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Veröffentlicht am von Blade41

Johanna von Orleans - Historienfilm mit Milla Jovovich wird in England auf eine BBFC 18 hochgestuft

Anfang 2000 kam der Historienfilm Johanna von Orleans mit Milla Jovovich in der Hauptrolle in die Kinos. Von der FSK bekam der Streifen in der ungeschnittenen Fassung eine Freigabe "ab 16 Jahren", in England gab es eine BBFC 15-Einstufung. Für eine kommende Veröffentlichung in England hat der aktuelle Rechteinhaber StudioCanal das Werk erneut von der BBFC prüfen lassen. Weil die Freigabestelle aber über die Jahre etwas strenger in Bezug auf sexuelle Gewalt geworden ist, wurde die Freigabe auf eine BBFC 18 (strong bloody violence, sexual violence) erhöht. Somit ist Joan of Arc in England zukünftig nur noch für Erwachsene geeignet.

Quelle: Melonfarmers
Mehr zu:

Johanna von Orleans

(OT: Messenger: The Story of Joan of Arc, The, 1999)
Schnittbericht:

Kommentare

13.04.2020 00:07 Uhr - lappi
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What a time to be alive!

13.04.2020 01:16 Uhr - Rigolax
9x
Restriktivere Neubewertungen sind schon doch mittlerweile wesentlich interessanter als Liberalisierungen, finde ich.

Gemeinhin wird im (deutschen) Jugendmedienschutz ja angenommen, dass Kinder und Jugendliche zunehmend kompetenter im Umgang mit Medien werden bzw. zumindest weniger leicht von etwaigen Darstellungen irritiert werden könnten, insbesondere da ältere Darstellungen weniger den modernen Sehgewohnheiten entsprächen und dadurch eine höhere Distanz zum Geschehen und eine geringere Affinität für Minderjährige enstehe (anders formuliert: die wechseln nach 5 Minuten auf Tik Tok).

Meiner Ansicht nach sind derartige Neubewertungen aber tendenziell entlarvend: So wird mE deutlich, dass es doch nur vorgeschoben um Jugendmedienschutz geht. Eher geht es eben um die (vermeintliche) Wahrung von Moralvorstellungen, der Bestrafung von unerwünschten Darstellungen mit höheren Altersfreigaben, die eher für den Verkauf abträglich sind und stigmatisieren (sollen). Warum sollte denn ein 15-Jähriger derartige Darstellungen heute weniger gut verarbeiten können als damals; etwaige Anspielungen auf eine vermeintliche "Generation Snowflake" mal außen vor. Ich denke auch nicht, dass die Medienwirkungsforschung, die ohnehin anscheinend immer weniger argumentativ hinhalten muss, weil sie so wenig belastbare Resultate bringt, eine härtere Bewertung rechtfertigen könnte. Oder hat etwa UK aktuell ein relativ größeres Problem mit Sexualverbrechen und versucht daher nun (testweise) diese über härtere Freigaben für Unterhaltungsmedien zu regulieren respektive damit einen Sündenbock ausgemacht...?

13.04.2020 02:29 Uhr - FdM
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13.04.2020 01:16 Uhr schrieb Rigolax
Restriktivere Neubewertungen sind schon doch mittlerweile wesentlich interessanter als Liberalisierungen, finde ich.

Gemeinhin wird im (deutschen) Jugendmedienschutz ja angenommen, dass Kinder und Jugendliche zunehmend kompetenter im Umgang mit Medien werden bzw. zumindest weniger leicht von etwaigen Darstellungen irritiert werden könnten, insbesondere da ältere Darstellungen weniger den modernen Sehgewohnheiten entsprächen und dadurch eine höhere Distanz zum Geschehen und eine geringere Affinität für Minderjährige enstehe (anders formuliert: die wechseln nach 5 Minuten auf Tik Tok).

