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Veröffentlicht am von Blade41

Videodrome wurde mit FSK 16-Freigabe neugeprüft

32 Jahre stand David Cronenbergs Kultfilm Videodrome auf dem Index der Bundesprüfstelle. Im März 2018 folgte dann endlich die Listenstreichung und eine Neuprüfung durch die FSK war nur noch eine Frage der Zeit. Mittlerweile wurde der Film auch neu geprüft und wurde dabei von einer Freigabe "ab 18 Jahren" auf eine FSK 16 runtergestuft. Anhand der Laufzeitangabe bei der FSK dürfte es sich auch um die längere Unrated-Fassung handeln.

Als weiterführende Lektür sei nochmal auf unser David Cronenberg-Zensurspecial verwiesen.

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Videodrome

(OT: Videodrome, 1983)
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Kommentare

28.04.2018 00:13 Uhr - Gordon-Rogers
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DAS find ich überraschend...

28.04.2018 00:21 Uhr - Kerry
5x
32 Jahre im Giftschrank sind eine lange Zeit.
Dies passt für Cronenbergs Meisterwerk.
Wobei hier mal wieder wunderbar zu sehen ist, was für einen kulturellen Schaden die Indizierungspraxis der BPJM anrichtet. Ein Film welcher unzweifelhaft zu den bemerkenswertesten Vertretern seines Genres gehört, wird der Öffenlichkeit - ohne ersichtlichte Notwendigkeit - über Jahrzehnte hinweg vorenthalten.
Wenn der Film heute ab 16 Jahren geeignet ist, so war er es auch gestern.
Mein eigenes Exemplar der Videodrome-DVD habe ich mir vor so ca. 15 Jahren im Museumsshop(!) des Pariser Louvre gekauft.
Welch ein Unterschied zwischen einer wahren Kulturnation wie Frankreich und Deutschland.

28.04.2018 00:21 Uhr - Melvin-Smiley
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28.04.2018 00:13 Uhr schrieb Gordon-Rogers
DAS find ich überraschend...


Ich nicht wirklich; der Film verliert sich ja nun nicht in Brutalitäten.
Hervorragender Body-Horror von einem der besten Regisseure überhaupt.

28.04.2018 09:24 Uhr - alraune666
4x
28.04.2018 00:21 Uhr schrieb Kerry
32 Jahre im Giftschrank sind eine lange Zeit.
Dies passt für Cronenbergs Meisterwerk.
Wobei hier mal wieder wunderbar zu sehen ist, was für einen kulturellen Schaden die Indizierungspraxis der BPJM anrichtet. Ein Film welcher unzweifelhaft zu den bemerkenswertesten Vertretern seines Genres gehört, wird der Öffenlichkeit - ohne ersichtlichte Notwendigkeit - über Jahrzehnte hinweg vorenthalten.
Wenn der Film heute ab 16 Jahren geeignet ist, so war er es auch gestern.
Mein eigenes Exemplar der Videodrome-DVD habe ich mir vor so ca. 15 Jahren im Museumsshop(!) des Pariser Louvre gekauft.
Welch ein Unterschied zwischen einer wahren Kulturnation wie Frankreich und Deutschland.


Kulturellen Schaden? Gar keinen ... wen interessierts ob ein Film indiziert ist? Solange uncut und erhaeltlich ... wir hatten genug Wege uns den trotzdem zu organisieren! Sorry bei aller Euphorie macht der Kommentar null Sinn! Vor 30+ Jahren war die Sicht auf Zensur und vor allem die Forderungen aus der Bevoelkerung nunmal voellig anders ... es lag ja nicht an der BPS ... sondern an einem massiven Protest der Bevoelkerung gegen Gewaltvideos ... net nur in D, sondern in vielen Laendern inklusive Deiner Kulturnation Frankreich ... heute kann man sich jeden Scheiss problemlos auf sein Telefon laden ... damals machte es sogar irgendwie Sinn mit dem Vorgehen beim Jugendschutz, heute nicht mehr ... aber was heute an 16 haette es auch damals sein koennen ist ne recht verqueere Logik! Was damals nen teen geschockt hat laesst viele heute nur noch muede gaehnen ... obwohl damals Nachrichten und Reportagen irgendwie doch wesentlich knackiger waren! Was RTL frueher zeigte findet heute eher bei BestGore aber net mehr in TV Reportagen.

28.04.2018 10:55 Uhr - Fliegenfuß
1x
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Heutzutage ist die Gesellschaft und vorallem die Jugend verrohter und deshalb sind die Freigaben dementsprechend angepasster. Im Zeitalter des Smartphones, wo man Snuffvideos alles IS zusehen bekommt, ist dieses nix mehr als Werbung zwischen einem Blockbuster.

28.04.2018 11:40 Uhr - Grosser_Wolf
2x
Für mich ist 16 nach einer Neuprüfung auch nicht überraschend, denn wie Melvin-Smiley ähnlich treffend sagt, ist der Film ja keine Brutalität-Orgie - er funktioniert erstlinig über verstörende, surreale Bilder und das Verschwimmen von Trug und Realität. Ich freue mich über eine FSK 16 - vielleicht entdeckt so ein neues Publikum diesen Klassiker wieder.

28.04.2018 12:12 Uhr - KKinski
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28.04.2018

Welch ein Unterschied zwischen einer wahren Kulturnation wie Frankreich und Deutschland.

In der Kulturnation war Kubricks Wege zum Ruhm jahrzehntelang verboten. In Deutschland galt er schon immer als herausragend.

28.04.2018 12:28 Uhr - Funless
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Super tolle news, die mich höchst erfreut. Jetzt hoffe ich inständig auf eine alsbaldige BluRay Amaray Veröffentlichung.

