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Veröffentlicht am von Blade41

Happy Deathday - Slasher bekommt FSK 12-Freigabe

Der Slasher Happy Deathday ist der neuste Film aus der Blumhouse-Schmiede und ist am letzten Wochenende sehr erfolgreich in den USA gestartet. In den USA wurde er mit einem PG-13 (for violence/terror, crude sexual content, language, some drug material and partial nudity) abgesegnet und hat jetzt auch seine Freigabe von der FSK bekommen. Vielleicht etwas überraschend wurde der Horrorfilm hier mit einer Freigabe "ab 12 Jahren" versehen. Kinostart ist der 16. November 2017.

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Happy Deathday

(OT: Happy Death Day, 2017)

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Kommentare

22.10.2017 00:20 Uhr - BFG97
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Ist das ein Fehler oder steht da wirklich FSK 12?! Also laut dem Szenenbild steht uns eine übergroße Babypuppe bevor, die Leute mit ihrem Schnuller bewirft.

22.10.2017 00:39 Uhr - Dissection78
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Boing! Normalerweise richtet sich mein Interesse an einem Film nicht nach der Altersfreigabe, aber hier mache ich mal eine Ausnahme. Das muss ich sehen!

22.10.2017 01:00 Uhr - Oberstarzt
4x
"Slasher" mit FSK-12 Freigabe ist doch ein Widerspruch in sich!

22.10.2017 01:07 Uhr - TheRealAsh
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der letzte "Horror"-Film ab 12 war bei mir "The Boy", bin gespannt.

22.10.2017 02:32 Uhr - Der Todesking
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Ist ja krass!! Bin (trotzdem) neugierig auf den Film!

22.10.2017 03:34 Uhr - Romero Morgue
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Unsere FSK Einstufung ist doch jetzt nicht wirklich verwunderlich. In Amerika ein PG-13 und bei uns passenderweise das grüne Siegel.
All zu blutig wird es wohl daher nicht ausfallen; aber Qualität hat (und hatte) noch nie was mit der Freigabe zu tun. Wie es dann um diese steht werden wir sehen wenn der Film erscheint.

Wird ein Film zu hoch eingestuft, gibt es ein Aufschrei. Wird ein Film zu niedrig freigegeben, gibt es eine Aufruhr. Komische Welt! 😜

22.10.2017 06:40 Uhr - wirsindviele
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Also im Film soll es durchaus die ein, oder andere blutige Szene geben, obwohl der Streifen mehr Komödie als Horror sein soll.

Und wer meint FSK:12 und blutig schließen sich aus, sage ich nur "The Interview". ;)

22.10.2017 06:41 Uhr - SledgeNE
Filme von M Night Shyamalan waren auch fast alle ab 12 Jahren und sehr spannend gewesen. Deshalb, why not? House 2 war auch ab 12, wenn ich mich richtig erinnere und der beste Teil der Reihe.

22.10.2017 07:51 Uhr - Dr. Evil
Auch der Chill faktor war ab 12 und nicht ohne!

22.10.2017 07:54 Uhr - antoniomontana
1x
Horrorfilme müssen nicht zwangsläufig blutig sein um zu gefallen.. Spannend reicht manchmal auch! Blair Witch Project ist heute auch FSK 12 und (für damalige Verhältnisse) alles andere als Komödie gewesen..😎

22.10.2017 07:57 Uhr - antoniomontana
P.S.: Das Wort Slasher ist glaub ich schlecht gewählt, da man gleich eine Assoziation im Kopf hat..😎

22.10.2017 09:28 Uhr - FordFairlane
1x
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@SledgeNE

House 2 war auf Video FSK 16 und später auf DVD FSK 12. Trotzdem wurde der Film meistens immer geschnitten gezeigt um 20.15 Uhr.

22.10.2017 09:28 Uhr - Darth Avasarala
7x
Puh, das wurde aber auch Zeit!
Es war ja nicht mit anzusehen, wie man über Jahrzehnte PG-13-Gruselfilme in diesem Land hier "konsequent" ab 16 freigegeben hat und damit einem breiten Publikum vorenthält und nebenbei noch die Lichtspielhäuser in den Ruin treibt! Die Filme wurden ja extra für PG-13 "gezähmt", nur um in Deutschland dann die selben Altersfreigaben zu erhalten, wie blutige R-Rated-Schocker! Offenbar kommt die FSK so langsam in der Realität an.
Auch 12-15jährige interessieren sich für gruslige Filme und Themen. Halloween ist nicht umsonst ein Kinderfest! Solange die nicht übertrieben bluttriefend daherkommen, ist das doch alles okay.

Und was sollen unsere Kinos demnächst noch für diese Altersgruppe zeigen??? Die meisten PG-13-Blockbuster (Fluch der Karibik, Planet der Affen, Mumie etc) sind dieses Jahr an den Kinokassen durchgefallen, in den USA laufen derzeit nur Superhelden- und Horrorfilme gut! Superhelden laufen bei uns wiederrum nicht so doll... also wenigstens die PG-13-Grusler ab 12, sonst muss bald jedes zweite Kino schließen!

22.10.2017 12:07 Uhr - Thomi
1x
Wieder mal ein richtig schlimmer Move von der FSK. Jetzt dürfen sich viele arme 6-10 Jährige freuen, dass sie von ihren assozialen Eltern oder Geschwistern in diesen Film mitreingezogen werden. Alles schon erlebt. In The Boy hat damals ein Junge angefangen zu weinen. Die FSK kann man wirklich in die Tonne kloppen. Oben zu hart, unten zu lasch.

22.10.2017 12:22 Uhr - Darth Avasarala
3x
22.10.2017 12:07 Uhr schrieb Thomi
Wieder mal ein richtig schlimmer Move von der FSK. Jetzt dürfen sich viele arme 6-10 Jährige freuen, dass sie von ihren assozialen Eltern oder Geschwistern in diesen Film mitreingezogen werden. Alles schon erlebt. In The Boy hat damals ein Junge angefangen zu weinen. Die FSK kann man wirklich in die Tonne kloppen. Oben zu hart, unten zu lasch.


Mal ehrlich... es ist eine Unverschämtheit, dass sich Deutschland überhaupt dazu erdreistet, das Elternprivileg nur bei FSK 12 anzuwenden. In den Staaten heißt R-Rated Elternrecht ohne jede Altersgrenze, nur ALLEINE gilt eben 13 oder 17. Daher fordere ich schon lange das Elternprivileg auch für FSK 16...

Ob jetzt dieser Film für 6jährige geeignet ist, sei dahingestellt. Aber das sollen die Eltern entscheiden. Geschwister haben hier nix zu melden. Wenn es tatsächlich Kinos gibt die kleine Kinder mit älteren Geschwistern reinlassen, ist das illegal.

Dass es verantwortungslose Eltern gibt, mag sein, aber das ist ja zuhause beim Fernsehen, Netflix-Gucken, DVD- und BD-Gucken etc. auch so. Warum sollte es im Kino anders sein?

Nein, die Elternfreigabe sollte gar nicht erst verhandelbar sein. Das Erziehungsrecht der Eltern ist ein Grundrecht und es geht den Staat nichts an, ob Eltern ihre Kinder in welchen Film auch immer mitnehmen. Unter diesen Bedingungen werden die Filme in den USA ja auch produziert! Nur wir meinen immer, der Staat müssen über allem stehen... Schreckliche Einstellung!

22.10.2017 12:29 Uhr - Darth Avasarala
5x
Man darf ja eines nicht vergessen. Nicht jeder 12- oder 16-jährige ist gleich! Man muss von einer entwicklungspsychologischen Normabweichung von bis zu zwei Jahren in beide Richtungen ausgehen. Ein 16jähriger kann also "geistig-emotional" den Stand eines 14jährigen haben oder auch schon den eines durchschnittlichen 18jährigen!