Meiner Ansicht nach sind derartige Neubewertungen aber tendenziell entlarvend: So wird mE deutlich, dass es doch nur vorgeschoben um Jugendmedienschutz geht. Eher geht es eben um die (vermeintliche) Wahrung von Moralvorstellungen, der Bestrafung von unerwünschten Darstellungen mit höheren Altersfreigaben, die eher für den Verkauf abträglich sind und stigmatisieren (sollen). Warum sollte denn ein 15-Jähriger derartige Darstellungen heute weniger gut verarbeiten können als damals; etwaige Anspielungen auf eine vermeintliche "Generation Snowflake" mal außen vor. Ich denke auch nicht, dass die Medienwirkungsforschung, die ohnehin anscheinend immer weniger argumentativ hinhalten muss, weil sie so wenig belastbare Resultate bringt, eine härtere Bewertung rechtfertigen könnte. Oder hat etwa UK aktuell ein relativ größeres Problem mit Sexualverbrechen und versucht daher nun (testweise) diese über härtere Freigaben für Unterhaltungsmedien zu regulieren respektive damit einen Sündenbock ausgemacht...?


Da sehe ich einiges anders... bei Tik Tok haben die Jugendschützer allerdings auch versagt...

Wo lässt sich der erste Absatz nachlesen ?

Im 2. Absatz wird ein wenig umhergesprungen und dann ignoriert,was im ersten geschrieben wurde... vielleicht einfach mal gegenlesen und selber den springenden Bock einfangen...

Da gibt es einen kleinen aber feinen Unterschied : Die Sehgewohnheiten haben sich definitiv geändert,die Filmwelt und ihre Darstellung bzw. Umsetzung allerdings auch,von daher macht es Sinn,die Jugendlichen mit alten Filmen reinzunehmen...bei der Gewaltdarstellung und der Machart der Filme,könnte ein Jugendlicher schon hier und da verstört werden.
Gab es früher noch gewisse Tabus,wird heutzutage alles verwertet,was zu Geld führen könnte...ob Tiere,Kinder,Frauen und auch bekloppte,männliche Protagonisten.... es wird insgesamt ganz anders mit den Charakteren umgegangen,oder die Handlungen sind besonders gewaltvoll und erniedrigend... von daher könnten alte,auch wohlmöglich gute Filme,heutzutage ein wenig zu lahm rüber kommen.

Ganz interessant finde ich den Vergleich mit dem Absatzmarkt,was soll das denn heißen ? Alle Filme Uncut ab 0 freigeben,damit die Firma die gut verkaufen kann ? (das hat nichts mit Jugendschutz zu tun,passt da also gar nicht rein)...

Wenn man die Thematik nicht kennt,wie kann man dann beurteilen und rum quaken ? JA,es gibt ein Problem beim Anstieg von Sexualstraftaten,von daher ist die Bewertung mit Sicht auf die Veränderung im Umfeld vollkommen in Ordnung,das könnte die FSK auch ruhig tun (zumindest die Synchro sollte mal wieder etwas einheimischer und nicht so Fäkalgeprägt sein),allerdings gibt es immer genug Leute die den Jugendschutz ausheben und dann indirekt oder auch direkt für negative Veränderung sorgen - Aktion/Reaktion ...

Immer toll und begrüßenswert,wenn Leute denken,oder meinen,sie denken etwas vor sich hin ... Infos stützen das Ganze und trennen Mutmaßungen vom Wissen,es gibt jedoch oftmals ein ganz großes Problem :

Nur weil man selber alles verträgt und verarbeiten kann,muss es für das Kollektiv nicht auch so sein,auf der Basis funktionieren alle Prüfgremien,deshalb auch die Freigaben.

In Deutschland gab es genug Fälle,wo die Abgedrehten dann auf irgendwelche Filme verwiesen haben,in England und anderen Ländern ebenfalls.Da ist die Rechtfertigung,die in manchen Ländern dazu führt,dass "nur" noch die R-Rated anstatt Unrated veröffentlicht wird bzw. manches dann nach Neuprüfung ggf. auch höher bewertet werden kann.

