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Veröffentlicht am von Blade41

Maniac Cop - HBO bestellt TV-Serie von Nicolas Winding Refn

Ein großer Kinoerfolg war der Slasher Maniac Cop von William Lustig nicht. Auf Video avancierte der Horrorfilm dann zu einem Erfolg und zog zwei Sequels nach sich. In Deutschland hatten die Filme natürlich alle mit der Zensur zu kämpfen und standen bis vor ein paar Jahren alle auf dem Index.

Bei den Filmfestspielen 2016 in Cannes kündigte Regisseur Nicolas Winding Refn an, dass er an einem Remake arbeiten würde. Aus dem Vorhaben wurde allerdings nichts. Zumindest nicht in Form eines Filmes. Denn HBO und der französische TV-Sender Canal+ haben dem Projekt grünes Licht in Form einer TV-Serie gegeben. Mit an Bord ist auch John Hyams. Zusammen mit Refn wird er die Event-Serie produzieren und inszenieren.

Refn über ein Herzensprojekt:

"I’ve always been a devoted admirer of John Hyams. We’ve been talking about a re-imagining of the Maniac Cop films for a number of years, but as we continued to work on the material, we found ourselves wanting to explore the world we were creating in greater depth. Turning Maniac Cop into a series will allow us to realize our wildest ambitions and to reach an enormous audience though partners HBO and Canal+. This show will be an unadulterated, action-packed horror odyssey. Given the current state of the world, though, Maniac Cop will also be a strong commentary on the decline of civilization.”

Es gibt noch keinen Ausstrahlungstermin.

Quelle: Deadline
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Maniac Cop

(OT: Maniac Cop, 1988)
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Kommentare

13.10.2019 00:07 Uhr - Knochentrocken
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Yeah man, sehr geil.
Ich liebe Refn! Aber wisst ihr ja. Den Kulthorror mag ich auch sehr. Zumindest 1 und 2.

Bin gespannt was Refn drauß zaubert!

13.10.2019 08:41 Uhr - deNiro
3x
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"Maniac-Cop" meets "Refn", die Kombi klingt mehr als spannend!
Und als nächstes darf sich David Lynch mal an "Braindead" versuchen👍👍👍👍

13.10.2019 08:48 Uhr - ski
3x
Mit Refn kann das nur Müll werden.

13.10.2019 09:46 Uhr - Eisenherz
2x
*pfeift die Maniac Cop-Melodie*


13.10.2019 10:39 Uhr - OllO
3x
Drive ist richtig super, Neon Demon ähnlich gut, Only God Forgives nicht ganz so gut aber immer noch von der Bildästhetik und dem Sound total interessant. Dass sind die Filme die ich von ihm kenne, der Name lässt mich immer aufhorchen wenn es um was neues geht. Hoffentlich ist Cliff Martinez wieder für den Soundtrack verantwortlich.

13.10.2019 11:04 Uhr - Jack Bauer
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DIE Nachricht der letzten Monate. Mit John Hyams wird das eine absolute Granate!

13.10.2019 11:05 Uhr - humptydumpty
1x
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13.10.2019 10:39 Uhr schrieb OllO
Drive ist richtig super, Neon Demon ähnlich gut, Only God Forgives nicht ganz so gut aber immer noch von der Bildästhetik und dem Sound total interessant. Dass sind die Filme die ich von ihm kenne, der Name lässt mich immer aufhorchen wenn es um was neues geht. Hoffentlich ist Cliff Martinez wieder für den Soundtrack verantwortlich.
Bei Gelegenheit solltest Du dann vielleicht noch "Pusher" nachholen. Und mir ist gerade eingefallen, dass ich mir "Too Old to Die Young" noch anschauen wollte.

13.10.2019 12:14 Uhr - FordFairlane
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Nur weil Winding mit Drive einen tollen Film gemacht hat, ist der Rest seiner Filmografie eher unterirdisch und gerade noch am Rande der erträglichkeit gewesen. Seine Ästhetik die der Mann an seinen Tag legt, würde ich nicht gerade für die Neauflage einer unterdurchschnittlichen Slasher Reihe verwenden. Darum verstehe ich die Freudentänze einiger hier nicht. Nach Neon Demon gehört er für mich zu den schlechtesten Filmemachern aller Zeiten und ich will bei einem Film nicht das kotzen bekommen.

13.10.2019 13:18 Uhr - Intofilms
1x
13.10.2019 11:04 Uhr schrieb Jack Bauer
DIE Nachricht der letzten Monate. Mit John Hyams wird das eine absolute Granate!