Die FSK-Freigaben sind aber nun maximale Absicherungsrichtlinien. FSK 16 bedeutet: nicht nur der "durchschnittliche" 16jährige muss dazu in der Lage sein, den Film zu verkraften, sondern der geistig am wenigsten entwickelte 16jährige (retardierter Spätzünder), der also geistig noch "14" ist!

Im Umkehrschluss heißt das aber auch, dass der durchschnittliche 14jährige bzw. der weit entwickelte 12jährige (akzellerierter Frühstarter) den Film u.U. auch verkraften kann, da von einer Entwicklungsabweichung von bis zu zwei Jahren in beide Richtungen ausgegangen werden muss. DAS aber müssen die Eltern im Einzelfall entscheiden, denn die Kassiererin im Müllermarkt oder der Kinoticketverkäufer kennen ja die Jugendlichen nicht!

Daher ist klar: an der Kinokasse "ab 16" sollte in Elternbegleitung "ab 12" bedeuten, so wie es zu Hause ja auch üblich ist. Was denn auch sonst? Nur das Jugendschutzpuristen einfach die Logik hinter dem Sinn von Altersfreigaben nicht verstehen und glauben, es sei ein "Verbrechen", seinen eigenen Kindern höher eingestufte Filme zu zeigen. Im Gegenteil: das ist Teil des Erziehungsauftrags! Wie sollen sie es denn sonst lernen, mit der nächst höheren Stufe umzugehen? Durch Verbote sicher nicht!

22.10.2017 12:49 Uhr - Evil Dawn
1x
22.10.2017 09:28 Uhr schrieb Darth Avasarala
Auch 12-15jährige interessieren sich für gruslige Filme und Themen. Halloween ist nicht umsonst ein Kinderfest! Solange die nicht übertrieben bluttriefend daherkommen, ist das doch alles


1. Seit wann ist Halloween ein Kinderfest? 2. Kennst du dich überhaupt mit den heidnischen Wurzeln von Halloween aus? Ich bin mit meinen 22 Jahren auch kein Kind mehr und ein riesiger Halloween -und Horrorfan.
Halloween ist nun mal kein "Kinderfest", wie du es mit Ausrufezeichen herausgebrüllt hast. An Halloween wurde den Toten gedacht, weil es die Nacht war, in der die Grenze zwischen dem Jenseits und der Welt der Lebenden verschwand. Und da diese nicht immer wohlgesonnen waren verkleidete man sich, damit sie einem nicht erkennen sollten. Ich erinnere mich sogar gelesen zu haben, dass Kinder geopfert wurden. Das was du als "Halloween" bezeichnest ist die amerikanisierte Kommerzform.

Und nun zum Film:
Wie auch schon @Oberstarzt geschrieben hat, ist ein Slasher mit einer Kinderfreigabe ein Widerspruch in sich. Wenn ich an Slasher denke, dann denke ich an "Freitag der 13.", "Halloween", an Gemetztel und Blut. "Slasher" kommt von "to slash" (aufschlitzen).

22.10.2017 12:56 Uhr - Darth Avasarala
4x
22.10.2017 12:49 Uhr schrieb Evil Dawn
Das was du als "Halloween" bezeichnest ist die amerikanisierte Kommerzform.


Jip, genau das meine ich auch, und mehr nicht. Klar, mag sein, dass Leute mit einem Hang zu heidnischen Ritualen darin noch mehr sehen mag, aber als Mainstream-Event ist es ein Kinderfest, an dem sich Kinder als Horrorgestalten verkleiden und Süßigkeiten sammeln. Und da es bei Filmgenres eben um Popkultur geht, kann auch nur das als relevanter Beleg für die kinder- und jugendaffinität des Genres herangezogen werden. Das man in Deutschland immer noch unter dem Vorurteil leidet, Horror an sich sei "nur für Erwachsene", sehe ich vor diesem HIntergrund kritisch.

Es gibt solche und solche Horrorfilme... PG-13 vs R-Rated / Unrated, und da ist bei uns leider selten ein Unterschied in den Alterseinstufung. Das ärgert mich, weshalb ich jeden PG-13-Horrorfilm, der dann mal die 12 bekommt, als großen Erfolg feiere.


22.10.2017 13:05 Uhr - Darth Avasarala
3x
22.10.2017 12:49 Uhr schrieb Evil Dawn
Und nun zum Film:
Wie auch schon @Oberstarzt geschrieben hat, ist ein Slasher mit einer Kinderfreigabe ein Widerspruch in sich. Wenn ich an Slasher denke, dann denke ich an "Freitag der 13.", "Halloween", an Gemetztel und Blut. "Slasher" kommt von "to slash" (aufschlitzen).


Ob der Begriff "Slasher" gut gewählt wurde, weiß ich nicht, da ich den Film noch nicht gesehen habe. Es soll sich eher um eine SciFi-Geschichte mit Zeitschleife handeln, also Und täglich grüßt das Murmeltier mit Horrorelementen. Da der Film aber auch in den Staaten eben PG-13 ist, ist es nur konsequent, ihn hier ab 12 freizugeben.
Das sollte eigentlich immer der Fall sein. Diesbezügliche Abweichungen nach oben waren in den allermeisten Fällen einfach lächerlich, man denke nur an Ghost in The Shell oder The Dark Knight. In Verbindung mit dem (noch) fehlenden Elternprivileg für FSK16-Filme sehe ich da für die Kinos ein gewaltiges Problem, denn "anschauen" können es die meisten Kids ohnehin, nur eben illegal im Netz...
Die FSK muss dazu übergehen, PG-13 konsequent mit FSK 12 zu übersetzen und FSK 16 braucht endlich den Elternentscheid! Nur so können wir die Kinos vor dem sicheren Aus bewahren...

22.10.2017 13:44 Uhr - Evil Dawn
22.10.2017 12:56 Uhr schrieb Darth Avasarala
22.10.2017 12:49 Uhr schrieb Evil Dawn
Das was du als "Halloween" bezeichnest ist die amerikanisierte Kommerzform.


Jip, genau das meine ich auch, und mehr nicht. Klar, mag sein, dass Leute mit einem Hang zu heidnischen Ritualen darin noch mehr sehen mag, aber als Mainstream-Event ist es ein Kinderfest, an dem sich Kinder als Horrorgestalten verkleiden und Süßigkeiten sammeln.


Das hat nichts unbedingt mit einem Hang zu heidnischen Ritualen zu tun. Da Halloween eben viel mit Horror/Grusel zu tun hat, spricht es, in der heutigen Form, nun mal Horrorfans besonders an. Wer Horror mag, der mag auch Halloween (in der heutigen Form). Und verkleidet haben sich die Menschen schon immer gerne. Aber warscheinlich bist du kein echter Horrorfan oder eben nur zu "deutsch".
Mehr als das wollte ich auch gar nicht sagen.

22.10.2017 13:05 Uhr schrieb Darth Avasarala
Die FSK muss dazu übergehen, PG-13 konsequent mit FSK 12 zu übersetzen und FSK 16 braucht endlich den Elternentscheid! Nur so können wir die Kinos vor dem sicheren Aus bewahren...


Ja, genau, am Besten schaut man sich die Filme die man "prüft" gar nicht mehr an und haut einfach den Freigabeflatschen drauf.
Diese Forderung ist genauso irrwitzig, wie "PG-13-Boykottierers" Forderung der Abschaffung des Jugendschutz.

PS: Ab hier bin ich raus.

