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Veröffentlicht am von Blade41

Game of Thrones - HBO bestellt eine 7. Staffel

Am kommenden Sonntag startet endlich die heißersehnte sechste Staffel von Game of Thrones auf HBO. Und auch im kommenden Jahr müssen die Fans nicht auf ihre Lieblingsserie verzichten. Denn kurz vor dem Start der neuen Folgen hat HBO offiziell eine 7. Staffel bestellt, welche dann im Frühjahr 2017 zu sehen sein wird. Allerdings kamen in den vergangenen Tagen und Wochen immer wieder Gerüchte auf, dass das Ende der Serie bevorstehen würde. Bisher wird die siebte Staffel aber nicht als "Final Season" deklariert. Bleibt also zu hoffen, dass es auch über 2017 hinaus mit Game of Thrones weitergehen wird.

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Kommentare

22.04.2016 02:20 Uhr - DARKHERO
Na gut, die meisten Erfolgreichen Serien werden erst nach der 9. Staffel abgesetzt...bei GoT wird man eh nun noch weiter eigene Wege gehen müssen, da George R. R. Martin nicht mehr mit seinen Romanen nachkommt.
Von mir aus können die gerne noch mehr Staffeln machen, auch wenn ein übler Nachgeschmack bleibt. Aber macht ja auch kein Sinn diese tolle Serie einzustampfen, evtl haben die Schreiberlinge ja auch bessere Ideen als George R. R. Martin (auch wenn er als Berater zur Seite stand, die bisherigen Änderungen bzw Abwandlungen fand ich ganz passabel von den Drehbuchautoren)

22.04.2016 07:24 Uhr - Egill-Skallagrímsson
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Sehr gute Neuigkeiten am frühen Morgen. Jetzt wo schon die 5.Staffel einen sehr weiten Vorstoß über den Stand von "A Dance with Dragons" hinaus vollzogen hat, ist es im Grunde eh egal, wie lange und unabhängig von der Romanhandlungen weitergedreht wird. Man könnte das Serienuniversum auch noch mit dem "Heckenritter von Westeros" erweitern.
Freue mich schon auf die 6.Staffel, die nächste Woche beginnt.

22.04.2016 07:43 Uhr - MC-dee
War doch klar.Bei so ein erfolg.
Die Bücher kenn ich nicht,soll besser unabhängig sein.Der Buch Schreiber brauch bestimmt eh noch 100 Jahre um das zu ende zu schreiben

22.04.2016 09:28 Uhr - marx1201
Ich hatte gelesen, dass es noch eine Staffel 7 und 8 geben wird, diese aber von der Anzahl der Folgen kürzer sein sollen als die bisherigen Staffeln.
Ich hoffe, George R.R. Martin liefert bald nochmal neuen Lesestoff, war Staffel 1 noch eine fast 1:1 Umsetzung der Bücher, wischen die Staffeln danach immer mehr. Staffel 5 war mit einigen Storylines schon weiter als die Bücher und anderes war komplett eigenständig.
Mir macht das zwar nichts, mich würde es nur freuen, wenn die Bücher als auch die Serie gleich bzw ähnlich Enden.

22.04.2016 10:30 Uhr - mulder69
Meine gelesen zu haben (Autor der Serie ?,Martin ?),dass der Weg zwar unterschiedlich aber das Ergebniss das Gleiche sein soll.
Würde mich über 2 weitere Staffeln dieser großartigen Serie sehr freuen.

22.04.2016 11:07 Uhr - churchi
Wurde doch kürzlich bekannt gegeben, das Season 7+8 das Finale sein sollen. Wobei die beiden Staffeln ZUSAMMEN nur mehr 13 (7+6) Episoden haben werden.

22.04.2016 13:11 Uhr - KKinski
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22.04.2016 11:07 Uhr schrieb churchi
Wurde doch kürzlich bekannt gegeben, das Season 7+8 das Finale sein sollen. Wobei die beiden Staffeln ZUSAMMEN nur mehr 13 (7+6) Episoden haben werden.


Aber die Datenträger-BOX hat dann natürlich den gleichen Preis, wie die alten Staffeln.

22.04.2016 13:12 Uhr - Martyr
Eine Serie, die sich als Verfilmung von Bestsellern versteht, während eben diese Bestseller noch gar nicht abgeschlossen sind... irgendwie typisch für die heutige (US) TV- Landschaft, wo sehr oft nur noch "Aufhänger" benötigt werden, die die Leute anfixen sollen, aber eigentlich nichts mit der Vorlage zu tun haben (Fargo, Hannibal, etc. pp).
So oder so zeigt sich hier mal wieder die Überheblichkeit der US- Pay TV Macher.

22.04.2016 13:27 Uhr - Martyrs666
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Na ja, als die Serie angefangen hat, stand ja mit 5 Büchern ziemlich viel Material Verfügung. Die Serienschöpfer können ja nichts dafür, dass George R. R. Martin mit den Büchern nicht nachkommt. Insgesamt finde ich es bei Verfilmungen bekannter Bücher (egal ob Spielfilm oder Serie) gar nicht schlecht, wenn die Handlung etwas abweicht. So kann man auch als Leser der Vorlage noch Überraschungen erleben. Wichtig ist, dass der Grundton der Geschichte beibehalten wird. Und das gelingt den Machern von Game of Thrones meiner Meinung nach ziemlich gut.
Wo da man jetzt Überheblichkeit sehen soll, kann ich nicht nachvollziehen... Was sollen die Showrunner denn machen, wenn kein neues Material zur Verfügung steht und das Ende der Geschichte noch nicht erreicht ist? Eine immens erfolgreiche Serie einstampfen? Dass wäre wohl in niemandes Interesse, allen voran nicht in dem der Fans, gerade wenn diese die Bücher nicht gelesen haben (davon gibt es bei Game of Thrones doch ziemlich viele, denk ich mal)!

22.04.2016 13:36 Uhr - Martyr
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22.04.2016 13:27 Uhr schrieb Martyrs666
Na ja, als die Serie angefangen hat, stand ja mit 5 Büchern ziemlich viel Material Verfügung. Die Serienschöpfer können ja nichts dafür, dass George R. R. Martin mit den Büchern nicht nachkommt.


Schlimm diese Autoren, wollen sich einfach nicht von der TV Branche diktieren lassen wie sie zu arbeiten haben.
Aber seltsam ist es schon, dass JRR... äh GRR so lange braucht. Stephen King würde so etwas wahrscheinlich über Nacht schreiben :D

22.04.2016 13:27 Uhr schrieb Martyrs666
Dass wäre wohl in niemandes Interesse, allen voran nicht in dem der Fans, gerade wenn diese die Bücher nicht gelesen haben (davon gibt es bei Game of Thrones doch ziemlich viele, denk ich mal)!


Damit hast du wohl recht. Genau das meinte ich ja mit "Aufhänger". Bei anderen Serien ist das wohl ähnlich. Ich denke mal, wer z.B. die Bücher von Thomas Harris kennt, wird über die Serie "Hannibal" auch nur lachen können, wenn es nicht so traurig wäre...
Viele andere Serien, denen keine Bücher sondern Filme zugrunde liegen, schaffen es auch nur zum Hype, weil scheinbar viele eben nicht einmal die Filme kennen (Lost^^, Fargo, Rosemary's Baby...) und sich lieber mit dem TV Aufguss begnügen.

22.04.2016 14:57 Uhr - dok
22.04.2016 13:36 Uhr schrieb Martyr
Aber seltsam ist es schon, dass JRR... äh GRR so lange braucht.


mal abgesehen davon , dass er nie so schnell schreiben konnte wie king (naja , wer kann das schon) , ist er auch in einem alter , in dem viele andere gar nicht mehr schreiben oder alle 5 - 10 jahre mal 200 oder 300 seiten veröffentlichen .

ich selber wurde im alter auch immer schneller ... müde ;)

22.04.2016 17:18 Uhr - Necron
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22.04.2016 14:57 Uhr schrieb dok
ich selber wurde im alter auch immer schneller ... müde ;)


Das kenn ich. Früher, da konnte ich noch den Leuten den ganzen Tag beim arbeiten zuschauen, heute werde ich bereits nach 2 Stunden müde. ;)

22.04.2016 17:22 Uhr - Martyrs666
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22.04.2016 13:36 Uhr schrieb Martyr
22.04.2016 13:27 Uhr schrieb Martyrs666
Na ja, als die Serie angefangen hat, stand ja mit 5 Büchern ziemlich viel Material Verfügung. Die Serienschöpfer können ja nichts dafür, dass George R. R. Martin mit den Büchern nicht nachkommt.


Schlimm diese Autoren, wollen sich einfach nicht von der TV Branche diktieren lassen wie sie zu arbeiten haben.
Aber seltsam ist es schon, dass JRR... äh GRR so lange braucht. Stephen King würde so etwas wahrscheinlich über Nacht schreiben :D

22.04.2016 13:27 Uhr schrieb Martyrs666
Dass wäre wohl in niemandes Interesse, allen voran nicht in dem der Fans, gerade wenn diese die Bücher nicht gelesen haben (davon gibt es bei Game of Thrones doch ziemlich viele, denk ich mal)!


Damit hast du wohl recht. Genau das meinte ich ja mit "Aufhänger". Bei anderen Serien ist das wohl ähnlich. Ich denke mal, wer z.B. die Bücher von Thomas Harris kennt, wird über die Serie "Hannibal" auch nur lachen können, wenn es nicht so traurig wäre...
Viele andere Serien, denen keine Bücher sondern Filme zugrunde liegen, schaffen es auch nur zum Hype, weil scheinbar viele eben nicht einmal die Filme kennen (Lost^^, Fargo, Rosemary's Baby...) und sich lieber mit dem TV Aufguss begnügen.

Na ja, ne Serie kann man halt nicht mal zwei oder drei Jahre unterbrechen, bis dass neue Buch draußen ist, sonst laufen die Zuschauer weg. Aber im Endeffekt ist's ja schon ok so! Dann ist wenigstens auch noch für Überraschungen gesorgt, sollte das Buch denn je erscheinen! 😉
Und Mr. King hätte wohl in der Zeit, in der ich diesen Text verfasst habe, schon BEIDE Abschlussteile von EIN LIED VON EIS UND FEUER zu je 1000 Seiten verfasst! 😂😂😂

22.04.2016 18:41 Uhr - Martyr
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22.04.2016 17:22 Uhr schrieb Martyrs666

Na ja, ne Serie kann man halt nicht mal zwei oder drei Jahre unterbrechen, bis dass neue Buch draußen ist, sonst laufen die Zuschauer weg.


Warum denn nicht? Das wäre höchstens ehrlich. Weiß ja jeder, an wem es liegt. Sich der Welt und den Figuren eines (wenn auch Trivial-) Autors zu ermächtigen und dann hinterher damit zu machen was man (bzw. das Testpublikum) will ist arg lächerlich und offenbart sehr viel.
Bei Serienfans kommt es ja sehr oft eh nur auf das Schauen an und weniger um den Inhalt, die würden sich halt eine andere Serie suchen, solange GoT pausiert...

22.04.2016 19:23 Uhr - Roderich
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22.04.2016 18:41 Uhr schrieb Martyr
22.04.2016 17:22 Uhr schrieb Martyrs666

Na ja, ne Serie kann man halt nicht mal zwei oder drei Jahre unterbrechen, bis dass neue Buch draußen ist, sonst laufen die Zuschauer weg.


Warum denn nicht? Das wäre höchstens ehrlich. Weiß ja jeder, an wem es liegt. Sich der Welt und den Figuren eines (wenn auch Trivial-) Autors zu ermächtigen und dann hinterher damit zu machen was man (bzw. das Testpublikum) will ist arg lächerlich und offenbart sehr viel.
Bei Serienfans kommt es ja sehr oft eh nur auf das Schauen an und weniger um den Inhalt, die würden sich halt eine andere Serie suchen, solange GoT pausiert...


Aber da die Serienfans ja in deinen Augen sowieso hirn- und kulturlose Trivial-Proleten sind - genauso wie die Serienmacher - kann es Dir poetischem Feingeist ja eigentlich scheissegal sein, ob das nun buchgetreu gedreht wird, oder nicht. Auf ARTE wird es ja eh nicht ausgestrahlt.

22.04.2016 22:02 Uhr - Martyrs666
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22.04.2016 18:41 Uhr schrieb Martyr
22.04.2016 17:22 Uhr schrieb Martyrs666

Na ja, ne Serie kann man halt nicht mal zwei oder drei Jahre unterbrechen, bis dass neue Buch draußen ist, sonst laufen die Zuschauer weg.


Warum denn nicht? Das wäre höchstens ehrlich. Weiß ja jeder, an wem es liegt. Sich der Welt und den Figuren eines (wenn auch Trivial-) Autors zu ermächtigen und dann hinterher damit zu machen was man (bzw. das Testpublikum) will ist arg lächerlich und offenbart sehr viel.
Bei Serienfans kommt es ja sehr oft eh nur auf das Schauen an und weniger um den Inhalt, die würden sich halt eine andere Serie suchen, solange GoT pausiert...

Erstens weiß ich nicht (genau wie du, denke ich mal, außer du zählst G. R. R. zu deinen persönlichen Freunden) inwieweit man sich dem Stoff "ermächtigt" hat. Schließlich hat der Autor, wenn man den Berichten glauben kann (und dass muss ich, da ich keine anderslautenden Insiderinfos habe), ein nicht unerhebliches Wort mitzureden, und in der Serie wird "sein Ende" zu sehen sein. Von daher ist es ja nicht so, dass hier über George R. R. Martins Kopf entschieden und seine Vision ignoriert wird.
Zweitens bin ich mir sicher, dass eine zwei- bis dreijährige Pause zu einem massiven Quotenverlust sowie zu einem großen Unmut unter den Fans führen würde, und schließlich sind Fernsehserien, genau wie Filme, in erster Linie ein kommerzielles Produkt. Wie sagt man so schön: Kunst entsteht im besten Fall nebenbei, wenn das Talent der Macher dazu führt.
Und Drittens: Die Showrunner von GoT wollen sich bestimmt nicht bis zu ihrem Rentenalter mit der Serie befassen. Wenn man immer auf das Buch warten würde, müsste nach der nächsten Staffel ja wieder gewartet werden, da Mr. Martin nach The Winds of Winter bestimmt wieder ein paar Jahre brauchen wird, um A Dream of Spring zu schreiben. Um eine neue Serie zu kreieren und diese bei Erfolg auch weiterzubegleiten, ist die Zeit aber wiederum zu kurz. Von daher kann ich sehr gut nachvollziehen, dass man irgendwann auch mal ein Ende finden will. Schließlich würde auch ich nicht mein halbes Leben mit ein- und demselben Projekt verbringen wollen. Gleiches gilt auch für die Darsteller.
Von daher halte ich in diesem Fall das momentane Handeln der Serienschöpfer für das einzig machbare, vor allem, da es für mich nicht so rüberkommt, als würde der Autor übergangen werden.

22.04.2016 22:33 Uhr - Major Dutch Schaefer
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22.04.2016 18:41 Uhr schrieb Martyr
...
Bei Serienfans kommt es ja sehr oft eh nur auf das Schauen an und weniger um den Inhalt, die würden sich halt eine andere Serie suchen, solange GoT pausiert.


