auf lautlos stellen, um die Dialoge stumm zu schalten, dann hat man auch schon alles gesehen, was der Film zu bieten hat. Wäre AVATAR ein Videospiel gewesen, hätte er bei Metacritic und co. wahrscheinlich nicht mehr als 30% positive Kritiken bekommen.
Eine nennenswerte Story hat er nicht, zumindest keine, die es nicht schon zigfach anderswo (und besser!) gegeben hätte. Das war eine größtenteils aus MATRIX und DER MIT DEM WOLF TANZT zusammengeklaute und mit derart überzogenen Gut/Böse und US-Militär-Klischees zugeschissene Alibi-Story kombiniert mit der in Hollywood beliebten, rassistischen White-Saviour-Kacke, dass ich hinterher Genickstarre vom Kopfschütteln hatte.
23.11.2022 08:40 Uhr schrieb Cyberdyne
"Avatar" ist viel mehr als ein Film – er ist eine Botschaft! Wer Augen hat zu sehen, wird es erkennen.

Mit Verlaub, das ist hochtrabender und arroganter Blödsinn! Demnach sind also alle, die den Film (zurecht) für seine (zahlreichen) inhaltlichen Mängel und seine Murks-Story kritisieren, einfach nur nicht weise oder reif genug oder geistig nicht hoch genug entwickelt, um die angebliche Meta-Message des Films zu begreifen? Dass in so eine platte, stumpfe, vorherseh- und durchschaubare Entschuldigung für eine Film-Handlung so viel reininterpretiert werden kann, die letztlich nichts weiter ist als eine ganz, ganz billige Anbiederung ans Mainstream-Kino, die dummerweise nicht zuletzt dank Mega-Budget und Hype auch immer wieder funktioniert und ja offenbar dankbare Abnehmer findet - wow... Ich mein, nicht dass man mit solchen Filmen keinen Spaß haben kann oder darf, natürlich muss man auch mal das Hirn abschalten und sich berieseln lassen. Nur ernst nehmen sollte man das Ganze dann tunlichst nicht. Genau das ist aber das große Problem dieses Films - er nimmt sich selber Ernst und wird offenbar von vielen zu Ernst genommen. Und genau deshalb funktionieren Filme wie der hier schon genannte MAD MAX - FURY ROAD, weil sie eben genau wissen, was sie sind, wen sie damit ansprechen wollen (und wen nicht!) und eben auch gar nicht mehr sein wollen.

Für mich hat der einst so großartige James Cameron jedenfalls seit TITANIC keinen auch nur halbwegs guten Film mehr auf die Kette bekommen, und um diese Schlonze hier werde ich selbstredend auch einen großen Bogen machen und meine kostbare Lebenszeit anderweitig verbringen.

23.11.2022 13:50 Uhr - Tom Cody
4x
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Hmm…so richtig begeistern kann mich der neue Trailer immer noch nicht, auch wenn er besser aussieht als sein Vorgänger. Wenn überhaupt werde ich mir den Film aus Neugier wegen des 3D-Effektes aber doch im Kino anschauen.
Nur hoffentlich kommt danach nicht wieder eine Welle von künstlich gepushten 3D-Filmen in die Kinos, die dann auch noch den Vorzug gegenüber der „Normalversion“ erhalten.
23.11.2022 04:43 Uhr schrieb alex_wintermute
"Avatar 2" erscheint in der Tat mindestens 10 Jahre zu spät. Trotzdem wird die Fortsetzung ein finanzieller Erfolg werden. Davon bin ich fest überzeugt. Der Film trifft genau den aktuellen Zeitgeist:… . Was den technischen Aspekt von "Avatar" betrifft so war der 3D Effekt mit seiner unglaublichen Tiefenwirkung auf großer Kinoleinwand absolut grandios. …Technisch gesehen ein wahres Meisterwerk. Film an sich, also in der Gesamtheit betrachtet, eher nur solide.

