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Veröffentlicht am von Blade41

arte und das ZDF drehen gemeinsamen Zombiefilm

Wenn man nach Zombiefilmen aus deutschen Landen sucht, dann wird man in der Regel eher in der Amateuersparte fündig. Und demnächst auch im öffentlich-rechtlichen Fernsehen. Denn das ZDF und arte arbeiten zusammen an einem Zombiefilm mit dem Arbeitstitel Endzeit. Dabei schafft man mit der Co-Produktion sogar ein kleines Novum, denn es wird der erste Film dieses Genres, welcher komplett in weiblicher Hand produziert wird. Das betrifft die Hauptfiguren, die Regie, die Autoren und weiteren Funktionen der Produktion.

Vor zwei Jahren haben Zombies die Erde überrannt. Weimar und Jena sind dank eines Schutzzaunes die vermutlich letzten Orte menschlicher Zivilisation. Als die 22-jährige Vivi (Gro Swantje Kohlhof) und die 26-jährige Eva (Maja Lehrer) sich zwischen den Städten schutzlos auf freiem Feld wiederfinden, müssen sie wohl oder übel gemeinsam den Kampf gegen die Untoten aufnehmen. Und damit auch gegen die Dämonen der eigenen Vergangenheit.

Drehstart war der 1. August 2017. Wann der Film ins Fernsehen kommt ist noch unbekannt.

Quelle: Presseportal
Mehr zu:

Endzeit

(OT: Endzeit, 2018)

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Kommentare

06.08.2017 00:08 Uhr - Rated XXL
6x
Wäre heute der 1. April, dann würde ich das als Aprilscherz abtun :-)

06.08.2017 00:15 Uhr - DanTheKraut
3x
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Blutig dürfte er wohl nicht werden, aber eventuell kompensiert man ja Gewalt mit Spannung.

06.08.2017 00:29 Uhr - oziboxer
3x
ZDF ja klar damit die Renter auch mal ein Zombiefilm sehen dazu noch mit weiblicher Hauptdarstellerin zum aufgeilen.Meine Fresse wie die mit unserem Geld nur umsich werfen das gehört echt verboten.GEZ GEHÖRT SOWAS VON ABGESCHAFFT:

06.08.2017 00:34 Uhr - Schwaab96
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Ich bin auf jeden Fall skeptisch. Hoffentlich wird es nicht wieder so wie damals bei Borgia. Zensierte bzw. alternative TV-Fassung ab 12 (auch mitten in der Nacht obwohl man die Serie dort ungekürzt hätte zeigen dürfen) und für die ungekürzte darf man dann wieder 20€ für die völlig überteuerte Blu-ray (wenn der überhaupt darauf erscheint) berappen.

Kleine Frage am Rand: Darf man eigentlich viel von einem Film (kein konkretes Beispiel) erwarten und dennoch skeptisch sein?

06.08.2017 00:34 Uhr - Kaiser Soze
2x
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1. ARTE und das ZDF drehen gemeinsamen Zombiefilm

... Ja, ab 12 ohne Blut und in schlecht 😁
Ne, ma schauen, was die daraus zaubern. Ich lasse mich (hoffentlich positiv) überraschen.


2.@Messmann

Nein, ich denke und hoffe, dass die meisten hier normale Menschen, vllt ein bisschen filmfreakig sind, aber größtenteils keine geistig zurück gebliebenen Emanzenfo..en

06.08.2017 00:35 Uhr - r2d2
23x

Dürfen hier eigentlich ständig hirnlose Idioten ihren Senf abgeben?

06.08.2017 00:41 Uhr - oziboxer
5x
06.08.2017 00:35 Uhr schrieb r2d2

Dürfen hier eigentlich ständig hirnlose Idioten ihren Senf abgeben?




Hi warum gibst du dein Senf dazu ? achso ja genau wegen Hirnlosigkeit. Hätte es doch beinahe vergessen.

06.08.2017 00:57 Uhr - Saimaen
11x
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Was in dieser Kommentarsektion schon wieder los ist...

Nur weil der Film fast ausschließlich von Frauen gemacht wird, muss er doch noch lange nicht schlecht sein! Frauen sind doch allgemein recht selten hinter der Kamera vertreten und haben genauso ihre Chance verdient wie Männer. Auch über die Zielgruppe und somit die Altersfreigabe ist doch nichts bekannt. Ich traue dem Team von arte durchaus zu, einen guten und spannenden Zombiefilm fürs Fernsehen zu gestalten, der ein paar Risiken eingeht. Endzeit muss ja nicht zwangsläufig ein Splatterfest sein, um gut zu unterhalten!

Lasst euch doch mal überraschen :D

06.08.2017 02:09 Uhr - Tom Cody
9x
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Wieso "Aprilscherz"? Ist doch gar nicht mal soo abwegig.
Okay, ich habe ihn jetzt zwar noch nicht gesehen (kann mir daher also auch kein Urteil über dessen Qualität erlauben), aber war nicht auch "RAMMBOCK" (auch bekannt als "BERLIN UNDEAD") vom ZDF unter dem "Das kleine Fernsehspiel"-Banner (mit-)produziert?

Gerade im Genre des Zombiefilms wird teilweise wirklich unsäglicher Schund produziert ("Gangs of the Dead"? "Return of the Living Dead 5"? "Night of the Living Dead 3D"? "Zombie Strippers"? und selbstverständlich nicht zu vergessen "House of the Dead"?) Da könnte ein anderer Ansatz durchaus neue Impulse liefern. Ich warte also erst mal ab...

06.08.2017 03:47 Uhr - Bearserk
06.08.2017 02:09 Uhr schrieb Tom Cody
Wieso "Aprilscherz"? Ist doch gar nicht mal soo abwegig.
Okay, ich habe ihn jetzt zwar noch nicht gesehen (kann mir daher also auch kein Urteil über dessen Qualität erlauben), aber war nicht auch "RAMMBOCK" (auch bekannt als "BERLIN UNDEAD") vom ZDF unter dem "Das kleine Fernsehspiel"-Banner (mit-)produziert?
....


Korrekt!

RAMMBOCK war deutsch/österreichisch produziert.
Regie von Marvin Kren (Blutgletscher).
Eher Infizierte ala 28 Days Later als Zombies.
Wenig Blut, aber imho durchaus spannend, ordentlich inszeniert und gut geschauspielert. Da hat das ZDF also schon Erfahrung gesammelt.
Und mit ARTE verbinde ich allgemein auch eher positives Entertainment.
Da warte ich mal gelassen ab.

Aber ein Film nur mit Frauen in den Hauptrollen?
Hat doch schon bei DESCENT nicht geklappt....

^^

06.08.2017 03:57 Uhr - Rayd
8x
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Was hier in den Kommentaren abgeht... Manch einer könnte noch meinen wir wären in der Zeit stehen geblieben. Leute, wir haben 2017, da ist das nunmal anders. Wenn ihr das nicht versteht könnt ihr euch ja anonym auf irgendwelchen Internetseiten ausheulen, da ihr außerhalb des Internets für eure Sichtweise eine Schelle nach der anderen kassieren würdet. Ach Moment...

06.08.2017 05:49 Uhr - Doktor Trask
1x
Wenn der Zensur und Propagandasender ZDF dabei ist kann da nichts gescheites bei rauskommen. Vielleicht wird es ja eine Neuauflage von Mama, Papa, Zombie...

06.08.2017 08:24 Uhr - vnvnation1969
1x
Alternativer Titel : Erdbeerwoche der Zombies. Scheeeeeeerz

06.08.2017 08:42 Uhr - MartinRiggs
1x
*stöööööööhn*

06.08.2017 08:50 Uhr - Spaßverdreher
1x
Auch enn ich mir bei diesen KOmmentar keine Freunde mache und mir scheinbar komplett den Tag versaue, mache ich es aber mal trotzdem.

Leutet haltet mal die Luft an und geht mal kacken. :D

06.08.2017 09:12 Uhr - Harry Warden
6x
Wenn man sonst keine Probleme im Leben hat, regt man sich halt über sowas auf.

Ich persönlich bin mal gespannt was da produziert wird. Vllt kann es mich ja überraschen.
Evtl wird es ja ein Zombie-Drama ala Maggie.

06.08.2017 10:14 Uhr - Dogger
1x
Hier geht es ja ab.
Das wird , denke ich, nichts.
Es gibt in Deutschland, fuer sowas, keine gute Leute, weder Schreiber noch Directors und beim deutschen oeffentlich-rechtlichen Fernsehen erst recht nicht.
Selbst im Amateurbereich nicht.
Vielleicht hier und da gute Special Effects, aber Story hohl. (siehe O.Ittenbach)
Was die Frauensache angeht, warum nicht.
Wonder Woman war sehr gut.
Aber mich wuerde echt interessieren, was Messmann fuer eine Story hat.
Jeder normal denkende, Mann oder Frau, wird gegen Hardcore Feminismus sein, da dies absoluter Quatsch ist.
Aber gegen normale Gleichberechtiung ist nichts auszusetzen.

PS: Vielleicht hilft es ja, das in Deutschland die Werke von Romero (R.I.P.)mit sachlichen, normalen Geisteszustand zu betrachten und sie freizugeben.

06.08.2017 10:24 Uhr - great owl
1x
R.I.P. Romero damit dürfte schon (f)ast alles gesagt sein :(=)

06.08.2017 11:13 Uhr - RetterDesUniversums
1x
und ich dachte immer der tatort wäre zombie genug:-)

06.08.2017 11:15 Uhr - DOTD
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Ob die Produktion ein gutes Resultat mit sich bringen wird ist meiner Meinung nach unwahrscheinlich da mich TV Produktionen vom ZDF bisher nicht überzeugen konnten. Dabei macht es für mich keinen großen Unterschied, ob es sich bei dem Regisseur um eine Frau oder einen Mann handelt. Wenn ich mir die unangebrachten Kommentare da oben durchlese kann ich nur mit dem Kopf schütteln. Kann aber auch falsch liegen und es könnte doch was Akzeptables dabei rauskommen. Achja bevor Ichs vergesse: „R.I.P. George A. Romero.“ Hoffentlich kommen die unsterblichen Klassiker „Dawn Of The Dead (1978)“ und „Day Of The Dead (1985)“ endlich frei und bekommen in Deutschland eine angemessene und vor allen Dingen unzensierte Veröffentlichung die den Meisterwerken würdig ist.

06.08.2017 11:23 Uhr - blade41
20x
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Unfassbar war für dummes Zeug hier gelallt wird.

06.08.2017 11:26 Uhr - jrtripper
3x
leute, leute bleibt locker.
waren es nicht frauen, die euch gebärt haben?
egal ob männlein oder weiblein dabei raus kam.
lasst euch dochmal überraschen was dabei raus kommt, gibt eh nur 2 möglichkeiten, für den einen gut, für den anderen schlecht.
sehe meine rundfunkgebüren dabei gut angelegt, auf jedefall besser, als für die überzogegen pensionen, die die damen und herren der öffentlich rechten kassieren, zusätzlich zur ihren gesetzlichen rentenbezügen.

06.08.2017 11:32 Uhr - LostShadow621
1x
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Der letzte Satz reisst mal wieder alles raus. 10 zu 1 dass eine der Protagonistinnen ihren Ex wieder trifft und sich wieder in ihn verliebt. Einfach aus Prinzip.

06.08.2017 12:00 Uhr - Knochentrocken
4x
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Gegen Frauen die hinter der Kamera stehen habe ich nichts. Ich sage da nur Lexi Alexander. Deutsche Regisseurin von HOOLIGANS und PUNISHER: WAR ZONE. Und das sind Top Filme.

Wogegen ich aber was habe ist, dass es sich um eine deutsche Produktion handelt. Und dann noch von ZDF. Deutsche Filme sind meist... einfach scheisse. Kenne nur wenige die gut sind.
Was natürlich ein kleiner Lichtblick ist, dass auch der französisch/deutsche Sender Arte dabei ist. Aber ich denke das wird nix.

06.08.2017 12:04 Uhr - Roughale
1x
06.08.2017 11:13 Uhr schrieb RetterDesUniversums
und ich dachte immer der tatort wäre zombie genug:-)


Komisch, in der Grundschule lernt man, neben der Gross- und Kleinschreibung, auch, dass der Tatortn in der ARD läuft, naja, nach den Ferien kommst du da ja vielleicht auch schon hin, wenn es keinen Eignungstest gibt LOL

06.08.2017 12:10 Uhr - NoCutsPlease
1x
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Es entbehrt nicht einer gewissen Ironie, dass hier ausgerechnet Weimar und Jena die letzten Orte der Zivilisation darstellen sollen. ;)
Ich bin gespannt, wie die Idee umgesetzt wird.

06.08.2017 12:36 Uhr - nymbauten
2x
Die Namen kamen mir doch direkt bekannt vor...

Wahrscheinlich eine Verfilmung von Olivia Viewegs "Endzeit"-Comic.
Ist ganz gut, aber relativ kurz, deshalb gehe ich davon aus, daß sie für den
Film die Handlung um einiges erweitern werden.
Vielleicht wird ja sowas wie "Train to Busan" draus.

Blutiges Gemetzel sollte man nicht erwarten, aber ihre Comics, vor allem
"Antoinette kehrt zurück" und selbst ihre Huckleberry Finn-Adaption
beeinhalten schon eher düstere Themen wie Rache, Verlust und Kannibalismus, was man auf den ersten Blick wegen der sehr Manga-artigen
Figuren nicht erwartet.

Hier ein Interview mit der Autorin :

https://phantanews.de/wp/aartikel/interview-mit-olivia-vieweg-ich-mag-es-wenn-ein-kleiner-uebernatuerlicher-touch-dabei-ist/

Schönen Sonntag noch !


06.08.2017 12:46 Uhr - Evil Dawn
06.08.2017 03:47 Uhr schrieb Bearserk
Aber ein Film nur mit Frauen in den Hauptrollen?
Hat doch schon bei DESCENT nicht geklappt....


Natürlich hat " The Descent" funktioniert. Im Allgemeinen wurde dieser Film gut angenommen und bewertet. Und ich fand ihn auch super, sogar den vielfach verschrienen Zweiten. Ich hätte ehrlich gesagt auch einen dritten Teil begrüßt.

06.08.2017 00:29 Uhr schrieb oziboxer
ZDF ja klar damit die Renter auch mal ein Zombiefilm sehen dazu noch mit weiblicher Hauptdarstellerin zum aufgeilen.Meine Fresse wie die mit unserem Geld nur umsich werfen das gehört echt verboten.GEZ GEHÖRT SOWAS VON ABGESCHAFFT:


Meine Fresse, wie hier jetzt wieder die Chauvis rumheulen. Früher wurden Filme ausschließ von Männern gedreht. Da hat sich nie jemand drüber beschwert. Sobald es aber umgekehrt ist, heulen alle rum.
Seid doch froh, daß das ZDF mal was unkonventionelles tut.

Ich sehe es ähnlich wie Weltraumgott. Das Problem sind nicht die Frauen, sondern das es sich um eine deutsche Produktion handelt. Das Einzige was die (Deutschen) hinbekommen sind irgendwelche Komödien und Soaps(von Ausnahmen mal abgesehen).

06.08.2017 12:47 Uhr - Terminator20
3x
06.08.2017 12:00 Uhr schrieb Weltraumgott
Gegen Frauen die hinter der Kamera stehen habe ich nichts. Ich sage da nur Lexi Alexander. Deutsche Regisseurin von HOOLIGANS und PUNISHER: WAR ZONE. Und das sind Top Filme.

Wogegen ich aber was habe ist, dass es sich um eine deutsche Produktion handelt. Und dann noch von ZDF. Deutsche Filme sind meist... einfach scheisse. Kenne nur wenige die gut sind.
Was natürlich ein kleiner Lichtblick ist, dass auch der französisch/deutsche Sender Arte dabei ist. Aber ich denke das wird nix.