Na sicher doch. dann lässt man die Fans halt warten, die ja soviel zum Erfolg bzw. zur Beliebtheit beigetragen haben. Kreativität kann man ja schließlich nicht erzwingen.

Du bist bestimmt ein Fan von Gabe Newell und Half-Life 3.

Wechselwirkung ist das Zauberwort....aber ich schweife ab.

Also ausgerechnet GoT ist jetzt das Beispiel für eine am Fließband produzierte Serie, die ihre "Fans" nur schnell mit neuen Schauwerten abspeisen möchte, da ihre Zuschauer im Grunde keinen Wert auf den gebotenen Inhalt legen?

Naja, mit dieser Ansicht/ dieser Wertung könnte man jede Serie, jeden Film, jedes kreative Medium zerpflücken. Wo die Grenze ziehen?! Wann ist genug Zeit verstrichen?!
"Waaaas, zwischen den Büchern waren nur 18 Jahre?! Das kann nichts sein, so schnell wie er die Bücher raushaut. Der lässt sich nicht genug Zeit für die Entwicklung der Geschichte. Viel zu überhastet."

Wenn der gemeine Zuschauer doch so anspruchslos ist und keinen Wert auf den Inhalt legt, dann bestünde für ihn doch kein Grund eine Serie weiterzuverfolgen, jene sich solch lange Pausen gönnt? Die Geschichte selbst ist ihm ja schließlich nicht wichtig....warum dann wieder einsteigen?! Weil es grad nichts anderes gibt, obwohl man bislang auf der Suche nach einer anderen Serie ja so erfolgreich war?!

Des Weiteren, die Schöpfer ERMÄCHTIGEN sich der Figuren?! Quasi eine ungefragte Übernahme? Also sowas wie ein Raubüberfall?
Und es ist lächerlich, daß sie nicht auf den Stoff warten, den sie lediglich 1:1 zu kopieren müssten? Das offenbart sehr viel?!

Wo liegt der Reiz durch die Vorlage schon genau zu wissen, wie die Handlung ausgeht? Diese Abweichung bringt doch Abwechslung in die Sache, oder nicht? (Nicht drauf antworten...war ne rhetorische Frage)

Daß GoT in ein bis zwei Staffeln sein Serien Ende finden wird, ist ein Segen. Das bedeutet schlichtweg, daß man - höchstwahrscheinlich - einen runden Abschluß finden wird.
Es gibt genug Serien, die einfach nur auf Biegen und Brechen weitergeführt wurden. Und die boten nichtmal ansatzweise genug Stoff bzw. Handlungsstränge wie GoT, die eine so lange Laufdauer rechtfertigen würden.

Also in diesem Fall finde ich jegliche Kritik bezüglich der Abweichungen von der Vorlage bzw das Quengeln über die Umsetzung völlig schwachsinnig. Warum? Weil der Schöpfer der Vorlage bei der Umsetzung mit involviert ist !

Mehr Vorlagentreue bei gleichzeitiger Eigenständigkeit geht doch echt nicht mehr. Da wird nichts unter Wert verkauft, die Vorlage "entwürdigt" oder was weiß ich.

Ich verstehe, wenn jemand z.B. sagt er bevorzüge die Bücher, da die Serie einige Aspekte ausließe, er sich so manchen Orte/ Charakter anders vorstelle usw. Das ist eher die müsige Diskussion, welches Medium besser ist.
Fakt ist, während der Fantasie beim Lesen keine Grenzen gesetzt sind, muss die Serie nunmal einige Faktoren berücksichtigen. Und gerade dann ist es doch top, den kreativen Kopf hinter der Vorlage mit einzubinden und die Grenzen des möglichen diesbzüglich auszuloten.
Aber wenn die Handlung im Buch anders als inner Serie abläuft, so what? Das hätte doch genauso gut auch anders herum sein können. Vllt bekommt man nun einfach eine Idee zu sehen, die er beim Schreiben verworfen hat?!

Als ob man noch nie ein Buch gelesen oder Film gesehen hätte, bei dem man sich nicht innerlich die Frage stellte, wie wäre die Handlung verlaufen, wäre dies oder das anders abgelaufen.

Wie oft hab' ich schon Aliens gesehen? Und jedes Mal stelle ich mir die Frage, wie würden die Marines um Hicks die Sache wohl angehen, hätten sie mehr als nur je ein Magazin zur Verfügung. Dennoch liebe ich den Film. Wenn ich jetzt aber noch eine zweite Version (gerne auch in Form eines anderen Mediums, z.B. als Game oder Comic) bekommen könnte....ich tät frohlocken.

Nö, es wird wieder gemault und man möchte ne 1:1 Kopie. Anstelle sich darüber zu freuen zwei Varianten zu Gesicht zu bekommen Versteh ich nicht. Will ich aber auch net.

23.04.2016 00:09 Uhr - Martyrs666
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22.04.2016 22:33 Uhr schrieb Major Dutch Schaefer
22.04.2016 18:41 Uhr schrieb Martyr
...
Bei Serienfans kommt es ja sehr oft eh nur auf das Schauen an und weniger um den Inhalt, die würden sich halt eine andere Serie suchen, solange GoT pausiert.


Na sicher doch. dann lässt man die Fans halt warten, die ja soviel zum Erfolg bzw. zur Beliebtheit beigetragen haben. Kreativität kann man ja schließlich nicht erzwingen.

Du bist bestimmt ein Fan von Gabe Newell und Half-Life 3.

Wechselwirkung ist das Zauberwort....aber ich schweife ab.

Also ausgerechnet GoT ist jetzt das Beispiel für eine am Fließband produzierte Serie, die ihre "Fans" nur schnell mit neuen Schauwerten abspeisen möchte, da ihre Zuschauer im Grunde keinen Wert auf den gebotenen Inhalt legen?

Naja, mit dieser Ansicht/ dieser Wertung könnte man jede Serie, jeden Film, jedes kreative Medium zerpflücken. Wo die Grenze ziehen?! Wann ist genug Zeit verstrichen?!
"Waaaas, zwischen den Büchern waren nur 18 Jahre?! Das kann nichts sein, so schnell wie er die Bücher raushaut. Der lässt sich nicht genug Zeit für die Entwicklung der Geschichte. Viel zu überhastet."

Wenn der gemeine Zuschauer doch so anspruchslos ist und keinen Wert auf den Inhalt legt, dann bestünde für ihn doch kein Grund eine Serie weiterzuverfolgen, jene sich solch lange Pausen gönnt? Die Geschichte selbst ist ihm ja schließlich nicht wichtig....warum dann wieder einsteigen?! Weil es grad nichts anderes gibt, obwohl man bislang auf der Suche nach einer anderen Serie ja so erfolgreich war?!

Des Weiteren, die Schöpfer ERMÄCHTIGEN sich der Figuren?! Quasi eine ungefragte Übernahme? Also sowas wie ein Raubüberfall?
Und es ist lächerlich, daß sie nicht auf den Stoff warten, den sie lediglich 1:1 zu kopieren müssten? Das offenbart sehr viel?!

Wo liegt der Reiz durch die Vorlage schon genau zu wissen, wie die Handlung ausgeht? Diese Abweichung bringt doch Abwechslung in die Sache, oder nicht? (Nicht drauf antworten...war ne rhetorische Frage)

Daß GoT in ein bis zwei Staffeln sein Serien Ende finden wird, ist ein Segen. Das bedeutet schlichtweg, daß man - höchstwahrscheinlich - einen runden Abschluß finden wird.
Es gibt genug Serien, die einfach nur auf Biegen und Brechen weitergeführt wurden. Und die boten nichtmal ansatzweise genug Stoff bzw. Handlungsstränge wie GoT, die eine so lange Laufdauer rechtfertigen würden.

Also in diesem Fall finde ich jegliche Kritik bezüglich der Abweichungen von der Vorlage bzw das Quengeln über die Umsetzung völlig schwachsinnig. Warum? Weil der Schöpfer der Vorlage bei der Umsetzung mit involviert ist !

Mehr Vorlagentreue bei gleichzeitiger Eigenständigkeit geht doch echt nicht mehr. Da wird nichts unter Wert verkauft, die Vorlage "entwürdigt" oder was weiß ich.

Ich verstehe, wenn jemand z.B. sagt er bevorzüge die Bücher, da die Serie einige Aspekte ausließe, er sich so manchen Orte/ Charakter anders vorstelle usw. Das ist eher die müsige Diskussion, welches Medium besser ist.
Fakt ist, während der Fantasie beim Lesen keine Grenzen gesetzt sind, muss die Serie nunmal einige Faktoren berücksichtigen. Und gerade dann ist es doch top, den kreativen Kopf hinter der Vorlage mit einzubinden und die Grenzen des möglichen diesbzüglich auszuloten.
Aber wenn die Handlung im Buch anders als inner Serie abläuft, so what? Das hätte doch genauso gut auch anders herum sein können. Vllt bekommt man nun einfach eine Idee zu sehen, die er beim Schreiben verworfen hat?!

Als ob man noch nie ein Buch gelesen oder Film gesehen hätte, bei dem man sich nicht innerlich die Frage stellte, wie wäre die Handlung verlaufen, wäre dies oder das anders abgelaufen.

Wie oft hab' ich schon Aliens gesehen? Und jedes Mal stelle ich mir die Frage, wie würden die Marines um Hicks die Sache wohl angehen, hätten sie mehr als nur je ein Magazin zur Verfügung. Dennoch liebe ich den Film. Wenn ich jetzt aber noch eine zweite Version (gerne auch in Form eines anderen Mediums, z.B. als Game oder Comic) bekommen könnte....ich tät frohlocken.

Nö, es wird wieder gemault und man möchte ne 1:1 Kopie. Anstelle sich darüber zu freuen zwei Varianten zu Gesicht zu bekommen Versteh ich nicht. Will ich aber auch net.


So sieht's aus! Manchmal kommt es einem so vor, dass sich nur um des Beschwerens willen beschwert wird! Das merkt man an den fehlenden Argumenten und Falschdarstellungen (Stichwort: Ermächtigen!). Danke für deine sehr ausführliche Meinung. 110% Zustimmung!

23.04.2016 00:27 Uhr - Major Dutch Schaefer
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Thx :-)

Beschweren um des Beschwerens willen trifft's ebenfalls zu 110%

Sorry Martyr, aber die bisherige Argumentation kommt mir eher vor wie: "Hallo, worum geht's, ich bin dagegen!"

23.04.2016 03:20 Uhr - Martyrs666
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23.04.2016 00:27 Uhr schrieb Major Dutch Schaefer
Thx :-)

Beschweren um des Beschwerens willen trifft's ebenfalls zu 110%

Sorry Martyr, aber die bisherige Argumentation kommt mir eher vor wie: "Hallo, worum geht's, ich bin dagegen!"

Irgendwie schon... Ich meine, klar kann nicht jeder alles mögen, und jeder hat das Recht, GoT abzulehnen (auch wenn ich es nicht nachvollziehen kann! 😉) Auch die Regeln der Filmindustrie, die übrigens nicht nur in den USA so sind, schmecken mir manchmal genauso wenig. Aber man sollte sachlich und realistisch bleiben. Eine Erfolgsserie für mehrere Jahre zu unterbrechen ist nicht nur ökonomischer Selbstmord, es würde mich als Fan extrem nerven. Auch die Darstellung des geknechteten Autors, der von der bösen US-Fernsehmafia missbraucht wird und seine Geschichte entrissen bekommt, ist so nicht haltbar. Wenn das doch so ist, hat er wohl bei Vertragsabschluss ziemlich schlecht verhandelt. G.R.R. Martin ist als Produzent an der Serie beteiligt und hat einige Drehbücher zu Folgen geschrieben. Von daher gehe ich schwer davon aus, dass er das eine oder andere Wörtchen mitzureden hat. Ist dennoch alles halb so schlimm!
Aber alle Serienfans pauschal als stupide "Allesfresser" zu bezeichnen, die nur nach ihrer täglichen Dosis Stumpfsinn gieren und denen die Geschichte der jeweiligen Serie eh scheissegal ist, finde ich fast schon beleidigend! Von daher: 6, setzen! 😀😀😀

23.04.2016 07:52 Uhr - mulder69
So sieht's aus! Manchmal kommt es einem so vor, dass sich nur um des Beschwerens willen beschwert wird! Das merkt man an den fehlenden Argumenten und Falschdarstellungen (Stichwort: Ermächtigen!). Danke für deine sehr ausführliche Meinung. 110% Zustimmung!


Ebenfalls 100%ige Zustimmung meinerseits.
By the Way:"Fargo" und "Rosemaries Baby" kenne ich natürlich,aber der Film auf dem "Lost" basieren soll ist mir auch unbekannt.

Wie ich schon mal geschrieben habe,bin ich außerdem der Meinung,dass Serien dem Kino langsam den Rang ablaufen und alles andere als Stupide sind.Im Gegenteil sind sogar 70 - 80 % der großen Blockbuster eigentlich ziemlich dämlich.Es wird hauptsächlich nur noch auf große Schauwerte gesetzt statt sich um die Geschichte oder die Charaktere zu kümmern.

23.04.2016 09:32 Uhr - Necron
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Jetzt doch nochmal was für die Kontra Seite ;)

Auch wenn ich GoT, wie andere der ganzen neuen Hochglanz Serien (True Detectives) ganz gerne schaue, so fällt es doch ein wenig auf, das man alle diese neuen Serien über einen Kamm scheren kann:

-Hochglanz
-konstante Schema F Würstchen auf Bestellung
-ein von A bis Z durchdesigntes (seelenloses) Produkt

Es wundert mich doch ein wenig, bzw. bedauere ich, das heute überhaupt nichts mehr gewagt wird. Diese komplett durchdesignten Produkte (die Masse liebt es, keine Frage) werden von soliden bis guten Handwerkern, auf Bestellung, zusammengeschustert. Und die Kritiken fallen eigentlich alle gleich dazu aus. Alles beliebig austauschbar.

Joss Whedon hatte damals wenigstens noch einiges gewagt (Buffy (OMWF!), Firefly) und dabei stets versucht auszuloten wie weit er noch die Grenzen von TV Shows verschieben kann. Da steckte auch irgendwie noch Herzblut drin. Das scheint heute alles abwesend zu sein. Alles nur noch (Hochglanz) Kopien von Kopien. Bei GoT basiert das ganze zugeben auf idiotensicheren Grundstoff vom Buchautor, aber auch das ist letztendlich ziemlich berechenbar. Seit dem "Blutige Hochzeit" Schocker scheint dieses Pulver auch komplett verschossen zu sein. Also das "mal was überraschendes" passiert. In sich bleibt das Produkt komplett limitiert.

Aber naja, lediglich meine Meinung. ;)




23.04.2016 10:00 Uhr - mulder69
1x
23.04.2016 09:32 Uhr schrieb Necron
Jetzt doch nochmal was für die Kontra Seite ;)

Auch wenn ich GoT, wie andere der ganzen neuen Hochglanz Serien (True Detectives) ganz gerne schaue, so fällt es doch ein wenig auf, das man alle diese neuen Serien über einen Kamm scheren kann:

-Hochglanz
-konstante Schema F Würstchen auf Bestellung
-ein von A bis Z durchdesigntes (seelenloses) Produkt

Es wundert mich doch ein wenig, bzw. bedauere ich, das heute überhaupt nichts mehr gewagt wird. Diese komplett durchdesignten Produkte (die Masse liebt es, keine Frage) werden von soliden bis guten Handwerkern, auf Bestellung, zusammengeschustert. Und die Kritiken fallen eigentlich alle gleich dazu aus. Alles beliebig austauschbar.