13.04.2020 08:39 Uhr - humptydumpty
7x
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13.04.2020 02:29 Uhr schrieb FdM
... vielleicht einfach mal gegenlesen und selber den springenden Bock einfangen...
Wer im Glashaus sitzt...

13.04.2020 08:41 Uhr - Darth Avasarala
3x
Rigolax hat wie immer Recht. Natürlich geht es primär um Tugendschutz, der mit dem Deckmäntelchen des Jugendschutzes bemantelt, Grundrechte jenseits aller Verhältnismäßigkeit aushebeln soll.

Verhältnismäßig sind Maßnahmen nur, wenn sie zielgerichtet wirksam, angemessen und unbedingt notwendig sind. Davon trifft leider nichts auf den Jugendmedienschutz zu!

Wirksamkeit kann man vergessen, wenn gleichzeitig alle staatliche gebrandmarkten Filme digital im Netz jederzeit verfügbar sind. Im Gegenteil: ein hohes Alterssiegel entfaltet da ganz "wunderbar" seinen werbewirksamen Umkehreffekt auf all diejenigen Kinder und Jugendlichen, die aufgrund von elterlichen Erziehungsdefiziten eh keine Kontrolle oder Maßregelung zu befürchten haben!

Genau aber diese - und nur diese Gruppe - ist ja die Gruppe der tatsächlich Gefährdeten und wird aber durch Maßnahmen dieser Art gar nicht erreicht.

Von einer Notwendigkeit kann man im Bezug auf die breite Masse eben auch nicht sprechen, da nur ein Bruchteil, der ohnehin schon zu Gewalt oder Orientierungslosigkeit neigt, überhaupt für irgendwelche filmischen Verstärker empfänglich ist. Doch genau diese Gruppe, die x-fältige Ko-Faktoren aufweist (Vernachlässigung, häusliche Gewalt, Armut, Drogen etc), wird doch durch Altersfreigaben fast gar nicht erreicht. Das eine Prozent, das tatsächlich zur Nachahmung angeregt würde, kann man auf diesem Weg nicht schützen, macht aber dennoch mal auch den anderen 99% ein schlechtes Gewissen...

Somit ist auch von Angemessenheit leider keine Rede. Riesenflatschen, Versandbeschränkungen, Sendezeitregeln... alle sind ihr Leben lang von einer Maßnahme betroffen, die am Ende für vielleicht 1% einer vergleichsweise kleinen Risikogruppe unter Kindern und Jugendlichen notwendig wäre, aber genau dort, bei den Vernachlässigkeiten und Verzogenen, gar nicht ankommt. Mit Kanonen auf Spatzen schießen ohne überhaupt genau begründen zu können, warum das alles nötig ist:

Erreicht man den mit einem offeneren Umgang und Kompetenzbildung schon im älteren Kindes- und Jugendalter nicht sehr viel mehr, mehr auch bei jenen o.g. Problemfällen? Prohibitive Bewahrpädagogik statt Kompetenzorientierung halte ich für einen krassen Fehler! Angesehen wird das Zeug ja eh, dann aber alleine, ohne Ansprechpartner, mit schlechtem Gewissen... Ist ja ganz bestimmt SEHR viel ungefährlicher, diesen Untergrundkonsum mit Verboten noch zu befeuern... Prohibition wirkt, nur meistens in die gegensätzliche Richtung!

Verrohung, Nachahmungsgefahr etc. betreffen nur eine winzig kleine Risikogruppe innerhalb der betroffenen Alterskohorten. Für den großen breiten Rest ist und bleibt es "nur ein Film". Aber genau davor haben die Prohibitionisten wirklich Angst: dass sich die breite Masse einfach nur an härtere Bilder gewöhnt, dass sie ohne schlechtes Gewissen damit umgegen können. Und je früher man das lernt, desto selbstverständlicher ist und bleibt es ein Leben lang.
Davor haben die Angst, nicht vor dem Promill Intensivtätern, die ihren Kumpel mit der Kettensäge zersägen...