28.04.2018 13:15 Uhr - Obi Wan
2x
Das Werbeverbot nach einer Indizierung reicht doch schon aus, damit ein Film für die große Mehrheit überhaupt nicht stattfindet. Natürlich konnte man sich auch schon damals Filme bestellen - wenn auch deutlich umständliche. Das machten, damals wie heute, aber nur ganz wenige Film-Verrückte... Die auch bei sb.com aktiv sind.
Deswegen ist die FSK 16 Freigabe für so einen wichtigen Genre-Film sehr gut. Cronenbergs Meisterwerk hat mMn bis heute nichts von seiner verstörenden Wirkung verloren.

28.04.2018 13:18 Uhr - Martin12
Ab 16 geht schon in ordnung obwohl kein 16 Jähriger die botschaft des films verstehen wird.
Was mich wundert das Death wish 3 und 4 nach der neuprüfung noch immer ab 18 ist obwohl die wirklich nicht brutal sind.

28.04.2018 13:56 Uhr - Kerry
2x
28.04.2018 12:12 Uhr schrieb KKinski
28.04.2018

Welch ein Unterschied zwischen einer wahren Kulturnation wie Frankreich und Deutschland.

In der Kulturnation war Kubricks Wege zum Ruhm jahrzehntelang verboten. In Deutschland galt er schon immer als herausragend.

Na, dann steht es sozusagen 1000 (Anzahl der in D indizierten / Beschlagnahmten Filme) zu 1.
Wobei Wege zum Ruhm mittlerweile auch in Frankreich erhältlich ist.

28.04.2018 15:35 Uhr - Melvin-Smiley
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28.04.2018 13:18 Uhr schrieb Martin12
Ab 16 geht schon in ordnung obwohl kein 16 Jähriger die botschaft des films verstehen wird.
Was mich wundert das Death wish 3 und 4 nach der neuprüfung noch immer ab 18 ist obwohl die wirklich nicht brutal sind.


Da geht es sicher eher um den recht unbedarften Umgang mit Gewalt und Selbstjustiz, als um die graphischen Schauwerte an sich.
Zumal man den launigen “Death Wish“-Sequels sicher nicht den künstlerischen Stellenwert eines “Videodrome“ zusprechen kann und will.

29.04.2018 00:29 Uhr - FordFairlane
Eine Frage der Film war 32 Jahre auf dem Index, ich dachte ein Film wird nach 25 Jahren automatisch gestrichen. Irgendwas kann hier doch nicht stimmen?

29.04.2018 00:38 Uhr - NoCutsPlease
1x
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29.04.2018 00:29 Uhr schrieb FordFairlane
Eine Frage der Film war 32 Jahre auf dem Index, ich dachte ein Film wird nach 25 Jahren automatisch gestrichen. Irgendwas kann hier doch nicht stimmen?

Nach 25 Jahren gab es eine Folgeindizierung. In solch einem Fall wird das nix mit einer automatischen Listenstreichung.
Das kann man allerdings auch in der hiesigen Titelübersicht nachlesen.

29.04.2018 06:37 Uhr - KKinski
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28.04.2018 13:56 Uhr schrieb Kerry
28.04.2018 12:12 Uhr schrieb KKinski
28.04.2018

Welch ein Unterschied zwischen einer wahren Kulturnation wie Frankreich und Deutschland.

In der Kulturnation war Kubricks Wege zum Ruhm jahrzehntelang verboten. In Deutschland galt er schon immer als herausragend.

Na, dann steht es sozusagen 1000 (Anzahl der in D indizierten / Beschlagnahmten Filme) zu 1.
Wobei Wege zum Ruhm mittlerweile auch in Frankreich erhältlich ist.

Mindestens zu 2, da der Film "Schlacht um Algier" benfalls verboten war. An ihre Kriegsverbrechen werden/wurden sie wohl nicht so gern erinnert.

http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/film-verbote-in-frankreich-zensur-und-selbstzensur-13379170.html

Die verbieten viel eher aus politischen Gründen. Was ich viel bedenklicher finde.

29.04.2018 12:55 Uhr - Darth Avasarala
28.04.2018 09:24 Uhr schrieb alraune666


Kulturellen Schaden? Gar keinen ... wen interessierts ob ein Film indiziert ist? Solange uncut und erhaeltlich ... wir hatten genug Wege uns den trotzdem zu organisieren!


Genau darin aber besteht der "kulturelle Schaden"... Sich etwas über Umwege organisieren müssen... Das ist Stigmatisierung und Diskriminierung von Kulturgut in "bester" deutscher Tradition...

Über Jahrzehnte wurde mit Horror und Action ganze Filmgenres wie Aussätzige behandelt, und das nicht nur durch §131 und Index. Selbst eine 18er-Versandeinschränkung stellt in jedem Fall eine massive Stigmatisierung dar, die es in keinem anderen Land der Welt gibt! Und auch FSK 16-Freigaben sind in vielen Fällen 1-2 Jahre zu hoch angesetzt...Stichwort: PG-13 Grusel und Horror...

Wie's richtig geht, macht etwa die Frankenstein Tour in Ingolstadt vor... Empfohlen ab 14, Eltern können bei jüngeren Kindern aber selbst entscheiden! SO, und nur so, möchte ich alles was mit EINDEUTIG als solches erkennbarem phantastischem (!) Horror zu tun hat, in Zukunft behandelt sehen... Für "reale" Action mit nachahmbaren Gewalttaten (John Wick und Co.) kann meinetwegen die 16 oder 18 bleiben!

Ach ja, und alle, die sich über Jahrzehnte lang als Horrorfans diskriminiert gefühlt haben und zu teuren Auslandsveröffentlichungen greifen mussten, sollten diesen Staat auf Schadensersatz und Schmerzensgeld verklagen... Selbst wenn sie klammheimlich jetzt fast alle Filme vom Index holen, vergeben werde ich ihnen nichts davon, was diese Herrschaften mir und meinen Genres angetan haben...