Die dreht seit Jahren nur noch Müll und schwingt die Femenkeule, die will in Hollywood keiner mehr haben nachdem sie Punisher gegen die Wand gefahren hat und alles sind Rassisten und bla bla bla. Sie durfte bisschen Arrow drehen (nachdem Kevin Smith keine Lust hatte mit ihr zu arbeiten) und hat das auch gegen die Wand gefahren. Aber hat ja einen reichen Mann von daher lässt es sich gut Leben.

Es hat schon seinen Grund, wieso die meisten Frauen keine Filme drehen dürfen. Sie sind ganz einfach schlecht! Das ist nunmal so. Wonder Woman war auch eher langweilig zwar ganz ok für einen Superhelden Film aber man hat den "touch" der Frau gemerkt, die können nämlich immer alles in die Länge ziehen ohne ersichtlichen Grund. Da bringts auch nix wenn irgendwelchen Femenweiber die sexismus Keule schwingen mittlerweile bekommt ja jedes kleine Youtube Femenlicht die Bühne geboten ihren Scheißdreck zu präsentieren.

Ist mitunter halt das größte Problem man nimmt diese gestörten Weiber für ernst.

Zu ZDF/Arte und Zombies:
Kommt sowieso nichts gutes bei rum ich erinnere an die Idee vom ZDF Breaking Bad zu kopieren hat man auch wieder verworfen. Man sollte sich mal die Interviews mit Uwe Boll angucken wo er über den deutschen Filmförderverein berichtet und wie dort politisch korrekt alles laufen muss.

Kritik an der Regierung?! Zack Gelder gestrichen.
Kritik an unseren Freunden aus Amerika?! Zack Gelder gestrichen.
Gewalt mit bisschen Blut?! Zack Gelder gestrichen.

Dieses Land ist nur noch ein Witz was die Filmförderung angeht und dient nur noch zur verdummung oder welchen kulturellen Auftrag hat bitte Schrott wie "Fuck ju Goethe" und "3 Türken und ein Baby"? Ja richtig gar keinen! Das Volk soll bloß die Fresse halten und schön zahlen. Aufstände, wie in Rumänien (Antikorruptionsgesetz) sind hier überhaupt nicht mehr möglich, weil das Volk viel zu verblödet ist durch Konsum und sonstigen Scheißdreck.

06.08.2017 12:50 Uhr - Evil Dawn
@Terminator20

Nimm mal deine Tabletten. Außer notorisches herumgehate-/genörgel und Sonybashing kommt von Dir doch eh nichts.

06.08.2017 12:47 Uhr schrieb Terminator20

Aufstände, wie in Rumänien (Antikorruptionsgesetz) sind hier überhaupt nicht mehr möglich, weil das Volk viel zu verblödet ist durch Konsum und sonstigen Scheißdreck.


Aufstände sind schon noch möglich, nur müsste das Volk dazu seine Ärsche hochbekommen. Das ist ein soziokulturelles Problem, mein Lieber. Wie Du schon angesprochen hast, spielt der Konsum dabei eine Rolle. Es fehlt einfach der revolutionäre Geist in Deutschland und das war schon immer so.

06.08.2017 12:59 Uhr - Eisenherz
5x
Reicht es da nicht, einfach zwei Stunden den Fernsehgarten abzufilmen? Nen S/W-Filter drüber, paar Grunzgeräuche auf die Tonspur, fertig ist die Laube.

06.08.2017 13:15 Uhr - dean_
16x
@Terminator20
Selten habe ich so viel Schwachsinn von einer einzelnen Person gelesen!
Was sie von sich geben ist beleidigend,verachtend und Niveaulos.Ihr Kommentar gehört in die Wall of Shame.
Ihre Sicht auf Frauen ist traurig,sie sind kein Mann,sie sind mit solchen Aussagen ein kleines verbittertes Männchen der Frust als Antrieb nutzt.Sie tun mir leid.

06.08.2017 13:57 Uhr - Roughale
3x
Fehlt nur noch der Fisch mit den 3 Z und die Trollelite ist hier komplett vertreten - klasse Sonntags in den Sommerferien ist immer was ganz Besonderes LOL

06.08.2017 14:08 Uhr - Stoi
7x
Mein Gott, was für Kommentare hier teilweise, echt unterirdisch.
Egal ob nur von Frauen inszeniert oder ob das ZDF mit im Boot ist - vielleicht erst einmal abwarten, den Film sichten und dann urteilen.

Und nein, die öffentlich- rechtlichen Sender gehören NICHT abgeschafft.

06.08.2017 14:53 Uhr - Björn Eklund
3x
Der dreizehnte Doctor ist ne Frau, und alle stöhnen rum, obwohl noch keiner eine Szene mit ihr gesehen hat....
Ein Zombiefilm von und mit Frauen, und alle stöhnen rum, obwohl noch keiner eine Szene gesehen hat....

Und ein Zombiefilm muss nicht unbedingt extrem blutig werden, siehe "Night of the living dead", bis auf zwei Szenen lebt der Film allein von der Atmosphäre. Ich hoffe nur, dass die Zombies nicht wieder als Hochleistungssprinter dargestellt werden, ansonsten sollte man von vornherein sagen, dass es sich dabei um mit einem Virus infizierte handelt....

06.08.2017 15:17 Uhr - Ludwig
1x
06.08.2017 10:14 Uhr schrieb Dogger
Es gibt in Deutschland, fuer sowas, keine gute Leute, weder Schreib.

So viel Ignoranz tut echt weh. AUA!

06.08.2017 15:24 Uhr - Grosser_Wolf
4x
06.08.2017 00:29 Uhr schrieb oziboxer
GEZ GEHÖRT SOWAS VON ABGESCHAFFT:

Neuigkeiten für Ozi. Die GEZ gibt es seit 2013 gar nicht mehr. Sie wurde ersetzt durch den Rundfunkbeitrag.

Zum Thema, abwarten. Wenn arte die Finger im Spiel haben, könnte sogar was Unterhaltsames heraus kommen.

06.08.2017 15:28 Uhr - KKinski
11x
User-Level von KKinski 1
Erfahrungspunkte von KKinski 24
Da drehen Frauen einen Zombiefilm und es äußern sich Typen, die wahrscheinlich keine Frau mit der Kneifzange anfassen möchte. Die gequirlte Kacke die Terminator20 zu Frauen schreibt ist so unterirdisch, dass es einem kalt den Rücken runterläuft. Was ich von Messmanns Äußerungen halte, habe ich ja schon in leider gelöschten Posts kund getan.
Ich freue mich auf den Film, wenn es nichts wird, kann man immer noch analysieren woran es gelegen hat. Übrigens gab es immer wieder herausragende und mutige Fernsehfilme. "Das Millionenspiel", "Schimanski", "Frau Bu lacht", "Homevideo", googlet selber.

06.08.2017 15:35 Uhr - Mr.Brown-1602
4x
06.08.2017 00:08 Uhr schrieb Rated XXL
Wäre heute der 1. April, dann würde ich das als Aprilscherz abtun :-)

War auch mein erster Gedanke

06.08.2017 11:13 Uhr schrieb RetterDesUniversums
und ich dachte immer der tatort wäre zombie genug:-)

Stimmt der ist auch Tot und kommt trotzdem immer wieder

06.08.2017 15:24 Uhr schrieb Grosser_Wolf
06.08.2017 00:29 Uhr schrieb oziboxer
GEZ GEHÖRT SOWAS VON ABGESCHAFFT:

Neuigkeiten für Ozi. Die GEZ gibt es seit 2013 gar nicht mehr. Sie wurde ersetzt durch den Rundfunkbeitrag.

Haha, Brüller! Seit wann ist eine Umbenennung denn ne Abschaffung?

06.08.2017 15:41 Uhr - muffin
1x
Da bleibe ich doch einfach mal skeptisch.

06.08.2017 15:42 Uhr - muffin
4x
06.08.2017 15:24 Uhr schrieb Grosser_Wolf
Neuigkeiten für Ozi. Die GEZ gibt es seit 2013 gar nicht mehr. Sie wurde ersetzt durch den Rundfunkbeitrag.


Zwang bleibt Zwang, egal wie man das Kind nennt.

06.08.2017 15:49 Uhr - McClane
9x
SB.com-Autor
User-Level von McClane 7
Erfahrungspunkte von McClane 637
Irgendwie wird immer gemotzt, aus Deutschland käme immer das gleiche, nur RomComs und Weltkriegsfilme. Dann soll es mal was anderes werden und was passiert? Es wird gemotzt, dass das ja nicht funktionieren kann. Es wird immer gemotzt, dass der Rundfunkbeitrag für Musikantenstadl und ähnliches ausgegeben wird, was man nicht sehen mag. Dann wird was für die Filmfanzielgruppe gemacht, dann ist das auch nicht genehm. Muss man wohl nicht verstehen...

06.08.2017 15:51 Uhr - antoniomontana
9x
Arte und ZDF (Neo) sind Sender die sich noch Mühe geben nicht Mainstream zu sein.. Daher blicke ich zunächst positiv in dieser Nachricht! 😎

06.08.2017 16:03 Uhr - Grosser_Wolf
1x
06.08.2017 15:42 Uhr schrieb muffin
06.08.2017 15:24 Uhr schrieb Grosser_Wolf
Neuigkeiten für Ozi. Die GEZ gibt es seit 2013 gar nicht mehr. Sie wurde ersetzt durch den Rundfunkbeitrag.


Zwang bleibt Zwang, egal wie man das Kind nennt.

GEZ heißt es dennoch nicht mehr. Und das ist der Punkt. Wenn man schon meckert, dann richtig und sachlich, und nicht unter Stammtischniveau. ;-)

@ KKinski
Schöne positive Beispiele.

06.08.2017 17:30 Uhr - Fliegenfuß
1x
User-Level von Fliegenfuß 2
Erfahrungspunkte von Fliegenfuß 58
06.08.2017 11:23 Uhr schrieb blade41
Unfassbar war für dummes Zeug hier gelallt wird.

Die Betonung liegt hier wohl eindeutig auf '' Lallen ''. Diese Diskussionen erinnern mich zurück an die guten alten Kindergartenzeiten.

06.08.2017 18:30 Uhr - Ludwig
4x
06.08.2017 17:30 Uhr schrieb Fliegenfuß
06.08.2017 11:23 Uhr schrieb blade41
Unfassbar war für dummes Zeug hier gelallt wird.

Die Betonung liegt hier wohl eindeutig auf '' Lallen ''. Diese Diskussionen erinnern mich zurück an die guten alten Kindergartenzeiten.

Ihr habt schon im Kindergarten gesoffen?

06.08.2017 18:44 Uhr - Loredanda Ferreol
2x
06.08.2017 15:28 Uhr schrieb KKinski
Da drehen Frauen einen Zombiefilm und es äußern sich Typen, die wahrscheinlich keine Frau mit der Kneifzange anfassen möchte. Die gequirlte Kacke die Terminator20 zu Frauen schreibt ist so unterirdisch, dass es einem kalt den Rücken runterläuft. Was ich von Messmanns Äußerungen halte, habe ich ja schon in leider gelöschten Posts kund getan.
Ich freue mich auf den Film, wenn es nichts wird, kann man immer noch analysieren woran es gelegen hat. Übrigens gab es immer wieder herausragende und mutige Fernsehfilme. "Das Millionenspiel", "Schimanski", "Frau Bu lacht", "Homevideo", googlet selber.


Feine Beispiele für sehr gelungene TV-Produktionen. Auch die Filme von Rainer Erler,
z. B. FLEISCH oder PLUTONIUM etc, sind starke TV-Filme.


Bei dem Dummfug den T20 hier abläßt fehlen einem die Worte. Für diesen Ungeküssten
sind offenbar selbstbewusste Frauen, die auch mal Widerworte geben, männerhassende Satansweiber. Dagegen wirkt das 'Pubertier' Messmann ja fast schon sympathisch . . . :-)

Aber Aufstände in DE fordern - die natürlich nur von Männern durchgeführt werden sollen,
ist doch klar. ;-)

06.08.2017 05:49 Uhr schrieb Doktor Trask
Wenn der Zensur und Propagandasender ZDF dabei ist kann da nichts gescheites bei rauskommen. Vielleicht wird es ja eine Neuauflage von Mama, Papa, Zombie...


Der Beitrag gehöhrt auf die Nominierungsliste für die "Wutbürger des Monats" Wahl.


06.08.2017 18:55 Uhr - Oberstarzt
3x
06.08.2017 00:35 Uhr schrieb r2d2
Dürfen hier eigentlich ständig hirnlose Idioten ihren Senf abgeben?


Bei 'nem Zombiefilm doch nur konsequent !

06.08.2017 19:14 Uhr - Calahan
1x
User-Level von Calahan 2
Erfahrungspunkte von Calahan 60
Ich finde das gut, endlich..:), das ZDF und ARTE erkennen nach 30 Jahren das Potential von Zombiefilmen!
Siehe *Dead Set*

06.08.2017 19:55 Uhr - PhilWil
2x
Magst du Zombies...
oder bist du einer?

Ob ich das ZDF nun mag oder nicht, sowie dessen Finanzierung...

Das sei jetzt mal dahin gestellt..

aber an Rammbock kann ich einfach nichts lassen.
Der war und ist super unterhaltend (gewesen).
Toller Zombiefilm aus deutschen Landen und wohlgemerkt vom ZDF mitproduziert,

Deshalb auch bitte merken...

Erst Sichten und höchstens dann erst,...
vernichten...
Aber niemals umgekehrt..

Grüße Wil

06.08.2017 21:19 Uhr - Rated XXL
Bei den ganzen Kommentaren, die hier schon gekommen sind, will ich nochmal betonen, daß mein erster Kommentar auch ironisch gemeint ist.
Ich bin ein Kind der Achtziger, in diesem Jahrzehnt waren Zombie-Filme etwas gaaaanz, gaaaanz schlimmes und verachtenswertes...niemals hätte ein öffentlich-rechtliches Programm so etwas nur im Entferntesten in Erwägung gezogen, aber jetzt lese ich so eine Schlagzeile...unglaublich, wie sich die Zeiten ändern - auch zum positiven; aber ich denke hier will man nur in die populistische Kerbe schlagen, der durch den Erfolg von "The Walking Dead" und anderen Zombie-Formaten gegeben ist, obwohl ich glaube, daß das schon wieder am abklingen ist...Arte und ZDF sind wohl zu spät auf den Zug aufgesprungen ;-)

06.08.2017 21:20 Uhr - Mopsgesicht
2x
Hab gehört, der Zombiefilm soll in Dresden spielen. Die Zombies greifen da die Leute unter langsamen grunzendem Lauten ala "Voooooolksfahrräder, Vooooooolksfahrräder" an. Hauptrolle hat wohl Till Schweiger inne. Die letzten Überlebenden können sich in ein von Zombies verseuchtes Asylantenheim retten. Ein tapferer Moritz Bleibtreu kämpft an der Seite von Matthias Schweighöfer gegen die wilden Zombiehorden, die langsam aus Osteuropa in Richtung Dresden ziehen. Vorsicht Spoiler: Am Ende steht fest, dass nicht die Zombies die Zombies sind, sondern die Überlebenden die Zombies.

06.08.2017 21:55 Uhr - Spaßverdreher
@Mopsgesicht?

Mit sächsichen Akzent? Man stelle sich mal vor die Zombies grunzen sächsich. :D

06.08.2017 23:53 Uhr - Kerry
1x
(...) müssen sie wohl oder übel gemeinsam den Kampf gegen die Untoten aufnehmen. Und damit auch gegen die Dämonen der eigenen Vergangenheit.
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Ich denke, das ganze wird wohl eher ein Selbstfindungstrip werden vor einem mehr oder weniger nebligen Zombie-Hintergrund, welcher jedoch keinesfalls im Mittelpunkt stehen dürfte. Alles andere wäre für das ZDF undenkbar.
Eine deutsche Version von TWD wird es gewiss nicht geben.