Joss Whedon hatte damals wenigstens noch einiges gewagt (Buffy (OMWF!), Firefly) und dabei stets versucht auszuloten wie weit er noch die Grenzen von TV Shows verschieben kann. Da steckte auch irgendwie noch Herzblut drin. Das scheint heute alles abwesend zu sein. Alles nur noch (Hochglanz) Kopien von Kopien. Bei GoT basiert das ganze zugeben auf idiotensicheren Grundstoff vom Buchautor, aber auch das ist letztendlich ziemlich berechenbar. Seit dem "Blutige Hochzeit" Schocker scheint dieses Pulver auch komplett verschossen zu sein. Also das "mal was überraschendes" passiert. In sich bleibt das Produkt komplett limitiert.

Aber naja, lediglich meine Meinung. ;)





Hmmm,gerade bei den genannten Serien (GoT,True Detective oder auch z.B. Breaking Bad,The Shield) kann ich die Kritikpunkte überhaupt nicht nachvollziehen.Für mich sind Diese alles Andere als seelenlose,durchgestylte Massenprodukte.
Das trifft für mich eher auf die ganzen CSI,Hawaii 5 O(inkl. Nachfolger/Ableger etc.) Serien zu.

23.04.2016 11:48 Uhr - Martyr
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22.04.2016 19:23 Uhr schrieb Roderich

Aber da die Serienfans ja in deinen Augen sowieso hirn- und kulturlose Trivial-Proleten sind - genauso wie die Serienmacher - kann es Dir poetischem Feingeist ja eigentlich scheissegal sein, ob das nun buchgetreu gedreht wird, oder nicht. Auf ARTE wird es ja eh nicht ausgestrahlt.


Das habe ich so nicht behauptet.
Mit Intelligenz hat das nichts zu tun. Ich kenne auch Professoren, die GoT Fans sind. Es ist einfach Geschmackssache. Mir sind zeitgenössische Serien einfach nicht gut genug gemacht, zu angepasst an möglichst sämtliche Geschmäcker und aufgrund ihrer rein kommerziellen Orientierung sind sie mir einfach ein Dorn im Auge. Und wenn man dann noch billigste Cliffhanger benötigt um die Leute bei der Stange zu halten... Außerdem geht es mir gehörig auf die Nerven, dass es hier bei SB mittlerweile fast nur noch um Serien geht... was aber kein Wunder ist, wenn die Generation Download (wie sonst schauen viele Serien?) den Ton angibt.
Es gibt sicherlch auch gute Serien, ich persönlich schätze nach wie vor Twin Peaks und Lars von Triers Geister, aber die sind eben deutlich anders als das was man heute vorgesetzt bekommt.
Aber immerhin muss man sich, aufgrund der kurzen Halbwertszeit, nicht sehr lange an den Serien stoßen: sobald eine Serie ausgelaufen ist, interessiert es (im Gegensatz zu den meisten Filmen) keinen Mensch mehr. Daran erkennt man ja, dass es für viele scheinbar doch nur Berieselung ist und bei RTLII ganz gut aufgehoben ist.

23.04.2016 11:58 Uhr - Martyr
1x
23.04.2016 07:52 Uhr schrieb mulder69
By the Way:"Fargo" und "Rosemaries Baby" kenne ich natürlich,aber der Film auf dem "Lost" basieren soll ist mir auch unbekannt.

Wie ich schon mal geschrieben habe,bin ich außerdem der Meinung,dass Serien dem Kino langsam den Rang ablaufen und alles andere als Stupide sind.Im Gegenteil sind sogar 70 - 80 % der großen Blockbuster eigentlich ziemlich dämlich.Es wird hauptsächlich nur noch auf große Schauwerte gesetzt statt sich um die Geschichte oder die Charaktere zu kümmern.


Der Film, von dem "Lost" abgekupfert wurde heißt "Jacob's Ladder".

Eben das stört mich an der ganzen Sache: wenn man den Leuten so ziemlich alles vorsetzen kann, braucht man sich ja auch bei Filmen nicht mehr anstrengen. Das Ergebnis kann man momentan schon sehen: Superhelden Filme, die einen auf Serie machen.
Irgendwann hat man seine Sehgewohnheiten eben soweit runtergewirtschaftet, dass man einen 90 minütigen Film aufgrund der dramaturgischen Verdichtung verwirrend findet (damit will ich keinen Beleidigen, sehe aber einen Wandel in der Aufmerksamkeit und Konzentration gerade bei jüngeren sehr oft) weil man ja in einer Serien "viel mehr Raum für Charaktere hat". Es muss aber nicht alles auf hunderte Folgen gedehnt werden, nur weil viele Menschen scheinbar zu viel Zeit haben und sich das allabendliche Streamen eingebürgert hat. Klar, es ist leicht sich keine Gedanken machen zu müssen, was man schaut. Mitreden können ist eben für viele auch wichtig.

23.04.2016 12:32 Uhr - Necron
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23.04.2016 10:00 Uhr schrieb mulder69
[Hmmm,gerade bei den genannten Serien (GoT,True Detective oder auch z.B. Breaking Bad,The Shield) kann ich die Kritikpunkte überhaupt nicht nachvollziehen.Für mich sind Diese alles Andere als seelenlose,durchgestylte Massenprodukte.
Das trifft für mich eher auf die ganzen CSI,Hawaii 5 O(inkl. Nachfolger/Ableger etc.) Serien zu.


GoT oder True Detective sind sicherlich hochwertiger als die letzte genannten.

Aber am Ende bleibt alles nur Schema F. Und da all diese Produkte "auf Bestellung" so abgeliefert werden müssen, wie vorgeben, sind es am Ende immer nur seelenlose, durchgestylte Massenprodukte. Das muss jetzt ja auch keine Katastrophe sein.

Unterhaltungswert ist ganz klar da.

Aber dieser gewisse "wir wagen mal was" und oder "Kunst Lebensfunke", das fehlt komplett. Dafür gibt es keinen Raum mehr. Das ist ja auch gar nicht mehr gewünscht.


23.04.2016 15:23 Uhr - Necron
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23.04.2016 11:58 Uhr schrieb Martyr
Klar, es ist leicht sich keine Gedanken machen zu müssen, was man schaut. Mitreden können ist eben für viele auch wichtig.


Sogar sehr wichtig, wie ich immer wieder feststellen muss, wenn das abendliche Tatortschauritual am Montag Morgen auf der Arbeit breit getreten werden muss. Sonst haben die Leute wohl gar nichts mehr, worüber sie sich "soft" unterhalten können.

Mir ist es dagegen stets ein willkommener Spaß, wenn ich dann immer wieder erklären darf, das ich gar kein Fernsehen gucke (+oben drauf noch durch die Blume was ich davon allgemein halte;) )

Ich habe sogar mittlerweile fundiert immer wieder feststellen dürfen, das es auch ganz wichtig ist bei Paaren (Mann+Frau) das Abends "zusammen" z.B. der Tatort geguckt wird. Was da eigentlich läuft, Schwamm drüber, Hauptsache "zusammen". :))

Muss natürlich jeder am Ende selber wissen. Aber bei diesem "Geschmack" und "Kunst" Verständnis der Leute, naja, da muss man sich dann auch nicht mehr Wundern. Und gleichzeitig sind die meisten dann noch von der Wahnvorstellung beseelt furchtbar "hip" und "witzig" zu sein. Ok... ;)

Am Ende bin ich da sehr-sehr froh, das all diese Sachen auch prima ohne mich stattfinden können. Man muss ja nicht überall dabei sein oder gar alles mitmachen.

23.04.2016 17:40 Uhr - Roderich
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23.04.2016 12:32 Uhr schrieb Necron


GoT oder True Detective sind sicherlich hochwertiger als die letzte genannten.

Aber am Ende bleibt alles nur Schema F. Und da all diese Produkte "auf Bestellung" so abgeliefert werden müssen, wie vorgeben, sind es am Ende immer nur seelenlose, durchgestylte Massenprodukte. Das muss jetzt ja auch keine Katastrophe sein.

Unterhaltungswert ist ganz klar da.

Aber dieser gewisse "wir wagen mal was" und oder "Kunst Lebensfunke", das fehlt komplett. Dafür gibt es keinen Raum mehr. Das ist ja auch gar nicht mehr gewünscht.



So ein aufgeblasenes Dahergerede. Eine neue "wir wagen mal was" Rainer Erler-Serie in der damaligen Machart könnte man heute nicht mehr gucken ohne zu lachen, weil sich das Medium weiterentwickelt und perfektioniert hat. Gigantisch aufwändige Produktionen wie GoT sind immer ein Wagnis, zumal wenn sie so drastische Handlungselemente wir das Hauptcharakter-killen aus dem Buch übernehmen. Andere aufwändige Serien wie Marco Polo sind nicht so erfolgreich, da geht es schnell auch finanziell an die Substanz.

Die neuen Miniserien oder große Fernsehserien wie Breaking Bad sind von einer Qualität da wären die Leute in den 70/80er Jahren beim Betrachten in Ohnmacht gefallen. Sie nehmen es locker was Inszenierung und Produktionsqualität angeht auch mit Kinoproduktionen auf. Und das ist auch gut so, weil sich alle Medien und künstlerischen Plattformen weiterentwickeln sollten.

23.04.2016 17:42 Uhr - Martyr
Beim Tatort gehen die Meinungen wenigstens auch mal deutlich auseinander.
Bei den aktuell gerade angesagten US- Serien wird ja immer alles durch die Bank weg gefeiert. Ist aber auch irgendwie verständlich. Wenn man mal einen schlechten Film erwischt hat, kann man das abhaken. Bei einer Serie, die man monatelang schaut, fällt es eben schwer, so etwas einzugestehen.

Außerdem muss ich leider feststellen, dass eben das "zusammen schauen" seit diesem Serienwahn eher rückläufig ist und meiner Meinung nach (außer vielleicht mit dem Partner) gar nicht mehr möglich ist. Jeder schaut für sich seine jeweilige Episode. Vielleicht habe ich aber auch nur die Extrembeispiele im Freundeskreis. :)

23.04.2016 18:06 Uhr - Martyr
23.04.2016 17:40 Uhr schrieb Roderich

So ein aufgeblasenes Dahergerede. Eine neue "wir wagen mal was" Rainer Erler-Serie in der damaligen Machart könnte man heute nicht mehr gucken ohne zu lachen, weil sich das Medium weiterentwickelt und perfektioniert hat.

Die neuen Miniserien oder große Fernsehserien wie Breaking Bad sind von einer Qualität da wären die Leute in den 70/80er Jahren beim Betrachten in Ohnmacht gefallen. Sie nehmen es locker was Inszenierung und Produktionsqualität angeht auch mit Kinoproduktionen auf.


Weiterentwickelt und perfektioniert... sehe ich anders.
Früher legten es die Macher mMn großartiger Serien wie Nummer 6, Twin Peaks oder Akte X nicht darauf an, Kinofilme zu imitieren. Sie waren sich der Eigenständigkeit des Fernsehformats bewusst und nutzten das voll aus. Das hatte Charme.
Heute sind alle Serien, die ich kenne, Popcornfilme in Scheibchen.

Diese Sache mit der Qualität empfinde ich auch anders. Mir gefällt dieser Serienlook einfach nicht. Bei Akte X konnte man das ja schön vergleichen. Früher hatte die Serie enorm viel Atmosphäre. Heute sieht sie aus und wirkt wie alles andere was so kommt. Sogar einen fetzigen Soundtrack a la Sons of Anarchy, Breaking Bad... bzw TARANTINO musste man reinpfuschen.

23.04.2016 19:01 Uhr - mulder69
@Martyr
"Jacob`s Ladder",den habe ich schon Ewigkeiten nicht mehr gesehen.Muss ich mir mal wieder ansehen.
zu "hunderte Folgen":Deswegen freue ich mich auf 2 weitere Staffeln und danach sollte dann auch Ende sein um es nicht ewig in die Länge zu ziehen.
Eine Serie,die ich schlecht finde schaue ich nicht monatelang.Da ist spätesten nach 2 Folgen Schluss (aktuelles Beispiel:Die Stephen King Adaption von "Der Anschlag").Einfach nur unterirdisch Schlecht.
Zum Thema "zusammen schauen".Das ist bei mir Tradition.Bei GoT z.B. wird gewartet,bis es die BluRay gibt und dann wird mit einer Freundin einen kompletten Tag lang die Staffel geschaut.Und was da läuft ist mit Sicherheit nicht egal (zumindest bei mir).

@Necron
Was heißt für Dich "Schema F"?
Für mich heißt das:Gut-Böse;Gut gewinnt gegen Böse;alle Leben Glücklich bis an Ihr Ende.Davon sind die von mir genannten Serien meilenweit entfernt.
Ich denke,mann sollte bei dem Begriff "Kunst" auch etwas unterscheiden zwischen Hirn-aus-Kino,anspruchsvoller Unterhaltung (dazu zähle ich auch diese Serien) und Filmemachern die Ihre Werke wirklich als reinste Kunstform auf die Leinwand bringen/brachten (Lynch,von Trier,Winding Refn).Im Endeffekt ist doch Alles irgendwo "Kunst" (außer vielleicht "Baywatch" ;-) ).

23.04.2016 20:41 Uhr - Alastor
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23.04.2016 19:01 Uhr schrieb mulder69
@Necron
Was heißt für Dich "Schema F"?
Für mich heißt das:Gut-Böse;Gut gewinnt gegen Böse;alle Leben Glücklich bis an Ihr Ende.Davon sind die von mir genannten Serien meilenweit entfernt.
Ich denke,mann sollte bei dem Begriff "Kunst" auch etwas unterscheiden zwischen Hirn-aus-Kino,anspruchsvoller Unterhaltung (dazu zähle ich auch diese Serien) und Filmemachern die Ihre Werke wirklich als reinste Kunstform auf die Leinwand bringen/brachten (Lynch,von Trier,Winding Refn).Im Endeffekt ist doch Alles irgendwo "Kunst" (außer vielleicht "Baywatch" ;-) ).


Naja es ist was die Inszenierung angeht schon ziemlich eintönig, da ist bei Filmen schon mehr geboten.
Selbst beim MCU welches auf Franchise gebürstet ist kann ich immer noch erkennen welcher Film von Kenneth Branagh und welcher von Shane Black ist.
Ausserdem ist der sterbende Hauptcharakter in GoT mittlerweile schon zum Schema F geworden. Abseits der grossen Schocker bleibt zumindest bei mir nur wenig von den Staffeln hängen.
Ich bin erst bei Staffel 5 aber ich hab keine Ahnung mehr wo eigentlich die Dothraki hin sind. Drachenladys Armee scheint nur noch aus den befreiten Sklaven zu bestehen.