29.04.2018 13:08 Uhr - NoCutsPlease
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29.04.2018 12:55 Uhr schrieb Darth Avasarala
28.04.2018 09:24 Uhr schrieb alraune666


Kulturellen Schaden? Gar keinen ... wen interessierts ob ein Film indiziert ist? Solange uncut und erhaeltlich ... wir hatten genug Wege uns den trotzdem zu organisieren!


Genau darin aber besteht der "kulturelle Schaden"... Sich etwas über Umwege organisieren müssen... Das ist Stigmatisierung und Diskriminierung von Kulturgut in "bester" deutscher Tradition...

Über Jahrzehnte wurde mit Horror und Action ganze Filmgenres wie Aussätzige behandelt, und das nicht nur durch §131 und Index. Selbst eine 18er-Versandeinschränkung stellt in jedem Fall eine massive Stigmatisierung dar, die es in keinem anderen Land der Welt gibt! Und auch FSK 16-Freigaben sind 1-2 Jahre zu hoch angesetzt...

Wie's richtig geht, macht etwa die Frankenstein Tour in Ingolstadt vor... Empfohlen ab 14, Eltern können bei jüngeren Kindern aber selbst entscheiden! SO, und nur so, möchte ich alles was mit EINDEUTIG als solches erkennbarem phantastischem (!) Horror zu tun hat, in Zukunft behandelt sehen... Für "reale" Action mit nachahmbaren Gewalttaten (John Wick und Co.) kann meinetwegen die 16 oder 18 bleiben!

Ach ja, und alle, die sich über Jahrzehnte lang als Horrorfans diskriminiert gefühlt haben und zu teuren Auslandsveröffentlichungen greifen mussten, sollten diesen Staat auf Schadensersatz und Schmerzensgeld verklagen... Selbst wenn sie klammheimlich jetzt fast alle Filme vom Index holen, vergeben werde ich ihnen nichts davon, was diese Herrschaften mir und meinen Genres angetan haben...

Sag mal, soll das alles wirklich dein Ernst sein?

29.04.2018 16:33 Uhr - Melvin-Smiley
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29.04.2018 13:08 Uhr schrieb NoCutsPlease
29.04.2018 12:55 Uhr schrieb Darth Avasarala
28.04.2018 09:24 Uhr schrieb alraune666


Kulturellen Schaden? Gar keinen ... wen interessierts ob ein Film indiziert ist? Solange uncut und erhaeltlich ... wir hatten genug Wege uns den trotzdem zu organisieren!


Genau darin aber besteht der "kulturelle Schaden"... Sich etwas über Umwege organisieren müssen... Das ist Stigmatisierung und Diskriminierung von Kulturgut in "bester" deutscher Tradition...

Über Jahrzehnte wurde mit Horror und Action ganze Filmgenres wie Aussätzige behandelt, und das nicht nur durch §131 und Index. Selbst eine 18er-Versandeinschränkung stellt in jedem Fall eine massive Stigmatisierung dar, die es in keinem anderen Land der Welt gibt! Und auch FSK 16-Freigaben sind 1-2 Jahre zu hoch angesetzt...

Wie's richtig geht, macht etwa die Frankenstein Tour in Ingolstadt vor... Empfohlen ab 14, Eltern können bei jüngeren Kindern aber selbst entscheiden! SO, und nur so, möchte ich alles was mit EINDEUTIG als solches erkennbarem phantastischem (!) Horror zu tun hat, in Zukunft behandelt sehen... Für "reale" Action mit nachahmbaren Gewalttaten (John Wick und Co.) kann meinetwegen die 16 oder 18 bleiben!

Ach ja, und alle, die sich über Jahrzehnte lang als Horrorfans diskriminiert gefühlt haben und zu teuren Auslandsveröffentlichungen greifen mussten, sollten diesen Staat auf Schadensersatz und Schmerzensgeld verklagen... Selbst wenn sie klammheimlich jetzt fast alle Filme vom Index holen, vergeben werde ich ihnen nichts davon, was diese Herrschaften mir und meinen Genres angetan haben...

Sag mal, soll das alles wirklich dein Ernst sein?


Diesen Schwachsinn lässt er doch bei jeder sich bietenden Gelegenheit vom Stapel ...

29.04.2018 17:29 Uhr - NoCutsPlease
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29.04.2018 16:33 Uhr schrieb Melvin-Smiley
29.04.2018 13:08 Uhr schrieb NoCutsPlease
29.04.2018 12:55 Uhr schrieb Darth Avasarala
28.04.2018 09:24 Uhr schrieb alraune666


Kulturellen Schaden? Gar keinen ... wen interessierts ob ein Film indiziert ist? Solange uncut und erhaeltlich ... wir hatten genug Wege uns den trotzdem zu organisieren!


Genau darin aber besteht der "kulturelle Schaden"... Sich etwas über Umwege organisieren müssen... Das ist Stigmatisierung und Diskriminierung von Kulturgut in "bester" deutscher Tradition...

Über Jahrzehnte wurde mit Horror und Action ganze Filmgenres wie Aussätzige behandelt, und das nicht nur durch §131 und Index. Selbst eine 18er-Versandeinschränkung stellt in jedem Fall eine massive Stigmatisierung dar, die es in keinem anderen Land der Welt gibt! Und auch FSK 16-Freigaben sind 1-2 Jahre zu hoch angesetzt...

Wie's richtig geht, macht etwa die Frankenstein Tour in Ingolstadt vor... Empfohlen ab 14, Eltern können bei jüngeren Kindern aber selbst entscheiden! SO, und nur so, möchte ich alles was mit EINDEUTIG als solches erkennbarem phantastischem (!) Horror zu tun hat, in Zukunft behandelt sehen... Für "reale" Action mit nachahmbaren Gewalttaten (John Wick und Co.) kann meinetwegen die 16 oder 18 bleiben!