07.08.2017 00:32 Uhr - Deafmobil
1x
Ich tippe eher auf billigen Trashfilm wie The Asylum. Da es um eine Fernseh TV-Filmproduktion handelt werden sie keine 20 oder 30 Millionen Euro ausgeben. Die Kosten werden natürlich viel weniger sein.. Eher 1,5 Mio Euro oder die halbe Mio. Und man kann ja keine gute Filme wie "Resident Evil" oder wie die Serie "The Walking Dead" erwarten.

07.08.2017 06:53 Uhr - Bossi
Und ich dachte immer, der ganze Inga Lindström- oder Rosamunde Pilcher-Quatsch wäre schon mit seinen zombiehaften Darstellern eine Horror-Problematik. Wer schreit da eigentlich nach Zensur oder Beschlagnahme? Richtig...keiner.

Aber das passt ja zur dazugehörigen Zielgruppe: Scheintote (die's noch nicht wissen), denen die vorgespielte "heile Welt" im TV lieber ist, als die ach-so-grausame Realität. Bei sowas darf man hier kein Metzel-Kino erwarten, da der (maximale(!)) "Buh!"-Effekt schon Auslöser mehrerer Notrufe werden könnte.

Sarkasmus-/Ironie-Modus aus.

@Dr. Trask: Dir ist schon klar, daß es sich bei "Mama, Papa, Zombie" erstens um eine Doku handelt und zweitens in einem ganz anderen Kontext dazu steht? Die Doku überhaupt schonmal gesehen? Gibt's auf youtube.

07.08.2017 15:43 Uhr - Frank Drebin
2x
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Also mir würden EINIGE deutsche TV-Produktionen einfallen, die ich gut gemacht finde, aber das würde 1. als Beitrag selbst nur eine Wiederholung in dieser Diskussion darstellen und 2. auch nur auf der Geschmacksfrage rumreiten wie gefühlte 90% der Beiträge hier.

Ich habe nämlich hier noch KEINEN wirklichen nachvollziehbaren Grund dafür gelesen, WARUM arte und ZDF mal NICHT diese Art von Projekt aufziehen sollten!!

Was ist so schwer, es als "künstlerisches Experiment/ Versuch" anzusehen, der in die Hose gehen KANN, es ABER NICHT MUSS???

Ich verstehe nicht, was daran schlecht sein soll, wenn man mal von eventuellen Geschmacksfragen einiger User hier absieht. Das sind aber für mich keine ARGUMENTE! Seit wann bestehen denn "Gesetzmäßigkeiten" zwischen der Qualität eines Films und der Frage, ob dieser öffentlich-rechtlich produziert wird oder in "der freien Wirtschaft?" Eben! Gibt GENUG gute Beispiele, die in meinen Augen MASSIV gepunktet haben, obwohl sie öffentlich-rechtlich waren!

Und umgekehrt: gerade der ZDF-Fernsehgarten ist das beste Beispiel dafür im Gegenzug, dass die Idee von arte und ZDF es verdient hat in die Tat umgesetzt zu werden! Sonst bliebe ja alles bei der gleichen Sülze!

Gruß an alle, trinkt ausreichend bei der Hitze, ist wichtig! :)
Frank Drebin, S.E..


07.08.2017 16:09 Uhr - mondkrank
4x
Ich denke, dass Terminator20 nicht mehr Käse als sonst erzählt mit seinem Beitrag, er ist sich sozusagen treu geblieben. Allerdings werden in dieser Diskussion größtenteils zwei Themen miteinander vermischt. Das eine ist, dass Frauen von Natur aus schlechter als Männer in ihrem kreativen Schaffen sein sollen, was natürlich Unfug ist. American Psycho von Mary Harron halte ich bspw. für eine der besten modernen Literaturverfilmungen der jüngeren Zeit. Generalisierende Herabwürdigungen dieser Art zeugen daher nicht von einem gehobenen Gesellschaftsverständnis und polarisieren unnötig. Das deutlich interessantere Thema, ist die vermutete politische Agenda eines Senders wie dem ZDF, das diesen Film „komplett in weiblicher Hand“ produzieren lässt und dies auch stolz nach außen trägt. Mein Verständnis von Geschlechtergleichheit ist, dass ein spezifisches Geschlecht nicht als PR-Maßnahme nach außen getragen wird, sondern eine Besetzung geschlechtsneutral und nach der individuellen Klasse der Mitwirkenden stattfindet. Bei den vielen sehr gut ausgebildeten Frauen in der westlichen Gesellschaft, ist das in der Regel auch ein Selbstläufer. Insofern untergraben Signale wie eine Produktion ohne Männer die guten Absichten eher, als dass sie ihr nützen. Zumal ein Zombiefilm nicht gerade auf der oberen Wunschliste von Frauen steht gemeinhin. Die Kombination schafft Aufmerksamkeit und es ist schwer vorstellbar, dass dies ein Zufall ist.

Das Gemüter erhitzende Problem, und das sollte man in diesem Zusammenhang zumindest anerkennen, sind gewollte politische Signale, auf die das ZDF und andere vorwiegend öffentlich-rechtlichen Fernsehsender mehr oft als selten abzielen. Darüber darf und sollte man sprechen dürfen und zwar unabhängig von der vermuteten Qualität des Endprodukts oder der eigenen politischen Grundausrichtung. Wer ZDF Frauenquote oder ZDF Feminismus in eine Suchmaschine eingibt, kann sich selber ein Bild machen, weshalb diese „reine Frauenproduktion“ nicht unbedingt eine politisch neutrale Triebfeder haben muss. Diese ZDF Homepage Artikel offenbaren illustre Überschriften wie „Frauenfeindlichkeit und Feminismus“ (also kein Feminist = Frauenfeind) und verkürzen die inhaltlichen Diskussionen bewusst derart, dass der objektive Journalismus unausweichlich Kratzer erleidet. Menschen wie Loredanda Ferreol, der sich den generalisierenden Wortschöpfungen dieser Formate gerne bedient, dürfte hingegen seine helle Freude daran haben. Um meine Aussage zu belegen, folgt hier ein Zitat eines ZDF-Artikels von Peter Hahne mit dem Titel „Aufstand der Männer – Verlierer der Emanzipation?“, das vor verkürzten Fakten und einseitigen Stigmatisierungen nur so strotzt und wohl als indirekte Kritik an dem Film The Red Pill verstanden werden muss:

„Gewalt gegen Frauen und die immer noch gravierenden Einkommensunterschiede zwischen Männern und Frauen (Gender Pay Gap) sind drängende Probleme, mit denen sich sowohl Frauenrechtler als auch die Politik seit Jahrzehnten befassen. Frauenhäuser werden errichtet, Frauenquoten eingeführt und Frauenbeauftrage ernannt, um die Gleichstellung der Frau voranzutreiben. […] auch christliche Fundamentalisten und Rechtspopulisten nutzen die Diskussion, um die Errungenschaften weiblicher Emanzipation als negative Entwicklung zu diffamieren. So mischen sich nicht selten Homophobie und Rassismus unter die sachliche und durchaus ernstzunehmende Auseinandersetzung mit dem Thema. Aus der rechten Ecke werden männliche Befürworter emanzipatorischer Fortschritte als „Weicheier“, „Warmduscher“ und „Verräter“ bezeichnet. Insbesondere Feministinnen werfen einigen dieser „Männerbewegten“ eine fehlende Distanz zu solchem rechten und frauenfeindlichen Gedankengut vor.“

Quelle: https://www.zdf.de/gesellschaft/peter-hahne/aufstand-der-maenner-verlierer-der-emanzipation-100.html


Ich möchte das hier nicht zu weit ausführen, aber ich denke es ist legitim, sich die politische Ideologie einer Medienanstalt wie dem ZDF genau anzusehen, um das Unbehagen Dritter mit der Ankündigung einer Produktion ohne Männer zu verstehen und einen objektiven Kontext herzustellen zu können. So ist bspw. der populistische Gender Pay Gap Aufmacher schon lange widerlegt und beläuft sich nach einer seriösen Auslegung der Fakten auf unglaublich gravierende 2-4%. Was ebenfalls absichtlich verschwiegen wird, ist der Umstand, dass sich die Kritik fast ausschließlich an den 3rd Wave Feminismus richtet und rein gar nichts mit den Errungenschaften der ursprünglich erkämpften Rechte der Frauen zu tun hat, noch diese in unserer Gesellschaft nennenswert in Frage gestellt werden. Die vollkommen abstruse Gleichsetzung von Kritik an radikalen 3rd Wave Feminismus-Aktivistinnen mit der angeblichen Kritik an den errungenen Rechten von Frauen ist in dem Artikel dahingehend bewusst irreführend gewählt.

Weiterhin werden gezielt Christen und das vielfach auslegbare Wort "Rechtspopulisten" als überwiegende Triebfeder von Frauenhass ausgemacht, ohne dies in einen Kontext zu stellen. Eine Erwähnung der Islamischen Welt und deren Verständnis der Frauenrolle oder gar ein Einsatz von Feministinnen für die gesellschaftlich benachteiligten Frauen in diesen nicht säkularen Gesellschaftsformen, sucht man hingegen vergebens. Als würde man als männlicher Befürworter radikaler Feministinnen bei streng gläubigen Muslimen Blumenkörbe abstauben. Da steht die Politische Korrektheit deutlich höher im Kurs, als Qualitätsjournalismus, der seine Leser allumfassend und faktenfest informiert. Wer Frauenfeindlichkeit im liberalen Westen thematisiert und dabei der eigenen Erzählart widersprechende Fakten schönredet oder verschweigt, wendet seinen Blick bewusst von unerwünschten Problemen ab und hat dann auch nicht unbedingt den Anspruch anzumelden, dass dies zu einer Verbesserung der Ethik unserer (Welt-)gesellschaft führt.

Dass eine Medienanstalt, die eine solche Ideologie vielfach und unermüdlich vertritt, für einen gewissen Argwohn sorgt, wenn sie eine männerfreie Produktion ankündigt, ist daher auch nicht ganz verwunderlich. Bedauerlicherweise hat dieser Unmut aber auch wieder den einen oder anderen erreicht, dem die Unterscheidung von Kritik an politisch motiviertem Aktionismus und dem Schlechtreden des anderen Geschlechts, nicht vergönnt ist. Es ist nicht vollständig feststellbar, ob die Zusammenstellung des Filmteams wirklich ideologisch motiviert ist, von daher muss man im Zweifel das Ergebnis und weitere Produktionsentscheidungen abwarten. Ganz aus der Luft gegriffen ist es aber auch nicht und eine gewisse Skepsis, sofern sie nicht unnötig die Würde eines Geschlechts untergräbt, ist Teil einer offenen Gesellschaft und in der Debatte durchaus sinnvoll und notwendig.

Gr. mond


07.08.2017 17:51 Uhr - Evil Dawn
3x
07.08.2017 16:09 Uhr schrieb mondkrank
Dass eine Medienanstalt, die eine solche Ideologie vielfach und unermüdlich vertritt, für einen gewissen Argwohn sorgt, wenn sie eine männerfreie Produktion ankündigt, ist daher auch nicht ganz verwunderlich. Bedauerlicherweise hat dieser Unmut aber auch wieder den einen oder anderen erreicht, dem die Unterscheidung von Kritik an politisch motiviertem Aktionismus und dem Schlechtreden des anderen Geschlechts, nicht vergönnt ist.


1. Früher wurden Filme fast ausschließlich von Männern produziert und keiner hat sich beschwert. Kaum ist es andersherum, kommen Getöse und Leute angekrochen, die behaupten, Frauen können das nicht.

2. Nennst Du das hier noch sachlich-konstruktive Kritik?

06.08.2017 00:29 Uhr
ZDF ja klar damit die Renter auch mal ein Zombiefilm sehen dazu noch mit weiblicher Hauptdarstellerin zum aufgeilen.


06.08.2017 03:47 Uhr
Aber ein Film nur mit Frauen in den Hauptrollen?
Hat doch schon bei DESCENT nicht geklappt....


Von Terminator20 mal abgesehen.

Das sind subjektive Kritiken.

3.
Bei den vielen sehr gut ausgebildeten Frauen in der westlichen Gesellschaft, ist das in der Regel auch ein Selbstläufer. Insofern untergraben Signale wie eine Produktion ohne Männer die guten Absichten eher, als dass sie ihr nützen. Zumal ein Zombiefilm nicht gerade auf der oberen Wunschliste von Frauen steht gemeinhin. Die Kombination schafft Aufmerksamkeit und es ist schwer vorstellbar, dass dies ein Zufall ist.


Ich sehe das alles andere als ein Selbstläufer. Kuck Dir mal an, wie viele Frauen im Allgemeinen hinter der Kamera stehen. Auch im achso modernen Westen haben Frauen es noch schwer Karriere zu machen. Vor ein paar Monaten habe ich einen Artikel über Ex-Yahoo-Chefin Marissa Mayer gelesen, wo drin stand, dass die Frage nun wäre, ob sie nun als "Risktaker" oder als "Woman", "who failed" wahrgenommen wird. Denn im Silicon Valley herrsche immer noch ein "Doublestandard".

Darüber hinaus Frage ich mich wo Ihr lebt. Ich kenne genug Frauen, die Horrorfilme mögen, auch Splatter -und Zombiefilme.


07.08.2017 19:06 Uhr - mondkrank
4x
07.08.2017 17:51 Uhr schrieb Evil Dawn
1. Früher wurden Filme fast ausschließlich von Männern produziert und keiner hat sich beschwert. Kaum ist es andersherum, kommen Getöse und Leute angekrochen, die behaupten, Frauen können das nicht.


Richtig. Diese Leute habe ich auch kritisiert und mich ausdrücklich von jeglichen Aussagen distanziert, die anklingen lassen, dass Frauen dazu nicht in der Lage wären.

07.08.2017 17:51 Uhr schrieb Evil Dawn
2. Nennst Du das hier noch sachlich-konstruktive Kritik? Das sind subjektive Kritiken.


Deine aufgeführten Kommentar-Beispiele sind weder subjektive noch objektive Kritiken, sondern persönliche Meinungen, die zudem noch derart überspitzt formuliert sind, dass nicht auszuschließen ist, dass es sich hierbei um eine gewisse Art von Ironie handelt. Ich persönlich würde das nicht überbewerten, noch diesen Menschen eine andere Meinung vorschreiben. Ich teile diese Meinung einfach nicht.

07.08.2017 17:51 Uhr schrieb Evil Dawn
3. Auch im achso modernen Westen haben Frauen es noch schwer Karriere zu machen. Vor ein paar Monaten habe ich einen Artikel über Ex-Yahoo-Chefin Marissa Mayer gelesen, wo drin stand, dass die Frage nun wäre, ob sie nun als "Risktaker" oder als "Woman", "who failed" wahrgenommen wird. Denn im Silicon Valley herrsche immer noch ein "Doublestandard".


Marissa Mayer, die in deinem Beispiel großspurig ihre Opfer Karte ausspielt, hat in ihren 5 Jahren bei Yahoo, je nach Quelle, etwa 240 bis 365 Millionen Dollar verdient. Mir kommen die Tränen. CEO Positionen der 1% Großverdiener haben zudem mit dem Arbeitsmarkt für Normalverdiener nichts gemeinsam. Jede Frau und jeder Mann bekommt in westlichen Ländern dasselbe Geld für denselben Job. Bei der Post, im Callcenter, bei McDonalds, als Lehrer etc. etc. Ausnahmen sind die deutlich geringere Anzahl an hochbezahlten Berufen, deren Gehalt auf Verhandlungsbasis erstritten wird. Bei gehobenen Positionen, wie in der Werbebranche, die einen elitären Kundenstamm beraten und verwalten, ist es beispielweise ein Super-GAU, wenn die zuständige Beraterin und Vertrauensperson der Kunden schwanger wird. So etwas kann ein Unternehmen im Zweifel Millionen kosten, wenn auch nur einige wenige Kunden daraufhin abwandern. Das hat rein gar nichts mit Frauenhass zu tun.