Ich finde auch das Babylon 5 den Staffelumfassenden Handlungsbogen besser hinbekommen hat.
Staffel 1 war noch mehr Fall der Woche und Staffel 5 litt am hin und her ob es überhaupt eine 5. Staffel geben wird aber ansonsten war die Handlung immer klar aber deswegen nicht schlichter. Im Zentrum stand der Krieg mit den Schatten und sowohl beim Bürgerkrieg auf der Erde als auch bei den Drakh war immer klar welche Bedeutung es diese Ereignisse für das Gesamtbild haben.
Bei GoT gibt es genug Bögen bei denen ich mich frage was die nun eigentlich sollen.

23.04.2016 23:26 Uhr - Grrrg
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23.04.2016 20:41 Uhr schrieb Alastor

Ich bin erst bei Staffel 5 aber ich hab keine Ahnung mehr wo eigentlich die Dothraki hin sind. Drachenladys Armee scheint nur noch aus den befreiten Sklaven zu bestehen.

Daran ist aber nicht die Serie schuld sondern Du. Ich glaube mich zu erinnern, dass sie verstossen bzw. verlassen wurde, weil sie nach Drogos Tod nicht zurücktreten wollte. Ist aber ein bisschen her.

Ich finde einige der neuen Serien extrem unterhaltsam und auch nicht nach Schema F, True Detective zum Beispiel oder auch Orange is the new black. Vielleicht keine große Kunst, aber immerhin mit genug Hirn gemacht und nichts zum dumpf nebenbei schauen (oder man bekommt halt nicht alles mit ;) ). Hier alle Seriengucker als anspruchslose Heteropärchen zu diffamieren, finde ich nicht ganz angemessen zumindest was die angesprochenen Serien betrifft. Tatort finde ich auch extrem unspannend, aber hier geht es schliesslich um GoT und das spielt doch in einer ganz andern Liga auf einem anderen Planeten.


23.04.2016 23:29 Uhr - Catfather
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>>>Bei GoT gibt es genug Bögen bei denen ich mich frage was die nun eigentlich sollen. >>>>

Und ich frage mich, warum Du Dir GoT dann überhaupt noch anschaust, wenn Du es offenbar so bescheiden findest... Ich schaue mir jedenfalls allein schon aus Zeit gründen nur Serien an die mir gefallen und das sind nur wenige. Breaking Bad, Sons of Anarchy, GoT + Spartacus finde ich cool und mit The Shield und Justified fange ich demnächst an. Ich finde die oben genannten Serien jedenfalls wesentlich interessanter und anspruchsvoller als die meisten Kinofilme der letzten Jahre, die wohl nur noch für Teenager gedreht werden, so viel dazu...

23.04.2016 23:39 Uhr - Grrrg
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23.04.2016 23:29 Uhr schrieb Catfather
>>>Bei GoT gibt es genug Bögen bei denen ich mich frage was die nun eigentlich sollen. >>>>

Und ich frage mich, warum Du Dir GoT dann überhaupt noch anschaust, wenn Du es offenbar so bescheiden findes

Vermutlich zum mitreden können...

23.04.2016 23:41 Uhr - Grrrg
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23.04.2016 18:06 Uhr schrieb Martyr
Heute sind alle Serien, die ich kenne, Popcornfilme in Scheibchen.

Auch hier stellt sich die Frage, warum du sie dann eigentlich schaust?

24.04.2016 02:28 Uhr - Alastor
Das es zwischen absolut verehren und hassen auch noch Zwischenraum gibt ist euch doch wohl bekannt.
Nirgendwo hab ich geschrieben das die Serie langweilig oder unschaubar ist.

24.04.2016 10:47 Uhr - Necron
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23.04.2016 17:40 Uhr schrieb Roderich
So ein aufgeblasenes Dahergerede.


Kennst du dich gut mit aus, nicht ;)

24.04.2016 11:05 Uhr - Necron
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23.04.2016 19:01 Uhr schrieb mulder69
@Necron
Was heißt für Dich "Schema F"?
Für mich heißt das:Gut-Böse;Gut gewinnt gegen Böse;alle Leben Glücklich bis an Ihr Ende.Davon sind die von mir genannten Serien meilenweit entfernt.
Ich denke,mann sollte bei dem Begriff "Kunst" auch etwas unterscheiden zwischen Hirn-aus-Kino,anspruchsvoller Unterhaltung (dazu zähle ich auch diese Serien) und Filmemachern die Ihre Werke wirklich als reinste Kunstform auf die Leinwand bringen/brachten (Lynch,von Trier,Winding Refn).Im Endeffekt ist doch Alles irgendwo "Kunst" (außer vielleicht "Baywatch" ;-) ).


Ganz einfach. Nehme Staffel 1 von GoT und Staffel 5 von GoT. Klar, die Story ist vorangeschritten, aber was ist jetzt noch anders? Genau, nichts. Schema F. Will ich jetzt auch gar nicht verteufeln, aber es gibt ganz klar Beispiele älterer Serien (einige wenige) wo auch mal "gewagt" wurde den eigenen Rahmen zu verlassen. Z.B. hey, wir machen mal eine Musical Episode (und es funktioniert sogar), nur als random Beispiel.
So etwas gibt es heute nicht mehr, weil man wohl das Gewohnheitstier Masse an Zuschauern nicht all zu sehr verwirren möchte.
Jeder Zuschauer der seine neue Staffel GoT, Breaking Bad oder True Detectives oder egal was der endlosen Hochglanz Produkte bekommt, der bekommt auch zu 110% genau das nach Schema F zusammendesignte Produkt, wie gewohnt / verlangt.
Die Schauspieler sind dicke (i.d.R.), die Story interessant und die gesamte Produktion strahlt aus- ich bin verdammt nochmal hochwertig auf Hochglanz poliert-. Alles keine Frage. Aber das ist alles so dermaßen seelenlos und risikoarm am Reißbrett von geldgierigen Produzenten zusammengestückelt, mit einem angeheuerten Vertragssöldner Handwerker der es dann genau so Punktgenau umzusetzen hat. Kunst, Seele und Herzblut gibt es da nicht mehr in diesem Prozess.

Aber das ist letztendlich für die Masse auch eh egal. So Filme wie Drive oder OGF sind ja auch nicht wirklich was für die Masse. Das ist dann nur Perlen vor die Säue. ;)

Und hey, ich bin letztendlich schon froh, das es in der Vergangenheit überhaupt so ambitionierte Herzblut Wagnisse wie Twin Peaks, Buffy oder Firefly gegeben hat. Wird es so heute sehr wahrscheinlich nie wieder geben.
Und um meinen Punkt noch ein kleines Stück weiter auszuführen. Alleine wie viele wissenschaftliche Arbeiten es über Buffy gibt. Mit Abstand die meisten (was Serien/Filme angeht). Schon weil die Metaphern alleine in der Show so dermaßen weitreichend und komplex sind. Kann man sich so was für eine der neuen Hochglanz seelenlos Produkte vorstellen wie z.B. GoT oder True Detectives? Wohl eher nicht, das gibt der in sich limitierte (arg eindimensionale) Stoff schon gar nicht her. Aber nochmal, ich will die neue Hochglanz no brainer Unterhaltung jetzt nicht schlechtreden und letztendlich konsumiere ich ja selber wie gesagt einiges von dem Stuff. Ist halt angenehmer, no brainer, Unterhaltungs-Konsum, für Zwischendurch. :)

24.04.2016 12:22 Uhr - Roderich
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Es gibt Buffy-Monster of the week-Folgen (Schema F im Quadrat), die sind so schreiend langweilig und blöde, dass es weh tut, aber auch sofort vergessen, weil ja jede Woche eine neue kam. Da kann man dann auch mal ne Musical-Folge einbauen (ich finde die auch spitze), um dem öden Einerlei entgegenzuwirken. So etwas gibt es bei einer eher an superlange Spielfilme angelehnten großen Serie wie GoT natürlich nicht, schon weil sie keinen Gruselkomödien-Ansatz hat wie Buffy.

24.04.2016 12:38 Uhr - Alastor
1x
Die Fälle der Woche bieten aber wenn gut gemacht mehr Variation und bedienen sich eher der Stärke des Formates.
Star Trek ist da ein so ein Beispiel, das Konzept der Raumschiffcrew die das All durchstreift und nach immer neuen Planeten und neuen Lebensformen sucht funktioniert als Serie halt am besten.

24.04.2016 12:42 Uhr - Martyr
Dass viele Serien sich viel zu sehr ähneln, was die Gestaltung angeht, sehe ich ganz genauso.
Es gibt meiner Meinung derzeit vor allem vier Serientypen:
Spektakel: wie Spartacus, Rome, GoT, Vikings, Walking Dead... blutige CGI Effekte, ab und zu mal nackte Haut, der Tod von Hauptcharakteren wird zur Masche

Crime: Sopranos, Breaking Bad, True Detectives, Sons of Anarchy... Verbrecher stehen im Zentrum, hauptsache aber ein möglichst hipper Soundtrack mit Coverversionen von zugegebenermaßen coolen Songs, aber trotzdem mMn Tarantino für Arme

Adult- Orientated: Masters of Sex, The Wire, Top of the Lake, House of Cards... inhaltlich anspruchsvoller, verzichtet weitgehend auf platte Stilmittel wie Cliffhanger, viel Dauergequatsche, alles muss erklärt und analysiert werden

Rip-off: Fargo, Hannibal, Rosemary's Baby... benötigen lediglich bekannte Namen und Filmvorlagen als Aufhänger, verändern und gendern jedoch so ziemlich jeden ursprünglich wichtigen Aspekt, werfen Charaktere bunt zusammen, verlieren jeglichen Kontakt zum eigentlichen "Vorbild"

Mir ist außerdem aufgefallen, wie sehr die neue Staffel von AKte X zwischen all diesen Stühlen hängt. Während früher Akte X viele zu Plagiaten verleitet hat (Fringe, X Factor, etc.), wird heute umgekehrt nachgeeifert: Jede Fole der Staffel orientiert sich stark an einer anderen Serie (man muss es ja jedem recht machen!), so gab es eine Homeland Folge (pausenloses Gequatsche über Islamisten), eine surreale Halloween Folge (a la Tanz der Teufel, Walking Dead), eine Folge mit möglichst viel Tarantino Feeling (Mulder auf Drogen, poppiger Soundtrack = Californication), ...
Vor allem die großspurige Ankündigung, man wisse (nach 20 Jahren Akte X) NICHTS, die wahre Verschwörung wird nun enthüllt... blöd nur, dass ihnen nicht einmal eine Auflösung für diese eine Staffel eingefallen ist und am Ende - Überraschung - ein Cliffhanger ohne Sinn und Verstand steht. Hat mich maßlos geärgert und enttäuscht!

24.04.2016 13:25 Uhr - Egill-Skallagrímsson
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@Martyr
Mit Verlaub, aber zu deinen Beiträgen: Si tacuisses, philosophus mansisses.

24.04.2016 14:09 Uhr - ParamedicGrimey
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"Ich hab aber mehr Recht mit meiner Meinung!"
Ich mag's. Was kümmert mich die Meinung anderer?

24.04.2016 14:26 Uhr - Necron
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24.04.2016 12:22 Uhr schrieb Roderich
Es gibt Buffy-Monster of the week-Folgen (Schema F im Quadrat), die sind so schreiend langweilig und blöde, dass es weh tut, aber auch sofort vergessen, weil ja jede Woche eine neue kam. Da kann man dann auch mal ne Musical-Folge einbauen (ich finde die auch spitze), um dem öden Einerlei entgegenzuwirken. So etwas gibt es bei einer eher an superlange Spielfilme angelehnten großen Serie wie GoT natürlich nicht, schon weil sie keinen Gruselkomödien-Ansatz hat wie Buffy.


Mit der Ergänzung das das neben den Monster of the week Folgen auch viele Folgen konstant eine Handlung weiter vorantreiben und das als Serie mit Gedächtnis selbst die eher losen Monster of the Week Folgen später immer wieder noch zuhauf zitiert werden und das die Metaphern die selbst in den Monster of the Week Folgen schon enthalten sind, mehr als Schema F sind, kann ich dir hier so im großen und ganzen zustimmen. :)

GoT ist wirklich sehr viel eher ein superlanger Spielfilm, als eine Serie.


@Allgemein

Am Ende werden die jetzt gängigen Serienmodelle genau so wie die Endlos Film Reihen im Kino so oder so die Zukunft sein. Es wirft einfach Geld ohne Ende in die gierigen Rachen der Produzenten und Investoren. Die idiotensichere Lizenz zum Gelddrucken. ;)

24.04.2016 15:06 Uhr - Grrrg
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24.04.2016 11:05 Uhr schrieb Necron
23.04.2016 19:01 Uhr schrieb mulder69
@Necron
Was heißt für Dich "Schema F"?
Für mich heißt das:Gut-Böse;Gut gewinnt gegen Böse;alle Leben Glücklich bis an Ihr Ende.Davon sind die von mir genannten Serien meilenweit entfernt.
Ich denke,mann sollte bei dem Begriff "Kunst" auch etwas unterscheiden zwischen Hirn-aus-Kino,anspruchsvoller Unterhaltung (dazu zähle ich auch diese Serien) und Filmemachern die Ihre Werke wirklich als reinste Kunstform auf die Leinwand bringen/brachten (Lynch,von Trier,Winding Refn).Im Endeffekt ist doch Alles irgendwo "Kunst" (außer vielleicht "Baywatch" ;-) ).


Ganz einfach. Nehme Staffel 1 von GoT und Staffel 5 von GoT. Klar, die Story ist vorangeschritten, aber was ist jetzt noch anders? Genau, nichts. Schema F. Will ich jetzt auch gar nicht verteufeln, aber es gibt ganz klar Beispiele älterer Serien (einige wenige) wo auch mal "gewagt" wurde den eigenen Rahmen zu verlassen. Z.B. hey, wir machen mal eine Musical Episode (und es funktioniert sogar), nur als random Beispiel.
So etwas gibt es heute nicht mehr, weil man wohl das Gewohnheitstier Masse an Zuschauern nicht all zu sehr verwirren möchte.
Jeder Zuschauer der seine neue Staffel GoT, Breaking Bad oder True Detectives oder egal was der endlosen Hochglanz Produkte bekommt, der bekommt auch zu 110% genau das nach Schema F zusammendesignte Produkt, wie gewohnt / verlangt.
Die Schauspieler sind dicke (i.d.R.), die Story interessant und die gesamte Produktion strahlt aus- ich bin verdammt nochmal hochwertig auf Hochglanz poliert-. Alles keine Frage. Aber das ist alles so dermaßen seelenlos und risikoarm am Reißbrett von geldgierigen Produzenten zusammengestückelt, mit einem angeheuerten Vertragssöldner Handwerker der es dann genau so Punktgenau umzusetzen hat. Kunst, Seele und Herzblut gibt es da nicht mehr in diesem Prozess.