Ach ja, und alle, die sich über Jahrzehnte lang als Horrorfans diskriminiert gefühlt haben und zu teuren Auslandsveröffentlichungen greifen mussten, sollten diesen Staat auf Schadensersatz und Schmerzensgeld verklagen... Selbst wenn sie klammheimlich jetzt fast alle Filme vom Index holen, vergeben werde ich ihnen nichts davon, was diese Herrschaften mir und meinen Genres angetan haben...

Sag mal, soll das alles wirklich dein Ernst sein?


Diesen Schwachsinn lässt er doch bei jeder sich bietenden Gelegenheit vom Stapel ...

Das ist mir schon klar.
Ich möchte nur wissen, ob das kalkuliertes Getrolle ist, oder ob er sich wahrhaftig im totalen Nerd-Delirium befindet.

29.04.2018 18:06 Uhr - Melvin-Smiley
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29.04.2018 17:29 Uhr schrieb NoCutsPlease
29.04.2018 16:33 Uhr schrieb Melvin-Smiley
29.04.2018 13:08 Uhr schrieb NoCutsPlease
29.04.2018 12:55 Uhr schrieb Darth Avasarala
28.04.2018 09:24 Uhr schrieb alraune666


Kulturellen Schaden? Gar keinen ... wen interessierts ob ein Film indiziert ist? Solange uncut und erhaeltlich ... wir hatten genug Wege uns den trotzdem zu organisieren!


Genau darin aber besteht der "kulturelle Schaden"... Sich etwas über Umwege organisieren müssen... Das ist Stigmatisierung und Diskriminierung von Kulturgut in "bester" deutscher Tradition...

Über Jahrzehnte wurde mit Horror und Action ganze Filmgenres wie Aussätzige behandelt, und das nicht nur durch §131 und Index. Selbst eine 18er-Versandeinschränkung stellt in jedem Fall eine massive Stigmatisierung dar, die es in keinem anderen Land der Welt gibt! Und auch FSK 16-Freigaben sind 1-2 Jahre zu hoch angesetzt...

Wie's richtig geht, macht etwa die Frankenstein Tour in Ingolstadt vor... Empfohlen ab 14, Eltern können bei jüngeren Kindern aber selbst entscheiden! SO, und nur so, möchte ich alles was mit EINDEUTIG als solches erkennbarem phantastischem (!) Horror zu tun hat, in Zukunft behandelt sehen... Für "reale" Action mit nachahmbaren Gewalttaten (John Wick und Co.) kann meinetwegen die 16 oder 18 bleiben!

Ach ja, und alle, die sich über Jahrzehnte lang als Horrorfans diskriminiert gefühlt haben und zu teuren Auslandsveröffentlichungen greifen mussten, sollten diesen Staat auf Schadensersatz und Schmerzensgeld verklagen... Selbst wenn sie klammheimlich jetzt fast alle Filme vom Index holen, vergeben werde ich ihnen nichts davon, was diese Herrschaften mir und meinen Genres angetan haben...

Sag mal, soll das alles wirklich dein Ernst sein?


Diesen Schwachsinn lässt er doch bei jeder sich bietenden Gelegenheit vom Stapel ...

Das ist mir schon klar.
Ich möchte nur wissen, ob das kalkuliertes Getrolle ist, oder ob er sich wahrhaftig im totalen Nerd-Delirium befindet.


Wer so detailreich immer und immer wieder den gleichen Unfug predigt, der wird wohl kaum einfach nur trollen wollen. 😉 Da scheint jemand wirklich von seiner Ansicht überzeugt zu sein.

29.04.2018 19:02 Uhr - Loredanda Ferreol
Na ja, als Unfug würde ich die - oder zumindest ein gros derer - Einlassungen von Darth Avasarala nicht bezeichnen. Nur lässt er sich sich offenbar zunehmend zu relalitätsfernen Aussagen hinreissen, welche eigentlich im Kontrast zu seinen bisher oftmals vernünftigen Argumenten stehen.

Ich hoffe mal, dass er zukünftig nicht der "Reichsbürgerszene" anheimfällt, und dtsch. Gerichte mit "Horrorklagen" penetriert . . . ;-)

29.04.2018 23:25 Uhr - Darth Avasarala
Woah, da hab ich ja ordentlich negative Reaktionen provoziert. :-)

Zugegeben, meine Ansichten trage ich sehr "redundant" vor, ums mal vorsichtig auszudrücken. Das liegt wohl an meiner Ungeduld. Ich hatte seit der Wahl darauf gehofft, dass in dieser Legislaturperiode endlich was passiert, der 131er abgeschafft wird, der Index und die BPjM auch und die FSK als reine Kinderschutzinstitution reformiert wird.

Was die möglichen Klagen angeht... sollte der §131 und/oder der Index durch ein höchstrichterliches Urteil eines Tages einkassiert werden, sehe ich da durchaus Potential. Vorbild ist hier der ehemalige Schwulenparagraph §175. Auch fand Diskriminierung innerhalb eines Rechtsstaates jahrzehnte lang statt... und es gibt - offenbar erfolgreiche - Schadensersatzforderungen seitens noch lebender Betroffener...

Auch wenn der Vergleich hinkt... diskriminiert fühle ich mich durch die derzeit geltende Rechtslage als Horrorfan sehr wohl... Sollte diese Politik eines Tages als tatsächliche Zensur neu bewertet werden, möchte ich, dass die dafür Verantwortlichen auch dafür zur Verantwortung gezogen werden.

Beides... Homosexualutät und Gewaltdarstellung im Film... unterlagen einem Wertewandel... Im ersten Fall wurde das Unrecht bereits einkassiert, im zweiten Fall stehen die längst überfälligen Schritte noch aus...