Kein Unternehmer der Welt ließe sich zudem die Chance entgehen nur Frauen einzustellen, die ihren Job identisch zu Männern ausführen, wenn er damit Geld sparen könnte. Gehälter machen einen Großteil der Kosten für Firmen aus und oftmals entscheiden schon geringere Summen über ein positives Abschneiden der Gesamtbilanz. Marktwirtschaftlich macht deine Behauptung also keinen Sinn, es sei denn, dass du annimmst, dass diese angeblich immensen Mehrkosten für aufgestockte Männergehälter von diabolischen Firmeninhabern in Kauf genommen werden, um sich in der Mittagspause ungestört mit männlichen Angestellten über Sportwagen und Zigarren zu unterhalten. Halte ich für eine gewagte These. Es gibt auch zahlreiche Fakten dazu, die das Thema Wage Gap besser und seriöser behandeln, als eine isolierte Aussage einer millionenschweren, privilegierten Feministin.

Gr. mond

07.08.2017 19:22 Uhr - Loredanda Ferreol
3x
Mond,

deine "Zeilenschinderei" birgt häufig interessante Denkansätze - aber leider auch allzu oft selbstverliebt Rechthaberisches. Letzteres mache ich dir aber nicht unbedingt zum Vorwurf, da ich, zugegeben, wohl selbst manchmal zur "Besserwisserei" neige.

Nur während ich, wie im obigen Beitrag, ironisch bis vllt. auch sarkastisch Blödsinn kommentiere, erklärst du, in deinen ellenlangen Beiträgen, mit geschickt eingewoben gepielter Naivität, "Menschen wie mich" per Ferndiagnose zu obrigkeitshörigen "Gutmenschen". Nee, mein Lieber, das sparr dir mal!

Grundsätzlich muss die Benachteiligung der Frauen in der Arbeitswelt angeprangert werden - denn es ist Realität, dass jene in unserer "aufgeklärten westlichen Welt" im Allgemeinen gegenüber Männern weithin unterbezahlt sind. Die Weibsen sollen sich mal in sozialen Berufen verwirklichen, denn da gehören sie hin . . . or what?!

Und mal zu deinem Beispiel Mary Harron, oder auch zu Antonia Bird: Was haben sie denn nach AMERICAN PSYCHO bzw. FACE und RAVENOUS noch drehen "dürfen" - richtig: nur noch TV- Episoden.



07.08.2017 20:04 Uhr - KKinski
4x
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07.08.2017 19:22 Uhr schrieb Loredanda Ferreol
Mond,

deine "Zeilenschinderei" birgt häufig interessante Denkansätze - aber leider auch allzu oft selbstverliebt Rechthaberisches. Letzteres mache ich dir aber nicht unbedingt zum Vorwurf, da ich, zugegeben, wohl selbst manchmal zur "Besserwisserei" neige.

Nur während ich, wie im obigen Beitrag, ironisch bis vllt. auch sarkastisch Blödsinn kommentiere, erklärst du, in deinen ellenlangen Beiträgen, mit geschickt eingewoben gepielter Naivität, "Menschen wie mich" per Ferndiagnose zu obrigkeitshörigen "Gutmenschen". Nee, mein Lieber, das sparr dir mal!

Grundsätzlich muss die Benachteiligung der Frauen in der Arbeitswelt angeprangert werden - denn es ist Realität, dass jene in unserer "aufgeklärten westlichen Welt" im Allgemeinen gegenüber Männern weithin unterbezahlt sind. Die Weibsen sollen sich mal in sozialen Berufen verwirklichen, denn da gehören sie hin . . . or what?!

Und mal zu deinem Beispiel Mary Harron, oder auch zu Antonia Bird: Was haben sie denn nach AMERICAN PSYCHO bzw. FACE und RAVENOUS noch drehen "dürfen" - richtig: nur noch TV- Episoden.



Ich trage inhaltlich nichts Neues bei, möchte aber hiermit offen meine Unterstützung und volle Zustimmung zu diesem Kommentar und dem Kommentar von Evil Dawn zu mondkranks Elaborat kundtun.

07.08.2017 20:11 Uhr - jrtripper
3x
bei dem durcheinander bleibt mir nur noch eins zusagen: " seit nett zueinander, lasst blumen sprechen"

07.08.2017 20:26 Uhr - mondkrank
5x
Loredanda,

ach herrje, warum denn gleich wieder so miesgelaunt und persönlich? Ich habe dich nicht als obrigkeitshörigen Gutmenschen bezeichnet, genauso wie ich stets auf Begriffe wie bspw. Lügenpresse verzichte. Diese Begriffe sind mir zu kurz gefasst und generalisieren Personen und Umstände, die oftmals komplexer sind, als ein schnödes Schlagwort. Vielmehr bezog ich mich darauf, dass -du- diese Art der stigmatisierenden Wortwahl verwendest, wie beispielsweise den „Wutbürger“, oder mein persönliches Highlight, als du mich als „Verteidiger völkischer Meinungsmacher“ präsentiert hast, ein Klassiker. Ich denke, dass Wut eine gute und eine schlechte Sache sein kann und immer individuell betrachtet werden sollte, wogegen sich die Wut richtet. Dass gewissen politischen Gruppen Kritik nicht passt, macht aus einer berechtigten Sorge noch lange keinen Wutbürger, noch ist dieser Begriff eng genug gefasst, um der kritisierten Person gerecht zu werden. Er ist beliebig und dient in erster Linie dazu, eine unliebsame Meinung durch Stigmatisierung mundtot zu machen. Ich denke das ist keine neue Erkenntnis für dich und ganz so entfernt von den markigen Ausführungen des ZDF-Snippets, liegen deine Bezeichnungen für deine Mitmenschen auch nicht.

Meine „Zeilenschinderei“, wie du es liebevoll nennst, bringt die Form der Diskussion mit sich, denn im Gegensatz zu deiner Überzeugung, die du gerade lediglich mit deiner eigenen Wahrnehmung erklärst, bin ich in erster Linie bemüht meine Ansichten durch Fakten darzulegen. Deine Aussage, dass die Benachteiligung von Frauen Realität ist, hätte auch ein paar Randinformationen vertragen können, ein schlankes Format ist nicht alles. Dass Frauen in sozialen Berufen arbeiten, die bekanntermaßen schlecht bezahlt sind, ist außerdem dem Umstand geschuldet, dass Frauen soziale Wesen sind und sich diese Berufe aussuchen. Kein Mann stand jemals mit gezogener Waffe vor einer Frau und hat sie gezwungen Krankenschwester oder Kindergärtnerin zu werden, während sie von einem Leben auf einer Bohrinsel geträumt hat. Auch sind Kinderärzte in Krankenhäusern, ein Beruf den viele studierte und promovierte Frauen wählen, schlechter Bezahlt als bspw. Chirurgen. Natürlich führt das zu einem Gefälle in der Bezahlung, aber es ist die freie Entscheidung der Frau. Ich finde es kurios, dass du den Frauen diese Form der Selbstbestimmung absprichst und anstatt eine emotional ausfüllende Berufswahl zu würdigen, hier nur die Einkommensstufen vergleichst.

Gr. mond

08.08.2017 00:20 Uhr - Roderich
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Wie kann man so viel Zeit damit verbringen, seine reaktionäre Einstellung in seitenlanges wohlfeiles Gelaber zu verpacken? Freie Entscheidung der Frau my ass.

08.08.2017 03:48 Uhr - mondkrank
4x
Ich frage mich eher wie -wenig- Zeit man in das simple Erkunden von schnell erreichbaren Statistiken investieren kann und trotzdem noch so überzeugt von sich ist, dass man andere Menschen als rückständig bezeichnet.

Männliche und weibliche Jugendliche unterscheiden sich in der Berufswahl. Auch hinsichtlich der schulischen Vorbildung der Auszubildenden gibt es Geschlechtsunterschiede. Bei neu abgeschlossenen Ausbildungsverträgen lag der Anteil der weiblichen Jugendlichen mit Hochschulzugangsberechtigung mit 33,5 % um zehn Prozentpunkte höher als bei den männlichen.

Top 5 der am stärksten besetzten Ausbildungsberufe Frauen:

Kauffrau für Büromanagement
Kauffrau im Einzelhandel
Medizinische Fachangestellte
Verkäuferin
Zahnmedizinische Fachangestellte

Top 5 der am stärksten besetzten Ausbildungsberufe Männer:

Kraftfahrzeugmechatroniker
Kaufmann im Einzelhandel
Industriemechaniker
Elektroniker
Anlagenmechaniker für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik

Quelle: Statistisches Bundesamt (Pressemitteilung Nr. 254 vom 20.07.2016)


Trotz höherer Anzahl von Abiturientinnen, ist das Interesse an technischen Berufen bei Frauen im Durchschnitt geringer, als bei den männlichen Mitstreitern. Welche Gehälter höher sind, Zahnarzthelferin oder Anlagenmechaniker, darfst du gerne raten oder selber raussuchen. Warum eine Auseinandersetzung mit diesen Fakten der Sache der Frau auch nur im Geringsten abträglich sein soll, können doch weder du, noch deine Vorredner erklären. Ihr klammert euch lediglich an Erzählweisen, die euch aus gewissen Kreisen vermittelt wurden. Letztendlich nutzt euer moralisches Schaulaufen aber nur euch selbst. Davon mal abgesehen, dass sich wirklich emanzipierte Frauen, meine Arbeitskolleginnen würde ich dazu zählen, mit dieser verbreiteten Opfer-Mentalität von politisch motivierten Aktivisten den Hintern abwischen und mein Frauenbild sich am Ende des Tages hinter eurem sicherlich nicht zu verstecken braucht. Das bedeutet nicht, dass es nicht weiterhin soziale Aspekte gibt, die es zu verbessern gilt. Wie ihr aber mit Unterstellungen und dem Erstarren vor simplen Fakten dazu beitragen möchtet, ist mir ein Rätsel. Damit ist dann auch alles gesagt und ich verabschiede mich höflich.

Gr. mond


08.08.2017 07:49 Uhr - deNiro
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08.08.2017 00:20 Uhr schrieb Roderich
Wie kann man so viel Zeit damit verbringen, seine reaktionäre Einstellung in seitenlanges wohlfeiles Gelaber zu verpacken? Freie Entscheidung der Frau my ass.


"reaktionäre Einstellung"?

Diese Einordnung steht stellvertretend für die Diskussion einiger hier. Da wird mit Kampfbegriffen um sich geworfen und eine differenzierte Auseinandersetzung damit obsolet. Warum nur ist es so schwer einen differenzierten Blick, wie den von "Mond" angestoßenen Ansatz", zu diskutieren? Nicht ein einziger davon, wurde aufgenommen und behandelt, stattdessen bloße Polemik!

08.08.2017 10:24 Uhr - McFly83
1x
Was man auch dazu erwähnen sollte um mal alle anderen Aspekte außen vor zu lassen, "Endzeit" basiert auf einem gleichnamigen Comic.
Könnte durchaus interessant werden, auch wenn ich die Comics selbst nicht kenne...
The Girl with All the Gifts hat mir durchaus zuletzt gefallen und dies auch ohne große Gewaltspitzen.

Cheerio

08.08.2017 11:38 Uhr - mondkrank
4x
@deNiro

Danke für dein treffendes Statement zu dieser Farce.

Gr. mond

08.08.2017 11:51 Uhr - Frank Drebin
3x
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07.08.2017 17:51 Uhr schrieb Evil Dawn

Ich sehe das alles andere als ein Selbstläufer. Kuck Dir mal an, wie viele Frauen im Allgemeinen hinter der Kamera stehen. Auch im achso modernen Westen haben Frauen es noch schwer Karriere zu machen. Vor ein paar Monaten habe ich einen Artikel über Ex-Yahoo-Chefin Marissa Mayer gelesen, wo drin stand, dass die Frage nun wäre, ob sie nun als "Risktaker" oder als "Woman", "who failed" wahrgenommen wird. Denn im Silicon Valley herrsche immer noch ein "Doublestandard".



Das finde ich, ist durchaus ein sehr interessanter Punkt: Wird das berufliche Scheitern bei Frauen auf gesellschaftlicher Ebene (weitaus) stärker als "Versagen" stigmatisiert als bei Männern oder ist es umgekehrt?

Da würde ich sagen, dass die persönliche Betroffenheit, dass "wenn man im Beruf keinen Erfolg hat" oder seinen verantwortungsvollen Job verliert, bei beiden Geschlechtern gleich groß (und schlimm) ist. So erlebe ich es zumindest im Gespräch mit meinen Klienten....

Dass die Öffentlich-Rechtlichen eine politische Färbung mit reinbringen könnten, ist ebenso ein interessanter Punkt, den mondkrank eingebracht hat (Danke!). Doch dass Kunst, die nur (i.S. von ohne männliche Beteiligung) von Frauen gemacht wird, zwangsläufig politisch gefärbt sein soll?.. weiß ich nicht! Und gerade bei ´nem Zombiefilm weiß ich nicht, ob das zutrifft.

Für manche wird es politisch sein, für Andere wiederum nicht. Mir ist es z. B. egal, Hauptsache frau macht´s und hat "was Kunst" auf die Beine gestellt. Vielleicht trifft es der Begriff "politisch" (in dem Fall geschlechtspolitisch, emanzipatorisch, etc.) nicht so richtig, sondern eher "umstritten/ kontrovers". Denn so lange etwas in der Gesellschaft nicht der Regelfall ist, ist es umstritten oder kontrovers.

Beispiel: Wenn ein behinderter Pianist mit nur 2 Fingern pro Hand Weltklasse Tschaikowsky spielt, dann ist es sicher nicht normal, dann wird sicher debattiert. Aber ist das dann politisch? Ich denke nicht, wäre ja eigentlich schlimm, wenn man das politisch hochstilisieren müsste!

Was "neutrale / sachliche " Haltung der Medien bedeuten soll, ist sicher diskussionswürdig.
Manchmal habe ich schon den Eindruck, manche Leute bei den Sendern hätten GERNE manches Thema KÜNSTLICH in die Kontroverse gebracht (provieren o.ä.).
Ich zumindest hätte etwas weniger wohlfeil political correct als mit "nomalem Wortwitz" für den Zombiefilm geworben. Cooler wäre es doch gewesen, frau macht den Film, Sender zeigt den Film, und DANN zeigt Sender, WER den Film gemacht hat. Ich wette, KEINER hätte das vorher gemerkt, dass das weibliche Geschlecht dahinter steht (als ob das GANZ IM ERNST für das Endprodukt wichtig wäre!!!).

Da kann ich verstehen, dass man kritisiert, dass die Sender politisch gefärbt ihr Programm artikulieren. Seh´ich dann auch so. Mir wäre es am liebsten, man würde es dem Künstler selbst überlassen, für sich und seine / ihre Sache zu werben, anstatt dass die Plattformen / Sender um (m.E.) Normalitäten
("Frauen drehen einen Film, mein Gott!") so ein HuBuh machen. Umgekehrt: Ich denke nicht, dass der Film dann ZWANGHAFT mehr Respekt verdient als einer, der nur von Männern gemacht wurde. Dann habe ich ja sonst wieder keine Gleichberechtigung, nur dass es dann alles andersrum ist...

So, das war jetzt aber echt viel (sorry), ich wollte nur sagen, dass ich die neuen Beiträge auch gut fand und dass sie mich auch zum Nachdenken brachten. Ich fand es aber auch SCHADE dass es stellenweise wieder plump wurde.


Naja, lasst´s Euch gut gehen.
Gruß, Frank.