22.10.2017 14:13 Uhr - Thomi
1x
22.10.2017 12:22 Uhr schrieb Darth Avasarala
22.10.2017 12:07 Uhr schrieb Thomi
Wieder mal ein richtig schlimmer Move von der FSK. Jetzt dürfen sich viele arme 6-10 Jährige freuen, dass sie von ihren assozialen Eltern oder Geschwistern in diesen Film mitreingezogen werden. Alles schon erlebt. In The Boy hat damals ein Junge angefangen zu weinen. Die FSK kann man wirklich in die Tonne kloppen. Oben zu hart, unten zu lasch.


Mal ehrlich... es ist eine Unverschämtheit, dass sich Deutschland überhaupt dazu erdreistet, das Elternprivileg nur bei FSK 12 anzuwenden. In den Staaten heißt R-Rated Elternrecht ohne jede Altersgrenze, nur ALLEINE gilt eben 13 oder 17. Daher fordere ich schon lange das Elternprivileg auch für FSK 16...

Ob jetzt dieser Film für 6jährige geeignet ist, sei dahingestellt. Aber das sollen die Eltern entscheiden. Geschwister haben hier nix zu melden. Wenn es tatsächlich Kinos gibt die kleine Kinder mit älteren Geschwistern reinlassen, ist das illegal.

Dass es verantwortungslose Eltern gibt, mag sein, aber das ist ja zuhause beim Fernsehen, Netflix-Gucken, DVD- und BD-Gucken etc. auch so. Warum sollte es im Kino anders sein?

Nein, die Elternfreigabe sollte gar nicht erst verhandelbar sein. Das Erziehungsrecht der Eltern ist ein Grundrecht und es geht den Staat nichts an, ob Eltern ihre Kinder in welchen Film auch immer mitnehmen. Unter diesen Bedingungen werden die Filme in den USA ja auch produziert! Nur wir meinen immer, der Staat müssen über allem stehen... Schreckliche Einstellung!


In der öffentlichkeit haben Eltern meiner Meinung nach nix zu melden (da es viel zu oft missbraucht wird). In einem Kino muss klar gemacht werden, wer hier rein darf und wer nicht. Zuhause können Eltern machen was sie wollen und sie können auch im Kaufhaus ihrem Kind kaufen was sie wollen. Im Kino sehe ich das nicht so. Schon alleine nicht, weil ich in einem Film "für Erwachsene" - sagen wir Saw 8 - keine 14-jährigen Giggelkids sitzen haben möchte. Die FSK-12-Freigabe wird nach meiner Erfahrung in keinem Kino konsequent durchgesetzt, achte mal drauf wieviele unter 12-jährige in FUGhöte sitzen werden. Viel mehr Sinn macht eine "Bgleitungs-Freigabenminderung" bei ab 16-Filmen Sinn. in Begleitung ab 12 Jahren würde hier auch deiner Vorstellung näher kommen. Aber Horrorfilme, die alleine auf Schrecken- und "Unwohlsein" produziert wurden, haben bei Kindern (meiner Ansicht nach) grundsätzlich nichts zu suchen.

22.10.2017 15:15 Uhr - Darth Avasarala
4x
In der öffentlichkeit haben Eltern meiner Meinung nach nix zu melden (da es viel zu oft missbraucht wird).


Ihrer Meinung nach. Dann aber verurteilen Sie das Kino an sich zu Tode, denn wenn - wie zu erwarten - in den nächsten Jahren immer mehr R-Rated-Filme - die im Ursprungsland eben sehr wohl von ganzen Familien gesehen werden dürfen - als Blockbuster den Ton angeben (Deadpool, Logan, Es etc. waren erst der Anfang!), dann wird in Deutschland ein Kino nach dem anderen schließen müssen, weil erstens die Einnahmen bei diesen Filmen fehlen, und zweitens eine ganze Generation gar nicht mehr an das Kino herangeführt wird und gleich zu Hause bleiben, wo "die Eltern machen können was sie wollen"...

Die Sehgewohnheiten haben sich drastisch verändert. Heute werden Serien wie Game of Thrones oder Walking Dead eben - oft mit Erlaubnis der Eltern - von sehr viel jüngeren Zuschauern gesehen. Dass das Kino da nun mitzieht, ist nur konsequent und in den USA - wo R-Rated ja schon immer das Elternprivileg umfasst hat - auch wirtschaftlich sinnvoll. Aber bei uns bedeutet das das Aus für die Kinos, die eh schon arg in Schwierigkeiten stecken.


Aber Horrorfilme, die alleine auf Schrecken- und "Unwohlsein" produziert wurden, haben bei Kindern (meiner Ansicht nach) grundsätzlich nichts zu suchen.


Bei kleinen Kindern gebe ich Ihnen Recht, aber wir reden hier von 12- bis 15-jährigen. Für diese Altersgruppe gehören solche Inhalte - die früher noch ab 18 geschnitten waren - heute zum Alltag, vollkommen egal was Sie oder ich davon halten mögen, oder die FSK oder die Familienministerin.

Diese Realität kann man nicht mehr ändern, aber die Kinos bei dem Versuch zu opfern, das Rad der Zeit zurückzudrehen, ist genauso großer Unfug. Deutschland wird sich entscheiden müssen, im Angesicht der Digitalisierung entweder mit der Zeit zu gehen oder es wird zwei Drittel seiner Kinos verlieren, während die Kids das Zeug vor dem PC anschauen... Einen fahrenden Zug kann man nicht aufhalten...

22.10.2017 15:21 Uhr - Darth Avasarala
3x
22.10.2017 13:44 Uhr schrieb Evil Dawn
Ja, genau, am Besten schaut man sich die Filme die man "prüft" gar nicht mehr an und haut einfach den Freigabeflatschen drauf.
Diese Forderung ist genauso irrwitzig, wie "PG-13-Boykottierers" Forderung der Abschaffung des Jugendschutz.


Klar, es spräche nichts dagegen, die US-Freigaben einfach zu übernehmen...und ne 13 oder 17 "draufzuhauen". Das würde dem Steuerzahler Millionen ersparen und hätte den gleichen Effekt. Denn wieso sollen wir für Deutschland hier eine eigene Einstufung festlegen? Weil sich hier alle für besonders qualifiziert halten?

Machen wir PG zu FSK 6, PG-13 zu FSK 13, R zu FSK 17 und NC-17 / Unrated zu FSK 18 und schaffen alle überflüssigen Organisationen ab... Dazu Elternrecht für alles! Keine schlechte Idee! Warum auch nicht? Worin besteht der Unterschied, ob ein Kind in Deutschland, Österreich oder den USA aufwächst?

Nationen nehmen sich zu wichtig. Alle Freigaben sollten weltweit gelten. Nur das wäre gerecht. Vorbei wäre dann der ständig Ärger über all die unterschiedlichen Einstufungen...die eh keinen Sinn machen, da dann jeder und niemand Recht hat!


22.10.2017 15:25 Uhr - Thomi
2x
22.10.2017 15:15 Uhr schrieb Darth Avasarala
Diese Realität kann man nicht mehr ändern, aber die Kinos bei dem Versuch zu opfern, das Rad der Zeit zurückzudrehen, ist genauso großer Unfug. Deutschland wird sich entscheiden müssen, im Angesicht der Digitalisierung entweder mit der Zeit zu gehen oder es wird zwei Drittel seiner Kinos verlieren, während die Kids das Zeug vor dem PC anschauen... Einen fahrenden Zug kann man nicht aufhalten...