29.04.2018 23:39 Uhr - Darth Avasarala
29.04.2018 19:02 Uhr schrieb Loredanda Ferreol
Na ja, als Unfug würde ich die - oder zumindest ein gros derer - Einlassungen von Darth Avasarala nicht bezeichnen. Nur lässt er sich sich offenbar zunehmend zu relalitätsfernen Aussagen hinreissen, welche eigentlich im Kontrast zu seinen bisher oftmals vernünftigen Argumenten stehen.

Ich hoffe mal, dass er zukünftig nicht der "Reichsbürgerszene" anheimfällt, und dtsch. Gerichte mit "Horrorklagen" penetriert . . . ;-)


Also mit der "Reichsbürgerszene" habe ich nun wirklich nichts am Hut. Eher im Gegenteil. Von einem möglichen Rechtsruck würde ich mir eher eine Verschlechterung der Situation in Sachen Filmzensur erwarten. Stattdessen hatte ich stets auf ein supranationales Eingreifen der EU gehofft, um den deutschen Sonderweg in dieser Frage endlich zu beenden.
Schließlich statt Deutschland mit dieser Extremlage ziemlich alleine da. Nirgendwo in Europa gibt es noch einen §131 oder einen Index. Die Briten haben die "Video Nasty"-Liste schon ab 1999 entsorgt. Frankreich und Schweden, teils auch Italien, Österreich und die Niederlande haben ein gigantisches Vorbildpotential zur Befreiung und Rehabilitation des phantastischen Films. Inzwischen verstorbene Kunstschaffende wie G. Romero, L. Fulci oder HG Lewis verdienen es einfach, auch in diesem Land rehabilitiert zu werden. Alleine für die strafrechtliche Verurteilung dieser Herren schäme ich mich zutiefst.

Und ja, es mir absolut ernst mit allem was ich schreibe! Von Trollen kann keine Rede sein. "Nerd-Dilirium" trifft es schon eher. Aber es reicht mir einfach. Nach Jahrzehnten der Anfeindung, Zensur und Ausgrenzung durch diesen Staat erwarte ich nicht mehr und nicht weniger als die vollständige Rehabilitierung des gesamten internationalen phantastischen Films.
Keine kleinen Pyrrhus-Siege mehr, kein einzeln vom Index kratzen oder mit teuren Anwälten vor Gericht... wenn sich überhaupt ein Rechteinhaber findet! Nicht die Labels sollten dafür bezahlen müssen sondern diese Republik für all das, was sie uns Nerds jahrzehntelang angetan hat...

2018 ist das Frankensteinjahr... und ich hoffe es wird das Jahr, in dem sich das Horrorgenre auch in diesem Land gegen die jahrzehntelange Unterdrückung, Stigmatisierung und Zensur erhebt!

29.04.2018 23:55 Uhr - Darth Avasarala
29.04.2018 13:08 Uhr schrieb NoCutsPlease

Sag mal, soll das alles wirklich dein Ernst sein?


Wieso sollte es NICHT mein Ernst sein? Es scheint, als sei hier inzwischen fast jeder schon damit zufrieden, dass hin und wieder mal ein Film nach 30 Jahren vom Index fliegt und dann ne 16 oder 18 bekommt... Sorry, diese kleinen Erfolge können doch nur der Auftakt für ein vollkommenen Neustart sein, an dessen Ende die Abschaffung von §131, Index und BPjM stehen. Diese Erneuerung ist JAHRZEHNTE überfällig.

Und nur weil es das Internet gibt oder Auslandsimporte, ist dieser Kampf nicht weniger wichtig geworden. Ich bin ja kein Anarchist. Ich will das reales Konsumverhalten und Rechtslage wieder ins Lot kommen. Gerade WEIL im Prinzip ja jeder an alles kommt... Aber mit dem aktuellen Status Quo kann und will ich nicht leben. Erwachsene werden mit überteuerten Mediabooks vertröstet, um die Anwaltskosten zu refinanzieren während die eigentliche Zielgruppe dieser Verbote sich bei allem einfach im Netz bedient.

Und weil das so ist, scheint es euch allen hier egal geworden zu sein. Mir nicht! Denn momentan störe ich mich an beidem: den Verboten und den Jugendlichen, die diese verletzen als wär's Nutella aufs Brötchen! Anspruch und Wirklichkeit müssen wieder miteinander kompatibel gemacht werden. Und das geht nur über eine kinderschutzorientierte Neuausrichtung der FSK und ein Medienkompetenzalter 14!

In dem aktuellen medienpolitischen Chaos weiß man ja hinten und vorne nicht mehr, was man denken soll... Da gibt es die absurdesten Regelungen (Index Liste A, B, C, D..., neun Behörden zum Jugendmedienschutz, PG-13-Filme ab 16, R-Rated-Filme ab 12, USK statt PEGI usw.)... Und dennoch gucken hunderttausende von 11jährigen Saw und Pornos! BEIDES ist absolut falsch!

Klare, abgespeckte Regeln, die dann aber absolut verbindlich sind... alles ab 14, um den Umkehreffekt zu verhindern... dann aber auch Smartphones in der Öffentlichkeit erst ab 14! Kinder schützen, Jugendliche begleiten... ein klares verbindliches Mantra für eine neue Zeit. Nicht diese irrwitzigen Maximalansprüche, die FSK, USK, FSF, BPjM, FSM etc derzeit einfordern, aber niemals umsetzen können, weil sie jenseits jeglicher medialer Realität sind... Das was dann aber bleibt, verbindlich, verbindlich, verbindlich! Mit empfindlichen Konsequenzen bei Verstößen.

Momentan weiß man ja nicht, was man mehr ablehnen soll: die alten Regeln oder die Jugend, die - derzeit leider zurecht - dagegen verstößt! FSK 14 zur Anpassung an die Realität und zur Entstigmatisierung aller Genres... das aber dann konsequent und verbindlich ahnden. So einfach wäre das!

