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Veröffentlicht am von The Undertaker

Stephen King's Schlafwandler - FSK gibt den Horrorfilm uncut frei ab 16 Jahren

Stephen King's Schlafwandler (Original: Sleepwalkers, 1992) wurde ungekürzt auf VHS mit einer FSK 18-Freigabe veröffentlicht, es gab aber auch eine um über acht Minuten zensierte 16er-Version. 1993 gab es die Indizierung, welche im Mai 2018 aufgehoben wurde.

Im Juli 2019 erfolgte die deutsche HD-Premiere von Nameless Media in Mediabooks und nun wurde der Horrorfilm neu von der FSK geprüft. Das Ergebnis ist eine FSK 16 für die Uncut Version.

Quelle: FSK
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Schlafwandler

(OT: Sleepwalkers, 1992)
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Kommentare

09.11.2019 00:53 Uhr - Mr. 80ies
2x
Erster !! .... Nicht die beste King Verfilmung, ist aber kurzweilig und mit ein paar deftigen splattereinlagen ( " Maiskolben im Rücken ") . Ich denke mal die Freigabe geht in Ordnung ! So, und jetzt gute Nacht....

09.11.2019 03:07 Uhr - Oifox
7x
09.11.2019 00:53 Uhr schrieb Mr. 80ies
Erster !! .... Nicht die beste King Verfilmung, ist aber kurzweilig und mit ein paar deftigen splattereinlagen ( " Maiskolben im Rücken ") . Ich denke mal die Freigabe geht in Ordnung ! So, und jetzt gute Nacht....


Offenbar sind mal wieder Ferien? In meinem Bundesland allerdings noch nicht. :D

09.11.2019 03:42 Uhr - DARKHERO
8x
09.11.2019 00:53 Uhr schrieb Mr. 80ies
Erster !!

Wow, Herzlichen Glückwunsch. Wie hast du das geschafft? Ist ja echt eine klasse Leistung von dir, die wir jetzt Jährlich feiern müssen.
Man stelle sich nur vor jemand hätte schon um 00:52 einen Kommentar verfasst, dann hätte es nur zum Zweiten gereicht, aber jetzt bist du Erster, bist Stolz auf dich und kannst es uns auch allen unter der Nase reiben.
Bravo, hast den Neid der User wirklich verdient :D

09.11.2019 03:43 Uhr - McMurphy
2x
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mr. eighty-ies... alles klar

09.11.2019 03:54 Uhr - Chucky12
Die neue Freigabe kann ich nicht wirklich nachvollziehen, da kommen einige Szenen vor die nicht unbedingt für Kinder geeignet sind, ich hätte ihn ab 18 freigegeben

09.11.2019 03:57 Uhr - McMurphy
8x
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09.11.2019 03:54 Uhr schrieb Chucky12
Die neue Freigabe kann ich nicht wirklich nachvollziehen, da kommen einige Szenen vor die nicht unbedingt für Kinder geeignet sind, ich hätte ihn ab 18 freigegeben

Szenen, für die man als 16-Jähriger nicht bereit ist, aber 2 Jahre später doch? Die Differenz war schon immer lächerlich..

09.11.2019 06:56 Uhr - Freundlicher Mensch
Längst überfällig.

09.11.2019 11:24 Uhr - Roadie
6x
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09.11.2019 03:57 Uhr schrieb McMurphy
09.11.2019 03:54 Uhr schrieb Chucky12
Die neue Freigabe kann ich nicht wirklich nachvollziehen, da kommen einige Szenen vor die nicht unbedingt für Kinder geeignet sind, ich hätte ihn ab 18 freigegeben

Szenen, für die man als 16-Jähriger nicht bereit ist, aber 2 Jahre später doch? Die Differenz war schon immer lächerlich..