08.08.2017 14:56 Uhr - mondkrank
5x
Hallo Frank,

sofern sich das mit der politischen Kunst auf mich bezog, möchte ich gerne klarstellen, dass du natürlich Recht hast mit deiner Aussage, dass Filme von Frauen natürlich nicht naturgemäß politisch gefärbt sind und das auch unabhängig vom verfilmten Genre. Ich bezog mich da rein auf die stolz herausposaunte Zusammenstellung des Teams. Die Anordnung wird dabei eh von ranghohen Entscheidern gemischten Geschlechts getroffen. Dem Filmteam selber, unterstelle ich hingegen keinerlei politische Absichten und habe das so auch bewusst nicht formuliert. Ein inhaltlich politischer Kontext, würde maximal auf Inhalte des Drehbuchs zurückfallen, welches bislang noch unbekannt ist. Der politische Aspekt, auf den ich mich bezog, findest du hier:

Gleichstellung im ZDF

"Das Zweite Deutsche Fernsehen, Anstalt des öffentlichen Rechts, fühlt sich dem Verfassungsauftrag des Artikel 3 GG in besonderem Maße verpflichtet. Das Gebot, Frauen und Männer im beruflichen Bereich gleich zu behandeln, ist durch besondere Maßnahmen zu verwirklichen. Benachteiligungen von Frauen im ZDF sind vor allem durch berufliche Förderung und bei der Besetzung von Planstellen in allen Vergütungsgruppen und Funktionen abzubauen."

Aktive Gleichstellungspolitik

Das ZDF betreibt seit vielen Jahren aktive Gleichstellungspolitik. Es will Benachteiligungen von Frauen in allen Berufen, Vergütungsgruppen und Funktionen durch geeignete Maßnahmen beseitigen. […] Die Anzahl der weiblichen Beschäftigten beträgt 50,9 Prozent.

Ausblick

Trotz einer insgesamt positiven Entwicklung sind Frauen nach wie vor in den oberen und obersten Leitungsfunktionen, in den entsprechenden Vergütungsgruppen und in manchen, insbesondere technischen Berufen unterrepräsentiert.
Link: https://www.zdf.de/zdfunternehmen/gleichstellung-im-zdf-100.html


Insbesondere der Aspekt der Unterrepräsentation in technischen Berufen ist hier interessant. Vergleiche hierzu meine Statistik vom Statistischen Bundesamt, der die freiwillige Berufswahl von Frauen dokumentiert. Nach der Erzählweise meiner aufgebrachten Vorredner, behindert das ZDF demnach vorsätzlich Frauen in der Sparte technische Berufe ODER Frauen verwirklichen sich in den Berufen, die ihnen mehr Freude bereiten, was doch eindeutig schlüssiger erscheint in diesem Kontext. Diese Selbstbestimmung gegen sie zu verwenden, hat mit einer liberalen Einstellung rein gar nichts zu tun. Im Gegenteil, um eine erzwungene Frauenquote durchzusetzen, „durch geeignete Maßnahmen“, auch in Sparten, die in frei gewählten Berufe von Frauen statistisch weniger begehrt sind, nur weil diese besser bezahlt sind, nützt weder Frauen noch Männern etwas. Im Gegenteil. Keine emanzipierte und intelligente Frau, möchte aufgrund einer Quote durchgeschleppt werden. Wenn ein Mann im Job versagt, dann ist er schlecht, wenn es eine Frau es nicht packt, dann sind unsichtbare Unterdrückungsmechaniken daran schuld, die keiner konkret benennen kann, die aber irgendwie da sein müssen? Nein. Das hat mit Gerechtigkeit nichts zu tun. Anstatt Frauen in diese Opfer-Rolle zu drängen, um sich als Kreuzritter der Moral ins Rampenlicht stellen zu können, sollte man darauf hören was die Frau sich selber wünscht und keinen politischen Aktionismus betreiben. Das ist der Grundstein einer emanzipierten Gesellschaft in meinen Augen und darauf bezog ich mich.

Zu deinem Beispiel mit dem behinderten Pianisten. Das würde ich begrüßen und es wäre auch nicht politisch, wenn körperlich eingeschränkte Menschen mit Behinderungen unterstützt und gefördert werden, da die Gleichstellung des Menschen im Grundgesetz Art. 3 geregelt ist. Nur sind Frauen eben nicht behindert, sondern durchaus gut ausgebildet, erfolgreich und gleichgestellt. Wer kennt denn ernsthaft eine Kollegin im selben Job, die weniger Geld bekommt? Dass mit millionenschweren CEOs und Großverdienern aus der Filmbranche (die natürlich keinem Tarifvertrag unterliegen sondern erfolgsabhängig bezahlt werden) argumentiert werden muss, zeigt doch schon ein wenig, dass die angeblichen Anhaltspunkte für benachteiligte Frauen wohl doch nicht sonderlich weit gestreut zu sein scheinen. Die Frauen die ich kenne, regen sich bspw. ausnahmslos darüber auf, wenn sie als benachteiligte und von Männern unterdrückte Spielbälle thematisiert werden. Frauen als Opfer darzustellen ist weder eine gute Idee, noch ist es für die Frau selber sonderlich schmeichelhaft. Wenn reale Benachteiligungen in einer Gesellschaft erkannt und benannt werden können, dann ist es die Aufgabe der Rechtsprechung dies zu adressieren und dafür bin ich, wie auch jeder andere normal denkende Mensch.

Gr. mond

08.08.2017 15:42 Uhr - II__II
3x
Zu deinem Beispiel mit dem behinderten Pianisten. Das würde ich begrüßen und es wäre auch nicht politisch, wenn körperlich eingeschränkte Menschen mit Behinderungen unterstützt und gefördert werden, da die Gleichstellung des Menschen im Grundgesetz Art. 3 geregelt ist.


Individuell und strukturell benachteiligte Menschen zu fördern ist also unpolitisch, aha okay.
Insgesamt ist deine Insezeneriung als "neutrale", "faktenbasierte", anti-ideologische (lol) Instanz auch ziemlich albern. Vor allem ist sie bis ins Mark ideologisch und ein schlimmes Beispiel für post-politische Denken an sich.

Und das allseits beliebte Kronzeugen-"Argument" darf natürlich auch nicht fehlen. Die Frauen die ich so kenne würden dir massiv widersprechen, was machen wir jetzt?

08.08.2017 15:57 Uhr - deNiro
3x
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08.08.2017 15:42 Uhr schrieb II__II
Zu deinem Beispiel mit dem behinderten Pianisten. Das würde ich begrüßen und es wäre auch nicht politisch, wenn körperlich eingeschränkte Menschen mit Behinderungen unterstützt und gefördert werden, da die Gleichstellung des Menschen im Grundgesetz Art. 3 geregelt ist.


Individuell und strukturell benachteiligte Menschen zu fördern ist also unpolitisch, aha okay.
Insgesamt ist deine Insezeneriung als "neutrale", "faktenbasierte", anti-ideologische (lol) Instanz auch ziemlich albern. Vor allem ist sie bis ins Mark ideologisch und ein schlimmes Beispiel für post-politische Denken an sich.


Nur damit ich es verstehe... welche Ideologie würdest du hier denn unterstellen?

08.08.2017 16:20 Uhr - II__II
Bei jemand der behauptet ist gebe nicht-ideologische Politik?

Dem würde ich eine unbewusst postmoderne Denke vorwerfen. Im Sinne von Leuten wie Francis Fukuyama und Samuel P. Huntington.

08.08.2017 16:37 Uhr - deNiro
3x
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Vor allem ist sie bis ins Mark ideologisch


Die von dir genannten Wissenschaftler waren sicher vieles, aber Ideologen, nach Marx und Mannheim, sicher nicht.
Ich wäre vorsichtig mit dem inflationären Gebrauch solcher Kampfbegriffe!

08.08.2017 17:38 Uhr - mondkrank
4x
08.08.2017 15:42 Uhr schrieb II__II
Individuell und strukturell benachteiligte Menschen zu fördern ist also unpolitisch, aha okay.


Das Grundgesetz ist von gesellschaftlichen und politischen Entscheidungen weitestgehend losgelöst, da es maßgeblich ist. Von daher liegen die Grundregeln, die bei Zuwiderhandlung auch strafrechtlich belangt werden, konkret vor. Die Inhalte des Grundgesetzes sind auch nicht von politischen Maßnahmen abhängig. Ein Behinderter, dessen Lebensqualität auf diskriminierende oder fahrlässige Weise beeinträchtigt wird, ist demnach direkt durch das Grundgesetz geschützt. Dasselbe gilt für die Gleichberechtigung zwischen Frau und Mann, insbesondere im Berufswesen. Es geht einzig und allein darum -wie- diese Gesetze umgesetzt werden und inwiefern sie der Sache nützen.

Artikel 3

(1) Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich.

(2) Männer und Frauen sind gleichberechtigt. Der Staat fördert die tatsächliche Durchsetzung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern und wirkt auf die Beseitigung bestehender Nachteile hin.

(3) Niemand darf wegen seines Geschlechtes, seiner Abstammung, seiner Rasse, seiner Sprache, seiner Heimat und Herkunft, seines Glaubens, seiner religiösen oder politischen Anschauungen benachteiligt oder bevorzugt werden. Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden.


--
08.08.2017 15:42 Uhr schrieb II__II
Insgesamt ist deine Insezeneriung als "neutrale", "faktenbasierte", anti-ideologische (lol) Instanz auch ziemlich albern. Vor allem ist sie bis ins Mark ideologisch und ein schlimmes Beispiel für post-politische Denken an sich.


Du scheinst ein Verständnisproblem mit dem Begriff Inszenierung zu haben. Eine Inszenierung ist eine vorgetragene Illusion. Ich habe aber die Fakten seit geraumer Zeit auf den Tisch gelegt und meine Aussagen können wohlmöglich sehr leicht von dir entzaubert werden. Ich denke schon, dass man Statistiken unterschiedlich auslegen kann und ich stelle mich der Diskussion ja auch ganz offen. Allerdings müsstet ihr überhaupt erst einmal anfangen eine Sache anzuführen oder zu entkräften. Dass ihr es anders seht, ist kein Geheimnis mehr. Wäre vielleicht für alle nähr- und aufschlussreicher als persönliche Diffamierungen, von denen ich bereits einen ganzen Aktenordner voll habe mittlerweile.

08.08.2017 15:42 Uhr schrieb II__IIDie Frauen die ich so kenne würden dir massiv widersprechen, was machen wir jetzt?


Ich mache gar nichts. -Du- erzählst in welcher Form sie diskriminiert wurden und weshalb sie weniger Geld als ihre männlichen Kollegen bekommen und was sie daraufhin unternommen haben. Ich denke, dass man den Fehler im System dann besser erkennt und darüber sprechen kann in zivilisierter Form.

Gr. mond

08.08.2017 18:04 Uhr - Evil Dawn
08.08.2017 03:48 Uhr schrieb mondkrank
Ich frage mich eher wie -wenig- Zeit man in das simple Erkunden von schnell erreichbaren Statistiken investieren kann und trotzdem noch so überzeugt von sich ist, dass man andere Menschen als rückständig bezeichnet.

Männliche und weibliche Jugendliche unterscheiden sich in der Berufswahl. Auch hinsichtlich der schulischen Vorbildung der Auszubildenden gibt es Geschlechtsunterschiede. Bei neu abgeschlossenen Ausbildungsverträgen lag der Anteil der weiblichen Jugendlichen mit Hochschulzugangsberechtigung mit 33,5 % um zehn Prozentpunkte höher als bei den männlichen.

Top 5 der am stärksten besetzten Ausbildungsberufe Frauen:

Kauffrau für Büromanagement
Kauffrau im Einzelhandel
Medizinische Fachangestellte
Verkäuferin
Zahnmedizinische Fachangestellte

Top 5 der am stärksten besetzten Ausbildungsberufe Männer:

Kraftfahrzeugmechatroniker
Kaufmann im Einzelhandel
Industriemechaniker
Elektroniker
Anlagenmechaniker für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik

Quelle: Statistisches Bundesamt (Pressemitteilung Nr. 254 vom 20.07.2016)


Trotz höherer Anzahl von Abiturientinnen, ist das Interesse an technischen Berufen bei Frauen im Durchschnitt geringer, als bei den männlichen Mitstreitern. Welche Gehälter höher sind, Zahnarzthelferin oder Anlagenmechaniker, darfst du gerne raten oder selber raussuchen. Warum eine Auseinandersetzung mit diesen Fakten der Sache der Frau auch nur im Geringsten abträglich sein soll, können doch weder du, noch deine Vorredner erklären. Ihr klammert euch lediglich an Erzählweisen, die euch aus gewissen Kreisen vermittelt wurden. Letztendlich nutzt euer moralisches Schaulaufen aber nur euch selbst. Davon mal abgesehen, dass sich wirklich emanzipierte Frauen, meine Arbeitskolleginnen würde ich dazu zählen, mit dieser verbreiteten Opfer-Mentalität von politisch motivierten Aktivisten den Hintern abwischen und mein Frauenbild sich am Ende des Tages hinter eurem sicherlich nicht zu verstecken braucht. Das bedeutet nicht, dass es nicht weiterhin soziale Aspekte gibt, die es zu verbessern gilt. Wie ihr aber mit Unterstellungen und dem Erstarren vor simplen Fakten dazu beitragen möchtet, ist mir ein Rätsel. Damit ist dann auch alles gesagt und ich verabschiede mich höflich.

Gr. mond



Ach und warum ist das so? Ganz einfach, weil die Chefs sexistische Arschlöcher sind. Ich habe 3 Jahre lang versucht einen Ausbildungsplatz im kfm. Bereich zu bekommen. Einige warfen mir sogar vor, dass ich keine Frau wäre und Frauen nun mal ein größerer Hingucker wären und sich eine Frauenstimme am Telefon besser machen würde. Und das war kein Einzelfall. In den meisten Fällen erfuhr ich das über "Vitamin B".
Den umfekehrten Fall, habe ich bei einem Elektro-Einzelhändler erlebt. "Wir dürfen das natürlich nicht in die Stellenausschreibung schreiben, weil das ja Diskriminierung und so wäre, aber wir wollen lieber einen Mann, weil Frauen nicht so schwer heben können." Hab ich alles schon erlebt Ihr alten Säcke. Also erzählt mir nichts von irgendwelchen verlogenen Statistiken, die keine Ursachenforschung betreiben.

Du und DeNiro, Ihr rechspopulistischen Philosophen könnt Euch gerne die Hand geben.
Geht AFD wählen!

PS: Seit wann bewertet man die Qualität von Beiträgen an ihrem Kubikinhalt?

08.08.2017 20:28 Uhr - Underground Werewolf
2x
08.08.2017 18:04 Uhr schrieb Evil Dawn
08.08.2017 03:48 Uhr schrieb mondkrank
Ich frage mich eher wie -wenig- Zeit man in das simple Erkunden von schnell erreichbaren Statistiken investieren kann und trotzdem noch so überzeugt von sich ist, dass man andere Menschen als rückständig bezeichnet.

Männliche und weibliche Jugendliche unterscheiden sich in der Berufswahl. Auch hinsichtlich der schulischen Vorbildung der Auszubildenden gibt es Geschlechtsunterschiede. Bei neu abgeschlossenen Ausbildungsverträgen lag der Anteil der weiblichen Jugendlichen mit Hochschulzugangsberechtigung mit 33,5 % um zehn Prozentpunkte höher als bei den männlichen.

Top 5 der am stärksten besetzten Ausbildungsberufe Frauen:

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Top 5 der am stärksten besetzten Ausbildungsberufe Männer:

Kraftfahrzeugmechatroniker
Kaufmann im Einzelhandel
Industriemechaniker
Elektroniker
Anlagenmechaniker für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik

Quelle: Statistisches Bundesamt (Pressemitteilung Nr. 254 vom 20.07.2016)


Trotz höherer Anzahl von Abiturientinnen, ist das Interesse an technischen Berufen bei Frauen im Durchschnitt geringer, als bei den männlichen Mitstreitern. Welche Gehälter höher sind, Zahnarzthelferin oder Anlagenmechaniker, darfst du gerne raten oder selber raussuchen. Warum eine Auseinandersetzung mit diesen Fakten der Sache der Frau auch nur im Geringsten abträglich sein soll, können doch weder du, noch deine Vorredner erklären. Ihr klammert euch lediglich an Erzählweisen, die euch aus gewissen Kreisen vermittelt wurden. Letztendlich nutzt euer moralisches Schaulaufen aber nur euch selbst. Davon mal abgesehen, dass sich wirklich emanzipierte Frauen, meine Arbeitskolleginnen würde ich dazu zählen, mit dieser verbreiteten Opfer-Mentalität von politisch motivierten Aktivisten den Hintern abwischen und mein Frauenbild sich am Ende des Tages hinter eurem sicherlich nicht zu verstecken braucht. Das bedeutet nicht, dass es nicht weiterhin soziale Aspekte gibt, die es zu verbessern gilt. Wie ihr aber mit Unterstellungen und dem Erstarren vor simplen Fakten dazu beitragen möchtet, ist mir ein Rätsel. Damit ist dann auch alles gesagt und ich verabschiede mich höflich.