30.04.2018 00:50 Uhr - Darth Avasarala
Und wer meiner Logik noch immer nicht folgen kann, hier ein weiterer Versuch, alles auf den Punkt zu bringen:

1. Verbote, die nicht eingehalten werden und nicht kontrolliert werden können, sind kontraproduktiv, da sie den Wert von Regeln unterminieren.

2. Die Gesellschaft kann von Eltern 0 bis 13jähriger verlangen, ein genaues Auge auf den Medienkonsum ihrer KINDER haben. Klar kann man im Grenzbereich 1-2 Jahre ein Auge zudrücken und ja, es gibt unfähige Eltern, denen es egal ist, aber im Großen und Ganzen kann man bei Kindern bis 13 von einer realistischen Erfolgsprognose von Verboten ausgehen.

3. Bei 14 bis 17jährigen JUGENDLICHEN ist eine solche Kontrolle zunehmend unrealistisch. FSK 16 und 18 sind damit bestenfalls wirkungslos, schlimmstenfalls kostenlose Werbung zum Anfixen eben jener KINDER, deren Eltern es egal ist...

4. Aus diesen drei Ansagen folgt, dass Altersfreigaben nördlich von FSK 14 sinnfrei sind. Sie stellen lediglich eine symbolische Willenserklärung dar, wirken auf die betroffenen Filme und ihre Fans diskriminierend und beleidigen den Intellekt normalentwickelter 14- und 15jähriger!

5. FSK 16 in Abgrenzung zu FSK 12 (PG) unterwirft ZEHN Jahrgänge dem gleichen Freigabediktat... ein Sechsjähriger mit Elternbegleitung kann den selben Film wie ein 15jähriger im Kino sehen! Das ist absurd!

6. FSK 18, teils CUT, mit seinen Versandbeschränkungen, sowie Index und §131 sind ZENSURmaßnahmen und eines Rechtsstaates nicht würdig. Sie gehören auf den Misthaufen der Geschichte.

Ergo: 0 - 6 - 10 - 14, und mobile Endgeräte nur ab 14.

Alle neun Behörden zu einer einzigen Behörde zusammenfassen... der Bundes Einstufung Agentur BEA und mit dem eingesparten Geld die Geschädigten aus fünf Jahrzehnten Filmzensur entschädigen!

KINDER SCHÜTZEN, JUGENDLICHE BEGLEITEN!

30.04.2018 12:47 Uhr - NoCutsPlease
4x
DB-Helfer
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Erfahrungspunkte von NoCutsPlease 11.425
Ich fragte deshalb ob es dein Ernst ist, weil dieses Thema ja dein einziger Lebensinhalt zu sein scheint. Und dass du bei den tausend Baustellen, die in der neuen Legislaturperiode beackert werden müssen, ausgerechnet die FSK-Freigaben als oberste Priorität betrachtest, wirkt ziemlich weltfremd.

30.04.2018 13:41 Uhr - der neue1067
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@ Darth Avasarala

Ich weiß nicht was für Drogen oder Medikamente sie sich reinziehen aber in meinen Augen haben sie echt den Schuss nicht gehört!!!
Bei vielen ihrer Argumente hätte ich sogar Gegenargumente aber aus eigener Erfahrung weiß ich dass das bei so verpeilten Leuten extrem mühselig ist und auch nichts bringt mit ihnen zu diskutieren!!!
Obwohl ich versuche sie zu ignorieren klappt das bei ihrer Penetranz leider nur selten und das geht mir mittlerweile gewaltig auf den Senkel!!!



30.04.2018 14:50 Uhr - Melvin-Smiley
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30.04.2018 13:41 Uhr schrieb der neue1067
@ Darth Avasarala

Ich weiß nicht was für Drogen oder Medikamente sie sich reinziehen aber in meinen Augen haben sie echt den Schuss nicht gehört!!!
Bei vielen ihrer Argumente hätte ich sogar Gegenargumente aber aus eigener Erfahrung weiß ich dass das bei so verpeilten Leuten extrem mühselig ist und auch nichts bringt mit ihnen zu diskutieren!!!
Obwohl ich versuche sie zu ignorieren klappt das bei ihrer Penetranz leider nur selten und das geht mir mittlerweile gewaltig auf den Senkel!!!


Zumindest kann man sich gewiss sein, dass diese Predigten, außer in politisch unbedeutenden Foren, wohl nie außerhalb der Wände des heimischen Kellers vernommen werden. Man kann sich also über so viel verzweifelte Hingabe nur amüsieren.
Diskutieren bringt bei solch verbohrten Ansichten ohnehin nichts.

01.05.2018 19:57 Uhr - Ghostfacelooker
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Hust- Ich finde es diskriminierend, wenn man User wie mich tadelt während man anderen ihren orthographischen Ejakulaten freien Lauf zu lassen scheint

Bewusste Provokation oder eigene Meinung, in jedem Fall berufe ich mich auf Artikel 5 GG :))))))

Finds cool das der Film uncut neu aufgelegt wird, denn es ist wie bei Shocker, dass er mir irgendwie entglitten ist.

01.05.2018 20:58 Uhr - Darth Avasarala
30.04.2018 12:47 Uhr schrieb NoCutsPlease
Ich fragte deshalb ob es dein Ernst ist, weil dieses Thema ja dein einziger Lebensinhalt zu sein scheint. Und dass du bei den tausend Baustellen, die in der neuen Legislaturperiode beackert werden müssen, ausgerechnet die FSK-Freigaben als oberste Priorität betrachtest, wirkt ziemlich weltfremd.


Die Abschaffung der Filmzensur (Index, §131) und eine zeitgemäße Neuausrichtung der FSK sind mir wichtig, und ja, sie haben für MICH auch oberste Priorität, aber natürlich gibt es andere Themenfelder, die für den Rest der Bevölkerung wichtiger sind... Wenngleich viele dieser "Probleme" in erster Linie von bestimmten 15% herbeigeredet werden, wenn ihr mich fragt.