1. Richtig.
2. sind 16 Jährige auch keine "Kinder"

09.11.2019 11:38 Uhr - Knochentrocken
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Erfahrungspunkte von Knochentrocken 441
09.11.2019 11:24 Uhr schrieb Roadie
09.11.2019 03:57 Uhr schrieb McMurphy
09.11.2019 03:54 Uhr schrieb Chucky12
Die neue Freigabe kann ich nicht wirklich nachvollziehen, da kommen einige Szenen vor die nicht unbedingt für Kinder geeignet sind, ich hätte ihn ab 18 freigegeben

Szenen, für die man als 16-Jähriger nicht bereit ist, aber 2 Jahre später doch? Die Differenz war schon immer lächerlich..


1. Richtig.
2. sind 16 Jährige auch keine "Kinder"


1. Richtig.
2. Richtig.
3. Sind Jugendliche!


Freigabe passt(e schon immer).

09.11.2019 11:38 Uhr - Darth Avasarala
2x
09.11.2019 03:54 Uhr schrieb Chucky12
Die neue Freigabe kann ich nicht wirklich nachvollziehen, da kommen einige Szenen vor die nicht unbedingt für Kinder geeignet sind, ich hätte ihn ab 18 freigegeben


1. 16-17jährige sind keine Kinder. Kind ist man rechtlich bis 13.

2. Was zum Henker soll in den zwei Jahren zwischen 16 und 18 an relevanter Reifeeintwicklung im Bezug auf Medienkonsum bitte denn noch passieren? In der Regel nichts, denn mit 15 ist das Hirn weitgehend ausgereift und die Entwicklung nur noch von Erfahrungen abhängig.
Ausnahme: Spätentwickler, und für die macht die FSK tatsächlich ihre Freigaben, was ich als genuin undemokratisch empfinde. Wieso sollen einige wenige Spätzünder die Bevormundung der Früh- und Normalentwickler rechtfertigen???

3. Deutschland ist mit UK, Spanien, Rußland, Australien und Norwegen eines der wenigen Länder, die überhaupt noch eine 18er-Freigabe haben. Vernünftige, zeitgemäß arbeitende Länder haben diesen Unsinn längst abgeschafft, darunter Österreich, Tschechien, Niederlande, Dänemark und Schweden. Frankreich hat die 18, wendet sie aber nicht an. Die Regelfreigabe ist dort 12, in Quebec 13.

4. Es gibt keine Rechtfertigung dafür, Filme und andere Medien strenger zu reglementieren als Sex, Glaubensabfall, Bier in Elternbegkeitung und Strafmündigkeit (alles ab 14) bzw. nachweißlich entwicklungsbeeinträchtigende Konsumgüter wie Süßgkeiten, Energy Drinks, Handys etc (ohne Altersbeschränkung)

09.11.2019 11:42 Uhr - Darth Avasarala
1x
09.11.2019 03:57 Uhr schrieb McMurphy
09.11.2019 03:54 Uhr schrieb Chucky12
Die neue Freigabe kann ich nicht wirklich nachvollziehen, da kommen einige Szenen vor die nicht unbedingt für Kinder geeignet sind, ich hätte ihn ab 18 freigegeben

Szenen, für die man als 16-Jähriger nicht bereit ist, aber 2 Jahre später doch? Die Differenz war schon immer lächerlich..


Diese Differenz ist schon deshalb megalachhaft, weil die Filme in den USA ab 17 sind (R-Rating)... Nun setzen sich fünf vernunftgegabte, gebildete Deutsche in ein leeres Kino und diskutieren darüber, ob ein für 17jährige gedachter Film nun ab 16 oder 18 ist... Schildbürgerstreich par excellence...

09.11.2019 12:43 Uhr - Liam Neeson
Einer meiner Lieblings-"So schlecht dass er gut ist"-filme. Werd ich mir auf jeden fall gönnen wenn er auf BD rauskommt

09.11.2019 14:48 Uhr - Rigolax
2x
Der Unterschied zwischen 16 und 18 war sicherlich schon immer eher Symbolpolitik (kleines Wortspiel, Symbol --> Kennzeichnung/Altersfreigabenlogo. Egal.). Ich kann mir kaum vorstellen, dass die Mehrheit der Pädagogen oder Praktiker, also Erzieher bzw. in Lehrberufen tätige, ernsthaft der Meinung sind, dass die 2 Jahre entwicklungstechnisch signifikant wären.