Sorry, aber diese Argumentation kann man ebenfalls beim Thema Sex und beim Thema Drogen + Alkohol anbringen. Und bloß weil die "Schäden" hier etwas schneller sichtbar werden, gibt es hier keine Diskussion darüber. Das sehe ich nicht so. Der Konsens sollte in allen öffentlichen belangen sein - gewalt und Assozialitäten (Schimpfwörter oder fragwürdige Verhaltensweisen) gehören nicht ins Unterhaltungsspecktrum von Kindern. Das R-rating ist Erwachsenenunterhaltung und hat nichts mit Familientauglichkeit zu tun. ich weiß gar nicht, wie man darauf kommt. Bloß weil Deadpool und co. erfolgreich sind, gehören sie nicht zu Familienunterhaltung. Die Masse an erfolgreichen Filmen im Kino kommen ohne Schimpfwörter oder gewaltexzesse aus und sind nicht im Bereich Horror verankert, das zeigen Erfolge wie die Marvel-Filme, Lego-Filme, Animationsfilme generell oder Katastrophenfilme sehr gut. Es gibt keinen Grund an dieser Stelle anders zu verfahren. Und wie gesagt, wenn ich in einen Film 16+ oder 18+ gehe, will ich als Erwachsener da einfach keine Kinder sitzen haben. Alleine da ist die Freigabe schon gerechtfertigt. Einfach weil ich in Ruhe einen Film schauen möchte, und das kann ich eher in Anwesenheit Erwachsener (auch nicht immer, aber meist) als wenn Kinder(gruppen) im Raum sind.

Happy Deathday werde ich schon alleine deswegen wohl nicht im Kino schauen. Das war schon bei The Boy und Unknown User eine Katastrophe.

22.10.2017 15:32 Uhr - Evil Dawn
22.10.2017 15:15 Uhr schrieb Darth Avasarala
In der öffentlichkeit haben Eltern meiner Meinung nach nix zu melden (da es viel zu oft missbraucht wird).


Ihrer Meinung nach. Dann aber verurteilen Sie das Kino an sich zu Tode, denn wenn - wie zu erwarten - in den nächsten Jahren immer mehr R-Rated-Filme - die im Ursprungsland eben sehr wohl von ganzen Familien gesehen werden dürfen - als Blockbuster den Ton angeben (Deadpool, Logan, Es etc. waren erst der Anfang!), dann wird in Deutschland ein Kino nach dem anderen schließen müssen, weil erstens die Einnahmen bei diesen Filmen fehlen, und zweitens eine ganze Generation gar nicht mehr an das Kino herangeführt wird und gleich zu Hause bleiben, wo "die Eltern machen können was sie wollen"...

Die Sehgewohnheiten haben sich drastisch verändert. Heute werden Serien wie Game of Thrones oder Walking Dead eben - oft mit Erlaubnis der Eltern - von sehr viel jüngeren Zuschauern gesehen. Dass das Kino da nun mitzieht, ist nur konsequent und in den USA - wo R-Rated ja schon immer das Elternprivileg umfasst hat - auch wirtschaftlich sinnvoll. Aber bei uns bedeutet das das Aus für die Kinos, die eh schon arg in Schwierigkeiten stecken.


Aber Horrorfilme, die alleine auf Schrecken- und "Unwohlsein" produziert wurden, haben bei Kindern (meiner Ansicht nach) grundsätzlich nichts zu suchen.


Bei kleinen Kindern gebe ich Ihnen Recht, aber wir reden hier von 12- bis 15-jährigen. Für diese Altersgruppe gehören solche Inhalte - die früher noch ab 18 geschnitten waren - heute zum Alltag, vollkommen egal was Sie oder ich davon halten mögen, oder die FSK oder die Familienministerin.

Diese Realität kann man nicht mehr ändern, aber die Kinos bei dem Versuch zu opfern, das Rad der Zeit zurückzudrehen, ist genauso großer Unfug. Deutschland wird sich entscheiden müssen, im Angesicht der Digitalisierung entweder mit der Zeit zu gehen oder es wird zwei Drittel seiner Kinos verlieren, während die Kids das Zeug vor dem PC anschauen... Einen fahrenden Zug kann man nicht aufhalten...


Vielleicht wäre es aber auch mal an der Zeit, dass Eltern endlich wieder die Verantwortung übernehmen und ihre Kinder nicht alles schauen lassen und genau überprüfen was ihre Kinder im Internet machen.
Aber wenn ich mir so deine Einstellungen ansehe, verstehe ich, wieso unsere Jugend immer weiter verroht.

22.10.2017 15:42 Uhr - Darth Avasarala
2x
22.10.2017 15:25 Uhr schrieb Thomi

Sorry, aber diese Argumentation kann man ebenfalls beim Thema Sex und beim Thema Drogen + Alkohol anbringen. Und bloß weil die "Schäden" hier etwas schneller sichtbar werden, gibt es hier keine Diskussion darüber. Das sehe ich nicht so. Der Konsens sollte in allen öffentlichen belangen sein - gewalt und Assozialitäten (Schimpfwörter oder fragwürdige Verhaltensweisen) gehören nicht ins Unterhaltungsspecktrum von Kindern.


Dummerweise ist gerade aber beim Thema Drogenkonsum und Sex / sexuelle Anspielungen / Nacktheit die FSK ziemlich liberal. "Adult Comedies", die eigenen R-Rated sind, erhalten bei uns meistens die 12.

Und was Drogen, Sex und Alkohol im wahren Leben angeht... wird reden hier von FILM und Fernsehen, also Fiktion. Natürlich regeln alle Länder das "wahre Leben" selbst. Nur bei Filmen macht das keinen Sinn, dass jedes Land seine eigenen kleinkarierten Empfindlichenkeiten in eigene Bewertungssysteme packt. Dadurch hebeln sich die Regelwerke gegenseitig in ihrer Glaubwürdigkeit aus...

Außerdem haben Sie sich mit Sex und Alkohol selbst ein Bein gestellt. Hier sind es nämlich wir Deutschen, die die USA an Laxheit krass unterbieten.

USA: age of consent 18 - Deutschland: Schutzalter 14

USA: drinking age 21 - Deutschland: Bier 16 (in Begleitung der Eltern 14) / Schnaps 18

Hier wird uns also keine Liberalisierungswelle aus Übersee überrollen. Beim Film geht es aber um das Überleben einer ganzen Kultureinrichtung. Das Kino wird mit den gängigen Einstufungen nicht überleben...

Das R-rating ist Erwachsenenunterhaltung und hat nichts mit Familientauglichkeit zu tun. ich weiß gar nicht, wie man darauf kommt.


Weil das R-Rating eben nun mal das Elternrecht umfasst, ihre Kinder mitzunehmen. Oder glauben Sie, nur Erwachsene haben Deadpool oder Es zu den Erfolgen gemacht, die sie waren? Für Eltern ist es dort längst normal, auch Jugendliche und ältere Kinder mitzunehmen, genauso wie es normal ist, zusammen zuhause Game of Thrones oder Walking Dead zu gucken. Das mag man schlimm finden, ist aber so.




22.10.2017 15:45 Uhr - Evil Dawn
2x
22.10.2017 15:21 Uhr schrieb Darth Avasarala
22.10.2017 13:44 Uhr schrieb Evil Dawn
Ja, genau, am Besten schaut man sich die Filme die man "prüft" gar nicht mehr an und haut einfach den Freigabeflatschen drauf.
Diese Forderung ist genauso irrwitzig, wie "PG-13-Boykottierers" Forderung der Abschaffung des Jugendschutz.


Klar, es spräche nichts dagegen, die US-Freigaben einfach zu übernehmen...und ne 13 oder 17 "draufzuhauen". Das würde dem Steuerzahler Millionen ersparen und hätte den gleichen Effekt. Denn wieso sollen wir für Deutschland hier eine eigene Einstufung festlegen? Weil sich hier alle für besonders qualifiziert halten?