Aber natürlich gibt es einige dutzend Themen die auch wichtig oder gar wichtiger sind... "Tausende" wohl eher nicht.

Das ich aber überhaupt noch über dieses Thema reden muss, jetzt, da es angeblich wichtigeres gibt, lässt tief blicken... Deutschland hat die Neuausrichtung des Kinder- und Jugendschutzes im Digitalzeitalter einfach komplett verpennt... Nur deshalb muss man 2018 darüber überhaupt noch nachdenken... UK hat das Problem 1999 angegangen, Schweden etwa 2004... Nur in Deutschland hat man durch zusätzliche Verschärfungen wie riesige FSK-Logos das Problem eher noch verschärft...

Natürlich rudern Gerichte, BPjM und FSK gewaltig zurück in den letzten Jahren, was auch gut ist. Aber die ganzen Einzelfallentscheidungen weisen auf in tiefergehendes strukturelles Problem hin, das gelöst werden muss. Es kann einfach nicht sein, dass ein Film wie "I Am a Hero" mit FSK 16 wunderbar dasteht, während Fulci's Zombi oder die Romero-Filme noch beschlagnahmt sind und damit strafrechtlich wie Aussatz behandelt werden. Dass DAS nicht zusammenpasst, sollte klar sein.

Ich finde dieses Nebeneinander von alten 131-Urteilen, moderneren Freigaben und noch liberalerem Eltern- und Jugendverhalten einfach total daneben. Es braucht eine klare Linie. Aufhebung aller Beschlagnahmen und Indizierungen und eine zeitgemäße Neuausrichtung der FSK.



01.05.2018 21:16 Uhr - Darth Avasarala
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30.04.2018 13:41 Uhr schrieb der neue1067
@ Darth Avasarala

Ich weiß nicht was für Drogen oder Medikamente sie sich reinziehen aber in meinen Augen haben sie echt den Schuss nicht gehört!!!
Bei vielen ihrer Argumente hätte ich sogar Gegenargumente aber aus eigener Erfahrung weiß ich dass das bei so verpeilten Leuten extrem mühselig ist und auch nichts bringt mit ihnen zu diskutieren!!!
Obwohl ich versuche sie zu ignorieren klappt das bei ihrer Penetranz leider nur selten und das geht mir mittlerweile gewaltig auf den Senkel!!!


Mit Verlaub... das hier ist eine Website, die sich mit Filmzensur beschäftigt und da schreibe ich zu DIESEM Thema und nicht zu irgendwelchen anderen hausgemachten "Problemen" besorgter Wutbürger oder worauf immer sich dieser "Schuss" bezieht, den ich nicht gehört haben soll...

Gegenargumente habe ich übrigens genügend selber im Kopf... keine Sorge. Bei mir läuft rund um die Uhr eine fiktive Sendung von Maybritt Illner zum Thema "Jugendmedienschutz" im Kopf ab, zu der auch Stimmen mit Gegenargumenten "eingeladen" sind... :-)
Glauben Sie nicht, dass ich es mir einfach gemacht habe, mich bedingungslos gegen die derzeitigen Regelungen zu stellen. Auf US-Foren haben ich sogar ein ganzes Jahr versucht, gegen die aktuellen Adultisierungstendezen im Kino und TV anzureden, gerade vor dem Hintergrund meiner "deutschen" Sozialisation. Glauben Sie mir, dieser Kampf ist unwiderbringlich verloren...

Nur Deutschland wehrt sich mit Ignoranz und Penetranz mannhaft gegen die Realität des digitalen Zeitalters, alles auf Kosten der Glaubwürdigkeit, Verhältnismäßigkeit und Zeitgemäßheit einschlägiger Bestimmungen. Jedem scheint dieser Kram einfach egal zu sein: Jugendlichen, ihren Eltern, den Kommentatoren hier, und langsam sogar der FSK selbst. Man hat sich's eingerichtet in diesen kulturanarchischen Grauzonen...

Aber so kann ich nicht denken. Wenn's wirklich nicht wichtig genug ist und man es sich leisten kann, den millionenfachen Regelverstoß zur Regel werden zu lassen, dann schafft den Unfug halt ab... Wenn's aber doch wichtig ist, dann diskutieren wir gesamtgesellschaftlich darüber, dann aber mit neuen zeitgemäßen aber verbindlichen Regeln für alle... das kann dann 12, 14, 15 oder 16 sein, meinetwegen Uncut 18, aber DANN muss der Staat auch sicherstellen, dass Jüngere eben nicht an diese Inhalte kommen KÖNNEN... Stichwort Handyverbot unterhalb eines bestimmten Mindestalters!

Aber einfach laufen lassen, weil's ja eh wurst ist, aber dann dennoch nicht ganz auf diese Vorgaben teilweise verzichten wollen... DAS ist schizophren! Höchste Altersfreigabe, sexuelles Schutzalter, Strafmündigkeit, Religionsmündigkeit und die Benutzungslizenz mobiler Endgerät müssen identisch sein...
Weil alles mit allem zusammenhängt... Die Kirchen haben Einfluss auf die FSK, Sexualmoral ist teils religiös geprägt, Handys bedeuten Zugang zu Erwachsenenfilmen und Pornos, Strafrecht ist onscreen und offscreen relevant, filmisch, medial, sexuell... ALLES hängt zusammen... Entweder ist alles ab 14, 15, 16 oder 18 erlaubt, aber dieses Wischiwaschi... sorry, geht gar nicht! Nicht vermittelbar...

Ich kann nicht anders denken.