13.04.2020 09:11 Uhr - Darth Avasarala
2x
13.04.2020 02:29 Uhr schrieb FdM
Ganz interessant finde ich den Vergleich mit dem Absatzmarkt,was soll das denn heißen ? Alle Filme Uncut ab 0 freigeben,damit die Firma die gut verkaufen kann ? (das hat nichts mit Jugendschutz zu tun,passt da also gar nicht rein)...


Natürlich nicht ab 0. Der Status der Freigaben sollte aber überdacht werden. Elterninformation, Entscheidungsgrundlage, pädagogische Empfehlung, ja, gerne! Kinderschutz bis 12-14... Ja! Aber dann darf eine FSK16-Einstufung an der Kinokasse nicht dazu führen, dass Eltern mit 14-15jährigen abgewiesen werden! Der Entwicklungsstand ist individuell, die Eltern können ihn am ehesten beurteilen. Und wo wenn nicht im Kino könnten Eltern überhaupt noch ins Gespräch über den Medienkonsum ihrer älteren Kinder kommen? Zuhause oder beim Kumpel gucken sie's ja zu 50% ohne Wissen der Eltern eh.

Außerdem sollte, ja muss, eine umfassende Medienkompetenz ab 14 Jahren das Ziel sein, analog zu Sexual-, Straf- und Religionsmündigkeit. Auch wenn einige wenig in dem Alter überfordert sein sollten, gerade die brauchen dann eine Stärkung einer reflexiven Medienkompetenz, denn in Kontakt mit diesen Bildern und Inhalten kommen sie ja eh, ob es dem Staat passt oder nicht.

Es gibt also sehr wohl sinnvolle Alternativen zwischen alles ab 0 oder der Beibehaltung des angestaubten Status Quo. Stärkung der Elternkompetenz und der medialen Selbstkompetenz der Kinder und Jugendlichen sowie FSK 14 als sinnvolle Obergrenze... Alles andere wirkt doch nicht, oder hat eben die gegenteilige Wirkung...

Gerade jetzt, nach Corona, brauchen die Kinos jeden einzelnen Besucher. Den Kinos ging es schon bislang nicht mehr so gut, aber jetzt? Wenn auch nur 50% der Lichtspielhäuser überleben wollen, brauchen wir eine neue Willkommenskultur, die dem Prinzip der Medienkonvergenz untergeordnet ist. Und wenn Eltern zuhause ihre Kids gucken lassen können, was sie wollen, dann muss das auch im Kino gelten. Dringender als je zuvor!

13.04.2020 10:09 Uhr - humptydumpty
1x
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13.04.2020 09:11 Uhr schrieb Darth Avasarala
...die dem Prinzip der Medienkonvergenz untergeordnet ist.
Medienkonvergenz ist kein Prinzip, sondern ein Prozess.

13.04.2020 10:59 Uhr - Pentegrin
5x
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13.04.2020 09:11 Uhr schrieb Darth Avasarala
Zuhause oder beim Kumpel gucken sie's ja zu 50% ohne Wissen der Eltern eh.


Ich hatte mir ja eigentlich vorgenommen, nicht wieder auf deine ewig gleiche Leier einzugehen, dennoch komme ich nicht umhin, folgende polemische Vergleiche zu ziehen:
Rauchen ist ab 18, aber die, die wirklich wollen, rauchen auch mit 16.
Spirituosen gibt es erst ab 18, aber äußerst viele Jugendliche trinken auch schon vorher Spirituosen.
Also lasst es uns legitimieren, Rauchen und Spirituosen ab 16! GeGeN dEn TuGeNdScHuTz!!!!1!!!11!!!