Machen wir PG zu FSK 6, PG-13 zu FSK 13, R zu FSK 17 und NC-17 / Unrated zu FSK 18 und schaffen alle überflüssigen Organisationen ab... Dazu Elternrecht für alles! Keine schlechte Idee! Warum auch nicht? Worin besteht der Unterschied, ob ein Kind in Deutschland, Österreich oder den USA aufwächst?

Nationen nehmen sich zu wichtig. Alle Freigaben sollten weltweit gelten. Nur das wäre gerecht. Vorbei wäre dann der ständig Ärger über all die unterschiedlichen Einstufungen...die eh keinen Sinn machen, da dann jeder und niemand Recht hat!


Oh leck!😵
Was hast du nur geraucht😵
Kein Wunder, dass aus den Kindern heutzutage nichts mehr wird, wenn die nur so eine alternative Scheißerziehung bekommen. Früher bekamen Kinder noch einen Schlag auf den Hinterkopf und denen hat es auch nicht geschadet.

22.10.2017 15:51 Uhr - Darth Avasarala
4x
22.10.2017 15:32 Uhr schrieb Evil Dawn

Vielleicht wäre es aber auch mal an der Zeit, dass Eltern endlich wieder die Verantwortung übernehmen und ihre Kinder nicht alles schauen lassen und genau überprüfen was ihre Kinder im Internet machen.
Aber wenn ich mir so deine Einstellungen ansehe, verstehe ich, wieso unsere Jugend immer weiter verroht.


Wenn ich das Wort "Verrohung" schon lese... 70er-Jahre Jugendschutzjargon! Fehlen nur noch "schädliche Einflüsse" oder "Empathieverlust"...

Sorry, aber Sie haben nur zum Teil Recht. JA, es ist die Verantwortung der Eltern, zu überprüfen, was ihre Kinder und jugendlichen Sprösslinge so anschauen. Sie sollen hinschauen und darüber reden! Würde ich nie bestreiten.

Aber wie dann damit umzugehen ist, steht doch hier zur Debatte. Ein reines Verbieten und Festklammern an den FSK-Freigaben ist absolut nicht sachdienlich. Wie sollen die jungen Leute denn sonst lernen, konstruktiv mit solchen Inhalten umzugehen, wenn nicht unter Aufsicht der Eltern? Wenn man mit 16 oder 18 ins kalte Wasser geschmissen wird ist das genauso schädlich, wie wenn sich die Eltern gar nicht drum kümmern.

Wir sollten hier nach dem Sinn und Zweck des Jugendschutzes an sich fragen.

Ein moderner Jugendschutz stellt sicher, dass Kinder und Jugendliche nicht ALLEINE an bestimmte Inhalte kommen, mit denen sie ALLEINE vielleicht überfordert sind. Sehr wohl aber müssen Eltern und Schulen die Jugend auf den Umgang mit diesen heutzutage "normalen" Darstellungen vorbereiten.

Eine antiquierte, aber leider hierzulande immer noch sehr weit verbreitete Vorstellung von Jugendschutz, will gerade verhindern, dass sich Jugendliche (unter Anleitung) an bestimmte Inhalte und Härtegrade gewöhnen, um die Gesamtgesellschaft vor einer Gewöhnung zu "bewahren"... Deshalb auch Indizierung und Beschlagnahme... Dieses Konzept ist krachend gescheitert.

22.10.2017 16:00 Uhr - Darth Avasarala
4x
22.10.2017 15:45 Uhr schrieb Evil Dawn

Oh leck!😵
Was hast du nur geraucht😵
Kein Wunder, dass aus den Kindern heutzutage nichts mehr wird, wenn die nur so eine alternative Scheißerziehung bekommen. Früher bekamen Kinder noch einen Schlag auf den Hinterkopf und denen hat es auch nicht geschadet.


Eine Forderung nach roher REALER Gewalt in der Erziehung, um den Umgang mit fiktiver Gewalt zu verhindern. Das liest sich ja sehr glaubwürdig!

Oder stört Sie meine Forderung nach internationalen Freigaben? Weil ich den deutschen Sonderweg ablehne? Naja, jedem das Seine! Aber vergessen Sie nicht: bei Übernahme der US-Ratings würde etwa Frankreich sogar eine STRENGERES System bekommen...

Grundsätzlich gelten FSK-Freigaben nicht für Eltern. Selbst der §131 nimmt Eltern vom Verbreitungsverbot an ihre Kinder explizit aus. Was wollen Sie eigentlich? Nur weil ich fordere, diese Eltern-Regeln auf Kinos zu übertragen, wie im Herkunftsland üblich, soll ich "etwas geraucht" haben?

22.10.2017 16:16 Uhr - Darth Avasarala
3x
22.10.2017 15:25 Uhr schrieb Thomi
Und wie gesagt, wenn ich in einen Film 16+ oder 18+ gehe, will ich als Erwachsener da einfach keine Kinder sitzen haben. Alleine da ist die Freigabe schon gerechtfertigt.


Naja, in Elternbegleitung würden diese Störexzesse sich sicher in Grenzen halten.

Aber darum geht es nicht. Ohne ein Umdenken in diesem Land werden Sie in 10 Jahren gar kein Kino mehr vorfinden, in dem Sie "ungestört" ihren 16+-Film ansehen können. Ohne Nachwuchs geht die Kinolandschaft den Bach runter. Und bis auf Animationsfilme - die aber die meisten Jugendlichen als Kinderkram abtun - gibt es kaum mehr Produktionen, die hüben wie drüben Erfolg haben.

Star Wars, aber das war's dann auch... Das Marvel MCU läuft in Deutschland vergleichsweise schlecht, auch DC fährt hierzulande niedrige Zuschauerzahlen ein, "Katastrophenfilme" gehen baden und und und... R-Rated-Filme sind die neuen Blockbuster, und das wird noch zunehmen...

Ist ja auch logisch: die US-Eltern, die in den 80ern jung waren, nehmen ihre Kinder da natürlich mit, weil sie nie der bundesdeutschen Gehirnwäsche unterzogen wurden, dass Blut böse ist und geschnitten gehört. Diskutieren Sie mal auf US-Foren über dieses Thema. Die lachen sich scheckig über unsere Empfindsamkeiten... und ich verstehe, wieso!

Dass hier in einem Forum, dass sich dem Kampf gegen die Filmzensur verschrieben hat, noch immer Ansichten wie in den 80er-Jahren kursieren, und das bei Leuten die 22 sind, macht echt traurig!

22.10.2017 16:24 Uhr - Evil Dawn
1x
22.10.2017 16:00 Uhr schrieb Darth Avasarala
22.10.2017 15:45 Uhr schrieb Evil Dawn

Oh leck!😵
Was hast du nur geraucht😵
Kein Wunder, dass aus den Kindern heutzutage nichts mehr wird, wenn die nur so eine alternative Scheißerziehung bekommen. Früher bekamen Kinder noch einen Schlag auf den Hinterkopf und denen hat es auch nicht geschadet.


Eine Forderung nach roher REALER Gewalt in der Erziehung, um den Umgang mit fiktiver Gewalt zu verhindern. Das liest sich ja sehr glaubwürdig!

Oder stört Sie meine Forderung nach internationalen Freigaben? Weil ich den deutschen Sonderweg ablehne? Naja, jedem das Seine! Aber vergessen Sie nicht: bei Übernahme der US-Ratings würde etwa Frankreich sogar eine STRENGERES System bekommen...