Gr. mond



Ach und warum ist das so? Ganz einfach, weil die Chefs sexistische Arschlöcher sind. Ich habe 3 Jahre lang versucht einen Ausbildungsplatz im kfm. Bereich zu bekommen. Einige warfen mir sogar vor, dass ich keine Frau wäre und Frauen nun mal ein größerer Hingucker wären und sich eine Frauenstimme am Telefon besser machen würde. Und das war kein Einzelfall. In den meisten Fällen erfuhr ich das über "Vitamin B".
Den umfekehrten Fall, habe ich bei einem Elektro-Einzelhändler erlebt. "Wir dürfen das natürlich nicht in die Stellenausschreibung schreiben, weil das ja Diskriminierung und so wäre, aber wir wollen lieber einen Mann, weil Frauen nicht so schwer heben können." Hab ich alles schon erlebt Ihr alten Säcke. Also erzählt mir nichts von irgendwelchen verlogenen Statistiken, die keine Ursachenforschung betreiben.

Du und DeNiro, Ihr rechspopulistischen Philosophen könnt Euch gerne die Hand geben.
Geht AFD wählen!

PS: Seit wann bewertet man die Qualität von Beiträgen an ihrem Kubikinhalt?


Du hast deine negativen Erfahrungen mit Vorgesetzten geschildert. Diesbezüglich möchte ich Dir ein anderes Beispiel aus meinem Erfahrungsschatz nennen. Ich arbeite seit einiger Zeit im sozialen Bereich und war dort einen langen Zeitraum über die einzige männliche Person (Personal) in unserer Einrichtung. Dort erlebte ich, damals in der Ausbildung und danach im Studium, oftmals einen eklatanten Machtmissbrauch durch mehrere Frauen in Führungspositionen. Ich denke, dass dieses Verhalten eher durch ein charakterliches Defizit, als durch ein Geschlecht begründet ist. Darum finde ich deine Sichtweise etwas pauschalisierend, den es gibt auch eine andere Seite der Medaille. Was die Aussagen von DeNiro und Mondkrank mit Rechtspopulismus zu tun haben sollen, erschließt sich mir leider nicht?

08.08.2017 22:00 Uhr - Loredanda Ferreol
07.08.2017 20:26 Uhr schrieb mondkrank
Loredanda,

Ich habe dich nicht als obrigkeitshörigen Gutmenschen bezeichnet, genauso wie ich stets auf Begriffe wie bspw. Lügenpresse verzichte. Diese Begriffe sind mir zu kurz gefasst und generalisieren Personen und Umstände, die oftmals komplexer sind, als ein schnödes Schlagwort. Vielmehr bezog ich mich darauf, dass -du- diese Art der stigmatisierenden Wortwahl verwendest, wie beispielsweise den „Wutbürger“, oder mein persönliches Highlight, als du mich als „Verteidiger völkischer Meinungsmacher“ präsentiert hast, ein Klassiker.


Einen "Klassiker" würde ich das nicht nennen - eher einen 'Ausrutscher' meinerseits,
dessen Aussage auch so nicht zutrifft. Das gestehe ich ein.

Nur fällt mir auf, dass du dieses "Anything goes", das auch postmodernes Denken auszeichnet, durchaus unter deine "libertären" Aussagen mischst - und nicht
selten gegen 'Menschen mit Haltung' argumentierst, weil diese wohl - Achtung Polemik! -
von den "okkulten Machenschaften der NWO" schon zu Nutztier gemacht wurden.

Und dass du Beitrage von Usern, die vllt. einfach nur keine Lust haben sich mit jedem deiner zahlreichen Gedankengänge auseinanderzusetzen, als Farce titulierst, ist schon bezeichnend.

Nächtle.






08.08.2017 23:08 Uhr - deNiro
2x
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User-Level von deNiro 5
Erfahrungspunkte von deNiro 337
08.08.2017 18:04 Uhr schrieb Evil Dawn
08.08.2017 03:48 Uhr schrieb mondkrank
Ich frage mich eher wie -wenig- Zeit man in das simple Erkunden von schnell erreichbaren Statistiken investieren kann und trotzdem noch so überzeugt von sich ist, dass man andere Menschen als rückständig bezeichnet.

Männliche und weibliche Jugendliche unterscheiden sich in der Berufswahl. Auch hinsichtlich der schulischen Vorbildung der Auszubildenden gibt es Geschlechtsunterschiede. Bei neu abgeschlossenen Ausbildungsverträgen lag der Anteil der weiblichen Jugendlichen mit Hochschulzugangsberechtigung mit 33,5 % um zehn Prozentpunkte höher als bei den männlichen.

Top 5 der am stärksten besetzten Ausbildungsberufe Frauen:

Kauffrau für Büromanagement
Kauffrau im Einzelhandel
Medizinische Fachangestellte
Verkäuferin
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Top 5 der am stärksten besetzten Ausbildungsberufe Männer:

Kraftfahrzeugmechatroniker
Kaufmann im Einzelhandel
Industriemechaniker
Elektroniker
Anlagenmechaniker für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik

Quelle: Statistisches Bundesamt (Pressemitteilung Nr. 254 vom 20.07.2016)


Trotz höherer Anzahl von Abiturientinnen, ist das Interesse an technischen Berufen bei Frauen im Durchschnitt geringer, als bei den männlichen Mitstreitern. Welche Gehälter höher sind, Zahnarzthelferin oder Anlagenmechaniker, darfst du gerne raten oder selber raussuchen. Warum eine Auseinandersetzung mit diesen Fakten der Sache der Frau auch nur im Geringsten abträglich sein soll, können doch weder du, noch deine Vorredner erklären. Ihr klammert euch lediglich an Erzählweisen, die euch aus gewissen Kreisen vermittelt wurden. Letztendlich nutzt euer moralisches Schaulaufen aber nur euch selbst. Davon mal abgesehen, dass sich wirklich emanzipierte Frauen, meine Arbeitskolleginnen würde ich dazu zählen, mit dieser verbreiteten Opfer-Mentalität von politisch motivierten Aktivisten den Hintern abwischen und mein Frauenbild sich am Ende des Tages hinter eurem sicherlich nicht zu verstecken braucht. Das bedeutet nicht, dass es nicht weiterhin soziale Aspekte gibt, die es zu verbessern gilt. Wie ihr aber mit Unterstellungen und dem Erstarren vor simplen Fakten dazu beitragen möchtet, ist mir ein Rätsel. Damit ist dann auch alles gesagt und ich verabschiede mich höflich.

Gr. mond



Ach und warum ist das so? Ganz einfach, weil die Chefs sexistische Arschlöcher sind. Ich habe 3 Jahre lang versucht einen Ausbildungsplatz im kfm. Bereich zu bekommen. Einige warfen mir sogar vor, dass ich keine Frau wäre und Frauen nun mal ein größerer Hingucker wären und sich eine Frauenstimme am Telefon besser machen würde. Und das war kein Einzelfall. In den meisten Fällen erfuhr ich das über "Vitamin B".
Den umfekehrten Fall, habe ich bei einem Elektro-Einzelhändler erlebt. "Wir dürfen das natürlich nicht in die Stellenausschreibung schreiben, weil das ja Diskriminierung und so wäre, aber wir wollen lieber einen Mann, weil Frauen nicht so schwer heben können." Hab ich alles schon erlebt Ihr alten Säcke. Also erzählt mir nichts von irgendwelchen verlogenen Statistiken, die keine Ursachenforschung betreiben.

Du und DeNiro, Ihr rechspopulistischen Philosophen könnt Euch gerne die Hand geben.
Geht AFD wählen!


Goldig, da ist aber jemand frustriert;))

"rechtspopulistische Philosophen" gefällt mir, irgendwie besser als radikal-rassistisch- faschistische Nazi-Schwulenhasser! Klonovsky wäre wohl stolz auf mich;))

Darüberhinaus würde ich natürlich gern noch mit dir gemeinsam den Begriff "Populismus" näher beleuchten. Voraussichtlich würde aber auch das nur zu einer simplen 1+1=3- Rechnung führen.;)

In diesem Sinne, freu mich trotzdem auf weitere anregende Diskussionen.

09.08.2017 10:29 Uhr - deNiro
5x
DB-Helfer
User-Level von deNiro 5
Erfahrungspunkte von deNiro 337
08.08.2017 22:00 Uhr schrieb Loredanda Ferreol
07.08.2017 20:26 Uhr schrieb mondkrank
Loredanda,

Ich habe dich nicht als obrigkeitshörigen Gutmenschen bezeichnet, genauso wie ich stets auf Begriffe wie bspw. Lügenpresse verzichte. Diese Begriffe sind mir zu kurz gefasst und generalisieren Personen und Umstände, die oftmals komplexer sind, als ein schnödes Schlagwort. Vielmehr bezog ich mich darauf, dass -du- diese Art der stigmatisierenden Wortwahl verwendest, wie beispielsweise den „Wutbürger“, oder mein persönliches Highlight, als du mich als „Verteidiger völkischer Meinungsmacher“ präsentiert hast, ein Klassiker.



Und dass du Beitrage von Usern, die vllt. einfach nur keine Lust haben sich mit jedem deiner zahlreichen Gedankengänge auseinanderzusetzen, als Farce titulierst, ist schon bezeichnend.


Bleibt die Frage warum man an einer Diskussion teilnimmt, auf die man sowieso keine Lust hat?

09.08.2017 12:22 Uhr - Frank Drebin
1x
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Hallo mond,
Erstmal Vielen Dank für deine Rückantwort.

Wenn ich mir Deine Äußerungen so durchlese, habe ich so manches Mal das Gefühl, dass sich Inhaltliches sich so ein wenig zu vermischen scheint, aber dazu kann ich sagen: Mir geht´s oft genau so ;)).

Was ich meine: Auf der einen Seite schreibst du (ich weiß, es ist jetzt fragmentarisch herausgenommen, aber es soll nur zur Veranschaulichung dienen):

1. "Diese Selbstbestimmung gegen sie zu verwenden, hat mit einer liberalen Einstellung rein gar nichts zu tun. Im Gegenteil, um eine erzwungene Frauenquote durchzusetzen, „durch geeignete Maßnahmen“, auch in Sparten, die in frei gewählten Berufe von Frauen statistisch weniger begehrt sind, nur weil diese besser bezahlt sind, nützt weder Frauen noch Männern etwas. Im Gegenteil. Keine emanzipierte und intelligente Frau, möchte aufgrund einer Quote durchgeschleppt werden."

Gebe ich Dir völlig Recht! Seh´ich auch so.

Andererseits, was das Thema Gerechtigkeit angeht, so schreibst du:
2. "Wenn ein Mann im Job versagt, dann ist er schlecht, wenn es eine Frau es nicht packt, dann sind unsichtbare Unterdrückungsmechaniken daran schuld, die keiner konkret benennen kann, die aber irgendwie da sein müssen? Nein. Das hat mit Gerechtigkeit nichts zu tun. Anstatt Frauen in diese Opfer-Rolle zu drängen, um sich als Kreuzritter der Moral ins Rampenlicht stellen zu können, sollte man darauf hören was die Frau sich selber wünscht und keinen politischen Aktionismus betreiben. Das ist der Grundstein einer emanzipierten Gesellschaft in meinen Augen und darauf bezog ich mich."

Gebe ich Dir bedingt recht, denn einerseits kann man / frau ja davon ausgehen, dass es durchaus Sinn machen kann, BEVOR etwas (i.S. von Diskriminierung) passiert, Regeln festzulegen, die es ermöglichen, Diskriminierung auszuschließen oder zu vermeiden. Da wird man auf jeden Fall auch den Punkt Mann/Frau in den Fokus legen müssen, und damit quasi eine POTENZIELLE Opferrolle "stricken", die es durch geeignete Maßnahmen zu VERHINDERN gilt. Prävention sozusagen.

Andererseits traut sich nicht jede Frau/ jeder Mann, sich zu Wort zu melden oder den Wunsch nach Veränderung selbstbestimmt und unmittelbar zu äußern. Ich finde es daher schwierig, bei wohlgemeinten Aktivitäten gleich von Aktionismus zu sprechen. Das hast du aber sicher nicht so pauschal gemeint, und wenn dann höchstens für den Fall, wo es dann echt übertrieben wird ("Was darf man noch sagen?", etc.-Diskussionen).

Was "meinen Pianisten" angeht, so sah ich den Aspekt der KUNST im Vordergrund. Daher ist die Gleichstellung mit Art.3 für mich SELBSTVERSTÄNDLICH politisch, da die Verfassungstheorie in Praxis umgesetzt werden soll. Eine Maßnahme, die sich auf die Förderung von MmB bezieht und hierbei Art. 3 GG mit einbezieht, ist daher für mich politisch, da es um die gesellschaftliche Stellung der Person geht. Meine Meinung ;)

4. "Wer kennt denn ernsthaft eine Kollegin im selben Job, die weniger Geld bekommt?".

Ich. Ohne Tarifvertrag, jede Kollegin (insgesamt 5) hat für sich individuell das Gehalt verhandelt (so wie ich damals auch) und (zum Glück auch)ohne Neid gegenseitig. Aber zufrieden sind meine Kolleginnen als Pädagoginnen nicht.
Die Frage ist da sicher, was mensch bereit ist, als "Preis" für sich zu akzeptieren, aber du wirst sicher verstehen, dass es auch an den eigenen sozialen (Beziehungen) und ökonomischen (Einkommen, Eigentum) Ressourcen liegt, ob jemand seine Schlechterbezahlung reklamiert und damit seine berufliche Stellung riskiert, oder nicht! Will heißen: Ich glaube tatsächlich an eine Dunkelziffer von hoch Unzufriedenen, die sich eher auf die Zunge beißen würden als einer staatl. Statistik verraten zu wollen, wie es ihnen damit ergeht. "Furcht" ist da leider das Zauberwort!

Daher: "Dass mit millionenschweren CEOs und Großverdienern aus der Filmbranche (die natürlich keinem Tarifvertrag unterliegen sondern erfolgsabhängig bezahlt werden) argumentiert werden muss, zeigt doch schon ein wenig, dass die angeblichen Anhaltspunkte für benachteiligte Frauen wohl doch nicht sonderlich weit gestreut zu sein scheinen."

Da meine eigene Ehefrau auch weniger verdient als gleichpositionierte weibliche UND männliche KollegInnen, muss ich dir leider widersprechen. Denn die hat anders als ich tatsächlich auch mal Zahlen erfahren.

5. "Die Frauen die ich kenne, regen sich bspw. ausnahmslos darüber auf, wenn sie als benachteiligte und von Männern unterdrückte Spielbälle thematisiert werden."

Siehe oben, was die nicht selten vorhandene FURCHT angeht. Aber GUT SO, wenn sie die Kraft und den Mut dazu haben! (Das gilt für Männer übrigens auch).

6. "Wenn reale Benachteiligungen in einer Gesellschaft erkannt und benannt werden können, dann ist es die Aufgabe der Rechtsprechung dies zu adressieren und dafür bin ich, wie auch jeder andere normal denkende Mensch."

Meine Rede, unterschreib´ ich dir sofort!

Was ich mit Vermischen meine: Einerseits nutzt du Statistiken, um nachzuweisen, dass es mit der Wage Gap nicht so weit her sein kann. Eine sozialwissenschaftlich durchaus nachvollziehbare und gangbare Handlungsweise.

