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Veröffentlicht am von The Undertaker

Das Böse II erhält keine Jugendfreigabe von der FSK

Don Coscarellis Das Böse II (Original: Phantasm II, 1988) wurde schon vor US-Kinostart zensiert und ist bis heute nur in dieser R-Rated Version veröffentlicht worden. Im Schnittbericht zum Rohschnitt sind neben vielen Handlungsszenen auch einige weitere Gewaltszenen zu sehen, die in der R-Rated fehlen.

Der Film wurde bei uns noch weiter fürs Kino und VHS geschnitten und kam um über zwei Minuten gekürzt mit FSK 18-Freigabe heraus. Es existierte auch eine noch weiter entschärfte 16er-Version. Eine Neuprüfung von der FSK wurde jetzt gelistet, sie kennzeichneten Das Böse II uncut mit "Keine Jugendfreigabe".

 

Quelle: FSK

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Das Böse II

(OT: Phantasm II, 1988)
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Kommentare

14.03.2018 00:29 Uhr - WeltraumkarateKaktus
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Wenn er jetzt neugeprüft wurde, wieso war das Mediabook dann FSK 18?! Bitte um Antwort. ;)

14.03.2018 00:46 Uhr - Melvin-Smiley
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14.03.2018 00:29 Uhr schrieb Weltraumgott
Wenn er jetzt neugeprüft wurde, wieso war das Mediabook dann FSK 18?! Bitte um Antwort. ;)


War es nicht.
Es war, wie das Book von Teil 3, ungeprüft und lediglich fehlerhaft mit KJ ausgeschrieben.

14.03.2018 08:17 Uhr - Nekromantiker
Hätte man das nicht vor den neuen MBs machen sollen???? Hätte doch Sinn gemacht zumindest Teil 3 hätte mit 16er Flatschen ohne Strafporto verkauft werden können, bei Teil 2 hätte ich Einspruch eingelegt, der ist auch ein eindeutiger 16er Kandidat!

14.03.2018 10:51 Uhr - alraune666
14.03.2018 08:17 Uhr schrieb Nekromantiker
Hätte man das nicht vor den neuen MBs machen sollen???? Hätte doch Sinn gemacht zumindest Teil 3 hätte mit 16er Flatschen ohne Strafporto verkauft werden können, bei Teil 2 hätte ich Einspruch eingelegt, der ist auch ein eindeutiger 16er Kandidat!


Haette keinen Sinn gemacht ... fuer viele ist der 18er oder JK Flatschen immer noch weitaus attraktiver ... und nur wegen denen die bei Amazon eh ueberteuert Mediabooks bestellen warten haette noch weniger Sinn gemacht. Gibt ja genug wesentlich guenstigere Alternativen als Amazon. Und wer aus dem Ausland bei Amazon.de bestellt (gibt genug Mediabook Liebhaber im Ausland) muss eh das Strafporto nicht zahlen. Die Runtersetzung von 18 auf sonstwas ist eigentlich mehr fuer Minderjaehrige interessant.

14.03.2018 13:44 Uhr - Ash aus WOB
Interessant... Folglich hätten die neuen Mediabooks von Teil 2 und 3 noch gar nicht im Kaufhaus (z.B. Saturn und Müller) stehen dürfen.

14.03.2018 15:10 Uhr - Melvin-Smiley
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14.03.2018 13:44 Uhr schrieb Ash aus WOB
Interessant... Folglich hätten die neuen Mediabooks von Teil 2 und 3 noch gar nicht im Kaufhaus (z.B. Saturn und Müller) stehen dürfen.


Na klar; ungeprüfte Artikel dürfen bis zu einer etwaigen Indizierung problemlos offen ausgestellt und vertrieben werden. Der Händler bekommt lediglich Probleme, wenn eine falsche Auszeichnung offenkundig wird; aber wo kein Kläger ...

14.03.2018 16:18 Uhr - Cryptkeeper78
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14.03.2018 15:10 Uhr schrieb Melvin-Smiley
14.03.2018 13:44 Uhr schrieb Ash aus WOB
Interessant... Folglich hätten die neuen Mediabooks von Teil 2 und 3 noch gar nicht im Kaufhaus (z.B. Saturn und Müller) stehen dürfen.


Na klar; ungeprüfte Artikel dürfen bis zu einer etwaigen Indizierung problemlos offen ausgestellt und vertrieben werden. Der Händler bekommt lediglich Probleme, wenn eine falsche Auszeichnung offenkundig wird; aber wo kein Kläger ...