01.05.2018 22:00 Uhr - NoCutsPlease
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Selbstverständlich ist das hier eine Seite zum Thema Medienzensur und alle damit verbundenen Themen haben ihre Berechtigung, auch hier diskutiert zu werden. Du hast auch auf jeden Fall damit recht, dass der Jugendschutz in vielen Facetten reformbedürftig ist und mehr gesellschaftliche Aufmerksamkeit verdient hat. Dass du das Ganze aber mit solch einer hohen Priorität versiehst, dass sämtliche anderen Baustellen (Arbeitsmarkt, Mietpreise, Rentensicherung, Aufstockung des Pflegepersonals, Beendigung des sauteuren Rüstungschaos etc) bei dir zur Bedeutungslosigkeit verstummen, geht wirklich an der Realität vorbei. Da bekomme ich den Eindruck, dass du komplett in deiner eigenen Welt lebst und kaum noch aus deiner Bude rauskommst. Der Eiertanz mit FSK und BPjM ist zum Teil echt nervig, aber es ist und bleibt ein Luxusproblem. Da gibt es ganz andere Bereiche, die sofort angepackt werden müssen, u.a. in denen der Staat Milliarden verpulvert, ohne dass man eine erkennbare Gegenleistung sehen kann. Dass du darüber hinaus sogar noch erwartest, dass die Reform des Jugendschutzes bei den Regierenden ganz oben auf der Agenda steht, grenzt schon an Lächerlichkeit.

02.05.2018 00:10 Uhr - Darth Avasarala
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01.05.2018 22:00 Uhr schrieb NoCutsPlease
Da bekomme ich den Eindruck, dass du komplett in deiner eigenen Welt lebst und kaum noch aus deiner Bude rauskommst. Der Eiertanz mit FSK und BPjM ist zum Teil echt nervig, aber es ist und bleibt ein Luxusproblem.


Ich wünschte, es wäre so. Mein eigentliches Problem ist aber, dass ich täglich beruflich mit Kindern und Jugendlichen zu tun habe und exakt mitbekommen, was die sich so ansehen, obwohl sie es nicht dürften.

Könnte ich mich in meiner eigenen Bude verbarrikadieren, "in meiner eigenen Welt leben" und nur noch Filmfan sein, hätte sich das Thema FSK schon lange für mich erledigt! Dann wäre es mir wohl egal. Da mein größtes Hobby (Film) und mein Beruf aber genau an dieser Schnittstelle kollidieren, ist es mir leider nicht möglich, mich emotional von diesem Thema zu distanzieren.

Ich wünschte, ich hätte die Gelassenheit der Jugendlichen selbst in dieser Angelegenheit. Aber als systemisch denkender Pedant kann mich nur eine tiefgreifenden Regeländerung von meinem Dilemma befreien. Wenn Regeln überholt sind, müssen sie geändert werden. Aber sie einfach nur zu ignorieren, führt zu einem Rechtsverständnis bei der Zielgruppe, die absolut kontraproduktiv ist.

02.05.2018 00:16 Uhr - Darth Avasarala
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01.05.2018 22:00 Uhr schrieb NoCutsPlease
Arbeitsmarkt, Mietpreise, Rentensicherung, Aufstockung des Pflegepersonals, Beendigung des sauteuren Rüstungschaos etc) bei dir zur Bedeutungslosigkeit verstummen, geht wirklich an der Realität vorbei.


Ich habe nie gesagt, dass das alles nicht wichtig wäre, aber wieso sollte ich mich HIER dazu äußern? Außerdem gibt es über zehn Ministerien, mit tausenden von Mitarbeitern. Da sollten sich einige Dinge gleichzeitig erledigen lassen, von parlamentarischen Fachausschüssen ganz zu schweigen...

Und das offensichtlich etwas gewaltig im Argen ist, wenn Dutzende Neubewertungen jedes Jahr notwendig sind, darunter Tanz der Teufel, der einst sogar zu einer Gesetzesverschärfung führte, dass sollte den Damen und Herren im Familienmysterium nicht entgangen sein.

Mal davon abgesehen, dass die Digitalisierung ja nicht über Nacht kam sondern seit gut 10 Jahren bereits die Geschäftsgrundlagen verändert hat!

02.05.2018 00:37 Uhr - Ghostfacelooker
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02.05.2018 00:16 Uhr schrieb Darth Avasarala
01.05.2018 22:00 Uhr schrieb NoCutsPlease
Arbeitsmarkt, Mietpreise, Rentensicherung, Aufstockung des Pflegepersonals, Beendigung des sauteuren Rüstungschaos etc) bei dir zur Bedeutungslosigkeit verstummen, geht wirklich an der Realität vorbei.


Ich habe nie gesagt, dass das alles nicht wichtig wäre, aber wieso sollte ich mich HIER dazu äußern? Außerdem gibt es über zehn Ministerien, mit tausenden von Mitarbeitern. Da sollten sich einige Dinge gleichzeitig erledigen lassen, von parlamentarischen Fachausschüssen ganz zu schweigen...

Und das offensichtlich etwas gewaltig im Argen ist, wenn Dutzende Neubewertungen jedes Jahr notwendig sind, darunter Tanz der Teufel, der einst sogar zu einer Gesetzesverschärfung führte, dass sollte den Damen und Herren im Familienmysterium nicht entgangen sein.

Mal davon abgesehen, dass die Digitalisierung ja nicht über Nacht kam sondern seit gut 10 Jahren bereits die Geschäftsgrundlagen verändert hat!


Nimm mal für einen Moment an, das es NoCUTS als hypothetisch, methaphorischen Ausspruch dafür benutzt hat, bei allen Mißständen die es in unserem Land zu beheben gäbe, dies das geringste Übel ist. Ausserdem liegt vieles am Elternhaus und der Verwandtschaft und nicht erst bei der FSK oder diesen Instanzen, was deinen Graus verursacht.
Nebenbei wer schuldlos von der Tataache ist, nie als Heranwachsender Filme oder ähnliche Medien gesehen oder konsumiert zu haben, die nicht für sein Alter oder das seiner Freunde gedacht war, der glaube ich wäre, einerseits nicht hier auf der Seite gelandet und andererseits in unserem Land im Wald allein großgeworden.

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