Aber das ist letztendlich für die Masse auch eh egal. So Filme wie Drive oder OGF sind ja auch nicht wirklich was für die Masse. Das ist dann nur Perlen vor die Säue. ;)

Und hey, ich bin letztendlich schon froh, das es in der Vergangenheit überhaupt so ambitionierte Herzblut Wagnisse wie Twin Peaks, Buffy oder Firefly gegeben hat. Wird es so heute sehr wahrscheinlich nie wieder geben.
Und um meinen Punkt noch ein kleines Stück weiter auszuführen. Alleine wie viele wissenschaftliche Arbeiten es über Buffy gibt. Mit Abstand die meisten (was Serien/Filme angeht). Schon weil die Metaphern alleine in der Show so dermaßen weitreichend und komplex sind. Kann man sich so was für eine der neuen Hochglanz seelenlos Produkte vorstellen wie z.B. GoT oder True Detectives? Wohl eher nicht, das gibt der in sich limitierte (arg eindimensionale) Stoff schon gar nicht her. Aber nochmal, ich will die neue Hochglanz no brainer Unterhaltung jetzt nicht schlechtreden und letztendlich konsumiere ich ja selber wie gesagt einiges von dem Stuff. Ist halt angenehmer, no brainer, Unterhaltungs-Konsum, für Zwischendurch. :)

Also eine doch recht komplexe, in den Zeitebenen verschachtelte und dabei auch noch ganz schön harte Serie wie True Detective als no brainer zu bezeichnen ist einfach Quatsch. Sicher, Twin Peaks steht weit oben als Beispiel für gewagte Serien, aber da hat sich auch nur die Handlung weiter entwickelt. Die letzten Folgen sehen nicht anders aus, als die ersten. GoT oder auch anderen Serien vorzuwerfen, dass sich nur die Handlung verändert und das als hirnlos zu bezeichnen? Komm mal von deinem hohen "das ist keine Kunst, das ist nicht mit Herz gemacht"- Ross runter. Ich mag Firefly ja schon, aber da findet doch wesentlich weniger Entwicklung statt und es herrscht eher ein episodenhafter Charakter vor. Akte X (soweit ich das verfolgt habe) war da noch extremer. Neue Woche, neuer Fall. Das ist ein anderer Ansatz für eine Serie, aber benötigt sicherlich weniger Hirn. Und von so radikalen Beispielen wie Drive oder OGF sind die genauso weit entfernt.
Den einen oder anderen Ansatz kann man mögen oder nicht, aber sie als no brainer zu bezeichnen, ist doch arg herablassend. Das kommt für mich so rüber: "was seid ihr nur für Idioten, die jede Scheisse fressen, die man ihnen vorsetzt." und das lasse ich mir dann nicht so gerne sagen. Nur weil es viele mögen, muss es nicht stumpf sein. Das sind dann vielleicht auch Zuschauer, die sonst nicht die Glotze einschalten bei Alarm für Kobra 11 oder Tatort. Das diese "neue" Art von Serien erfolgreich ist, zeigt doch nur, dass die Zuschauer auf etwas komplexere Handlungsbögen gewartet haben und nicht mehr eine komplette Geschichte in 45 Minuten erzählt bekommen wollen.

24.04.2016 15:11 Uhr - Grrrg
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24.04.2016 14:26 Uhr schrieb Necron
24.04.2016 12:22 Uhr schrieb Roderich
Es gibt Buffy-Monster of the week-Folgen (Schema F im Quadrat), die sind so schreiend langweilig und blöde, dass es weh tut, aber auch sofort vergessen, weil ja jede Woche eine neue kam. Da kann man dann auch mal ne Musical-Folge einbauen (ich finde die auch spitze), um dem öden Einerlei entgegenzuwirken. So etwas gibt es bei einer eher an superlange Spielfilme angelehnten großen Serie wie GoT natürlich nicht, schon weil sie keinen Gruselkomödien-Ansatz hat wie Buffy.


Mit der Ergänzung das das neben den Monster of the week Folgen auch viele Folgen konstant eine Handlung weiter vorantreiben und das als Serie mit Gedächtnis selbst die eher losen Monster of the Week Folgen später immer wieder noch zuhauf zitiert werden und das die Metaphern die selbst in den Monster of the Week Folgen schon enthalten sind, mehr als Schema F sind, kann ich dir hier so im großen und ganzen zustimmen. :)

GoT ist wirklich sehr viel eher ein superlanger Spielfilm, als eine Serie.


@Allgemein

Am Ende werden die jetzt gängigen Serienmodelle genau so wie die Endlos Film Reihen im Kino so oder so die Zukunft sein. Es wirft einfach Geld ohne Ende in die gierigen Rachen der Produzenten und Investoren. Die idiotensichere Lizenz zum Gelddrucken. ;)

Oh stimmt, mit Buffy wurde auch gar kein Geld verdient, dieses Minusgeschäft haben die Produzenten auf sich genommen, weil sie Kunst schaffen wollten, nein, mussten.

24.04.2016 15:16 Uhr - Grrrg
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24.04.2016 14:26 Uhr schrieb Necron

GoT ist wirklich sehr viel eher ein superlanger Spielfilm, als eine Serie.

Genau, und das ist auch gut so!

24.04.2016 15:27 Uhr - Martyr
24.04.2016 15:16 Uhr schrieb Grrrg
24.04.2016 14:26 Uhr schrieb Necron

GoT ist wirklich sehr viel eher ein superlanger Spielfilm, als eine Serie.

Genau, und das ist auch gut so!


Naja, außer dass halt bei einem Spielfilm das Ende und die gesamte Dramaturgie feststeht, BEVOR der Film abgedreht ist man den Film ansieht.
Bei aktuellen Serien, gerade bei GoT in Ermangelung einer abgeschlossenen Vorlage, ist das Ende (ebenso wie die Fortsetzung der Serie) ja noch in der Mache und nicht einmal die Beteiligten wissen, worauf das Ganze dann hinausläuft.

24.04.2016 15:37 Uhr - Grrrg
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24.04.2016 15:27 Uhr schrieb Martyr
24.04.2016 15:16 Uhr schrieb Grrrg
24.04.2016 14:26 Uhr schrieb Necron

GoT ist wirklich sehr viel eher ein superlanger Spielfilm, als eine Serie.

Genau, und das ist auch gut so!


Naja, außer dass halt bei einem Spielfilm das Ende und die gesamte Dramaturgie feststeht, BEVOR der Film abgedreht ist man den Film ansieht.
Bei aktuellen Serien, gerade bei GoT in Ermangelung einer abgeschlossenen Vorlage, ist das Ende (ebenso wie die Fortsetzung der Serie) ja noch in der Mache und nicht einmal die Beteiligten wissen, worauf das Ganze dann hinausläuft.
Auch wenn die Bestellung der neuen Staffel sicher pro forma ist, ein gewisses Risiko dass eine Serie gar nicht oder nur notdürftig zuende geführt wird besteht.

No risk, no fun!

24.04.2016 16:22 Uhr - Necron
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24.04.2016 15:06 Uhr schrieb Grrrg
Also eine doch recht komplexe, in den Zeitebenen verschachtelte und dabei auch noch ganz schön harte Serie wie True Detective als no brainer zu bezeichnen ist einfach Quatsch.


Also ich empfand das ganze jetzt nicht als sonderlich komplex (Staffel 1 wie 2). Aber da hat wohl jeder ein anderes empfinden. Sprich wenn du bereits geistig verstärkt herausgefordert worden bist, war es für dich persönlich dann sicherlich kein no-brainer.

Inwieweit sich der Härtegrad (den ich so auch nicht gesehen habe) irgendetwas mit no-brainer ja/nein zu tun hat, erschließt sich mir dafür überhaupt nicht. ;)

Aber nun gut, letztendlich muss es ja jeder selber wissen und entscheiden.

Für jeden gibt es da ja auch ganz andere Grenzen, in denen er mehr oder weniger gefordert wird, wie folgendes Video noch einmal veranschaulichen soll:

https://www.youtube.com/watch?v=AyXlAbaBqug

Solange dabei jeder dann seinen Spaß hat, ist doch gut so. :))

24.04.2016 16:49 Uhr - Roderich
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24.04.2016 16:22 Uhr schrieb Necron
24.04.2016 15:06 Uhr schrieb Grrrg
Also eine doch recht komplexe, in den Zeitebenen verschachtelte und dabei auch noch ganz schön harte Serie wie True Detective als no brainer zu bezeichnen ist einfach Quatsch.


Also ich empfand das ganze jetzt nicht als sonderlich komplex (Staffel 1 wie 2). Aber da hat wohl jeder ein anderes empfinden. Sprich wenn du bereits geistig verstärkt herausgefordert worden bist, war es für dich persönlich dann sicherlich kein no-brainer.



Woah, bist du schlau und überlegen. Seltsam also, dass ausgerechnet ein Genie wie Du eine nur am Anfang mässig originelle Trivial-Massenserie von der Stange wie Buffy mit seinen unzähligen hohlen Folgen, die sich die letzten 4 Staffeln nur noch wiederholt und um sich selbst gedreht hat (mit teilweise lächerlichen Versuchen noch irgendwas neues herauszuholen), hier in den Himmel lobt. Klingt irgendwie dumm.

24.04.2016 19:41 Uhr - Necron
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24.04.2016 16:49 Uhr schrieb Roderich
24.04.2016 16:22 Uhr schrieb Necron
24.04.2016 15:06 Uhr schrieb Grrrg
Also eine doch recht komplexe, in den Zeitebenen verschachtelte und dabei auch noch ganz schön harte Serie wie True Detective als no brainer zu bezeichnen ist einfach Quatsch.


Also ich empfand das ganze jetzt nicht als sonderlich komplex (Staffel 1 wie 2). Aber da hat wohl jeder ein anderes empfinden. Sprich wenn du bereits geistig verstärkt herausgefordert worden bist, war es für dich persönlich dann sicherlich kein no-brainer.



Woah, bist du schlau und überlegen. Seltsam also, dass ausgerechnet ein Genie wie Du eine nur am Anfang mässig originelle Trivial-Massenserie von der Stange wie Buffy mit seinen unzähligen hohlen Folgen, die sich die letzten 4 Staffeln nur noch wiederholt und um sich selbst gedreht hat (mit teilweise lächerlichen Versuchen noch irgendwas neues herauszuholen), hier in den Himmel lobt. Klingt irgendwie dumm.


Wenn es dir so leichter fällt diese Version deiner ganz eigenen Realität zu ertragen. Gerne. ;)

Allgemein sehr amüsant, wie sich alle so auf den Schlips getreten fühlen.

Naja, getroffene Hunde und so... :))

Da kann ich sogar morgen noch drüber lachen. Oh, und natürlich lache ich nicht über euch ... sondern nur stets mit euch. :)

24.04.2016 20:48 Uhr - Roderich
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Mächtig viele Emoticons in Deinem Text. Bisschen aufgeregt, was?

25.04.2016 14:08 Uhr - Grrrg
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24.04.2016 16:22 Uhr schrieb Necron
24.04.2016 15:06 Uhr schrieb Grrrg
Also eine doch recht komplexe, in den Zeitebenen verschachtelte und dabei auch noch ganz schön harte Serie wie True Detective als no brainer zu bezeichnen ist einfach Quatsch.


Also ich empfand das ganze jetzt nicht als sonderlich komplex (Staffel 1 wie 2). Aber da hat wohl jeder ein anderes empfinden. Sprich wenn du bereits geistig verstärkt herausgefordert worden bist, war es für dich persönlich dann sicherlich kein no-brainer.

Inwieweit sich der Härtegrad (den ich so auch nicht gesehen habe) irgendetwas mit no-brainer ja/nein zu tun hat, erschließt sich mir dafür überhaupt nicht. ;)


Der Härtegrad (und damit meine ich nicht Gesplatter) bezog sich eher auf die Massentauglichkeit. Und bevor mein Hirn abraucht, erklär mir doch bitte inwiefern Buffy oder Firefly komplex bzw. am Massengeschmack vorbei produziert sind.

25.04.2016 14:11 Uhr - Grrrg
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24.04.2016 19:41 Uhr schrieb Necron

Da kann ich sogar morgen noch drüber lachen. Oh, und natürlich lache ich nicht über euch ... sondern nur stets mit euch. :)

Schön, wenn man sich auch an simplen Dingen erfreuen kann.

25.04.2016 14:42 Uhr - Necron
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24.04.2016 20:48 Uhr schrieb Roderich
Mächtig viele Emoticons in Deinem Text. Bisschen aufgeregt, was?


"Mächtig viele" sprich in dem Fall 3! Stück. :))

Um dich jetzt in Zukunft nicht mehr vor so mächtig-viele-super-krass-große Zahlen zustellen, habe ich in diesem Post bereits die Anzahl der Emoticons angepasst.

Kannst du ja mal wieder auswerten und dann mitteilen, worauf du gekommen bist. Wirst ja damit schon ein Weilchen beschäftigt sein. ;)

25.04.2016 14:43 Uhr - Necron
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25.04.2016 14:11 Uhr schrieb Grrrg
24.04.2016 19:41 Uhr schrieb Necron

Da kann ich sogar morgen noch drüber lachen. Oh, und natürlich lache ich nicht über euch ... sondern nur stets mit euch. :)

Schön, wenn man sich auch an simplen Dingen erfreuen kann.


Realsatire, da geht nichts drüber. :))

Denn die ganze Welt ist Bühne... ;)

25.04.2016 14:50 Uhr - Necron
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25.04.2016 14:08 Uhr schrieb Grrrg
24.04.2016 16:22 Uhr schrieb Necron
24.04.2016 15:06 Uhr schrieb Grrrg
Also eine doch recht komplexe, in den Zeitebenen verschachtelte und dabei auch noch ganz schön harte Serie wie True Detective als no brainer zu bezeichnen ist einfach Quatsch.


Also ich empfand das ganze jetzt nicht als sonderlich komplex (Staffel 1 wie 2). Aber da hat wohl jeder ein anderes empfinden. Sprich wenn du bereits geistig verstärkt herausgefordert worden bist, war es für dich persönlich dann sicherlich kein no-brainer.

Inwieweit sich der Härtegrad (den ich so auch nicht gesehen habe) irgendetwas mit no-brainer ja/nein zu tun hat, erschließt sich mir dafür überhaupt nicht. ;)


Der Härtegrad (und damit meine ich nicht Gesplatter) bezog sich eher auf die Massentauglichkeit. Und bevor mein Hirn abraucht, erklär mir doch bitte inwiefern Buffy oder Firefly komplex bzw. am Massengeschmack vorbei produziert sind.


Ich wüsste nicht wohin das hier dann führen sollte, wenn ich dir das versuchen würde zu erklären.

Deshalb einfach anbei ein Link (der wirkliches Interesse vorausgesetzt, was ich erstmal sowieso bezweifeln würde, aber egal), der dir Antworten liefern "kann".

http://www.amazon.com/Fighting-Forces-Whats-Vampire-Slayer/dp/0742516806

Am Ende muss das jeder selber wissen. Du hast alle Möglichkeiten, was du letztendlich draus machst, ist deine Sache. ;)

25.04.2016 23:49 Uhr - Roderich
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25.04.2016 14:50 Uhr schrieb Necron
Deshalb einfach anbei ein Link (der wirkliches Interesse vorausgesetzt, was ich erstmal sowieso bezweifeln würde, aber egal), der dir Antworten liefern "kann".

http://www.amazon.com/Fighting-Forces-Whats-Vampire-Slayer/dp/0742516806



Kleiner Ausschnitt aus der Beschreibung dieses Meisterwerks: "Furthermore, the book explores the extratextual, such as fanfiction and online discussion groups. " Na da wissen wir ja jetzt, wo sich unser leicht erbärmlicher Fanboy üblicherweise herumtreibt. Nicht, dass wir es nicht schon geahnt hätten.