Doch dann beziehst du dich INDUKTIV auf die Aussagen deiner näheren Umgebung / Kolleginnen, die sich alle als selbstbestimmt betrachten und keine Opferrolle wollen. Das ist super, freut mich persönlich auch sehr für sie.

Doch sollten wir dann nicht versuchen, unsere Thesen zu WIDERlegen, um sie glaubhafter zu machen? Okay, ich beziehe mich auf meine Kolleginnen und meine Ehefrau, aber ich stelle ja auch die Frage: Wo gibt es diese Diskrepanz eben NICHT??? Ich mein´s echt nicht bös, aber das beißt sich bei dir ein wenig finde ich.

Ansonsten: Deine Quelle vom ZDF bestätigt meine These, dass es eben auch Leute gibt, die es KÜNSTLICH politisch machen wollen, wenn bspw. ein weibliches Team einen Zombiefilm drehen will....

Naja, wie dem auch sei: Ich freue mich auf das Projekt Film namens "Endzeit" und bis dahin werden wir ja sehen, was passiert. Wie gesagt: Ich hätte den Film durchgezogen und ERST DANN gezeigt, WER ihn gemacht hat. Das wäre nicht nur weniger mit Vorurteilen behaftet, sondern auch COOLER gewesen.

In diesem Sinne: Lasst uns gemeinsam cooler sein! :)

Gruß an ALLE,
Frank.

09.08.2017 14:35 Uhr - Roughale
6x
Ich will jetzt unbedingt den ZDF/ARTE Film sehen, nach dem gequirlten Quark hier kann der nur gut werden^^

09.08.2017 16:57 Uhr - mondkrank
2x
08.08.2017 18:04 Uhr schrieb Evil Dawn

Ach und warum ist das so? Ganz einfach, weil die Chefs sexistische Arschlöcher sind. […] Hab ich alles schon erlebt Ihr alten Säcke. Also erzählt mir nichts von irgendwelchen verlogenen Statistiken, die keine Ursachenforschung betreiben.[…] Ihr rechspopulistischen Philosophen [...] Geht AFD wählen!


Wenn ich das so lese, muss nicht unbedingt dein Geschlecht bei der Ausbildungssuche hinderlich gewesen sein. Gehst du bei Konflikten immer so auf deine Mitmenschen los? Zu deiner Frage, ob sich die Qualität von Beiträgen an deren Länge messen lässt, sage ich ganz klar nein. Maßgeblich ist der Inhalt und deine Aussagen oben sind überwiegend Beleidigungen und haltlose Unterstellungen. Was soll irgendwer damit anfangen? Wenn du ernsthaft sagst, dass ALLE (männlichen) Chefs „sexistische Arschlöcher“ sind, während du selber unbekümmert nach Alter diskriminierst und dann noch Rechtspopulismus unterstellst, könnte ich mir das in einem Arbeitsumfeld als durchaus problematisch für dich ausmalen. Es geht auch nicht darum Vorfälle, wie die von dir geschilderten, zu verharmlosen. Die Frage ist, ob diese Dinge wirklich nur Frauen widerfahren. Da scheint dein Eifer des Adressierens aber nur noch halb so ausgeprägt zu sein. Dein erstes Beispiel für Diskriminierung und eine durch Männer verbauten Karriere war kurioserweise Marissa Mayer. Warum genau hast du sie als „Opfer“ gewählt? Die Details malen ein ganz anderes Bild:

Yahoo wurde 1995 gegründet und Marissa Mayer war der 6. CEO der Firma und länger im Amt, als ihre drei Vorgänger, wovon der CEO Carol Bartz ebenfalls weiblich war. Sie war länger angestellt als der Durchschnittswert der CEO Beschäftigungsdauer bei Yahoo. Ihr direkter Vorgänger Scott Thompson war bspw. rekordverdächtige vier Monate im Amt und wurde dann wegen Ungereimtheiten entlassen, ohne Male-Privileg Karte. Auch andere männliche CEOs bei Yahoo hatten kürzere Amtszeiten, wonach kein Hahn kräht. Während ihrer Amtszeit hat sie diverse männliche Mitarbeiter entlassen und hatte zusammen mit ihren beiden ebenfalls weiblichen, von ihr ernannten, ranghöchsten Mitarbeiterinnen eine Klage wegen mehrfacher Diskriminierung und der Kündigung männlicher Mitarbeitern in großer Zahl am Hals. Zusammen mit diesen Fakten und einer Abfindung von über 300 Mio. Dollar, dürfte Marissa Mayer weder eine Karriere verbaut worden sein, noch scheinen dich hier die Sexismus Vorwürfe zu interessieren. Entweder man ist gegen Diskriminierung oder nicht, die Art des Geschlechts hat dabei keine Rolle zu spielen. Das vermisse ich ein wenig bei dir.

09.08.2017 12:22 Uhr schrieb Frank Drebin
Gebe ich Dir bedingt recht, denn einerseits kann man / frau ja davon ausgehen, dass es durchaus Sinn machen kann, BEVOR etwas (i.S. von Diskriminierung) passiert, Regeln festzulegen, die es ermöglichen, Diskriminierung auszuschließen oder zu vermeiden. Da wird man auf jeden Fall auch den Punkt Mann/Frau in den Fokus legen müssen, und damit quasi eine POTENZIELLE Opferrolle "stricken", die es durch geeignete Maßnahmen zu VERHINDERN gilt. Prävention sozusagen. Andererseits traut sich nicht jede Frau/ jeder Mann, sich zu Wort zu melden oder den Wunsch nach Veränderung selbstbestimmt und unmittelbar zu äußern. Ich finde es daher schwierig, bei wohlgemeinten Aktivitäten gleich von Aktionismus zu sprechen.


Wohlgemeinte Dinge müssen nicht zwangsläufig zu einem gerechteren Ergebnis führen. Eine Geschlechterquote bedeutet Beispielsweise, dass besser qualifizierte Mitarbeiter im Zweifel eine Jobabsage erhalten, weil sie nicht in das geschlechtsspezifische Quotenraster passen. Das würde ich auch als eine Form von Diskriminierung verstehen. Es unterstellt der Frau auch in einer gewissen Form, dass sie den Job nur aufgrund der Quote bekommen hat. So etwas würde ich mit Bezug auf das Arbeitsklima nicht unterschätzen, wenn Männer dann den Kolleginnen mit einem gewissen Argwohn gegenüberstehen oder umgekehrt. Ein weiteres Problem ist, dass Berufe dabei sein können, die Frauen als weniger erfüllend wahrnehmen, während Männer sich überwiegend in diesem Bereich verwirklichen wollen. In diesem Fall bewirkt „die gute Absicht“ das Gegenteil und ich würde in diesem Zusammenhang durchaus von politischem Aktionismus sprechen. Es ist auch nicht so, also wären der Diskriminierung Tür und Tor geöffnet im Arbeitsleben. Betriebsräte, Personalvertretung, Gleichstellungsbeauftragte, Schwerbehindertenvertretung, die freie Jobwahl und unsere Gesetze zum Arbeitsrecht sind keine unerheblichen Mechanismen. Das Argument, dass man mehr Bestimmungen braucht, weil einige Menschen die vorhandenen Mechanismen nicht nutzen, erscheint mir wenig überzeugend.

09.08.2017 12:22 Uhr schrieb Frank Drebin
Was "meinen Pianisten" angeht, so sah ich den Aspekt der KUNST im Vordergrund. Daher ist die Gleichstellung mit Art.3 für mich SELBSTVERSTÄNDLICH politisch, da die Verfassungstheorie in Praxis umgesetzt werden soll. Eine Maßnahme, die sich auf die Förderung von MmB bezieht und hierbei Art. 3 GG mit einbezieht, ist daher für mich politisch, da es um die gesellschaftliche Stellung der Person geht. Meine Meinung ;)


In dem Kontext, in dem ich das gesagt habe, ging es darum, dass die geforderte Gleichstellungen bereits im Grundgesetz verankert ist und so bspw. durch das Schwerbehindertengesetz klar definierte Schutzmechanismen bietet. Ich betonte das deshalb, weil hier mehrfach generalisierend ein großer Handlungsbedarf zur Gleichstellung der Frau gefordert wurde. Gesetzesregelungen werden aber aus dem Grundgesetz abgeleitet und können dem inhaltlich auch nicht entgegenstehen. Das war meine Aussage. Die (berufliche) Gleichstellung der Frau ist im selben Paragraphen geregelt. Wer behauptet, dass Frauen generell und geschlechtsspezifisch diskriminiert werden, sollte also in der Lage sein, entweder einen Gesetzesverstoß aufzuzeigen oder eine fehlende Gesetzregelung zu benennen. Ich sagte nicht, dass das Grundgesetz und die daraus abgeleiteten Entwürfe ursprünglich nicht einem politischen Prozess entsprungen sind, natürlich sind sie das. Ich sagte, dass die Gesetze bereits vorhanden sind und klare Regelungen im Bereich von Gleichstellung aufweisen. Es ist aber weiterhin nicht politisch, sich lediglich auf ein existierendes und klar geregeltes Gesetz zu beziehen oder darauf hinzuweisen.

Wenn ein Arbeitgeber seine Büroräume nicht behindertengerecht ausstattet, greift bei entsprechender Adressierung des Umstands direkt eine Strafe. Die Voraussetzungen dafür, und da unterscheiden sich die Gesetze für alle Menschen nicht sonderlich, ist das benennen eines „konkreten Verstoßes“. Ich habe hier von den üblichen Verdächtigen der Diskussion bislang nicht einen konkreten Verstoß gehört, der eine Diskriminierung von Frauen einwandfrei belegt und wenn er vorläge, tun dies auch die Gesetze, die diese Zuwiderhandlungen bestrafen. Dein Argument der FURCHT, die verantwortlich sein soll, dass diese arbeitsrechtlichen Bestimmungen nicht juristisch angeprangert werden, finde ich gewagt. Mehr Gesetze zu fordern, weil bestehende Gesetze nicht ausgeschöpft werden, ist ein denkbar schlechter Ansatz. Ganz besonders dann, wenn das fehlende Ausschöpfen dieser Instrumente dazu führt, das Vorfälle als systemtischer Hass gegen Frauen deklariert werden, die nie inhaltlich oder juristisch erfasst oder überprüft wurden, auf dessen Grundlage aber neue Gesetze geschaffen werden sollen. So funktioniert das in der Regel nicht und das aus gutem Grund.

09.08.2017 12:22 Uhr schrieb Frank Drebin
Ich. Ohne Tarifvertrag, jede Kollegin (insgesamt 5) hat für sich individuell das Gehalt verhandelt (so wie ich damals auch) und (zum Glück auch)ohne Neid gegenseitig.


In deinem Beispiel hat die jeweilige Kollegin nicht weniger Geld erhalten, sondern das von ihr ausgehandelte Gehalt. Ein bedeutender Unterschied. Wenn meine Freundin bei Media Markt den Verkäufer bei einem TV um 100 € runterhandelt und ich eine Woche später ohne zu feilschen den Vollpreis zahle, würde ich das nicht als Sexismus bezeichnen. Es gibt auch männliche Kollegen, die ihre Gehälter unterschiedlich verhandelt haben, da erschließt sich mir kein Bezug zum Geschlecht.

09.08.2017 12:22 Uhr schrieb Frank Drebin
Einerseits nutzt du Statistiken, um nachzuweisen, dass es mit der Wage Gap nicht so weit her sein kann […] doch dann beziehst du dich INDUKTIV auf die Aussagen deiner näheren Umgebung / Kolleginnen, die sich alle als selbstbestimmt betrachten und keine Opferrolle wollen […] Doch sollten wir dann nicht versuchen, unsere Thesen zu WIDERlegen, um sie glaubhafter zu machen?[…] ich stelle ja auch die Frage: Wo gibt es diese Diskrepanz eben NICHT???


Die Frauen, die sich nicht als diskriminiert erachten, haben keinen Handlungsbedarf, noch ihr Umfeld. Wichtiger ist doch, dass eine individuell diskriminierte Frau, dies nicht stellvertretend für alle Frauen behaupten kann. Die ausschlaggebende Frage ist, wer wurde wie diskriminiert und was ist passiert? Bevor dies nicht konkret benannt und disziplinarisch verfolgt wurde, sind Diskussionen über vermutete Benachteiligungen Dritter vollkomen fehl am Platz. Es wurden hier mehrfach Aussagen getroffen die suggerieren möchten, dass Frauen „systematisch unterdrückt“ werden. Systematische Unterdrückung ist aber in der Regel ein kommunikativer Kniff, um nicht preisgeben zu müssen, dass man keine konkreten Beispiele benennen kann. Ohne konkretes Aufzeigen und Belegen von Missständen funktioniert aber das uns schützendes Rechtssystem natürlich nicht und nimmt zudem die gesamte Transparenz und Nachvollziehbarkeit für Dritte aus der Diskussion.

09.08.2017 12:22 Uhr schrieb Frank Drebin
Ansonsten: Deine Quelle vom ZDF bestätigt meine These, dass es eben auch Leute gibt, die es KÜNSTLICH politisch machen wollen, wenn bspw. ein weibliches Team einen Zombiefilm drehen will....


Das verwundert mich. Aus der Quelle geht doch eindeutig hervor, dass man sich eigenständig Quoten und Bestimmungen gesetzt hat, die vorrangig das Erhöhen der Frauenquote zum Ziel hat und Benachteiligungen durch „geeignete Maßnahmen beseitigt werden sollen“. Das sind doch keine künstlerischen Entscheidungen, sondern ganz klar eine Agenda gesteuerte Unternehmenspolitik. Was sagt dir denn, dass die rein weibliche Produktion nicht lediglich eine dieser "geeigneten Maßnahmen" war? Liegt das nicht näher, als das Gegenteil zu vermuten, allein aufgrund der Aussagen und Bestimmungen die dort zu lesen sind und wer überprüft eigentlich, inwiefern männliche Kollegen fachlich benachteiligt werden, auf dem Weg zu diesen Quoten als Aushängeschild für das liberale ZDF? Kann man also so oder so sehen, aber Quoten haben gemeinhin einen Preis und führen ebenso zu Ungerechtigkeiten, nur in anderer Form.

Es gibt außerdem keine Frauen-Teams und Männer-Teams im Fernsehgeschäft, die sich nach dem gemeinsamen Urlaub entscheiden anschließend Filme zu drehen. Diese vielen Stellen und Positionen werden einzeln für eine Produktion gecastet und das finale Team daraufhin vom Produzenten abgesegnet. Eine männerfreie Produktion, im Zusammenspiel mit diesen strikten und unduchrsichtig formulierten Maßnahmen zur ZDF Quotenregelung, muss dir jetzt nicht auffällig vorkommen, aber ein Beleg für deine These, dass Kritik daran künstlich politisiert wurde.. soweit würde ich auch nicht gehen. ^^

Roughale sorgt sich schon um sein Mausrad und ich denke die wesentlichen Punkte wurden auch gesagt, zumindest von den Menschen, die außer Parolen und Beschimpfungen auch ein inhaltliches Verständnis aufweisen konnten. Bis zum nächsten Mal.

Gr. mond

09.08.2017 18:37 Uhr - Evil Dawn
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@mondkrank und @deNiro

Ihr wollt wissen warum ich Euch als Rechtspopulisten bezeichne?
Ganz einfach, hier mal ein Zitat von mondkrank:
Dass Frauen in sozialen Berufen arbeiten, die bekanntermaßen schlecht bezahlt sind, ist außerdem dem Umstand geschuldet, dass Frauen soziale Wesen sind und sich diese Berufe aussuchen.
.

Das ist eine Rhetorik, die man sonst nur in ultrakonservativen und rechtsgerichteten bis rechtsextremen Kreisen hört. Das Frauen, "von Natur aus" soziale Wesen sind, ist auch Stuß. Wie oft wird den gelogen, gelästert und intrigiert( ja nicht nur bei Frauen, weis ich auch).