Etwas stark.

13.10.2019 13:33 Uhr - Dissection78
8x
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Ich 'tanze auch vor Freude!' ;)

Ich kann nämlich in der Tat mit JEDEM Werk von Winding Refn was anfangen, auch mit den sperrigsten ("The Neon Demon" ist ein Traum! - mehrdeutig ausgedrückt). Das ist alles für mich interessanter als der Großteil des, mit Verlaub, Fast-Food-Einerleis, das u. a. in den Massenküchen des Hollywood-Studiosystems zusammengepappt wird. Ausnahmen von Denis Villeneuve, David Fincher und anderen talentierten Filmemachern mit eigener Note bestätigen die Regel.

Doch mir persönlich gefallen auch schräge, neuere Sachen aus dem Horrorbereich wie beispielsweise die "Suspiria"-Neuinterpretation, "Mandy", "Hereditary", "Der Babadook" oder "It Follows". Ja, das ist schon spezielles Zeug, aber eben auch sehr geil, weil es all dem, was heutzutage en vogue zu sein scheint, herrlich gegen den Strich gebürstet ist (und nicht nur deswegen).

Dementsprechend bin ich auf "Maniac Cop" sehr gespannt. Von der Originalreihe finde ich den ersten Teil okay, der zweite ist da der beste, und der einzige, den man vielleicht als 'unterdurchschnittlich' bezeichnen könnte, ist Teil 3. Außerdem inszenierte John Hyams ebenfalls schon unterhaltsame Streifen mit Widerhaken. Ist aber nur meine Meinung (muss man ja anscheinend immer dazu schreiben ;))

13.10.2019 14:40 Uhr - TheRealAsh
2x
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Von den genannten Filmvorlieben teile ich Dissections Aufreihung hundertprozentig, bin aber bei diesem sehr seltsam anmutenden Projekt etwas zurückhaltend, weil ich es ehrlich gesagt nicht verstehe. Die Originalreihe ist ja lustig, aber ich verstehe jetzt nicht, warum das Konzept von Refn umgesetzt wird. Überhaupt finde ich Refn in der Post-TOTDY-Zeit sehr seltsam mit seinem "You ain't no punk, you punk!" Nun ja, wird schon wissen, was er tut.

Was mir viel besser gefallen würde, wäre die doch schon lange mal angedachte Verfilmung von Jodorowskys "Incal". Da würde ich Sprünge machen;-) "Maniac Cop" ist mir gefühlt irgendwie zu nahe an Too Old to die young dran, aber warten wir ab.

13.10.2019 19:30 Uhr - Eisenherz
3x
Sooo viel falsch kann man bei dem Projekt ja ehrlich gesagt nicht wirklich machen. Ich mag die Filme sehr, aber gute Story und ausgebuffte Drehbücher hatten die jetzt nicht wirklich. "Zombie-Polizist murkst Menschen ab" wird sicher jeder halbwegs kompetente B Movie-Filmer hinbekommen.

Das Risiko sehe ich eher darin, dass man zu viele Folgen dreht und sich das ganze Ding, das an und für sich ja nicht all zu viel hergibt, dann zu schnell zu sehr in die Länge zieht.

13.10.2019 20:07 Uhr - jrtripper
1x
pusher konnte man sich ja noch von Refn anschauen, aber alles andere ist nichts weiteres als eine schlaftablette.
konnte mit dem alten maniac cop auch schon nichts anfangen.

13.10.2019 23:30 Uhr - OllO
13.10.2019 13:33 Uhr schrieb Dissection78
Doch mir persönlich gefallen auch schräge, neuere Sachen aus dem Horrorbereich wie beispielsweise die "Suspiria"-Neuinterpretation, "Mandy", "Hereditary", "Der Babadook" oder "It Follows". Ja, das ist schon spezielles Zeug, aber eben auch sehr geil, weil es all dem, was heutzutage en vogue zu sein scheint, herrlich gegen den Strich gebürstet ist (und nicht nur deswegen).



It Follows ist genial (das Werk danach vom selben Regisseur Under the Silverlake ist ziemlich crazy im positiven Sinne, kann man aber leider nur ein oder zweimal gucken, weil man den Film dann eben kennt). Das Suspiria Remake fand ich richtig schlecht, nicht zu vergleichen mit dem grandiosen Original. Die angedichtete Nebenhandlung mit dem Berlin zur Zeit kurz vor der Grenzöffnung war extrem aufgesetzt, da wollte der Film dann wohl doch en vogue sein ;) . Die anderen habe ich aber noch auf der Merkliste.