26.04.2016 04:01 Uhr - Grrrg
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25.04.2016 14:50 Uhr schrieb Necron

Ich wüsste nicht wohin das hier dann führen sollte, wenn ich dir das versuchen würde zu erklären.

Es würde dazu führen, dass du mal Argumente anführst, und nicht nur behauptest, alle neuen Serien wären hirnlose Massenware. Die von dir angeführte Musicalepisode kann es ja wohl nicht gewesen sein, so gewagt ist das jetzt ja auch nicht wieder und Firefly ist eine unterhaltsame Serie, aber was ist daran ungewöhnlich, mutig oder künstlerisch wertvoll gewesen. True Detective ist sicher weit entfernt von Kunstkino o.ä. aber ich hatte zumindest bisher nichts vergleichbares gesehen, wenn das alles abgekupfert ist, nenn mir bitte ein Beispiel, das möchte ich dann auch gerne sehen.. Und GoT packt soviel Handlung in jede einzelne Folge, dass man offensichtlich (s.o.) ganz schnell mal was verpasst, wenn man es nur neben dem Essen schaut. Spricht auch nicht für eine nur am Massengeschmack orientierte Serie. Zumal es in Amerika mit Nacktheit und Sex noch eine ganz andere Sache ist, das ist da nämlich ziemlich verpönt und von daher vielleicht nicht das ganz große Wagnis, aber im öffentlichen Fernsehen kann so etwas auch nicht laufen. Natürlich ist HBO nicht auf Werbeeinahmen angewiesen, aber bei anderen Fällen wie Breaking Bad oder The Walking Dead war es schon ein gewisses Wagnis, so etwas ins Fernsehen zu bringen. Der Erfolg stellte sich dann ein, weil es eben gut gemacht ist (Wobei die Faszination von der Serie TWD ziemlich nachgelassen hat, das Comic ist weiterhin gut). Shameless ist auch ein gutes Beispiel. Ich weiss, es gibt ein britisches Original, aber das krankt an schlechten Schauspielern und niedrigen Production Values. Da sehe ich lieber die aufwendigere Ami Variante. Und diese Zurschaustellung von Sex, Drogenkonsum und Asitum habe ich jetzt so gut gemacht auch noch nicht im Fernsehen gesehen.

PS: Joss Whedon wird zitiert, dass es seine Absicht war, eine Kultserie zu erschaffen und Buffy hatte auch weit mehr Zuschauer, als zum Beispiel Breaking Bad, dass nur von den Kritikern positiv aufgenommen wurde. Soviel zum Thema für den Massengeschmack produziert.


26.04.2016 13:03 Uhr - Martyr
26.04.2016 04:01 Uhr schrieb Grrrg
Und GoT packt soviel Handlung in jede einzelne Folge, dass man offensichtlich (s.o.) ganz schnell mal was verpasst, wenn man es nur neben dem Essen schaut. Spricht auch nicht für eine nur am Massengeschmack orientierte Serie. Zumal es in Amerika mit Nacktheit und Sex noch eine ganz andere Sache ist, das ist da nämlich ziemlich verpönt und von daher vielleicht nicht das ganz große Wagnis, aber im öffentlichen Fernsehen kann so etwas auch nicht laufen.



Wenn man ehrlich ist, gab es Nacktheit (speziell männliche) bereits lange vor GoT bei Rom, Spartacus, Borgia und anderen. Das ist also nichts Neues. Es lässt mich aber immer wieder schmunzeln, wenn das von vielen als Argument gebracht wird, warum die Serie so toll ist. Mittlerweile gibts das in fast jeder Serie, wie auch in der neuen Scorsese Serie. Ist also bei weitem kein Alleinstellungsmerkmal. Uns kann das ja eh egal sein, ob die Amis prüde sind oder nicht, im europäischen Kino und Fernsehen war Nacktheit schon immer ganz normal.

Die Handlung von Lost damals war auch so verworren, dass man Angst hatte, etwas zu verpassen. Das war auch nur eine billige Masche, denn am Ende ist ihnen ja keine vernünftige Auflösung eingefallen und alles war für die Katz. Ist also vielleicht nicht immer so, dass man wirklich etwas verpasst, auch wenn man es für den Moment vielleicht meint.
Das ist im Übrigen kein Problem, dass nur Serien betrifft, auch moderne Filme (Christopher Nolan lässt grüßen) neigen dazu sich eher dem Dauergequatsche zu widmen als filmischen Gestaltungsmitteln, die Raum für Imagination lassen.

26.04.2016 13:09 Uhr - Alastor
1x
Nolan inszeniert aber immerhin auch gut wenn er denn mal Bilder statt Worte sprechen lässt. Und in Memento war es sogar fürs Gesamtbild passend das Hauptfigur Leonard ständig alles erzählt.
Was ich dann aber schade finde ist wenn Filme wie Fury Road, die ihre Geschichte anhand von Bildern, Inszenierung und nur kleinen Gesten erzählen statt endloser Dialogschwaden, als Substanzlose Action abgestempelt wird.

26.04.2016 13:49 Uhr - Martyr
Bei Nolan muss man wie ich finde zwischen dem Frühwerk mit genialen Filmen wie The Following und eben Memento und dem, was danach kam, unterscheiden. Dass es nicht zu seinen Stärken zählt, Action gekonnt zu inszenieren, dazu gibt es einige Videos, die seine Sequenzen genau analysieren und gegenüberstellen.
Das Problem mit Fury Road ist für mich eben, dass der Film überhaupt nichts neues bietet und nur den zweiten Film wiederkäut, dabei aber nur noch Schauwerte übrig sind und der Film eben keine wirklich substanzielle Handlung aufweisen kann. Als Kurzfilm wäre das sicherlich Sehenswert.
Ein für mich ausdrucksstärkeres Beispiel, wie wahnsinnig viel Story, Atmosphäre UND Action ganz ohne Dauergequatsche und sogar (zu weiten Teilen) ohne Effekttonspur auskommt, ist RAN, der ja zufällig gestern erst im TV lief und der für die eigentliche (schwarz-weiß) Wunschfassung des Regisseurs wohl Pate stand.

26.04.2016 14:06 Uhr - Alastor
Fury Road bietet neben dem üblichen Actionspektakel aber auch einen Handlungsbogen für Max.
Während er in Road Warrior den ganzen Film über der selbe bleibt und nur den Umständen entsprechend handelt, entwickelt er sich hier auch weiter.
Die ganze inszenierung passt sich Max entwicklung an.
Vom Anfang voller Zeitraffer Momente als er wie ein Tier in der Falle orientierungslos durch die Zitadelle flieht über die rasante aber fokussierete inszenierung während der Flucht bis zu den ruhigen und normalen Szenen wenn Max auch wieder wie ein menschliches Wesen handelt.
Ausserdem führt dieser Film den abstieg in den Wahnsinn weiter welches das Ende von Mad Max 1 schon angedeutet hat, etwas das in Teil 2 gar keine Beachtung fand. Dort war Max ein Einzelgänger aber geistig normal.
Furiosa und Joes Frauen waren auch keine blosse Kopie der Besetzten aus Road Warrior. Die waren in der Zwickmühle aus der sie befreit werden mussten während bei den Frauen und auch Nux die ganze Existenz als Eigentum eines anderen eine einzige Hölle war.

26.04.2016 14:26 Uhr - Martyr
Was du sagst klingt interessant. Ich habe den Film zwei Mal angesehen und sehe Max eher als Nebenfigur in seinem eigenen Film. Ich könnte mir gut vorstellen, dass man mit Furiosa vielleicht eigentlich einen weiblichen Max kreieren wollte, dann aber doch kalte Füße bekommen hat. Ohne ihn hätte halt das Marketing nicht so gut funktioniert, als Aufhänger hat es ja bestens funktioniert.

26.04.2016 14:35 Uhr - Alastor
Furiosa ist die treibende Kraft was aber auch daran liegt dass Mad Max halt wirklich ein Mad Max ist. Aber im Gegensatz zu ihm bleibt sie den Film über die selbe, sie ist charakterlich gefestigt was aber auch nötig ist um eine Balance zum eher instabilen Max zu liefern.
Ohne einen solchen Charakter hätte die Zusammenarbeit und damit auch die Wandlung von Max nicht funktioniert. Sie ist auch gefestigter als Max in Teil 2 der einfach nur von Tag zu Tag lebt während sie ein festes Ziel hat.

Es ist ein bisschen wie im Herrn der Ringe, Frodo ist die Hauptfigur aber Gandalf die treibende Kraft.

EDIT: Furiosa ergreift auch selbst die Initiative während der alte Max in Road Warrior und Thunderdome eher von anderen Menschen angetrieben wird.

26.04.2016 14:53 Uhr - Martyr
In Filmen über Verfolgungsjagden, muss ja auch einer "angetrieben" werden. :)

26.04.2016 15:09 Uhr - Necron
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25.04.2016 23:49 Uhr schrieb Roderich
25.04.2016 14:50 Uhr schrieb Necron
Deshalb einfach anbei ein Link (der wirkliches Interesse vorausgesetzt, was ich erstmal sowieso bezweifeln würde, aber egal), der dir Antworten liefern "kann".

http://www.amazon.com/Fighting-Forces-Whats-Vampire-Slayer/dp/0742516806



Kleiner Ausschnitt aus der Beschreibung dieses Meisterwerks: "Furthermore, the book explores the extratextual, such as fanfiction and online discussion groups. " Na da wissen wir ja jetzt, wo sich unser leicht erbärmlicher Fanboy üblicherweise herumtreibt. Nicht, dass wir es nicht schon geahnt hätten.


Bemerkenswert, wie jemand wie du, der laut eigener Aussage bereits mit so großen Zahlen wie 3! zu kämpfen hat, jetzt aus einem solchen Satz diese ganzen Ableitungen anstellen kann. ;)
Ach Andreas, äh Roderich ;) letztendlich willst du doch nur unter Niveau herumpöbeln (wie gehabt) und schießt dir dabei Eigentor um Eigentor. Du musst dich wirklich sehr angegriffen fühlen, weil ich wie du interpretierst, deine heilige Kuh GoT beleidigt habe.
Du erfüllst wirklich jedes Merkmal von:

https://www.youtube.com/watch?v=C1fCJvgNDow

Bessere Realsatire als solche user wie dich gibt's nicht.
Da lache ich bestimmt noch morgen drüber. :))

26.04.2016 15:26 Uhr - Necron
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26.04.2016 04:01 Uhr schrieb Grrrg
25.04.2016 14:50 Uhr schrieb Necron

Ich wüsste nicht wohin das hier dann führen sollte, wenn ich dir das versuchen würde zu erklären.

Es würde dazu führen, dass du mal Argumente anführst, und nicht nur behauptest, alle neuen Serien wären hirnlose Massenware.


Aber Grrrg, warum fühlst du dich überhaupt so angegriffen? Es geht dir hier doch gar nicht um Argumente, die dich sowieso nicht interessieren, nachdem du dich von mir indirekt beleidigt fühlst. Du weißt doch bereits alles was du wissen willst. ;)
Fanatikern muss man ja nun wirklich nicht mehr mit Argumenten kommen oder würdest du einem Taliban auf dem Enthauptungsplatz noch mit Argumenten kommen wollen?
Das hier ist GoT Heiligtum Land.

Deine heilige Kuh GoT (Ersatzreligion) wurde von mir (so wie du das siehst) durch den Dreck gezogen und somit ja auch gleich jeder Fan der Serie. Ich bin aber auch ein Arsch. Seltsamer Weise hatte ich aber auch zugegeben die Serie selber als no brainer zu konsumieren (angenehm), wie auch True Detectives. Aber das scheint ja nicht in das Weltbild anderer Leute so gut reinzupassen. Mir im übrigen ist es total egal was du von Buffy hältst. Du kannst hier in Großbuchstaben verkünden, das das aber wirklich der aller letzte Rotz ist mit nur doofen Fanboys usw. Muss ich mich von sowas angesprochen fühlen? Wenn ich sage 1+1 = 2 und du 1 +1 = 3 besser findest, dann bleib doch dabei. Für mich ist das jedenfalls völlig ok.

Wenn Leute sich so wie du angegriffen fühlen, nur von der Meinung anderer, dann ist das doch irgendwie problematisch. Gerade in unserem Land, wo man noch vor nicht all zu langer Zeit z.B. Bücher (Meinungen!) die einem nicht gepasst haben, auf Scheiterhaufen verbrannt hat. Es hat halt immer diesen Beigeschmack.

Wenn ich sage das das no brainer Hochglanz Unterhaltung zum konsumieren ist (die ganzen neuen Serien), dann ist doch nicht automatisch jeder hirnlos der sowas konsumiert. Warum überhaupt? Ich finde nichts schlimm an no brainern. Ist doch angenehm. Gehirn in Leerlauf und ab damit.
Ich hatte lediglich zusätzlich bedauert das z.B. sowas wie Buffy (mit mehr als einer Ebene, alleine schon wegen den Metaphern) heute nicht mehr drin zu sein scheint. Weil halt nur noch austauschbar nach Schema F die Serien kommen. Ist halt so. Letztendlich auch kein Drama. Die Mehrheit liebt es doch auch so.

Also, alles cool. :)



26.04.2016 15:46 Uhr - Roderich
1x
User-Level von Roderich 2
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Da DU deine "Meinung" mit der Herabsetzung anderer Meinungen garniert hast ist es völlig legitim darauf hinzuweisen, was für einen albernen Fanboy-Blödsinn du hier verzapftst.

Klaro dass auch das Deppen-Agrument Nr. 1 nicht fehlen darf: Die Nazis haben Bücher verbrannt! Gemein! Dich wegen des dummen Zeugs, das du hier schreibst, anzugreifen ist also so schlimm wie der Holocaust!

26.04.2016 15:58 Uhr - Necron
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26.04.2016 15:46 Uhr schrieb Roderich
Da DU deine "Meinung" mit der Herabsetzung anderer Meinungen garniert hast ist es völlig legitim darauf hinzuweisen, was für einen albernen Fanboy-Blödsinn du hier verzapftst.

Klaro dass auch das Deppen-Agrument Nr. 1 nicht fehlen darf: Die Nazis haben Bücher verbrannt! Gemein! Dich wegen des dummen Zeugs, das du hier schreibst, anzugreifen ist also so schlimm wie der Holocaust!


Aber Roderich, wirst du schon wieder ausfallend. ;)
Naja, unser Andreas halt. :))
Musst dich aber wirklich pöse, pöse angegriffen fühlen. Naja, mit Meinungen anderer hast du es ja auch nicht so, wie mit vielen anderen Dingen, z.B. bis 3 zählen.
Mal gucken was noch so kommt.

26.04.2016 16:29 Uhr - Alastor
Es scheint heutzutage generell schwerer zu sein sowas als das zu akzeptieren was es ist.
Ich meine, ich bin ein Comicfilmjunkie. Ich schaue sie mir alle an, ich freu mich auf Civil War, X-Men und Suicide Squad. Aber weder ist es intelligentes Kino nur weil ich es mag, noch fühle ich mich als geistig minderwertig weil ich die Filme trotzdem gerne schaue.