Kann ich so unterschreiben. Gerade das mit den 10 Jahren zu spät. Den Fehler haben auch schon andere Filme wie „Independence Day“ oder „Sin City“ gemacht.
Und dann sollen tatsächlich noch drei weitere Sequels folgen? Na, wenn da mal nicht ein paar Leute arg optimistisch waren.
23.11.2022 08:11 Uhr schrieb alex_wintermute
Der Vergleich hinkt. Die Story von "Fury Road" passt auf ein einziges Stück Klopapier mit null Message. Die von "Avatar" aber nicht. BTW hat man in "Fury Road" Max Rockatansky komplett gegen die Wand gefahren. Vollkommen overhyped das Werk. Sage ich mal als "Mad Max" Fan von Teil 1 und 2, die ich beide als 10/10 Meisterwerke betrachte.

Sorry, off-topic, aber endlich spricht’s nochmal einer aus. Gerade mit Tom Hardys Version von „Max“ konnte ich nicht viel anfangen. Wie geil wäre doch da ein echtes Sequel gewesen, auch mit einem gealterten „Max“ in der Hauptrolle – selbstverständlich nur verkörpert vom einzig wahren „Mad Mel“. So eine Art „Mad Max - Unforgiven“. Das hätte ich wirklich abgefeiert.

23.11.2022 14:20 Uhr - alex_wintermute
4x
23.11.2022 13:50 Uhr schrieb Tom Cody
23.11.2022 08:11 Uhr schrieb alex_wintermute
Der Vergleich hinkt. Die Story von "Fury Road" passt auf ein einziges Stück Klopapier mit null Message. Die von "Avatar" aber nicht. BTW hat man in "Fury Road" Max Rockatansky komplett gegen die Wand gefahren. Vollkommen overhyped das Werk. Sage ich mal als "Mad Max" Fan von Teil 1 und 2, die ich beide als 10/10 Meisterwerke betrachte.

Sorry, off-topic, aber endlich spricht’s nochmal einer aus. Gerade mit Tom Hardys Version von „Max“ konnte ich nicht viel anfangen. Wie geil wäre doch da ein echtes Sequel gewesen, auch mit einem gealterten „Max“ in der Hauptrolle – selbstverständlich nur verkörpert vom einzig wahren „Mad Mel“. So eine Art „Mad Max - Unforgiven“. Das hätte ich wirklich abgefeiert.


Da wärst Du nicht der Einzige. Unfassbar, dass auch noch Miller selbst MAD MAX - FURY ROAD verbrochen hat. Mit MAD MAX hat das nix mehr zu tun. Hätte er direkt in FURIOSA umbenennen sollen. Ich kam mir im Kino als MAD MAX Fan der ersten Stunde ziemlich verarscht vor. Schrieb schon oben: Max Rockatansky wurde komplett gegen die Wand gefahren.

Da helfen auch nicht all die ach so tollen und ultralangen Verfolgungsjagden, die ich im übrigen gar nicht mal so gut fand, alles wurde wesentlich besser in MAD MAX 2 umgesetzt. BTW empfand ich auch die Optik in MAD MAX - FURY ROAD, die die breite Masse so wahnsinnig toll findet und immer wieder abfeiert, überhaupt nicht berauschend. Ganz im Gegenteil. Muss ja nicht gleich den rauen und kantigen Charakter eines ungeschliffenen Diamanten wie in MAD MAX 1 haben, aber ein Zwischending wie in MAD MAX 2 wäre optimal gewesen. Stattdessen alles allglatt und sauber. Optik von MAD MAX - FURY ROAD auf totalen Hochglanz poliert. So stark, dass es schon weh tut. Mich hat der 4. Teil wahrlich nicht überzeugt. Die Enttäuschung nach dem Verlassen des Kinosaals war groß. Zumindest bei mir.

SORRY: Off Topic.

23.11.2022 16:23 Uhr - Thrax
Ich denke da recht simpel:

Wer den Film schauen will, schaut ihn und wer nicht, halt eben nicht.
Und ob der Film denselben Erfolg wie damals sein Vorgänger einfährt oder nicht, wird man auch sehen.

Ich denke mir eher das es der Film mit seiner Laufzeit schwer haben wird was die Einspiel betrifft. Angebliche ca. 190 Min. Laufzeit limitiert auf jeden Fall die Menge an Aufführungen am Tag und weniger Aufführungen am Tag, umso weniger Umsatz am Tag.

Der erste Teil war jetzt auch nicht unbedingt kurz, aber 190 Min. sind schon eine starke Einschränkung.