Der Unterschied zwischen 16 und 18 soll, nach Meinung der Jugendschützer, vielmehr plakativ deutlich machen, dass der Inhalt als besonders problematisch erachtet wird, d. h. im Jugendschützer-Duktus allgemein "entwicklungsbeeinträchtigend" sei; nicht nur für die Altersspanne zwischen 16 und 18, sondern insbesondere auch für Jüngere. Analog steht dies zum Postulat der "Jugendgefährdung", wenn Inhalte einer Indizierung unterliegen können, und was nun eigentlich auch nichts anderes ist als eine verschärfte 18er-Einstufung.

Ähnlich zur Einstufung als "Jugendgefährdung" soll dabei, natürlich, auch eine 18er-Einstufung nicht nur eine "Gefahr" signalisieren, sondern ebenso eine gewisse Ächtung transportieren; knalliges rotes FSK/USK-Logo und diese Medien werden halt mit z. B. nachweislich schädlichem Tabak oder destilliertem Alkohol quasi gleichgesetzt. Die Intention ist durchaus auch, dass entsprechend für Jugendliche und Kinder vermeintlich problematische Werke gar nicht erst (hierzulande) produziert oder dis­tri­bu­ie­rt werden. Der Staat, und die Industrie, die sich (notgedrungen) der regulierten Selbstregulierung unterwirft, wirkt auf die Gesellschaft ein, Kunst- und Unterhaltungsproduzenten werden "sensibilisiert". Im Endeffekt soll die Gesamtgesellschaft, auch Erwachsene, vor scheinbar verdammenswerten Darstellungsformen bewahrt werden; der Jugendschutz als gesellschaftliche "Reinigung".

Wer das für Verschwörung hält: Siehe z. B. ein Urteil des OVG Nordrhein-Westfalen (Az. 15 A 2051/14) zur Absage der Herausgabe eines vergriffenen Pornofilms durch die BPjM, der an sich ja legal an Erwachsene vertrieben werden könnte: "Des Weiteren würden die erwähnten Präsentations-, Verbreitungs-, Abgabe- und Werbeverbote, die für alle in § 15 Abs. 1 bis Abs. 3 JuSchG genannten Trägermedien gelten, substantiell ausgehöhlt, wenn jeder erwachsene Antragsteller mittels des Informationsfreiheitsgesetzes in den Besitz eines (vergriffenen) indizierten Mediums gelangen könnte. In diesem Fall würde der BPjM und den mit der Überwachung des § 15 JuSchG befassten Behörden die Kontrolle über die Verbreitung und die Verwendung der jugendgefährdenden Medien - deren Bandbreite die Beklagte in ihrem Schriftsatz vom 20. April 2016 veranschaulicht hat - wesentlich erschwert." Ginge es nur um Jugendschutz im engeren Sinne, wäre das ja wohl egal.

09.11.2019 15:43 Uhr - Chucky12
09.11.2019 11:38 Uhr schrieb Knochentrocken
09.11.2019 11:24 Uhr schrieb Roadie
09.11.2019 03:57 Uhr schrieb McMurphy
09.11.2019 03:54 Uhr schrieb Chucky12
Die neue Freigabe kann ich nicht wirklich nachvollziehen, da kommen einige Szenen vor die nicht unbedingt für Kinder geeignet sind, ich hätte ihn ab 18 freigegeben

Szenen, für die man als 16-Jähriger nicht bereit ist, aber 2 Jahre später doch? Die Differenz war schon immer lächerlich..


1. Richtig.
2. sind 16 Jährige auch keine "Kinder"


1. Richtig.
2. Richtig.
3. Sind Jugendliche!


Freigabe passt(e schon immer).