Ein Jahr später:
Rauchen ist ab 16, aber die, die wirklich wollen, rauchen auch mit 14.
Spirituosen gibt es erst ab 16, aber äußerst viele Jugendliche trinken auch schon vorher Spirituosen.
Also lasst es uns legitimieren, Rauchen und Spirituosen ab 14! GeGeN dEn TuGeNdScHuTz!!!!1!!!11!!!

Wieder ein Jahr später:
Rauchen ist ab 14, aber ...

Die Sinnlosigkeit dieser Argumentation begriffen? Ich hoffe doch.

13.04.2020 14:04 Uhr - Baysongor
3x
jenseits der grundsatzdiskussion zur nachträglichen heraufstufung von filmen, finde ich die frage doch schon sehr interessant, warum gerade dieser film hochgestuft wurde.

könnte es vielliecht daran liegen, dass die engländer die bad guys sind und sehr schlecht in dem film wegkommen?

13.04.2020 14:05 Uhr - jrtripper
3x
13.04.2020 10:59 Uhr schrieb Pentegrin
13.04.2020 09:11 Uhr schrieb Darth Avasarala
Zuhause oder beim Kumpel gucken sie's ja zu 50% ohne Wissen der Eltern eh.


Ich hatte mir ja eigentlich vorgenommen, nicht wieder auf deine ewig gleiche Leier einzugehen, dennoch komme ich nicht umhin, folgende polemische Vergleiche zu ziehen:
Rauchen ist ab 18, aber die, die wirklich wollen, rauchen auch mit 16.
Spirituosen gibt es erst ab 18, aber äußerst viele Jugendliche trinken auch schon vorher Spirituosen.
Also lasst es uns legitimieren, Rauchen und Spirituosen ab 16! GeGeN dEn TuGeNdScHuTz!!!!1!!!11!!!

Ein Jahr später:
Rauchen ist ab 16, aber die, die wirklich wollen, rauchen auch mit 14.
Spirituosen gibt es erst ab 16, aber äußerst viele Jugendliche trinken auch schon vorher Spirituosen.
Also lasst es uns legitimieren, Rauchen und Spirituosen ab 14! GeGeN dEn TuGeNdScHuTz!!!!1!!!11!!!

Wieder ein Jahr später:
Rauchen ist ab 14, aber ...

Die Sinnlosigkeit dieser Argumentation begriffen? Ich hoffe doch.


dem ist absolut nichts mehr hinzu zufügen.

vielleicht doch,
Darth Avasarala wird deiner argumentation nicht folgen wollen/können.

13.04.2020 14:13 Uhr - Julius Weckauf
Ihr schreibt vielleicht ein Stuss

13.04.2020 14:27 Uhr - humptydumpty
1x
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Erfahrungspunkte von humptydumpty 516
13.04.2020 14:04 Uhr schrieb Baysongor
jenseits der grundsatzdiskussion zur nachträglichen heraufstufung von filmen, finde ich die frage doch schon sehr interessant, warum gerade dieser film hochgestuft wurde.

könnte es vielliecht daran liegen, dass die engländer die bad guys sind und sehr schlecht in dem film wegkommen?
Der Grund steht doch da. Die BBFC-Regeln bezüglich sexueller Gewalt sind strenger geworden und dieser Film ist übrigens (wie man der Originalnews bei den Melon Farmers entnehmen kann) auch nicht der einzige der kürzlich hochgestuft wurde. Bei "Herr der Gezeiten" ist das auch passiert.

13.04.2020 14:32 Uhr - Rigolax
13.04.2020 02:29 Uhr schrieb FdM
Wo lässt sich der erste Absatz nachlesen ?


Ich versteh die Frage leider nicht.

13.04.2020 02:29 Uhr schrieb FdM

Im 2. Absatz wird ein wenig umhergesprungen und dann ignoriert,was im ersten geschrieben wurde... vielleicht einfach mal gegenlesen und selber den springenden Bock einfangen...