23.11.2022 16:23 Uhr - Thrax
1x

23.11.2022 16:28 Uhr - leichenwurm
1x
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Zum Off- Topic: Endlich spricht es nochmal jemand an ??? Das war und ist doch seid jeher DER zentrale Kritikpunkt an "Fury Road" !? Und ein durchaus berechtigter. Allerdings keineswegs so katastrophal schwerwiegend wie oft zu lesen ist/war. Max teilt sich nun die Protagonisten-Rolle... fand ich im ersten Moment auch etwas seltsam, den Film zerstört dieser Umstand aber doch nun wirklich nicht... aber das ist nur meine bescheidene Meinung als "MAD MAX"-Fan der ersten Stunde 😉 !

Zum eigentlichen Thema: ich freu mich auf "Avatar 2". Cameron-Filme sind, waren und werden immer Kinoereignisse für mich bleiben...! Die lange Pause zwischen den Filmen ist in der Tat enorm, und der ganze grosse Hype lässt irgendwie wirklich noch auf sich warten, aber ich persönlich werd auf jeden Fall im Kino sitzen, und mich hoffentlich genauso begeistern lassen können, wie vor gut 13 Jahren...

23.11.2022 20:19 Uhr - Cyberdyne
3x
23.11.2022 12:46 Uhr schrieb GrimReaper
23.11.2022 08:40 Uhr schrieb Cyberdyne
"Avatar" ist viel mehr als ein Film – er ist eine Botschaft! Wer Augen hat zu sehen, wird es erkennen.

Mit Verlaub, das ist hochtrabender und arroganter Blödsinn! Demnach sind also alle, die den Film (zurecht) für seine (zahlreichen) inhaltlichen Mängel und seine Murks-Story kritisieren, einfach nur nicht weise oder reif genug oder geistig nicht hoch genug entwickelt, um die angebliche Meta-Message des Films zu begreifen? Dass in so eine platte, stumpfe, vorherseh- und durchschaubare Entschuldigung für eine Film-Handlung so viel reininterpretiert werden kann, die letztlich nichts weiter ist als eine ganz, ganz billige Anbiederung ans Mainstream-Kino, die dummerweise nicht zuletzt dank Mega-Budget und Hype auch immer wieder funktioniert und ja offenbar dankbare Abnehmer findet - wow... Ich mein, nicht dass man mit solchen Filmen keinen Spaß haben kann oder darf, natürlich muss man auch mal das Hirn abschalten und sich berieseln lassen. Nur ernst nehmen sollte man das Ganze dann tunlichst nicht. Genau das ist aber das große Problem dieses Films - er nimmt sich selber Ernst und wird offenbar von vielen zu Ernst genommen. Und genau deshalb funktionieren Filme wie der hier schon genannte MAD MAX - FURY ROAD, weil sie eben genau wissen, was sie sind, wen sie damit ansprechen wollen (und wen nicht!) und eben auch gar nicht mehr sein wollen.


Ich verzeihe Dir Deine ausfallende Art. Um "Avatar" zu verstehen, bedarf es keiner geistigen Größe. Entweder ist er für Dich gemacht oder eben nicht. Schau Dir doch einfach "Fury Road" noch ein paar Mal an und mach Dich über diejenigen lustig, die "Avatar" gut fanden. Das dürfte Dich befriedigen – und allen anderen ist es sowieso egal, was Du über diesen Film denkst.

23.11.2022 21:39 Uhr - Escaflowne
2x
Es gibt nicht mehr viele ernst zu nehmende Visionäre im Filmbereich, ein paar wie Aster, Trier oder Nolan wurden von den Vorrednern bereits genannt. Aber wenn sicherlich einer dazu gehört, dann Cameron. Der Mann hat hier was Großes vor und hat sich sicherlich nicht von ungefähr so viel Zeit für dieses neue Werk gelassen. Er strebt einfach schon immer nach Perfektion in allen Bereichen, die in einen Film einfließen können, wie z.B. Optik, Ton, Ausstattung, Soundtrack bzw. Soundeffekte, Schnitt etc.
Sein einziger "Schwachpunkt" war schon immer die Geschichte bzw. die Charakterzeichnung an sich, denn bei ihm gab es seit T1/T2 oder Aliens über Titanic bis Avatar seit jeher nur immer das strenge Schema Gut gegen Böse, nie war da bei der Figurenzeichnung ein Grauton erkennbar. Oder waren die Soldaten in Aliens so tolle Charakterportraits, waren die Figuren wie Hockley in Titanic so ausgefeilter/differenzierter ausgearbeitet als in Avatar? Nein, und auch das ist meiner Meinung nach von ihm beabsichtigt, da dies nicht sein vorderstes Anliegen beim Filmeschaffen ist. Es macht also folglich keinen Sinn, sich immer über die dünne Geschichte bei Avatar zu beschweren, weil dies in fast allen seinen Filmen schon immer so war. Dennoch waren sie immer bahnbrechend und erfolgreich.