Jetzt habt ihrs mir vielleicht gegeben, alle gegen einen, Sorry das ich anstatt Jugendliche Kinder geschrieben habe

09.11.2019 15:47 Uhr - @gar
5x
"Der "Friedhof der Kuscheltiere" war schrecklich. Sein neuer Film ist grauenhaft."

Hm, also sooo schlecht fand ich die beiden Streifen jetzt nicht. :-)

Wer denkt sich bloß immer diese bescheuerten Covertexte aus, *rofl*

Wow, Herzlichen Glückwunsch. Wie hast du das geschafft? Ist ja echt eine klasse Leistung von dir, die wir jetzt Jährlich feiern müssen.


mr. eighty-ies... alles klar


Hat das eigentlich einen bestimmten Grund, dass hier seit ca. einem Monat regelmäßig User ohne Grund dumm von der Seite angemacht werden müssen? Wie lange gehen diese verdammten Herbstferien denn noch?


09.11.2019 16:36 Uhr - McMurphy
User-Level von McMurphy 1
Erfahrungspunkte von McMurphy 8
09.11.2019 15:47 Uhr schrieb @gar
"Der "Friedhof der Kuscheltiere" war schrecklich. Sein neuer Film ist grauenhaft."

Hm, also sooo schlecht fand ich die beiden Streifen jetzt nicht. :-)

Wer denkt sich bloß immer diese bescheuerten Covertexte aus, *rofl*

Wow, Herzlichen Glückwunsch. Wie hast du das geschafft? Ist ja echt eine klasse Leistung von dir, die wir jetzt Jährlich feiern müssen.


mr. eighty-ies... alles klar


Hat das eigentlich einen bestimmten Grund, dass hier seit ca. einem Monat regelmäßig User ohne Grund dumm von der Seite angemacht werden müssen? Wie lange gehen diese verdammten Herbstferien denn noch?

Es ist Wochenende.

09.11.2019 18:17 Uhr - MICKTHEDICK76
Das SB.com Comedy und Expertenteam setzt sich wieder auseinander. Nur schade das beide Gruppen aus denselben Mitgliedern bestehen.


09.11.2019 19:39 Uhr - Carno
Ja ja... Immer wieder die Freigabe-Diskussionen. Wird nie langweilig damit. :)

FSK16 ist wohl knapp an der Grenze, meiner Meinung nach.
Hatte ihn mir damals als er frisch auf DVD gepresst rauskam gleich geholt.

Wie war das noch? Ach ja! "Ah, Bullen Kebap...!" :P

09.11.2019 20:22 Uhr - Tom Öozen
DB-Helfer
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Versteh nicht, was daran lachhaft sein soll, zwischen der zweijährigen Differenz; aber gut,seis drum.Jugendliche sind nunmal Jugendliche und 18jährige sind volljährig. Meiner Meinung nach hätte für manches Programm sogar eine 21Jahre Freigabe hingehört.
Aber nun zum Film: Eine 16er Einstufung finde ich hier für völlig falsch, da es sehr harte Momente gibt (aufgespiesster Polizist, abgerissene Hand, Bleistift im Ohr usw. obendrein mit Sarkarsmustönen versehen "Bullenkebap"). Und jetzt keine Vergleiche bitte wie, ach der "Tanz der Teufel" ist jetzt auch ab 16 frei und der is schlimmer find ich. Tanz der Teufel hätte meiner Meinung nach auch nie ab 16 Jahre runtergestuft werden sollen. Mit der Indizierung wäre ich völlig bedient gewesen. Aber gegen diese Entscheidungen kann man leider nix mehr machen, es sei denn, das System ändert sich wieder, dann wäre alles wieder möglich!