Grundsätzlich gelten FSK-Freigaben nicht für Eltern. Selbst der §131 nimmt Eltern vom Verbreitungsverbot an ihre Kinder explizit aus. Was wollen Sie eigentlich? Nur weil ich fordere, diese Eltern-Regeln auf Kinos zu übertragen, wie im Herkunftsland üblich, soll ich "etwas geraucht" haben?


Ich habe lediglich gesagt, wie es früher war und da hat es auch niemandem geschadet (Dir scheinbar schon, du Hippie), da hatten Kinder noch Respekt vor Erwachsenen.
Meinen ersten 18er Film habe ich auch wirklich erst mit 18 gesehen und das war auch gut so. Ich kenne jemanden der hat schon mit 11 Jahren "Saw" geschaut und behauptet heute ernsthaft der wäre "witzig". Über "The Walking Dead" hat diese Person übrigens auch gesagt, wie witzig diese Serie doch wäre. Und Respekt und Anstand kennt diese Person auch nicht (ist aber eine andere Sache). Soviel zu Filme, unter dem dafür vorgesehenen Alter zu schauen würde nicht zu Verrohung beitragen.

Und nun bin ich aber wirklich raus, das nimmt ja kein Ende mehr!

22.10.2017 16:37 Uhr - Darth Avasarala
4x
Ich habe lediglich gesagt, wie es früher war und da hat es auch niemandem geschadet (Dir scheinbar schon, du Hippie), da hatten Kinder noch Respekt vor Erwachsenen.


Wow, jetzt darf ich mich auch noch als Hippie beleidigen lassen. So viel zum Thema respektvoller Umgang miteinander.

Meinen ersten 18er Film habe ich auch wirklich erst mit 18 gesehen und das war auch gut so.


Meine Eltern - besonders mein Vater - war in dieser Hinsicht sehr streng und auch ich hatte keine Möglichkeit, die Freigaben wesentlich zu unterschreiten. Ich empfinde dies allerdings eher als Manko, dass mich meine Eltern - aufgrund fehlenden Interesses an solchen Filmen - nicht behutsam darauf vorbereiten konnten und finde es daher durchaus angemessen, wenn heutige Eltern das im Rahmen ihrer Verantwortung auch tun...

Das man mit 11 nicht Saw anschauen sollte, versteht sich. Und "witzig" ist das auch nicht, aber das mag daran liegen, dass die Person solche Dinge alleine gesehen hat und nicht behutsam mit 14 oder 15 herangeführt wurde.

Ich kenne Jugendliche, die all das gesehen haben, aber sehr wohl äußerst respektvoll, höflich, verantwortungsbewusst und umgänglich geworden sind. Da haben aber DIE ELTERN solche Filme gemeinsam mit ihnen geguckt und sie betreut und nicht alleine gelassen.

Die Freigaben sind an sich schon sinnvoll, um einen unbetreuten Kontakt zu verhindern (oder dies zumindest zu versuchen), aber in Begleitung der Eltern sollten 12- bis 15jährige schon in FSK 16-Filme kommen.

Und PG-13-Filme sollten auch konsequent ab 12 (oder 13) freigegeben werden. Mehr will ich doch gar nicht. Was das mit dem 11jährigen, der einen ultraharten 18er-Film sieht, zu tun haben soll, weiß ich nicht.

22.10.2017 17:59 Uhr - NoCutsPlease
2x
DB-Helfer
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Laut der MPAA-Freigabe sind doch mit
"violence/terror, crude sexual content, language, some drug material and partial nudity"
sämtliche Zustaten eines Slashers enthalten. Vielleicht eine Ecke zahmer als im Genre üblich, aber immerhin.

Und wenn ich hier gewisses Herumgemotze lese, dann sieht man, dass in bestimmten Fällen auch eine FSK-22-Freigabe noch zu niedrig wäre...

22.10.2017 18:05 Uhr - elvis the king
5x
@Darth Avasarala
Man kann aber nicht wirklich amerikanische Altersfreigaben mit Deutschen vergleichen.
Wenn wir deren Alterfreigaben übernehmen würden, dann wären so gut wie alle Komödien die hier ab 12 rauskommen, ab 18, nur weil mal nen paar Titten gezeigt werden und statt nur 2 mal fuck 5 mal fuck gesagt wird.
Du weisst doch selber das die FSK nicht nach Tabellen arbeitet, sondern nach bestimmten Kriterien Filme bewerten und auch diese persönlich ansehen!
Was ich eher bescheuert finde das jedes Kind ab 6 Jahren in ein FSK12 Film kann, aber ein 14 jähriger nicht in ein FSK16 Film oder ein 17 jähriger nicht in ein FSK18, das ist eine bescheuerte Regelung.
Aber dazu hab ich erst letztens was geschrieben:
http://www.schnittberichte.com/ticker.php?ID=4162#601696

22.10.2017 18:42 Uhr - Gordon-Rogers
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22.10.2017 06:40 Uhr schrieb wirsindviele
Also im Film soll es durchaus die ein, oder andere blutige Szene geben, obwohl der Streifen mehr Komödie als Horror sein soll.

Und wer meint FSK:12 und blutig schließen sich aus, sage ich nur "The Interview". ;)

Oder "Cloud Atlas"

22.10.2017 21:17 Uhr - Ghostfacelooker
3x
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22.10.2017 16:16 Uhr schrieb Darth Avasarala
22.10.2017 15:25 Uhr schrieb Thomi
Und wie gesagt, wenn ich in einen Film 16+ oder 18+ gehe, will ich als Erwachsener da einfach keine Kinder sitzen haben. Alleine da ist die Freigabe schon gerechtfertigt.


Naja, in Elternbegleitung würden diese Störexzesse sich sicher in Grenzen halten.

Aber darum geht es nicht. Ohne ein Umdenken in diesem Land werden Sie in 10 Jahren gar kein Kino mehr vorfinden, in dem Sie "ungestört" ihren 16+-Film ansehen können. Ohne Nachwuchs geht die Kinolandschaft den Bach runter. Und bis auf Animationsfilme - die aber die meisten Jugendlichen als Kinderkram abtun - gibt es kaum mehr Produktionen, die hüben wie drüben Erfolg haben.

Star Wars, aber das war's dann auch... Das Marvel MCU läuft in Deutschland vergleichsweise schlecht, auch DC fährt hierzulande niedrige Zuschauerzahlen ein, "Katastrophenfilme" gehen baden und und und... R-Rated-Filme sind die neuen Blockbuster, und das wird noch zunehmen...

Ist ja auch logisch: die US-Eltern, die in den 80ern jung waren, nehmen ihre Kinder da natürlich mit, weil sie nie der bundesdeutschen Gehirnwäsche unterzogen wurden, dass Blut böse ist und geschnitten gehört. Diskutieren Sie mal auf US-Foren über dieses Thema. Die lachen sich scheckig über unsere Empfindsamkeiten... und ich verstehe, wieso!

Dass hier in einem Forum, dass sich dem Kampf gegen die Filmzensur verschrieben hat, noch immer Ansichten wie in den 80er-Jahren kursieren, und das bei Leuten die 22 sind, macht echt traurig!