Nur wenige andere Regisseure haben diese Gabe in Form eines Auges für´s Detail. Das fiel mir letztens wieder auf, als ich mir "als Vorbereitung" für Avatar 2 mal wieder den ersten gegönnt habe und erstaunt feststellte, wie die "Helden" beim Klauen eines Fluggleiters gegen Ende vorher noch Schutzkappen von den Triebwerken nahmen. Welcher andere Regisseur achtet auf sowas, nimmt sich für sowas Zeit? Hört sich völlig random an, aber genau diese Details machen seine Welten glaubhaft, und für diese Glaubhaftigkeit seiner Filmwelten tut der Mann alles. Warum waren seine Terminator-Filme unerreicht? Weil er alles mit kleinen, glaubhaften Details ausschmückt, auf die der 0815-Regisseur niemals achten würde. Wer erinnert sich nicht an das tiefe Schnauben und Röcheln der Alien-Queen bei ihrem ersten Auftritt, die ikonischen Geräusche der Scanner, den hinkenden ersten Terminator in der Fabrik oder die kleinen Bröckchen Eis, mit denen die Kinder nach der Kollision mit dem Eisberg auf der Titanic spielen? Allein das Sounddesgin bei dieser ganzen Kollision ist schlicht genial, leise und subtil, dieses Talent hat heute ja fast keiner mehr. Da gäbe es bei Cameron unzählige weitere Beispiele.
Alle Kritiker dieses zweiten Teils sollten die Story- und Figurenzeichnung von Avatar mal mit der seiner vorherigen Filme vergleichen und sie werden feststellen, dass hier schon immer das Prinzip Schlichtheit vorherrschte. Und dann sollen sie sich mal Avatar mit einem Blick für alles, was scheinbar nur beiläufig oder im Hintergrund passiert, ein weiteres Mal ansehen und sie werden so viel entdecken, was entscheidend zu einer glaubwürdigen Präsentation des Gezeigten beiträgt. James Cameron ist ganz klar ein letzter Visionär in diesem Business und ich bin mir sicher, dass er das hier noch mal beweisen wird.
Kein Terminator nach T2 war in irgendeiner Weise noch glaubhaft inszeniert, warum wohl?

23.11.2022 21:54 Uhr - beebop251
5x
Ich finde diese großen blauen Figuren einfach nur häßlich. Konnte in Teil 1 überhaupt nix für die empfinden. Dazu diese Videospiele Zwischensequenzen Optik, die mich überhaupt nicht in den Bann ziehen konnte. Die Story störte mich jetzt nicht, eher fand ich die Action nur durchschnittlich. Auch die Trailer zu Teil 2 wecken überhaupt kein Interesse, wieder in diese Welt eintauchen zu wollen. Das sieht alles so dermaßen uninteressant aus. Hätte Cameron nicht einen schönen düsteren handgemachten Actionthriller drehen können?

24.11.2022 01:14 Uhr - shining237
2x
Echt lustig manche Kommentare hier :)
Avatar ist ein optisches Meisterwerk und das auch ohne 3D. Ein Film muss auch nicht immer eine vielschichtige Story liefern. Man kann auch eine simple Story perfekt umsetzen . Und das hat James Cameron getan. Ray Harryhausen hat mal gesagt im Kino sollte man Dinge sehen die es in der normalen Welt nicht gibt. Das man mal in eine fremde Welt eintauchen kann um den Alltag mal zu vergessen. Und genau das bietet Avatar und wird auch Teil 2 perfekt darstellen. Und die Trinktechnik wird alles in den Schatten stellen. James Cameron nimmt sich eben Zeit für seine Filme . Bis alles ins kleinste Detail perfekt ist. Wer das nicht verstehen kann soll halt weiter den ganzen Marvel Quatsch gucken wo gefühlt jeden Monat was neues kommt. Dementsprechend Scheiße sehen die Effekte dort mittlerweile aus .