Ich hab den Absatz von mir nochmal gelesen, finde den eigentlich (selbst) doch schon kohärent. Ist vielleicht etwas geschwurbelt, jedenfalls wollte ich sagen, dass solche restriktiveren Neubewertungen, wie ein Fall Thema der Meldung hier ist, eher nicht der allgemeinen Erwartungshaltung im (deutschen) Jugendmedienschutz entsprechen. Das ist jetzt schwer zu belegen und sicherlich mein subjektiver Eindruckt, aber ich behaupte mal, dass Mitarbeiter bei der/den FSK/USK/OLJB/FSF/KJM/BPjM dem tendenziell zustimmen würden -- in anderen Worten: bei einer solchen restriktiveren Neubewertung erstmal aufhorchen würden.

13.04.2020 02:29 Uhr schrieb FdM

(...) Ganz interessant finde ich den Vergleich mit dem Absatzmarkt,was soll das denn heißen ? Alle Filme Uncut ab 0 freigeben,damit die Firma die gut verkaufen kann ? (das hat nichts mit Jugendschutz zu tun,passt da also gar nicht rein)...


Das will ich auch nicht als unzweifelhaften Optimalzustand darstellen, wobei es andererseits bei Büchern oder Musik, ja sogar grafischen Medien wie Comics und Manga, funktioniert und kaum hinterfragt wird.

Aus "radikal"-liberaler bzw. libertärer Betrachtung der Meinungs-/Rede-/Kunstfreiheit wäre ein Zustand der "FSK 0" für alle, so wie in den USA im Heimkino oder auch in vielen europäischen Ländern tatsächlich der Fall, jedenfalls zu befürworten, insbesondere wenn keine staatlich unterbauten Institutionen (FSK/USK in Kooperationen mit den Obersten Landesjugendbehörden) Ratings verteilen, vielleicht eher reine Selbstkontrolle ohne staatliche Aufsicht ("regulierte Selbstregulierung" bzw. "Ko-Regulierung"). Nur dann kann man wirklich ausschließen, dass höhere Ratings eben doch für "moralische" Zwecke und nicht für den Jugendmedienschutz eingesetzt werden bzw. Kunst und Kultur möglichst sich frei entfalten kann, ohne sich solche Zwängen unterwerfen zu müssen und ggf. für niedrigere Ratings Kompromisse einzugehen.

Alternativ könnte man (wie immer) über eine (in aller Regel) Höchstfreigabe ab 15/16 diskutieren, sich von der recht albernen 18er verabschieden. Das stigmatisierende ist mE eben halt auch der Unterschied zwischen dieser Jugendfreigabe und der Erwachsenenfreigabe; ich seh da praktisch jugendschutztechnisch an sich wenig Sinn drin. Würde man das so machen, wäre man auf einem Stand wie die Niederlande oder Frankreich (im Kinobereich; Heimkino weiß ich grad nicht, wie konsequent es da Ratings gibt).

Jedenfalls kann es durchaus auch noch Jugendschutz außerhalb der staatlichen Altersfreigaben oder gar Indizierungen geben. Statt restriktivere Ratings zu benutzen, könnte man auch verstärkt anstreben, Kinder/Jugendliche sowie Erziehungsberechtigte für Inhalte zu sensibilisieren, also auf Aufklärung und Selbstkontrolle setzen. Im Endeffekt ist jede "Gefahr" (für Kinder/Jugendliche), so hart das erstmal klingt, auch durchaus eine Chance: So wie man sich ein Knie blutig schlagen kann beim Spielen, kann ein nicht altersgerechter Film durchaus verstören. Ob es nun das mediale Äquivalent für einen Beinbruch oder gar eine Querschnittslähmung gibt, bezweifel ich dann auch tendenziell.