Ist allerdings so, dass auch viele Ketten wie Saturn oder Media-Markt ungeprüfte Titel nicht mehr ins Programm nehmen. Von daher ist eine korrekte FSK-Kennzeichnung natürlich wichtig, um in den öffentlichen Handel kommen.

14.03.2018 16:44 Uhr - FdM
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14.03.2018 15:10 Uhr schrieb Melvin-Smiley
14.03.2018 13:44 Uhr schrieb Ash aus WOB
Interessant... Folglich hätten die neuen Mediabooks von Teil 2 und 3 noch gar nicht im Kaufhaus (z.B. Saturn und Müller) stehen dürfen.


Na klar; ungeprüfte Artikel dürfen bis zu einer etwaigen Indizierung problemlos offen ausgestellt und vertrieben werden. Der Händler bekommt lediglich Probleme, wenn eine falsche Auszeichnung offenkundig wird; aber wo kein Kläger ...


Zu VHS-Zeiten galt ungeprüft,auf der Stufe,wie Indiziert bzw.wurden in den 18'er Bereich gestellt.Vielleicht hat ja jemand einen Link,wo ich das nochmal richtig nachlesen kann,denn das man erstmal offen ausstellen kann,bis sich jemand meldet,kann ich gar nicht nachvollziehen und macht mir nicht wirklich den Sinn klar.

14.03.2018 18:21 Uhr - fidezi
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14.03.2018 16:44 Uhr schrieb FdM
Zu VHS-Zeiten galt ungeprüft,auf der Stufe,wie Indiziert bzw.wurden in den 18'er Bereich gestellt.Vielleicht hat ja jemand einen Link,wo ich das nochmal richtig nachlesen kann,denn das man erstmal offen ausstellen kann,bis sich jemand meldet,kann ich gar nicht nachvollziehen und macht mir nicht wirklich den Sinn klar.


Der Unterschied ergibt sich aus dem Jugendschutzgesetz § 12I,III dort heißt es unteranderen:

Bildträger, die nicht oder mit "Keine Jugendfreigabe" nach § 14 Abs. 2 von der obersten Landesbehörde oder einer Organisation der freiwilligen Selbstkontrolle im Rahmen des Verfahrens nach § 14 Abs. 6 oder nach § 14 Abs. 7 vom Anbieter gekennzeichnet sind, dürfen

1.
einem Kind oder einer jugendlichen Person nicht angeboten, überlassen oder sonst zugänglich gemacht werden,

2.
nicht im Einzelhandel außerhalb von Geschäftsräumen, in Kiosken oder anderen Verkaufsstellen, die Kunden nicht zu betreten pflegen, oder im Versandhandel angeboten oder überlassen werden.

Für ein zugänglich machen ist die Möglichkeit der Kenttnisnahme durch den Minderjährigen erforderlich ein bloßes Ausstellen im Verkaufsraum reicht nicht aus ( so z.B. Erbs/Kohlhaas/Liesching JuSchG § 12 Rn. 4 oder auch OLG Düsseldorf BeckRS 2016, 04174)
Folglich können ungeprüfte Filme grds. offen in Geschäftsräumen im Einzelhandel angeboten werden dürfen aber natürlich nicht an Minderjährige abgegeben werden.
Ein Verstoß stellt eine (bloße) Ordnungswidrigkeit gemäß § 28 I Nr.15 JuSchG diese kann mit einer Geldbuße von bis zu 50.000 € geahndet werden.
In soweit stehen von der FSK nicht freigegebene Filme denen mit FSK 18 gleich.

Wird der Film dagegen von der BPJM indiziert (was ihm inzwischen mit einer FSK 18 Freigabe nicht mehr passieren kann) unterliegt er den zusätzlichen Beschränkungen des § 15 JuSchG dort heißt es in Absatz 1 Nr.6 unter anderen:

Trägermedien, deren Aufnahme in die Liste jugendgefährdender Medien nach § 24 Abs. 3 Satz 1 bekannt gemacht ist, dürfen nicht [...]
öffentlich an einem Ort, der Kindern oder Jugendlichen zugänglich ist oder von ihnen eingesehen werden kann, [...] angeboten, angekündigt oder angepriesen werden

Hier reicht also das bloße öffentliche auslegen der Filme im Geschäft auch wenn deutlich gemacht wird das nicht an Minderjährige abgegeben wird (vgl. Erbs/Kohlhaas/Liesching JuSchG § 15 Rn. 21)

Ferner ist ein Verstoß gegen § 15 JuSchG nicht mehr eine Ordnungswidrigkeit sonder gemäß
§ 27 JuSchG sogar eine Straftat die im Höchstmaß mit einer Freiheitsstrafe von bis zu einem Jahr bestraft werden kann.