24.11.2022 09:24 Uhr - turnstile67
@Escaflowne:
Besser kann man's nicht auf den Punkt bringen! Danke dafür!

24.11.2022 16:32 Uhr - GrimReaper
1x
23.11.2022 20:19 Uhr schrieb Cyberdyne
Ich verzeihe Dir Deine ausfallende Art.

Na, da bin ich aber froh. Ich verzeihe dir im Gegenzug deine herablassende Art, wird dich wahrscheinlich genau so viel kümmern wie mich.
Um "Avatar" zu verstehen, bedarf es keiner geistigen Größe. Entweder ist er für Dich gemacht oder eben nicht.

Tja, das beißt sich für mich leider mit deinem "Wer Augen hat es zu sehen..."-Satz, der für mich nichts anderes als "Alle die den Film kritisieren haben keine Ahnung und/oder kapieren ihn bloß nicht." bedeutet, was ein gerne bemühtes Fanboy-Totschlargument ist. Dass er definitiv nicht für mich gemacht ist, ist mir völlig klar, sonst würden wir diese Diskussion nicht führen. Kritisieren darf ich ihn aber trotzdem.
Schau Dir doch einfach "Fury Road" noch ein paar Mal an und mach Dich über diejenigen lustig, die "Avatar" gut fanden. Das dürfte Dich befriedigen – und allen anderen ist es sowieso egal, was Du über diesen Film denkst.

Wenn es niemanden interessiert, wofür haben wir dann hier eine Diskussions-Plattform? :) Im übrigen war ich weder ausfallend noch habe ich mich über irgendwen lustig gemacht, sondern nur angemerkt, dass einige zu vieles in zu wenig hineininterpretieren und vieles zu Ernst nehmen. Und schon gar nicht geht es mir hier um irgendeine Befriedigung. Kannst du natürlich anders auffassen, ist dein gutes Recht, mir aber ehrlich gesagt auch egal, ebenso wie der Umstand, dass dir meine Ausdruckseise offenbar nicht kultiviert genug ist.

Meine Kritik geht auch gar nicht mal unbedingt dahin, dass ich die Story zu simpel finde. Ich brauche auch weißgott nicht immer verschachtelte und superkomplexe Geschichten, bahnbrechende Twists oder was weß ich. Manchmal ist mehr weniger und wenn einfache Geschichten gut erzählt werden, bin ich damit völlig zufrieden. Nur ist das bei AVATAR leider nicht der Fall.
Ich spreche Cameron auch nicht sein Auge fürs Detail ab oder dass er in seinen Filmen nicht den maximalen Nutzen aus der aktuellen Technik ziehen würde. Nicht umsonst sind die ersten beiden TERMINATOR-Filme zu absoluten Kultfilmen avanciert und heben sich in vielerlei Hinsicht von unzähligen anderen B-Movies (T1) mit ähnlicher Thematik so deutlich ab. Das alles geht aber leider unter, wenn er dabei die Geschichte so vorherseh- und durchschaubar und klischeehaft erzählt, dass ich als Zuschauer mich schon fast in meiner Intelligenz beleidigt fühle, unabhänig vom Inhalt oder Komplexität der Geschichte. Da nützt mir dann leider auch die tollste Optik nichts mehr. Natürlich ist Cameron immer noch Lichtjahre vom "Niveau" z.B. eines Michael Bay entfernt, dessen Filme nun wirklich nichts weiter als strunzdoofe, seelenlose und zumeist kriegsverherrlichende Effektgewitter ohne großartigen Inhalt sind. Wobei selbst die zumindest teilweise noch ihren Unterhaltungswert haben können, wenn man sie (in Kombination mit etwas Alkohol ;) ) einfach als den Trash betrachtet, der sie sind.
Nur muss ein Filmemacher wie Cameron, dem ich einfach unterstelle, einen gewissen Anspruch an sich und seine Werke zu haben, mehr zu sein als bloße, effekthaschende Bombast-Unterhaltung, sich Kritik dieser Art leider gefallen lassen.