Ich mag auch Game of Thrones auch wenn ich es nicht für die Storytelling Offenbarung halte.

26.04.2016 16:34 Uhr - Necron
User-Level von Necron 4
Erfahrungspunkte von Necron 261
26.04.2016 16:29 Uhr schrieb Alastor
Ich mag auch Game of Thrones auch wenn ich es nicht für die Storytelling Offenbarung halte.


Bist du wahnsinnig!!!

Jetzt wirst du aber hier gleich mal von den Ober GoT Fanatikern ans heilige Kreuz genagelt. Der Roderich/Andreas beißt bestimmt gerade tobend in seine Tastatur. :))

26.04.2016 20:41 Uhr - mulder69
1x
24.04.2016 11:05 Uhr schrieb Necron
23.04.2016 19:01 Uhr schrieb mulder69
@Necron
Was heißt für Dich "Schema F"?
Für mich heißt das:Gut-Böse;Gut gewinnt gegen Böse;alle Leben Glücklich bis an Ihr Ende.Davon sind die von mir genannten Serien meilenweit entfernt.
Ich denke,mann sollte bei dem Begriff "Kunst" auch etwas unterscheiden zwischen Hirn-aus-Kino,anspruchsvoller Unterhaltung (dazu zähle ich auch diese Serien) und Filmemachern die Ihre Werke wirklich als reinste Kunstform auf die Leinwand bringen/brachten (Lynch,von Trier,Winding Refn).Im Endeffekt ist doch Alles irgendwo "Kunst" (außer vielleicht "Baywatch" ;-) ).


Ganz einfach. Nehme Staffel 1 von GoT und Staffel 5 von GoT. Klar, die Story ist vorangeschritten, aber was ist jetzt noch anders? Genau, nichts. Schema F. Will ich jetzt auch gar nicht verteufeln, aber es gibt ganz klar Beispiele älterer Serien (einige wenige) wo auch mal "gewagt" wurde den eigenen Rahmen zu verlassen. Z.B. hey, wir machen mal eine Musical Episode (und es funktioniert sogar), nur als random Beispiel.
So etwas gibt es heute nicht mehr, weil man wohl das Gewohnheitstier Masse an Zuschauern nicht all zu sehr verwirren möchte.
Jeder Zuschauer der seine neue Staffel GoT, Breaking Bad oder True Detectives oder egal was der endlosen Hochglanz Produkte bekommt, der bekommt auch zu 110% genau das nach Schema F zusammendesignte Produkt, wie gewohnt / verlangt.
Die Schauspieler sind dicke (i.d.R.), die Story interessant und die gesamte Produktion strahlt aus- ich bin verdammt nochmal hochwertig auf Hochglanz poliert-. Alles keine Frage. Aber das ist alles so dermaßen seelenlos und risikoarm am Reißbrett von geldgierigen Produzenten zusammengestückelt, mit einem angeheuerten Vertragssöldner Handwerker der es dann genau so Punktgenau umzusetzen hat. Kunst, Seele und Herzblut gibt es da nicht mehr in diesem Prozess.

Aber das ist letztendlich für die Masse auch eh egal. So Filme wie Drive oder OGF sind ja auch nicht wirklich was für die Masse. Das ist dann nur Perlen vor die Säue. ;)

Und hey, ich bin letztendlich schon froh, das es in der Vergangenheit überhaupt so ambitionierte Herzblut Wagnisse wie Twin Peaks, Buffy oder Firefly gegeben hat. Wird es so heute sehr wahrscheinlich nie wieder geben.
Und um meinen Punkt noch ein kleines Stück weiter auszuführen. Alleine wie viele wissenschaftliche Arbeiten es über Buffy gibt. Mit Abstand die meisten (was Serien/Filme angeht). Schon weil die Metaphern alleine in der Show so dermaßen weitreichend und komplex sind. Kann man sich so was für eine der neuen Hochglanz seelenlos Produkte vorstellen wie z.B. GoT oder True Detectives? Wohl eher nicht, das gibt der in sich limitierte (arg eindimensionale) Stoff schon gar nicht her. Aber nochmal, ich will die neue Hochglanz no brainer Unterhaltung jetzt nicht schlechtreden und letztendlich konsumiere ich ja selber wie gesagt einiges von dem Stuff. Ist halt angenehmer, no brainer, Unterhaltungs-Konsum, für Zwischendurch. :)


Ich nenne das nicht Schema-F.Ich nenne das eine Serie die technisch und hochwertig auf der Höhe der Zeit produziert wird.Was ist daran schlecht ?
Den "Rahmen" verlassen ist außerdem bei diesen Formaten kaum möglich.Deswegen ist das "Musical-Folge" Beispiel auch schlecht gewählt.Das passt bei Formaten wie "Buffy" (die Folge war übrigens Klasse),"Akte X" oder auch "Supernatural".Aber nicht bei GoT.Das ist als würde Sylvester Stallone in "Rambo V" auf dem Schlachtfeld ein fröhliches "Singin in the Rain" anstimmen.Das passt einfach nicht.
Das nichts Gewagt wird und auf Massentauglichkeit produziert wird sehe ich auch nicht (z.B.die rote Hochzeit).Dafür ist GoT zu düster und "True Detective" zu sperrig und Beide zu Dialoglastig.Sicher hat GoT auch viele Schauwerte zu bieten aber der Großteil der Handlung besteht aus Dialogen und Entwicklung der Charaktere.Und bei der Komplexität der beiden Serien haben bestimmt auch viele Zuschauer keine Lust Dieser zu folgen.Gerade bei komplett durchgängigen Geschichten bei Serien sehe ich ein viel größeres Wagniss als kurze abgeschlossene 40min Häppchen die dann am nächsten Tag wieder vergessen und wesentlich einfacher zu konsumieren sind.

27.04.2016 11:59 Uhr - Grrrg
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26.4.2016 15:26 Uhr schrieb Necron
26.04.2016 04:01 Uhr schrieb Grrrg
25.04.2016 14:50 Uhr schrieb Necron

Ich wüsste nicht wohin das hier dann führen sollte, wenn ich dir das versuchen würde zu erklären.

Es würde dazu führen, dass du mal Argumente anführst, und nicht nur behauptest, alle neuen Serien wären hirnlose Massenware.


Aber Grrrg, warum fühlst du dich überhaupt so angegriffen? Es geht dir hier doch gar nicht um Argumente, die dich sowieso nicht interessieren, nachdem du dich von mir indirekt beleidigt fühlst. Du weißt doch bereits alles was du wissen willst. ;)
Fanatikern muss man ja nun wirklich nicht mehr mit Argumenten kommen oder würdest du einem Taliban auf dem Enthauptungsplatz noch mit Argumenten kommen wollen?
Das hier ist GoT Heiligtum Land.

Deine heilige Kuh GoT (Ersatzreligion) wurde von mir (so wie du das siehst) durch den Dreck gezogen und somit ja auch gleich jeder Fan der Serie. Ich bin aber auch ein Arsch. Seltsamer Weise hatte ich aber auch zugegeben die Serie selber als no brainer zu konsumieren (angenehm), wie auch True Detectives. Aber das scheint ja nicht in das Weltbild anderer Leute so gut reinzupassen. Mir im übrigen ist es total egal was du von Buffy hältst. Du kannst hier in Großbuchstaben verkünden, das das aber wirklich der aller letzte Rotz ist mit nur doofen Fanboys usw. Muss ich mich von sowas angesprochen fühlen? Wenn ich sage 1+1 = 2 und du 1 +1 = 3 besser findest, dann bleib doch dabei. Für mich ist das jedenfalls völlig ok.

Wenn Leute sich so wie du angegriffen fühlen, nur von der Meinung anderer, dann ist das doch irgendwie problematisch. Gerade in unserem Land, wo man noch vor nicht all zu langer Zeit z.B. Bücher (Meinungen!) die einem nicht gepasst haben, auf Scheiterhaufen verbrannt hat. Es hat halt immer diesen Beigeschmack.

Wenn ich sage das das no brainer Hochglanz Unterhaltung zum konsumieren ist (die ganzen neuen Serien), dann ist doch nicht automatisch jeder hirnlos der sowas konsumiert. Warum überhaupt? Ich finde nichts schlimm an no brainern. Ist doch angenehm. Gehirn in Leerlauf und ab damit.
Ich hatte lediglich zusätzlich bedauert das z.B. sowas wie Buffy (mit mehr als einer Ebene, alleine schon wegen den Metaphern) heute nicht mehr drin zu sein scheint. Weil halt nur noch austauschbar nach Schema F die Serien kommen. Ist halt so. Letztendlich auch kein Drama. Die Mehrheit liebt es doch auch so.

Also, alles cool. :)



Ich fühle mich weder von deiner Meinung angegiffen, noch ist GoT meine Ersatzreligion. Ich finde nur, dass, was du hier absonderst, falsch ist und du das auf eine ziemlich arrogante Art machst. Und du lässt doch genauso wenig die Meinungen anderer zu bzw. sagst noch dass sie objektiv falsch sind (1+1 und so). Den anderen dann zu unterstellen, dass sie beleidigt wären und sich dann noch so darzustellen, als wäre einem das ganze egal, ist Trolling 101. Was du schaust, ist mir Latte, aber wenn du hier ohne zu argumentieren und (nicht indirekt sondern sehr direkt) beleidigend wirst, ist mir das nicht egal. Mit einem hast du allerdings recht:
26.04.2016 15 :26 schrieb Necron
Ich bin aber auch ein Arsch


27.04.2016 12:16 Uhr - Grrrg
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26.04.2016 13:03 Uhr schrieb Martyr
26.04.2016 04:01 Uhr schrieb Grrrg
Und GoT packt soviel Handlung in jede einzelne Folge, dass man offensichtlich (s.o.) ganz schnell mal was verpasst, wenn man es nur neben dem Essen schaut. Spricht auch nicht für eine nur am Massengeschmack orientierte Serie. Zumal es in Amerika mit Nacktheit und Sex noch eine ganz andere Sache ist, das ist da nämlich ziemlich verpönt und von daher vielleicht nicht das ganz große Wagnis, aber im öffentlichen Fernsehen kann so etwas auch nicht laufen.



Wenn man ehrlich ist, gab es Nacktheit (speziell männliche) bereits lange vor GoT bei Rom, Spartacus, Borgia und anderen. Das ist also nichts Neues. Es lässt mich aber immer wieder schmunzeln, wenn das von vielen als Argument gebracht wird, warum die Serie so toll ist. Mittlerweile gibts das in fast jeder Serie, wie auch in der neuen Scorsese Serie. Ist also bei weitem kein Alleinstellungsmerkmal. Uns kann das ja eh egal sein, ob die Amis prüde sind oder nicht, im europäischen Kino und Fernsehen war Nacktheit schon immer ganz normal.

Die Handlung von Lost damals war auch so verworren, dass man Angst hatte, etwas zu verpassen. Das war auch nur eine billige Masche, denn am Ende ist ihnen ja keine vernünftige Auflösung eingefallen und alles war für die Katz. Ist also vielleicht nicht immer so, dass man wirklich etwas verpasst, auch wenn man es für den Moment vielleicht meint.
Das ist im Übrigen kein Problem, dass nur Serien betrifft, auch moderne Filme (Christopher Nolan lässt grüßen) neigen dazu sich eher dem Dauergequatsche zu widmen als filmischen Gestaltungsmitteln, die Raum für Imagination lassen.

Ich hatte das auch nicht als Argument dafür angeführt, dass die Serie toll ist, sondern nur dass das die Massentauglichkeit in den USA (und das ist immer noch der wichtigste Markt für die US-Serien) einschränkt. Und schon immer war das in Europa auch nicht normal, ausser dein immer reicht nur 40 Jahre zurück.
Und Lost würde ich vom Aufbau auch nicht gerade mit GoT vergleichen, dann eher mit Twin Peaks, wo die Zuschauer auch nichts verpassen wollten, um das Rätsel zu lösen. Lost ging allerdings nach zwei Staffeln den Bach runter und die Auflösung war einfach nur scheisse (Da hatte ich mich wirklich geärgert mich durch den ganzen Mist gekämpft zu haben, um dann so abgespeist zu werden), Twin Peaks ist und bleibt hingegen, abgesehen von etwas unnötigem Füllmaterial in der zweiten Staffel, eine der besten Serien, die ich kenne.

27.04.2016 13:32 Uhr - Martyr
1x
27.04.2016 12:16 Uhr schrieb Grrrg

Und Lost würde ich vom Aufbau auch nicht gerade mit GoT vergleichen, dann eher mit Twin Peaks, wo die Zuschauer auch nichts verpassen wollten, um das Rätsel zu lösen. Lost ging allerdings nach zwei Staffeln den Bach runter und die Auflösung war einfach nur scheisse (Da hatte ich mich wirklich geärgert mich durch den ganzen Mist gekämpft zu haben, um dann so abgespeist zu werden), Twin Peaks ist und bleibt hingegen, abgesehen von etwas unnötigem Füllmaterial in der zweiten Staffel, eine der besten Serien, die ich kenne.


Eben. Damals mit Lost war es genauso unerträglich, als die Serie in den Himmel gehyped wurde.
"WAS, DU SCHAUST KEIN LOST???"
Mittlerweile ist Lost vergessen, kein Hahn kräht mehr danach und sogar die Fans werden ungern daran erinnert. Das meine ich mit Halbwertszeit. Ist die Story erst einmal durch, gibt es nix was an der Serie noch interessant ist. Auf zum nächsten Hype.
Und wenn ich das genauso sage (dass ich eine Pause der Serie zugunsten der Integrität, in Ermangelung einer Vorlage, angebracht fände), werde ich dafür kritisiert. Das heißt wohl, dass es völlig egal ist, was sich jetzt aus den Fingern gesaugt wird (siehe Lost), hauptsache es geht sofort weiter...
Twin Peaks kann man hingegen nicht mit modernen Serien vergleichen, da hier die typischen Manierismen wie Cliffhanger und eine fließbandartige Produktion eben nicht im Vordergrund standen. Der Reiz der Serie besteht auch darin, dass eben nicht alles bis ins Detail vor dem Zuschauer ausgebreitet wird und man sich seiner Imagination bedienen kann und sollte.

27.04.2016 15:32 Uhr - Necron
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24.04.2016 15:06 Uhr schrieb Grrrg
aber sie als no brainer zu bezeichnen, ist doch arg herablassend. Das kommt für mich so rüber: "was seid ihr nur für Idioten, die jede Scheisse fressen, die man ihnen vorsetzt." und das lasse ich mir dann nicht so gerne sagen.



27.04.2016 11:59 Uhr schrieb Grrrg
Ich fühle mich weder von deiner Meinung angegiffen,


Sag Bescheid, wenn du dich dann final für eine deiner beiden Varianten der Realität entschieden hast. ;)

Und allgemein, egal für welche Form des Ungemachs du dich am Ende dann entscheidest, wo genau drückt nochmal jetzt der Schuh? Also wie genau fühlst du dich jetzt "was auch immer genau" von meiner Meinung sagen wir mal diplomatisch "beeinträchtigt".