Taugt Valhalla Rising eigentlich was?

14.10.2019 00:36 Uhr - Dissection78
1x
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Mir fällt es ungelogen leicht, zwischen dem "Suspiria"-Original und seiner Neuinterpretation zu trennen. Ich würde beinahe schon behaupten, die sind - bis auf die Grundidee - komplett gegensätzlich zueinander. Genau das ist es, was mir solchen Spaß macht und weshalb mir der 2018er-Film so gefällt (ich vermeide bewusst das Wörtchen 'Remake').

Ich liebe sowohl den alten als auch den neuen Film. Der Argento-Streifen ist ein höchst atmosphärisches, farbenfrohes Mysterymärchen, das heutzutage naiv wirken kann. Naiv konnte es allerdings auch schon damals wirken, was in meinen Augen dennoch kein Problem darstellt, da die Story von vornherein auf zwölfjährige Protagonistinnen ausgelegt war (das Alter wurde dann vor dem Dreh um acht bis zehn Jahre angehoben; die seltsamen, etwas kindlich anmutenden Aktionen der Figuren wurden jedoch belassen, was zum surrealen Touch beiträgt); das Luca-Guadagnino-Werk hingegen finde ich noch experimenteller, gleichfalls stimmungsvoll, natürlich entsättigter und - Achtung! - erwachsener. Ich mag die Verquickung von Okkultismus, Tanz und politischer Metapher des Extremismus, so wirr sie auch scheinen mag. Guadagninos Exemplifikation hat mich förmlich eingesogen. Ja, vielleicht sind 152 Minuten zu lang. Das kann ich verstehen, aber MIR kam hier wirklich nichts zu lang vor. Außerdem spielt der Streifen 1977, also zwölf Jahre vor Grenzöffnung, zur Zeit des Deutsches Herbstes und somit auf dem Höhepunkt des RAF-Terrors. Ob das heutzutage en vogue ist, bezweifle ich... wobei Terror leider immer in Mode scheint - nur in unserer Zeit eben hauptsächlich von Islamisten und Nationalisten ausgeübt.
Das 'en vogue' meines ersten Kommentars bezog sich im Übrigen zum großen Teil auf die herrlich entschleunigte Machart der Beispielwerke. Hier wird zudem nichts bzw. nicht viel zu erklären versucht, sondern es werden Interpretationen des Zuschauers zugelassen und gefördert. Das empfinde ich gerade heutzutage als Wohltat, in einer - zumindest für mein Gefühl - Zeit des Aktionismus, der schnellen Schnitte, des bemerkbaren CGI-Overkills (ich habe nicht per se etwas gegen sinnvoll eingesetzte CG-Effekte) und des 'Übererklärens'.

Wenn Dir allerdings "Suspiria" (2018) nicht gefällt, kann es sein, dass Dir "Mandy" ebenfalls nicht zusagt. Der ist schon arg sperrig, dabei malerisch eingefangen; sein Vorteil liegt klarerweise darin, dass er ein eigenständiger Film ist, den man mit keinem Original vergleichen kann. Ebenso "Valhalla Rising": Den sehe ich in Sachen Zugänglichkeit respektive Unzugänglichkeit auf einer Stufe mit "The Neon Demon" oder vielleicht "Only God Forgives". Doch Du kannst das wiederum völlig anders sehen :)

14.10.2019 09:58 Uhr - alex_wintermute
3x
Eilmeldung: Nicolas Winding Refn erhält Filmpreis Köln.

"Im Rahmen des Filmfest Cologne (10. bis 17. Oktober) wird der dänische Regisseur Nicolas Winding Refn mit dem Filmpreis der Stadt Köln geehrt. Die Auszeichnung geht jährlich an Persönlichkeiten, „die durch ihr Schaffen in herausragender Weise zur Weiterentwicklung der Film- und Mediensprache beigetragen haben"."

Er hat es sich wahrlich verdient.

14.10.2019 12:18 Uhr - jonsí
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Also ich freue mich drauf. 'Drive' war kurzweilig und extrem ästhetisch, 'Only God Forgives' fand ich dann um Längen besser als 'Drive'. 'The Neon Demon' empfand ich wiederum als Durchhänger, auch wenn er das eine oder andere zu bieten hatte.

'Too old to die young' hat mich dann aber wieder überzeugt.

14.10.2019 23:38 Uhr - Stoi
13.10.2019 08:41 Uhr schrieb deNiro
"Maniac-Cop" meets "Refn", die Kombi klingt mehr als spannend!

Dem schliesse ich mich mal an. :)

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