Und was meine angeblichen Wutprobleme angeht, sei gesagt, dass ich eine ganze Menge männlicher Bekannter habe denen es, bei der Suche nach kaufmännischen Ausbildungsplätzen ähnlich erging wie mir. Was mich also zu keinem Einzelfall macht. Warscheinlich sitzt Ihr aber selbst auf dem Chef- oder Personaler Sessel. Selbstverständlich kann ich mich auch anständig benehmen. Doch Ferndiagnose gehört scheinbar auch zu Euren höheren Begabungen.

Was den Vorwurf mit dem Alter angeht, sei wiederum gesagt, das es früher (70er/80er/90er Jahre) einfach noch nicht so schwer war eine gute Ausbildung zu bekommen, da einfach die Anforderungen an die Bewerber noch nicht so hoch waren. Und da viele hier nun mal über 40 sind, könnt Ihr also überhaupt gar keine Ahnung davon haben, wie es heute ist.

Beispiel:

Früher reichte ein Hauptschulabschluss, um Einzelhandelskaufmann/frau zu erlernen. Heute benötigt man minimum einen Realschulabschluss, besser noch Abitur. Und jetzt kommt mir bloß nicht, mit das würde so nicht stimmen. Ich kenne auch noch Leute, die nicht so extrem arrogant und selbstverliebt sind, wie Ihr beide.

PS: Ab hier bin ich raus!

09.08.2017 19:04 Uhr - mondkrank
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09.08.2017 18:37 Uhr schrieb Evil Dawn
Ihr wollt wissen warum ich Euch als Rechtspopulisten bezeichne? Das ist eine Rhetorik, die man sonst nur in ultrakonservativen und rechtsgerichteten bis rechtsextremen Kreisen hört. Das Frauen, "von Natur aus" soziale Wesen sind, ist auch Stuß.


Du meinst wie dieser Artikel aus der Verhaltensforschung vom rechtsextremen Spiegelverlag? PFUI. http://www.spiegel.de/spiegel/a-222417.html

Mal ehrlich. Entspann dich einfach mal ein bisschen. Du bist sehr anklagend in alle Richtungen und tust dir damit keinen Gefallen. Die Welt besteht nicht nur aus Feinden.

Gr. mond

09.08.2017 20:23 Uhr - Loredanda Ferreol
09.08.2017 10:29 Uhr schrieb deNiro
08.08.2017 22:00 Uhr schrieb Loredanda Ferreol
07.08.2017 20:26 Uhr schrieb mondkrank
Loredanda,

Ich habe dich nicht als obrigkeitshörigen Gutmenschen bezeichnet, genauso wie ich stets auf Begriffe wie bspw. Lügenpresse verzichte. Diese Begriffe sind mir zu kurz gefasst und generalisieren Personen und Umstände, die oftmals komplexer sind, als ein schnödes Schlagwort. Vielmehr bezog ich mich darauf, dass -du- diese Art der stigmatisierenden Wortwahl verwendest, wie beispielsweise den „Wutbürger“, oder mein persönliches Highlight, als du mich als „Verteidiger völkischer Meinungsmacher“ präsentiert hast, ein Klassiker.



Und dass du Beitrage von Usern, die vllt. einfach nur keine Lust haben sich mit jedem deiner zahlreichen Gedankengänge auseinanderzusetzen, als Farce titulierst, ist schon bezeichnend.


Bleibt die Frage warum man an einer Diskussion teilnimmt, auf die man sowieso keine Lust hat?


Eigentlich nicht - denn du hast das Wörtchen "jedem", das den kleinen aber feinen Unterschied ausmacht, keine Bedeutung beigemessen. ;-) However . . .


Auf den Film bin ich jedenfalls gespannt. Und ob nun davor oder nachher darauf hingewiesen wird, dass es sich um ein hauptsächlich von Frauen 'dominiertes' Projekt handelt,
ist mir weniger bzw. überhaupt nicht wichtig.

Wenn ZDF und Arte die Produktion eines "Zombiefilms" ankündigen, kann man sicher davon ausgehen, dass es sicht nicht um ein blutiges Survival-Flick nach Vorbild US Bezahlsender produzierter Ware handelt.

Aber gleich bei Ankündigung Mutmaßungen zur politischen Ausrichtung der Produktion
in den Raum zu munkeln, ist doch etwas, nun ja, verfrüht.

09.08.2017 22:28 Uhr - deNiro
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09.08.2017 20:23 Uhr schrieb Loredanda Ferreol
09.08.2017 10:29 Uhr schrieb deNiro
08.08.2017 22:00 Uhr schrieb Loredanda Ferreol
07.08.2017 20:26 Uhr schrieb mondkrank
Loredanda,

Ich habe dich nicht als obrigkeitshörigen Gutmenschen bezeichnet, genauso wie ich stets auf Begriffe wie bspw. Lügenpresse verzichte. Diese Begriffe sind mir zu kurz gefasst und generalisieren Personen und Umstände, die oftmals komplexer sind, als ein schnödes Schlagwort. Vielmehr bezog ich mich darauf, dass -du- diese Art der stigmatisierenden Wortwahl verwendest, wie beispielsweise den „Wutbürger“, oder mein persönliches Highlight, als du mich als „Verteidiger völkischer Meinungsmacher“ präsentiert hast, ein Klassiker.



Und dass du Beitrage von Usern, die vllt. einfach nur keine Lust haben sich mit jedem deiner zahlreichen Gedankengänge auseinanderzusetzen, als Farce titulierst, ist schon bezeichnend.


Bleibt die Frage warum man an einer Diskussion teilnimmt, auf die man sowieso keine Lust hat?


Eigentlich nicht - denn du hast das Wörtchen "jedem", das den kleinen aber feinen Unterschied ausmacht, keine Bedeutung beigemessen. ;-) However . . .


Das heißt also dass nicht bei "jedem" Beitrag Interesse bestand, bei anderen schon?
Egal!

Aber gleich bei Ankündigung Mutmaßungen zur politischen Ausrichtung der Produktion in den Raum zu munkeln, ist doch etwas, nun ja, verfrüht.


Na bitte, zum Abschluss doch noch ein Konsens;)

09.08.2017 22:39 Uhr - Ismael
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Wieder einmal benutzen oder besser gesagt missbrauchen "die üblichen Verdächtigen" hier die SB.com-Kommentarfunktion für ihre endlosen Diskussionen.

Sie werden es nie lernen^^ :.(

09.08.2017 23:25 Uhr - jrtripper
3x
hmmmmmmmmmm,
eure probleme möchte ich gerne mal haben.hier wurde jetzt viel darüber geschrieben, was frauen doch all für probleme im arbeitsleben so haben. eine lösung dafür hat aber auch keiner parat. also alles für die katz.
ob dieser film jetzt von männern oder von frauen gemacht wird, ist mir sowas von latte.
hauptsache er ist gut.
nebenbei noch eine kleine wahrheit über männer und frauen, auf der arbeit und im normalen täglichen leben, welche mir von frauen bestätigt wurde.

was machen drei männer auf einer einsamen insel?
ist doch klar die unterhalten sich über frauen.
was machen drei frauen auf einer einsamen insel?
ganz einfach, zwei rotten sich zusammen und ziehen über die dritte her.

und nu düft ihr mich fertig machen, wenn ihr spass daran habt.
ich werde ihn bestimmt dabei haben.

10.08.2017 00:15 Uhr - Roderich
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Dein frauenfeindlicher Witz war wenigstens kurz, im Gegensatz zu dem immer weiter ausufernden reaktionären Geschwafel weiter oben.

Übrigens eine typische Eigenschaft von Querulanten und Trollen, das Zukleistern mit Textmüll, sei es im RL auf der in kleiner Schrift komplett vollgeschriebenen Din A4-Seite, sei es in den Kommentaren einer Filmzensur-Webseite mit endlosen Zitaten und sonstigem Quatsch, auf den -mein Tip - kein vernünftiger Leser inhaltlich eingehen sollte, denn die Folge ist nur noch viel mehr Müll.

10.08.2017 07:04 Uhr - deNiro
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Was sagt das Geschriebene über mir, wohl über einen Menschen aus, der die Gedanken anderer unmissverständlich als "Müll" bezeichnet, und sich selber chronisch nur mit inhaltslosen "Pausenfüllern" in einer Diskussion hervortut?


10.08.2017 07:07 Uhr - deNiro
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09.08.2017 22:39 Uhr schrieb Ismael
Wieder einmal benutzen oder besser gesagt missbrauchen "die üblichen Verdächtigen" hier die SB.com-Kommentarfunktion für ihre endlosen Diskussionen.

Sie werden es nie lernen^^ :.(



Richtig, es handelt sich hier um die "Kommentarfunktion" Da darf jeder seine "Kommentare abgegeben. Eine Limitierung, quantitativ, hab ich bis jetzt noch nirgendwo gelesen?




10.08.2017 10:07 Uhr - Roughale
3x
10.08.2017 07:07 Uhr schrieb deNiro

Richtig, es handelt sich hier um die "Kommentarfunktion" Da darf jeder seine "Kommentare abgegeben. Eine Limitierung, quantitativ, hab ich bis jetzt noch nirgendwo gelesen?





Soweit so gut und auch richtig, aber die letzten Kommentare hatten nichts mehr mit dem Thema zu tun, da hätte man in einem Forum eingreifen müssen und das Ganze wieder auf die thematische Schiene rücken. Da das hier nicht geschieht, labern sich einige einen Ast ab, doie komischerweise im Forum kaum bis gar nicht aktiv sind, da fragt man sich, ob das wirklich noch als Diskussion angesehen werden soll, oder ein Thesen an den Kopf werfen. Ich glaube kaum, dass die Vielschreiber überhaupt ein Interesse an dem geplanten Film haben, aber das kann nur eine Vermutung sein, weil man ja noch so gut wie gar nichts weiss, vielleicht sollte man mal erwägen, ob man dem Kindergarten, der sich auf der Hauptseite gerne tummelt, solch News gar nicht mehr auftischt, weil sie damit einfach nicht klarkommen (Achtung: Ironie!)

10.08.2017 11:25 Uhr - Spaßverdreher
1x
Ich würde denjenigen der die Sache mit Diskrimineriung im kaufmännsichen Bereich folgendes Ansprechen. Künftig bei Telefonaten wo es um Stellenangebote geht, dass gespräch aufzeichnen lassen. Es gibt sogar Telefone dafür. So eins habe ich auch.
Ich hatte mal vor paar Jahren einen ähnlcihen Fall, Stellenangebot im Kaufmännischen Bereich. Dort angerufen, war eine Frau dran und sie hat gesagt, diese Stelle ist nur für Frauen. ALs ich ihr mal verklickerte, dass sie vorsichtig sein sollte, da ich das Gespräch aufzeichne und es an die jeweilige Stelle weitergeben würde, kam sie mir mit ner Anzeige, was aber nie passiert ist. Nur mit sowas kannst du bei gewissen Arbeitgebern Druck machen die der Meinung sind die müssten die Berufe von Männlein und Weiblein trennen. Bin sowieso auch dafür dass solche Arbeitgeber im Netz public gemacht werden, damit künftig solche Sachen nicht mehr passieren.

10.08.2017 11:26 Uhr - deNiro
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@Roughale

Ich verstehe immer noch nicht wo das Problem ist. Wem die Diskussion hier zwischen 2-3 Leuten zuviel wird, der liest sie halt einfach nicht?!

Wenn ich dich richtig verstehe, dann sollte man also unter der Meldung nur und ausschließlich direkt zum Film einen Kommentar abgeben? Weitere Diskussionen sind nicht erwünscht?


10.08.2017 11:28 Uhr - deNiro
1x
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10.08.2017 11:26 Uhr schrieb deNiro

Damit ist der Beitrag von Spaßverdreher gemeint;)

So, bin nun auch raus!

10.08.2017 14:36 Uhr - AMIGA 500
6x
Irgendwie vermisse ich bei dieser Diskussion die charmante Ausdrucksweise eines gewissen Herrn Ghostfacelooker:
06.08.2017 15:23 Uhr schrieb Ghostfacelooker
Witzig daher kommen einige Kommentare im Newsbereich zum Thema ARTE und ZDF dreht Zombie Film. Wahnsinn wie gestört da einige sind.

und dazu eine Portion Selbstmitleid:
06.08.2017 15:23 Uhr schrieb Ghostfacelooker
Aber mir gibt man ja die Schuld wenns heiß hergeht^^^^^^


10.08.2017 18:04 Uhr - Ismael
4x
User-Level von Ismael 2
Erfahrungspunkte von Ismael 53
10.08.2017 07:07 Uhr schrieb deNiro
09.08.2017 22:39 Uhr schrieb Ismael
Wieder einmal benutzen oder besser gesagt missbrauchen "die üblichen Verdächtigen" hier die SB.com-Kommentarfunktion für ihre endlosen Diskussionen.

Sie werden es nie lernen^^ :.(



Richtig, es handelt sich hier um die "Kommentarfunktion" Da darf jeder seine "Kommentare abgegeben. Eine Limitierung, quantitativ, hab ich bis jetzt noch nirgendwo gelesen?


Stimmt, bzgl. Spammen und ausufernde Kommentar-Posts einzelner User steht in den Kommentar-Regeln nichts, vielleicht sollte/könnte Herr Wurm oder wer auch sonst dafür zuständig ist, das SB.com-Regelwerk um die zwei genannten Punkte (Spammen und ausufernde Kommentare einzelner) ergänzen, komischerweise wird ja auch hier beim Verfassen eines Reviews dazu geraten,dass man keinen Roman schreiben sollte; aber braucht man wirklich für alles Regeln? Was ist mit der eigenen Vernunft?

10.08.2017 18:07 Uhr - Ghostfacelooker
4x
User-Level von Ghostfacelooker 18
Erfahrungspunkte von Ghostfacelooker 6.849
10.08.2017 14:36 Uhr schrieb AMIGA 500
Irgendwie vermisse ich bei dieser Diskussion die charmante Ausdrucksweise eines gewissen Herrn Ghostfacelooker:
06.08.2017 15:23 Uhr schrieb Ghostfacelooker
Witzig daher kommen einige Kommentare im Newsbereich zum Thema ARTE und ZDF dreht Zombie Film. Wahnsinn wie gestört da einige sind.

und dazu eine Portion Selbstmitleid:
06.08.2017 15:23 Uhr schrieb Ghostfacelooker
Aber mir gibt man ja die Schuld wenns heiß hergeht^^^^^^



Du musst mich ja wahnsinnig vermissen, dass du selbst aus meinen Review Kommentar zu Last Heist eine Antwort zu Weltraumschlingel dazu verwendest hier nochmal Stimmung zu machen.

Wenn du schon was kopierst warum kopierst du dann nicht alles?

Und ja hier sind einige in ihrer Meinung gestört, was sie aber durch ihr Schreiben oder ihre Aktionen selber zugeben.

Nebenbei der von dir als Selbstmitleid bezeichnete Abschluss ist Sarkasmus sieht man an diesen^^^^^^^die ich mache wenn ich was nicht ernst meine.


13.08.2017 03:45 Uhr - Bearserk
1x
06.08.2017 12:46 Uhr schrieb Evil Dawn
06.08.2017 03:47 Uhr schrieb Bearserk
Aber ein Film nur mit Frauen in den Hauptrollen?
Hat doch schon bei DESCENT nicht geklappt....


Natürlich hat " The Descent" funktioniert. Im Allgemeinen wurde dieser Film gut angenommen und bewertet. Und ich fand ihn auch super, sogar den vielfach verschrienen Zweiten. Ich hätte ehrlich gesagt auch einen dritten Teil begrüßt.
.....


Beim nächsten zitieren bitte komplett mit den beiden ^^ denn ich dachte das reicht zum erkennen eines nicht ganz ernst gemeinten Komentars.
Descent ist geil und imho eben ein Beispiel, das die Vorraussetzungen völlig egal sind solange unterhaltsamer Stoff dabei raus kommt.

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