Sind deine Positionen etwa so wackelig und wenig valide (hast du bereits selber Zweifel), das du unbedingt reagieren musst (Kontra, Kontra, Kontra...egal). Oder ist es sogar ein klarer Fall von:

http://static.someecards.com/someecards/usercards/ee0f7cf745aea722029abf420a79f868.png

Bin nur neugierig. Und du weißt ja, ich kann mich auch so prima an den einfachen Dingen erfreuen. ;)

27.04.2016 15:37 Uhr - Necron
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26.04.2016 20:41 Uhr schrieb mulder69
Ich nenne das nicht Schema-F.


Dein gutes Recht. Hey, es ist ein freies Land. :)

Halten wir es doch wie zwei ganz große.

Schäuble und Varoufakis:

"We agree to disagree." ;)

27.04.2016 15:58 Uhr - Roderich
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26.04.2016 15:58 Uhr schrieb Necron
26.04.2016 15:46 Uhr schrieb Roderich
Da DU deine "Meinung" mit der Herabsetzung anderer Meinungen garniert hast ist es völlig legitim darauf hinzuweisen, was für einen albernen Fanboy-Blödsinn du hier verzapftst.

Klaro dass auch das Deppen-Agrument Nr. 1 nicht fehlen darf: Die Nazis haben Bücher verbrannt! Gemein! Dich wegen des dummen Zeugs, das du hier schreibst, anzugreifen ist also so schlimm wie der Holocaust!


Aber Roderich, wirst du schon wieder ausfallend. ;)
Naja, unser Andreas halt. :))
Musst dich aber wirklich pöse, pöse angegriffen fühlen. Naja, mit Meinungen anderer hast du es ja auch nicht so, wie mit vielen anderen Dingen, z.B. bis 3 zählen.
Mal gucken was noch so kommt.


Wer ist eigentlich "Andreas"? Ein Freund von Dir? Und danke für die vielen neuen Deppen-Emoticons (das Stilmittel für Dumme), ergänzen sich wunderbar mit deinen Nazi-Vergleichen!

27.04.2016 16:27 Uhr - Necron
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27.04.2016 15:58 Uhr schrieb Roderich
Und danke für die vielen neuen Deppen-Emoticons (das Stilmittel für Dumme), ergänzen sich wunderbar mit deinen Nazi-Vergleichen!


Wenn du das so festlegen kannst, obwohl du doch bereits mit bis 3 zählen voll ausgelastet sein solltest. Ach ja, unser Roderich, ist er nicht lustig, wenn er mal wieder versucht herumzupöbeln, mit seiner doch arg beschränkten Art und Weise. :))

Zähl doch erstmal wieder die Emoticons in diesem Post, biste dann ja erstmal wieder mit beschäftig. ;)

27.04.2016 17:53 Uhr - mulder69
27.04.2016 15:37 Uhr schrieb Necron
26.04.2016 20:41 Uhr schrieb mulder69
Ich nenne das nicht Schema-F.


Dein gutes Recht. Hey, es ist ein freies Land. :)

Halten wir es doch wie zwei ganz große.

Schäuble und Varoufakis:

"We agree to disagree." ;)


I agree ;-

28.04.2016 04:15 Uhr - Grrrg
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27.04.2016 15:32 Uhr schrieb Necron
24.04.2016 15:06 Uhr schrieb Grrrg
aber sie als no brainer zu bezeichnen, ist doch arg herablassend. Das kommt für mich so rüber: "was seid ihr nur für Idioten, die jede Scheisse fressen, die man ihnen vorsetzt." und das lasse ich mir dann nicht so gerne sagen.



27.04.2016 11:59 Uhr schrieb Grrrg
Ich fühle mich weder von deiner Meinung angegiffen,


Sag Bescheid, wenn du dich dann final für eine deiner beiden Varianten der Realität entschieden hast. ;)

Und allgemein, egal für welche Form des Ungemachs du dich am Ende dann entscheidest, wo genau drückt nochmal jetzt der Schuh? Also wie genau fühlst du dich jetzt "was auch immer genau" von meiner Meinung sagen wir mal diplomatisch "beeinträchtigt".

Sind deine Positionen etwa so wackelig und wenig valide (hast du bereits selber Zweifel), das du unbedingt reagieren musst (Kontra, Kontra, Kontra...egal). Oder ist es sogar ein klarer Fall von:

http://static.someecards.com/someecards/usercards/ee0f7cf745aea722029abf420a79f868.png

Bin nur neugierig. Und du weißt ja, ich kann mich auch so prima an den einfachen Dingen erfreuen. ;)

Noch mal in verständlich. Nicht deine Meinung stösst mir auf, sondern die Art, wie du sie hier anbringst. Da kann ich keinen Widerspruch in dem von dir zitierten finden.

28.04.2016 05:26 Uhr - Grrrg
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27.04.2016 13:32 Uhr schrieb Martyr
27.04.2016 12:16 Uhr schrieb Grrrg

Und Lost würde ich vom Aufbau auch nicht gerade mit GoT vergleichen, dann eher mit Twin Peaks, wo die Zuschauer auch nichts verpassen wollten, um das Rätsel zu lösen. Lost ging allerdings nach zwei Staffeln den Bach runter und die Auflösung war einfach nur scheisse (Da hatte ich mich wirklich geärgert mich durch den ganzen Mist gekämpft zu haben, um dann so abgespeist zu werden), Twin Peaks ist und bleibt hingegen, abgesehen von etwas unnötigem Füllmaterial in der zweiten Staffel, eine der besten Serien, die ich kenne.


Eben. Damals mit Lost war es genauso unerträglich, als die Serie in den Himmel gehyped wurde.
"WAS, DU SCHAUST KEIN LOST???"
Mittlerweile ist Lost vergessen, kein Hahn kräht mehr danach und sogar die Fans werden ungern daran erinnert. Das meine ich mit Halbwertszeit. Ist die Story erst einmal durch, gibt es nix was an der Serie noch interessant ist. Auf zum nächsten Hype.
Und wenn ich das genauso sage (dass ich eine Pause der Serie zugunsten der Integrität, in Ermangelung einer Vorlage, angebracht fände), werde ich dafür kritisiert. Das heißt wohl, dass es völlig egal ist, was sich jetzt aus den Fingern gesaugt wird (siehe Lost), hauptsache es geht sofort weiter...
Twin Peaks kann man hingegen nicht mit modernen Serien vergleichen, da hier die typischen Manierismen wie Cliffhanger und eine fließbandartige Produktion eben nicht im Vordergrund standen. Der Reiz der Serie besteht auch darin, dass eben nicht alles bis ins Detail vor dem Zuschauer ausgebreitet wird und man sich seiner Imagination bedienen kann und sollte.


Lost ist insofern ein unfaires Beispiel, da hier die Zuschauer wirklich verarscht wurden bzw. ihnen vorgegaukelt wurde, es gäbe etwas zu enträtseln, was dann durch den Dreh am Schluss vollkommen sinnlos wurde. Und das auf zum nächsten Hype ist vielleicht auch ein bisschen dem geschuldet, dass seit den Sopranos das Serienformat neu definiert wurde und jetzt einfach wirklich viele aufwendig und auch intelligent produzierte Serien erscheinen. Früher war das einfach noch eine Seltenheit und wurde dann auch gerne als Strassenfeger bezeichnet, aber das gibt es ja nun schon lange nicht mehr. Der eine schaut das, der andere das. Die Konkurrenz hat hier das Geschäft eindeutig belebt. Und ein bisschen erscheint jetzt auch in den Serien, was dem Kino dank Marvel-Transformers- Fast and Furious-Romcoms und Konsorten abgeht. Nur sind es halt überlange Spielfilme, was in manchen Fällen ziemlich gut ausgeht. Ich sage ja auch nicht, dass alles Gold ist, was an neuen Serien rauskommt bzw. kann man durch das Überangebot gar nicht mehr alles wahrnehmen (was ja auch nicht so schlimm ist, schliesslich geht es hier nur um erfundenes Zeugs, wie ein Kollege von mir immer so schön sagte), was da alles so läuft.

PS:;Twin Peaks hat in meiner Erinnerung am Ende jeder Folge einen Cliffhanger gebracht. Ich kann mich noch gut erinnern, wie ich mir die Nächte um die Ohren geschlagen habe, um dann am nächsten Tag übermüdet arbeiten zu gehen, weil ich immer noch eine und noch eine Folge sehen musste. Irgendwann habe ich dann die Folgen in der MItte ausgemacht, wenn gerade nichts dringendes passiert ist, weil das für mein Alltagsleben passender war.

28.04.2016 13:01 Uhr - Martyr
28.04.2016 05:26 Uhr schrieb Grrrg

Lost ist insofern ein unfaires Beispiel, da hier die Zuschauer wirklich verarscht wurden bzw. ihnen vorgegaukelt wurde, es gäbe etwas zu enträtseln, was dann durch den Dreh am Schluss vollkommen sinnlos wurde. Und das auf zum nächsten Hype ist vielleicht auch ein bisschen dem geschuldet, dass seit den Sopranos das Serienformat neu definiert wurde und jetzt einfach wirklich viele aufwendig und auch intelligent produzierte Serien erscheinen. Früher war das einfach noch eine Seltenheit und wurde dann auch gerne als Strassenfeger bezeichnet, aber das gibt es ja nun schon lange nicht mehr. Der eine schaut das, der andere das. Die Konkurrenz hat hier das Geschäft eindeutig belebt. Und ein bisschen erscheint jetzt auch in den Serien, was dem Kino dank Marvel-Transformers- Fast and Furious-Romcoms und Konsorten abgeht. Nur sind es halt überlange Spielfilme, was in manchen Fällen ziemlich gut ausgeht. Ich sage ja auch nicht, dass alles Gold ist, was an neuen Serien rauskommt bzw. kann man durch das Überangebot gar nicht mehr alles wahrnehmen (was ja auch nicht so schlimm ist, schliesslich geht es hier nur um erfundenes Zeugs, wie ein Kollege von mir immer so schön sagte), was da alles so läuft.

PS:;Twin Peaks hat in meiner Erinnerung am Ende jeder Folge einen Cliffhanger gebracht. Ich kann mich noch gut erinnern, wie ich mir die Nächte um die Ohren geschlagen habe, um dann am nächsten Tag übermüdet arbeiten zu gehen, weil ich immer noch eine und noch eine Folge sehen musste. Irgendwann habe ich dann die Folgen in der MItte ausgemacht, wenn gerade nichts dringendes passiert ist, weil das für mein Alltagsleben passender war.


Ich finde schon, dass Lost ein ganz passendes Beispiel ist. Als es noch angesagt war, wurde man quasi für dumm verkauft, wenn man davon nichts wissen wollte. Dieses Gehabe gibt es bei jeder einzelnen Serie und das nervt mich.

Mit den Strassenfegern hast du voll und ganz recht. Früher, als die ersten ausländischen Serien wie "Nummer 6", "Die Straßen von San Franciso" oder "Die Zwei" ihren Weg ins heimische TV fanden, waren die Staßen leer und alle haben sich freudig diese eine Folge angesehen. Das war bei einigen Folgen des Tatorts sehr ähnlich. Damals gab es eben noch drei Kanäle im TV und kein Heimkino.
Heute hingegen ist eben ein anderer Trend aufzeigbar - Binge- Watching, serienübergreifend. Und dieser Trend ist eben sehr schädlich, da ja jeder meint, es stünde ihm zu die neuesten Folgen auch dann zu sehen, wenn man sie eben nur illegal aus dem Netz saugen kann. Oder eben Streaming Dienste. Diese haben es mittlerweile geschafft, dass unzählige Videotheken schließen mussten und - Überraschung - auf keinem einzigen Streaming Dienst ein vergleichbares Angebot verfügbar ist. Noch dazu stutzen die bekannten Streaming Anbieter mittlerweile ihr Angebot dahingehen zurück, dass sie vermehrt eigene Serien anbieten, und da hätten ihren keine Videothek Konkurrenz machen können. Aus diesem Grund bin ich, wo ich mich dem Binge- Watching entschieden verweigere, trotzdem sehr davon betroffen. Früher gab es in meinem Umfeld noch 5 Videotheken, heute ist es eine einzige und die macht bald zu.
Auch im Geschäft oder auf der Börse stehen Veränderungen an, Sony hat beispielsweise bereits damit begonnen neue (Genre-) Filme lediglich als DVD in den Verkauf zu bringen, pro Forma, die HD Version gibt es höchstens im Stream. DANKE!

28.04.2016 15:25 Uhr - Necron
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28.04.2016 04:15 Uhr schrieb Grrrg
Nicht deine Meinung stösst mir auf, sondern die Art, wie du sie hier anbringst.


Ok, damit können wir doch arbeiten. Wie geht die Geschichte dann für dich so weiter, du weißt, ich bin neugierig. ;)

Du hast jetzt ja schwarz auf weiß festgestellt, das es ein Problem mit meiner "Art" gibt. Und so eine "Entartung" wirst du ja sicherlich nicht einfach so durchgehen lassen. Öffentlich dagegen "Stimmung machen" hast du ja bereits durch, du hast dich klar "dagegen" positioniert. Du im Recht/Gut, ich im Unrecht/böse. Du bist quasi auserwählt worden. Anmerkung: Ich habe keinerlei Probleme mit deiner Meinung und Art. ;)
Wie machst du dann also weiter oder wie würdest du dir das vorstellen, damit alles wieder so ist wie deine Vorstellung von Art-Gerecht. Lass einfach mal hören, wo das dann zuendegedacht bei dir rauskommt...

28.04.2016 23:34 Uhr - Grrrg
User-Level von Grrrg 5
Erfahrungspunkte von Grrrg 338
28.04.2016 15:25 Uhr schrieb Necron
28.04.2016 04:15 Uhr schrieb Grrrg
Nicht deine Meinung stösst mir auf, sondern die Art, wie du sie hier anbringst.


Ok, damit können wir doch arbeiten. Wie geht die Geschichte dann für dich so weiter, du weißt, ich bin neugierig. ;)

Du hast jetzt ja schwarz auf weiß festgestellt, das es ein Problem mit meiner "Art" gibt. Und so eine "Entartung" wirst du ja sicherlich nicht einfach so durchgehen lassen. Öffentlich dagegen "Stimmung machen" hast du ja bereits durch, du hast dich klar "dagegen" positioniert. Du im Recht/Gut, ich im Unrecht/böse. Du bist quasi auserwählt worden. Anmerkung: Ich habe keinerlei Probleme mit deiner Meinung und Art. ;)
Wie machst du dann also weiter oder wie würdest du dir das vorstellen, damit alles wieder so ist wie deine Vorstellung von Art-Gerecht. Lass einfach mal hören, wo das dann zuendegedacht bei dir rauskommt...

So ein Quatsch, ich habe überhaupt keine Stimmung gegen irgend jemand gemacht und mit "Entartung" kommst du schon wieder mit der Nazi-Keule. Dir ist entweder nicht bewusst oder sehr genau bewusst, dass du hier andere als dumm bezeichnest und somit beleidigst und dich dann als das Opfer von Gegnern der Meinungsfreiheit darstellst. Mit Martyr kann man sich doch wesentlich besser austauschen, also troll Dich!

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