24.11.2022 17:44 Uhr - Cyberdyne
24.11.2022 16:32 Uhr schrieb GrimReaper
23.11.2022 20:19 Uhr schrieb Cyberdyne
Ich verzeihe Dir Deine ausfallende Art.

Na, da bin ich aber froh. Ich verzeihe dir im Gegenzug deine herablassende Art, wird dich wahrscheinlich genau so viel kümmern wie mich.
Um "Avatar" zu verstehen, bedarf es keiner geistigen Größe. Entweder ist er für Dich gemacht oder eben nicht.

Tja, das beißt sich für mich leider mit deinem "Wer Augen hat es zu sehen..."-Satz, der für mich nichts anderes als "Alle die den Film kritisieren haben keine Ahnung und/oder kapieren ihn bloß nicht." bedeutet, was ein gerne bemühtes Fanboy-Totschlargument ist. Dass er definitiv nicht für mich gemacht ist, ist mir völlig klar, sonst würden wir diese Diskussion nicht führen. Kritisieren darf ich ihn aber trotzdem.
Schau Dir doch einfach "Fury Road" noch ein paar Mal an und mach Dich über diejenigen lustig, die "Avatar" gut fanden. Das dürfte Dich befriedigen – und allen anderen ist es sowieso egal, was Du über diesen Film denkst.

Wenn es niemanden interessiert, wofür haben wir dann hier eine Diskussions-Plattform? :) Im übrigen war ich weder ausfallend noch habe ich mich über irgendwen lustig gemacht, sondern nur angemerkt, dass einige zu vieles in zu wenig hineininterpretieren und vieles zu Ernst nehmen. Und schon gar nicht geht es mir hier um irgendeine Befriedigung. Kannst du natürlich anders auffassen, ist dein gutes Recht, mir aber ehrlich gesagt auch egal, ebenso wie der Umstand, dass dir meine Ausdruckseise offenbar nicht kultiviert genug ist.

Meine Kritik geht auch gar nicht mal unbedingt dahin, dass ich die Story zu simpel finde. Ich brauche auch weißgott nicht immer verschachtelte und superkomplexe Geschichten, bahnbrechende Twists oder was weß ich. Manchmal ist mehr weniger und wenn einfache Geschichten gut erzählt werden, bin ich damit völlig zufrieden. Nur ist das bei AVATAR leider nicht der Fall.
Ich spreche Cameron auch nicht sein Auge fürs Detail ab oder dass er in seinen Filmen nicht den maximalen Nutzen aus der aktuellen Technik ziehen würde. Nicht umsonst sind die ersten beiden TERMINATOR-Filme zu absoluten Kultfilmen avanciert und heben sich in vielerlei Hinsicht von unzähligen anderen B-Movies (T1) mit ähnlicher Thematik so deutlich ab. Das alles geht aber leider unter, wenn er dabei die Geschichte so vorherseh- und durchschaubar und klischeehaft erzählt, dass ich als Zuschauer mich schon fast in meiner Intelligenz beleidigt fühle, unabhänig vom Inhalt oder Komplexität der Geschichte. Da nützt mir dann leider auch die tollste Optik nichts mehr. Natürlich ist Cameron immer noch Lichtjahre vom "Niveau" z.B. eines Michael Bay entfernt, dessen Filme nun wirklich nichts weiter als strunzdoofe, seelenlose und zumeist kriegsverherrlichende Effektgewitter ohne großartigen Inhalt sind. Wobei selbst die zumindest teilweise noch ihren Unterhaltungswert haben können, wenn man sie (in Kombination mit etwas Alkohol ;) ) einfach als den Trash betrachtet, der sie sind.
Nur muss ein Filmemacher wie Cameron, dem ich einfach unterstelle, einen gewissen Anspruch an sich und seine Werke zu haben, mehr zu sein als bloße, effekthaschende Bombast-Unterhaltung, sich Kritik dieser Art leider gefallen lassen.


Dann ist ja alles cool. Danke für Deine Rückmeldung.

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