14.03.2018 18:23 Uhr - FdM
14.03.2018 18:21 Uhr schrieb fidezi
14.03.2018 16:44 Uhr schrieb FdM
Zu VHS-Zeiten galt ungeprüft,auf der Stufe,wie Indiziert bzw.wurden in den 18'er Bereich gestellt.Vielleicht hat ja jemand einen Link,wo ich das nochmal richtig nachlesen kann,denn das man erstmal offen ausstellen kann,bis sich jemand meldet,kann ich gar nicht nachvollziehen und macht mir nicht wirklich den Sinn klar.


Der Unterschied ergibt sich aus dem Jugendschutzgesetz § 12I,III dort heißt es unteranderen:

Bildträger, die nicht oder mit "Keine Jugendfreigabe" nach § 14 Abs. 2 von der obersten Landesbehörde oder einer Organisation der freiwilligen Selbstkontrolle im Rahmen des Verfahrens nach § 14 Abs. 6 oder nach § 14 Abs. 7 vom Anbieter gekennzeichnet sind, dürfen

1.
einem Kind oder einer jugendlichen Person nicht angeboten, überlassen oder sonst zugänglich gemacht werden,

2.
nicht im Einzelhandel außerhalb von Geschäftsräumen, in Kiosken oder anderen Verkaufsstellen, die Kunden nicht zu betreten pflegen, oder im Versandhandel angeboten oder überlassen werden.

Für ein zugänglich machen ist die Möglichkeit der Kenttnisnahme durch den Minderjährigen erforderlich ein bloßes Ausstellen im Verkaufsraum reicht nicht aus ( so z.B. Erbs/Kohlhaas/Liesching JuSchG § 12 Rn. 4 oder auch OLG Düsseldorf BeckRS 2016, 04174)
Folglich können ungeprüfte Filme grds. offen in Geschäftsräumen im Einzelhandel angeboten werden dürfen aber natürlich nicht an Minderjährige abgegeben werden.
Ein Verstoß stellt eine (bloße) Ordnungswidrigkeit gemäß § 28 I Nr.15 JuSchG diese kann mit einer Geldbuße von bis zu 50.000 € geahndet werden.
In soweit stehen von der FSK nicht freigegebene Filme denen mit FSK 18 gleich.

Wird der Film dagegen von der BPJM indiziert (was ihm inzwischen mit einer FSK 18 Freigabe nicht mehr passieren kann) unterliegt er den zusätzlichen Beschränkungen des § 15 JuSchG dort heißt es in Absatz 1 Nr.6 unter anderen:

Trägermedien, deren Aufnahme in die Liste jugendgefährdender Medien nach § 24 Abs. 3 Satz 1 bekannt gemacht ist, dürfen nicht [...]
öffentlich an einem Ort, der Kindern oder Jugendlichen zugänglich ist oder von ihnen eingesehen werden kann, [...] angeboten, angekündigt oder angepriesen werden

Hier reicht also das bloße öffentliche auslegen der Filme im Geschäft auch wenn deutlich gemacht wird das nicht an Minderjährige abgegeben wird (vgl. Erbs/Kohlhaas/Liesching JuSchG § 15 Rn. 21)

Ferner ist ein Verstoß gegen § 15 JuSchG nicht mehr eine Ordnungswidrigkeit sonder gemäß
§ 27 JuSchG sogar eine Straftat die im Höchstmaß mit einer Freiheitsstrafe von bis zu einem Jahr bestraft werden kann.


Danke für die Info,ich bin wohl nicht mehr ganz aktuell...

14.03.2018 19:48 Uhr - D-Chan
Hätten die selben, wie damals bei Tanz der Teufel den neu beurteilt, hätte der vermutlich 'ne 16er bekommen.

;3

14.03.2018 20:16 Uhr - Nekromantiker
1x

14.03.2018 10:51 Uhr - alraune666
Haette keinen Sinn gemacht ... fuer viele ist der 18er oder JK Flatschen immer noch weitaus attraktiver ...


Unsinn. Der lange Zeit beschlagnahmte Erste Teil wurde vom selbem Label mit FSK 16 gebracht.

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