Diese USA Eltern wie du sie nennst nehmen ihr Kids auch sonntags mit auf den Schießstand und finden das ganz normal. Also manche Leute sollten sich echt nicht fortpflanzen und Evil Dawn hat in ihrer ganzen Argumentation vollkommen recht bisher, was bei denen Argumenten nicht wirklich fakt ist. Frag mich manchmal echt wer sowas liked

22.10.2017 21:38 Uhr - Darth Avasarala
22.10.2017 18:05 Uhr schrieb elvis the king
@Darth Avasarala
Man kann aber nicht wirklich amerikanische Altersfreigaben mit Deutschen vergleichen.
Wenn wir deren Alterfreigaben übernehmen würden, dann wären so gut wie alle Komödien die hier ab 12 rauskommen, ab 18, nur weil mal nen paar Titten gezeigt werden und statt nur 2 mal fuck 5 mal fuck gesagt wird.
Du weisst doch selber das die FSK nicht nach Tabellen arbeitet, sondern nach bestimmten Kriterien Filme bewerten und auch diese persönlich ansehen!
Was ich eher bescheuert finde das jedes Kind ab 6 Jahren in ein FSK12 Film kann, aber ein 14 jähriger nicht in ein FSK16 Film oder ein 17 jähriger nicht in ein FSK18, das ist eine bescheuerte Regelung.
Aber dazu hab ich erst letztens was geschrieben:
http://www.schnittberichte.com/ticker.php?ID=4162#601696


Ja klar, dass die US-Freigaben teilweise andere Prioritäten setzen...die seltsame Überbewertung der F-Bomben zum Bleistift...ist mir auch klar. Aber dennoch bin ich der Meinung, dass es glaubwürdiger wäre, eine weltweite Freigabe auf UN-Basis hinzubekommen, als wenn jedes Land sein eigenes Süppchen kocht und damit der Jugendschutz an Glaubwürdigkeit verliert. Aber das ist wahrhaft utopisch. Ist mir auch klar. In sofern war meine Reaktion diesbezüglich etwas zu weit führend.

Dennoch sollte man sich im Klaren sein, dass unser System trotz ach so toller Kriterien immer und immer wieder zu gravierenden und für die Kinos künftig existenzbedrohlichen Fehlentscheidungen führt. Man kann doch nicht ernsthaft behaupten, The Dark Knight (FSK 16) wäre härter als Batman Begins (FSK 12) oder The Dark Knight Rises (FSK 12)... Hier hatte der eine Film einfach nur Pech und ein strengeres Prüferteam erwischt als der Rest. Hätte man hier die PG-13-Wertung einfach übernommen, wäre das Ergebnis sinniger als mit noch so tollen Kriterienkatalogen.

Und ja, es ist hirnrissig, dass man einen gerade noch so ab 12 Jahren durchgerutschten Film wie diesen hier mit 6 Jahren in Elterngegleitung sehen darf, während man einen zufällig auf 16 aufgewerteten Film wie The Dark Knight nicht mal mit 15 und seinen Eltern sehen durfte! Darum fordere ich ja ein konsequentes Elternrecht für die 16er.

22.10.2017 21:44 Uhr - Darth Avasarala
22.10.2017 21:17 Uhr schrieb Ghostfacelooker


Diese USA Eltern wie du sie nennst nehmen ihr Kids auch sonntags mit auf den Schießstand und finden das ganz normal. Also manche Leute sollten sich echt nicht fortpflanzen


Keine Angst, wird nicht passieren. Versprochen :-)

Ernsthaft, ich muss mir heute hier schon einiges anhören, das echt unter der Gürtellinie ist. Nur weil man meine Meinung nicht teilt, werd ich als Kiffer und Hippie diffamiert und mir das Recht auf Fortpflanzung abgesprochen... Tzz...

Was das Problem mit der Einstellung zu Waffen in den USA angeht, geb ich Ihnen zwar Recht, ich unterscheide aber zwischen Fiktion und Realität. Der Schießstand ist real, Filme sind es nicht. Auch mit 18 oder 21 kommt man bei uns schwer an Waffen und das ist auch gut so.

Dennoch finde ich das US-System, in dem Eltern an der Kinokasse entscheiden, völlig okay (außer bei NC-17-Filmen), wobei das dort ja nach unten offen ist. Mir wäre ein Elternentscheid bis zur nächstniedrigeren Freigabe lieber.

22.10.2017 22:02 Uhr - Ismael
9x
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@Darth Avasarala
14 Einträge bisher (von insgesamt 38), nur wegen dieser Kurzmeldung; ich sage nur: Spammer.

22.10.2017 22:11 Uhr - Darth Avasarala
22.10.2017 22:02 Uhr schrieb Ismael
@Darth Avasarala
14 Einträge bisher (von insgesamt 38 + meinem jetzigen), nur wegen dieser Kurzmeldung; ich sage nur: Spammer.


Tschuldigung, dass ich bei diesem Thema mich nicht kurzfassen kann. Ich mache mir seit Jahren Gedanken dazu und da häufen sich eben viele Argumente an. Außerdem muss ich ja auch zu den einzelnen Äußerungen Stellung nehmen dürfen.

Das es hier nur um eine "Kurzmeldung" geht, ist doch zweitrangig. Ziel ist eine Neufassung des gesamten deutschen Jugendschutzes unter Berücksichtigung:
- internationaler Standards
- überlebenswichtiger Interessen der Kinos
- veränderter Sehgewohnheiten und Elterneinstellungen
- veränderter medialer Voraussetzungen
uvm.

Da muss etwas passieren! Mindestens einmal die Abschaffung des §131 StGB und des Index (Stichwort: Umkehreffekt), FSK 18 UNCUT und entweder FSK 16 mit Elternrecht oder FSK 14 ohne Elternrecht als Ersatz. Statt FSK 12 mit Elternrecht wäre FSK 10 als Lösung denkbar. Aber so wie's derzeit ist, kann es nicht bleiben.

22.10.2017 22:33 Uhr - Romero Morgue
3x
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22.10.2017 18:05 Uhr schrieb elvis the king
@Darth Avasarala
Man kann aber nicht wirklich amerikanische Altersfreigaben mit Deutschen vergleichen.
Wenn wir deren Alterfreigaben übernehmen würden, dann wären so gut wie alle Komödien die hier ab 12 rauskommen, ab 18, nur weil mal nen paar Titten gezeigt werden und statt nur 2 mal fuck 5 mal fuck gesagt wird.
Du weisst doch selber das die FSK nicht nach Tabellen arbeitet, sondern nach bestimmten Kriterien Filme bewerten und auch diese persönlich ansehen!
Was ich eher bescheuert finde das jedes Kind ab 6 Jahren in ein FSK12 Film kann, aber ein 14 jähriger nicht in ein FSK16 Film oder ein 17 jähriger nicht in ein FSK18, das ist eine bescheuerte Regelung.
Aber dazu hab ich erst letztens was geschrieben:
http://www.schnittberichte.com/ticker.php?ID=4162#601696


Einer der besten Einträge in diesem Thread mMn. Und gerade der letzte Pasus entspricht auch meinem Empfinden; völlig dumme Regelung.

22.10.2017 23:25 Uhr - Ghostfacelooker
2x
User-Level von Ghostfacelooker 18
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22.10.2017 21:44 Uhr schrieb Darth Avasarala
22.10.2017 21:17 Uhr schrieb Ghostfacelooker


Diese USA Eltern wie du sie nennst nehmen ihr Kids auch sonntags mit auf den Schießstand und finden das ganz normal. Also manche Leute sollten sich echt nicht fortpflanzen


Keine Angst, wird nicht passieren. Versprochen :-)

Ernsthaft, ich muss mir heute hier schon einiges anhören, das echt unter der Gürtellinie ist. Nur weil man meine Meinung nicht teilt, werd ich als Kiffer und Hippie diffamiert und mir das Recht auf Fortpflanzung abgesprochen... Tzz...

Was das Problem mit der Einstellung zu Waffen in den USA angeht, geb ich Ihnen zwar Recht, ich unterscheide aber zwischen Fiktion und Realität. Der Schießstand ist real, Filme sind es nicht. Auch mit 18 oder 21 kommt man bei uns schwer an Waffen und das ist auch gut so.