09.11.2019 21:04 Uhr - McMurphy
2x
User-Level von McMurphy 1
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09.11.2019 20:22 Uhr schrieb Tom Öozen
Versteh nicht, was daran lachhaft sein soll, zwischen der zweijährigen Differenz; aber gut,seis drum.Jugendliche sind nunmal Jugendliche und 18jährige sind volljährig. Meiner Meinung nach hätte für manches Programm sogar eine 21Jahre Freigabe hingehört.
Aber nun zum Film: Eine 16er Einstufung finde ich hier für völlig falsch, da es sehr harte Momente gibt (aufgespiesster Polizist, abgerissene Hand, Bleistift im Ohr usw. obendrein mit Sarkarsmustönen versehen "Bullenkebap"). Und jetzt keine Vergleiche bitte wie, ach der "Tanz der Teufel" ist jetzt auch ab 16 frei und der is schlimmer find ich. Tanz der Teufel hätte meiner Meinung nach auch nie ab 16 Jahre runtergestuft werden sollen. Mit der Indizierung wäre ich völlig bedient gewesen. Aber gegen diese Entscheidungen kann man leider nix mehr machen, es sei denn, das System ändert sich wieder, dann wäre alles wieder möglich!

Böse Filme sollten zur Vernichtung eingezogen werden. Wir wissen Bescheid.

09.11.2019 22:08 Uhr - Pazuzu13
Kann mal bitte jemand die Kommentare zum Film & dessen Freigabe markieren, is grad echt schwierig passende zu finden...
Wichtig is doch grundsätzlich nur, daß er nicht mehr indiziert is & frei zugänglich als Amaray angeboten werden kann.
(Sammler)MBs steigen doch eh nich im Wert, nur weil da ein Fsk18 oder das Ö-Label drauf gedruckt is, statt '16'.
Für zukünftige TV-Ausstrahlungen is das doch nur von Vorteil!

09.11.2019 23:53 Uhr - TheMovieStar
3x
User-Level von TheMovieStar 7
Erfahrungspunkte von TheMovieStar 733
100 % Zustimmung Pazuzu… Es ist hier teilweise wie bei Täglich grüßt dass Murmeltier... In den News wird publiziert das Film X mit Freigabe Y bedacht wird und schon ist die Bahn frei für eine immer wiederkehrende irgendwann langweilende und nervende Grundsatzdiskussion über Freigaben und das deutsche Zensursystem, die mit allem zu tun hat, nur nicht mit dem eigentlichen Thema und immer von den gleichen Diskussionsträgern durchgeführt wird.... Es gibt sowas wie PN da können die Hobbyjuristen fachsimpeln bis der Arzt kommt und langweilen nicht die öffentliche Leserschaft mit ihren themenfremden Beiträgen!

Um zum Thema zurückzukehren: Schlafwandler wird wohl dank seiner neuen Freigabe eine hoffentlich brauchbare, zeitgemäße VÖ erfahren, die meine alte DVD ersetzt und diesem sehenswerten King Streifen eine würdige Plattform bietet.

10.11.2019 00:37 Uhr - Oifox
09.11.2019 12:43 Uhr schrieb Liam Neeson
Einer meiner Lieblings-"So schlecht dass er gut ist"-filme. Werd ich mir auf jeden fall gönnen wenn er auf BD rauskommt


Ist er schon längst...

10.11.2019 08:40 Uhr - sonyericssohn
3x
DB-Co-Admin
User-Level von sonyericssohn 19
Erfahrungspunkte von sonyericssohn 7.738
Ich liebe den Film ! Muss ich mir jetzt endlich mal holen.

Das mit den Diskussionen zu den Freigaben wirds immer geben. Auch das stets wiederkehrende Gemecker und Gejammer. Nervig wird's nur wenn man beginnt sich gegenseitig zu zerfleischen !!! Und das geschieht leider in zunehmendem Maße. Hierfür gibt's die PN ! ...wie den Kommentarregeln u.a. zu entnehmen.
Eigentlich recht einfach.

10.11.2019 16:20 Uhr - Darth Avasarala
09.11.2019 14:48 Uhr schrieb Rigolax
Der Unterschied zwischen 16 und 18 war sicherlich schon immer eher Symbolpolitik (kleines Wortspiel, Symbol --> Kennzeichnung/Altersfreigabenlogo. Egal.). Ich kann mir kaum vorstellen, dass die Mehrheit der Pädagogen oder Praktiker, also Erzieher bzw. in Lehrberufen tätige, ernsthaft der Meinung sind, dass die 2 Jahre entwicklungstechnisch signifikant wären.


Richtig, und genau diese Symbolpolitik kann man auch als realitätsblinden Aktionismus bezeichnet, der im besten Fall nichts bringt und im schlimmsten Fall sogar das Gegenteil bewirkt: anziehende Werbewirkung auf (sehr) viel jüngere Kinder und Jugendliche. Verbote haben auf ein bestimmtes Klientel genau in diesem Alter diesen Umkehreffekt. Was verboten ist, wirkt erst recht interessant... Und das ist exakt das Gegenteil von Kinder- und Jugendschutz. Das ultraharte "Gütesiegel" ist attraktive Werbung...

Der Unterschied zwischen 16 und 18 soll, nach Meinung der Jugendschützer, vielmehr plakativ deutlich machen, dass der Inhalt als besonders problematisch erachtet wird, d. h. im Jugendschützer-Duktus allgemein "entwicklungsbeeinträchtigend" sei; ...

Ähnlich zur Einstufung als "Jugendgefährdung" soll dabei, natürlich, auch eine 18er-Einstufung nicht nur eine "Gefahr" signalisieren, sondern ebenso eine gewisse Ächtung transportieren; knalliges rotes FSK/USK-Logo und diese Medien werden halt mit z. B. nachweislich schädlichem Tabak oder destilliertem Alkohol quasi gleichgesetzt. Die Intention ist durchaus auch, dass entsprechend für Jugendliche und Kinder vermeintlich problematische Werke gar nicht erst (hierzulande) produziert oder dis­tri­bu­ie­rt werden.
Der Staat, und die Industrie, die sich (notgedrungen) der regulierten Selbstregulierung unterwirft, wirkt auf die Gesellschaft ein, Kunst- und Unterhaltungsproduzenten werden "sensibilisiert". Im Endeffekt soll die Gesamtgesellschaft, auch Erwachsene, vor scheinbar verdammenswerten Darstellungsformen bewahrt werden; der Jugendschutz als gesellschaftliche "Reinigung".


Und genau DAS ist mein anderes Problem mit hohen Einstufungen! Dieser moralinsaure Tugendschutz, der den Jugendschutz nur als verfassungskonformes Vehikel missbraucht, um eigentlich die Gesamtgesellschaft zu leiten, trägt Züge eines verkappten Verfassungsbruchs, der sich leider in den Köpfen vieler Filmfans so breitgemacht hat, dass er von viel als normal erachtet und stillschweigend akzeptiert wird. Genau DAGEGEN richtet sich mein immer wieder voluminös vorgetragenes Aufbegehren.


Wer das für Verschwörung hält:...


Ich sicher nicht. Diese Intention ist offensichtlich. Früher war sie es zugegeben noch mehr. Dennoch halte ich jede Einschränkung der Informationsfreiheit, Kunstfreiheit etc. im Medienbereich für eine inakzeptable Form der Bevormundung, insbesondere von Erwachsenen...

Aber selbst bei 14-17jährigen kann man meines Erachtens nach bereits eine solche Grundrechtsbeugung anprangern. Denn wenn die für diese Altersgruppe angeblich beeinträchtigenden Inhalte auf der Grundlage von religiösen, weltanschaulichen und sexualmoralischen Vorstellungen als solche "erkannt" und eingestuft werden, ist dies mit der Religions- und Weltanschauungsfreiheit, der sexuellen Selbstbestimmung (Schutzalter 14) und der Strafmündigkeit kaum vereinbar. Und was wenn nicht weltanschaulich-religiöse Normen und strafrechtlich relevante fiktionale Handlungsweisen in Medien liegt denn dieser Einstufung zu Grunde?