Dennoch finde ich das US-System, in dem Eltern an der Kinokasse entscheiden, völlig okay (außer bei NC-17-Filmen), wobei das dort ja nach unten offen ist. Mir wäre ein Elternentscheid bis zur nächstniedrigeren Freigabe lieber.


Wieder ein perfektes Beispiel für lesen aber nichts verstehen! Du sprachst von US-Eltern richtig? Ich sprach ebenso von diesen und somit sollten sich diese die ihre Kinder auf Schießständen mitnehmen anstatt sie mit anderen Kindern spielen zu lassen und ihnen Knarren zum Geburtstag schenken nicht fortpflanzen, aber hey wenn du dich angesprochen fühlen willst, bitte

22.10.2017 23:36 Uhr - antoniomontana
Um diese Diskussion aufn Punkt zu bringen..die Bewertungskriterien müssen überholt werden! Es liegt eine zu große Spanne zwischen Fsk 6 und 12 sowie zwischen Fsk 12 und 16..
Sämtliche Prüfer (ich schätze zw. Bj 60-80) wissen gar nicht welchen "Sehgewohnheiten und Einflüsse" heutige Heranwachsende ausgesetzt sind! Und das Eltern teilweise überfordert sind in dieser schnelllebigen Welt vergessen auch viele..und das hat nix mit Vernachlässigung der Erziehung zu tun!
Ob nun Lichtspielhäuser noch zeitgemäß sind ist für mich auch zweitrangig wenn es um den Jugendschutz gehen soll!
Nun ja, Ansätze hat darth avasarala schon gegeben, weiterhin könnte man auch fsk 14 und fsk 9 einführen um die Lücke etwas zu schließen..jedoch eine 100%-ige Lösung wird es nicht geben! 😎

23.10.2017 20:50 Uhr - Darth Avasarala
22.10.2017 23:36 Uhr schrieb antoniomontana
Um diese Diskussion aufn Punkt zu bringen..die Bewertungskriterien müssen überholt werden! Es liegt eine zu große Spanne zwischen Fsk 6 und 12 sowie zwischen Fsk 12 und 16..
Sämtliche Prüfer (ich schätze zw. Bj 60-80) wissen gar nicht welchen "Sehgewohnheiten und Einflüsse" heutige Heranwachsende ausgesetzt sind! Und das Eltern teilweise überfordert sind in dieser schnelllebigen Welt vergessen auch viele..und das hat nix mit Vernachlässigung der Erziehung zu tun!
Ob nun Lichtspielhäuser noch zeitgemäß sind ist für mich auch zweitrangig wenn es um den Jugendschutz gehen soll!
Nun ja, Ansätze hat darth avasarala schon gegeben, weiterhin könnte man auch fsk 14 und fsk 9 einführen um die Lücke etwas zu schließen..jedoch eine 100%-ige Lösung wird es nicht geben! 😎


Volle Zustimmung. Ja, die Lücken sind zu groß. Insbesondere zwischen 12 und 16 passiert in Sachen geistiger Entwicklung schon sehr viel und es ist den Heranwachsenden kaum zuzumuten, sich mit 15 noh wie 12 behandeln zu lassen, wenn es um aktuell angesagte TV-Serien oder Kinofilme geht.

Und ja, die Eltern SIND großteils überfordert. Es sind ja nicht nur Filme und TV-Serien. Dabeben gibt es Videospiele, Cybermobbing, diverse Gefahren der Social Media-Szene, Pornos, neuartige Drogen und und und...

Gerade aber deshalb sollten wir endlichen Ball in Sachen Film und Fernsehen flachhalten und lieber konstruktiv damit umgehen, dass sich die Sehgewohnheiten geändert haben. Begleiten statt verbieten, Kinderschutz statt übertriebenem Jugendschutz, der sich mit der Unterscheidung 16 vs 18 abkaspert, bei Filmen die faktisch eh ab 13 gesehen werden und in 90% eher zu keiner tiefgreifenden Persönlichkeitsstörung führen.

Alleine über die Kriterien der Unterscheidung 16 vs 18 könnte man Bibliotheken füllen, aber das ist sinnfrei! Wir Deutschen leiden in dieser Frage an einer kollektiven Zwangsneurose... 16, 18, Index, 131... über Jahrzehnte wurden WIR ALLE, auch Erwachsene wie unmündige Kinder behandelt. Kein Wunder, das sich hier einige an Detailfragen abarbeiten und das große Ganze vergessen...

Und wenn ich sehe, dass sich Evil Dawn hier darauf etwas einbildet, den ersten 18er mit 18 gesehen zu haben, weil angeblich die Unterschreitung dieser Freigaben zu fehlendem Respekt führt, mich aber im gleichen Atemzug als Hippie anfährt, der was geraucht haben muss, frage ich mich schon, was die FSK 18-Freigabe einzuhalten, bei ihr gebracht hat. :-) Nix für ungut, aber nein, nur weil man mit 11 Saw anschaut wird man nicht automatisch ein schlechter Mensch.

Egal, der Thread ist jetzt durch... Vielen Dank an alle die sich die Zeit genommen haben, meinen Argumenten zu folgen...

23.10.2017 20:59 Uhr - Darth Avasarala
22.10.2017 23:25 Uhr schrieb Ghostfacelooker

Wieder ein perfektes Beispiel für lesen aber nichts verstehen! Du sprachst von US-Eltern richtig? Ich sprach ebenso von diesen und somit sollten sich diese die ihre Kinder auf Schießständen mitnehmen anstatt sie mit anderen Kindern spielen zu lassen und ihnen Knarren zum Geburtstag schenken nicht fortpflanzen, aber hey wenn du dich angesprochen fühlen willst, bitte


Ups, sorry, da hab ich den Bezug falsch interpretiert. Naja, angesichts der vorausgegangenen Angriffe auf meine Person seitens anderer User hab ich das fälschlicherweise auf mich bezogen. Ist alles gut!

Noch ein Nachtrag dazu: auch bei uns gibt es Schützenvereine, die Jugendliche aufnehmen. Klar ist das Verhältnis zu Waffen in den USA ein anderes, aber bei Filmen sind wir wirklich - auf im Vergleich zum benachbarten europäischen Ausland - einfach wirklich viel zu überempfindlich.

24.10.2017 14:27 Uhr - IamAlex
User-Level von IamAlex 10
Erfahrungspunkte von IamAlex 1.367
22.10.2017 01:00 Uhr schrieb Oberstarzt
"Slasher" mit FSK-12 Freigabe ist doch ein Widerspruch in sich!

Slasher und PG 13 allein ist schon ein Widerspruch :-D lol

24.10.2017 14:28 Uhr - IamAlex
User-Level von IamAlex 10
Erfahrungspunkte von IamAlex 1.367
22.10.2017 06:40 Uhr schrieb wirsindviele
Also im Film soll es durchaus die ein, oder andere blutige Szene geben, obwohl der Streifen mehr Komödie als Horror sein soll.

Und wer meint FSK:12 und blutig schließen sich aus, sage ich nur "The Interview". ;)


oder 1 Million Ways to die :-) allerdings ist der R Rated. Dieser sogenannten Slasher aber ist PG 13 :-P

26.10.2017 03:48 Uhr - Der Dicke
SB.com-Autor
User-Level von Der Dicke 19
Erfahrungspunkte von Der Dicke 7.500
Erde an Deathstroke ... Erde an Deathstroke ...

25.03.2018 09:55 Uhr - lee44
Hallo Leute,

habe mir den Film einmal angeschaut und hatte das Gefühle das er geschnitten war.
Gerade bei der Finalen Szene.
Irre ich mich da?

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