Man verlangt von Jugendlichen ab 14 Jahren, dass sie die juristischen Folgen ihres Handelns beurteilen können, dass sie Verantwortung für sexuelle Handlungsweisen übernehmen können (Schwangerschaft, HIV, Orientierung, Moral, Selbstbestimmung anderer etc.) und sich für oder gegen den gesamten Wertekanon einer Glaubensgemeinschaft entscheiden können, aber eine mediale, fiktionale Auseinandersetzung mit solchen Inhalten gilt als "jugendbeeinträchtigend"....
Man gibt Eltern zudem das Recht, in der Öffentlichkeit mit 14-15jährigen nachweislich gesundheitlich beeinträchtigende Alkoholika zu konsumieren, schließt dieses Elternrecht an den Kinokassen bei nur vermeintlich beeinträchtigenden FSK 16-Filmen allerdings aus.

Nope. Das ist nicht logisch! Es sei denn, es geht dem Staat tatsächich um mehr als nur den Jugendschutz...

10.11.2019 16:59 Uhr - Darth Avasarala
Zudem sollte beachtet werden, dass im Zweifel ja immer die Eltern als letzte Durchsetzungsinstanz sämtlicher entwicklungsrelevanter Fragen unverzichtbar sind. Dass der Erziehungsstil unterschiedlicher Eltern sehr divergent ist, versteht sich von selbst, der Staat hat aber die Grundlage dafür zu liefern, dass verantwortungsbewusste Eltern überhaupt einen Überblick über das Konsumverhalten ihres Nachwuchses behalten können.

Wenn man diese Prämisse in den Mittelpunkt stellt, mag es auf den ersten Blick tatsächlich logisch erscheinen, Jugendlichen den Zugriff auf bestimmte Trägermedien ohne Wissen der Eltern vorzuenthalten. Wenn das allerdings das Motiv ist, muss man sich auch fragen, ob hier nicht mit zweierlei Maß gemessen wird.

Denn während die Zahl durch harte Medien traumtisierter, gewalttätiger und verhaltensgestörter Kinder tatsächlich sehr überschaubar ist, ist es die Zahl übergewichtiger, adipöser und diabetischer Kinder leider nicht. Dennoch gibt es weder für Fast Food, noch Süßigkeiten, Softdrinks, Energy Drinks etc. eine verbindliche Altersbeschränkung.

Nun können diese Produkte von Kindern allerdings in kürzester Zeit außerhaus konsumiert werden, die Eltern bekommen davon NICHTS mit, wenn sie nicht das entsprechende Vertrauensverhältnis zu ihrem Nachwuchs haben.

Bei DVDs und anderen Trägermedien ist das anders (vorausgesetzt die Kids haben die Inhalte nicht sowieso rein digital gestreamt). Hier könnten die Eltern jederzeit den Erwerb dieser Produkte nachvollziehen und den Konsum häuslich reglementieren (Zeitlimits, Abnahme, gemeinsamer Anschauen etc). Computerspiele und Serienstaffeln werden stunden- und tagelang konsumiert, von einem heimlichen Konsum kann also keine Rede sein, anders als bei den Fehlernährungsmitteln, die in ein paar Minuten im Magen verschwinden.

Dennoch verlässt sich der Staat bei den Dickmachern auf die Vernunft der Kids und das Vertrauensverhältnis zu den Eltern, während bei den Trägermedien ein Kulturkampf epischen Ausmaßes ausgefochten wird.

Dem deutschen Kinder- und Jugendschutz fehlt es an allen Ecken und Enden an Maß und Mitte. Angesichts solcher astronomischer Widersprüche fehlen einem die Worte...

10.11.2019 17:28 Uhr - Boo´ya Man
User-Level von Boo´ya Man 2
Erfahrungspunkte von Boo´ya Man 56
Hoffe auf eine baldige Bluray Amaray Veröffentlichung im Handel.
Schlafwandler ist einer von nur noch 3 Filmen die in meiner King Sammlung noch fehlen.

Habe den Film vor Jahren mal bei Kabel1 Night gesehen (Nachtprogramm) und seitdem nie wieder.
Hat mir damals schon gefallen auch wenn er z.T. sehr deftig + dem speziellen Beziehungsdraht Mutter x Sohn!

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