13.04.2020 02:29 Uhr schrieb FdM

Wenn man die Thematik nicht kennt,wie kann man dann beurteilen und rum quaken ? JA,es gibt ein Problem beim Anstieg von Sexualstraftaten,von daher ist die Bewertung mit Sicht auf die Veränderung im Umfeld vollkommen in Ordnung,das könnte die FSK auch ruhig tun (zumindest die Synchro sollte mal wieder etwas einheimischer und nicht so Fäkalgeprägt sein),allerdings gibt es immer genug Leute die den Jugendschutz ausheben und dann indirekt oder auch direkt für negative Veränderung sorgen - Aktion/Reaktion ... (...)


Warum sollten mediale Darstellungen restriktiver bewertet werden, nur weil es einen Zuwachs an realen Straftaten in dem dargestellten Bereich gibt? Die Logik erschließt sich mir nicht. Sieht wie eine klassische moralische Panik ("moral panic") aus.

13.04.2020 15:19 Uhr - Rigolax
2x
13.04.2020 10:59 Uhr schrieb Pentegrin
Rauchen ist ab 18, aber die, die wirklich wollen, rauchen auch mit 16.
(...)


Die Abgabe von Zigaretten an Jugendliche (ab 16) war bis 2008 übrigens in Deutschland legal. Also ist auch das nicht in Stein gemeißelt...

13.04.2020 15:29 Uhr - Pentegrin
4x
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Erfahrungspunkte von Pentegrin 84
13.04.2020 15:19 Uhr schrieb Rigolax
Die Abgabe von Zigaretten an Jugendliche (ab 16) war bis 2008 übrigens in Deutschland legal. Also ist auch das nicht in Stein gemeißelt...


Und die Verschärfung dessen war ein Schritt in die richtige Richtung.
Als Nächstes sollen sie bitte Cannabis ab 18 legitimieren.

13.04.2020 15:29 Uhr - Pentegrin
2x
User-Level von Pentegrin 2
Erfahrungspunkte von Pentegrin 84
13.04.2020 14:05 Uhr schrieb jrtripper
dem ist absolut nichts mehr hinzu zufügen.


Pente dankt. :)

13.04.2020 16:48 Uhr - Ralle87
Da bin ich dabei

13.04.2020 16:49 Uhr - Ralle87
3x
13.04.2020 15:29 Uhr schrieb Pentegrin
13.04.2020 15:19 Uhr schrieb Rigolax
Die Abgabe von Zigaretten an Jugendliche (ab 16) war bis 2008 übrigens in Deutschland legal. Also ist auch das nicht in Stein gemeißelt...


Und die Verschärfung dessen war ein Schritt in die richtige Richtung.
Als Nächstes sollen sie bitte Cannabis ab 18 legitimieren.

Bin dabei. Her die Medizin

13.04.2020 17:41 Uhr - Rigolax
2x
13.04.2020 15:29 Uhr schrieb Pentegrin
13.04.2020 15:19 Uhr schrieb Rigolax
Die Abgabe von Zigaretten an Jugendliche (ab 16) war bis 2008 übrigens in Deutschland legal. Also ist auch das nicht in Stein gemeißelt...


Und die Verschärfung dessen war ein Schritt in die richtige Richtung.
Als Nächstes sollen sie bitte Cannabis ab 18 legitimieren.


Du meinst wohl "legalisieren". ;)

Damit kein falscher Eindruck entsteht: Ich finde die Änderung in Bezug auf die Abgabe von Tabak ab 18 durchaus vertretbar und sogar sinnvoll, wollte aber damit eben darauf hinweisen, dass selbst solche Freigaben einem Wandel unterliegen. Kann man nun natürlich entgegenhalten, dass die 16er damals vielleicht aufgrund der Tabaklobby bestand hielt und länger davor es auch als legitim erachtet wurde, dass sogar Kinder rauchen, aber gut.

Jedenfalls ist eine "Slippery Slope"-Argumentation auch nicht zielführend. Genauso könnte man jetzt auch einwenden, dass die Legalisierung von Cannabais (ab 18) dazu führen würde, dass die Droge verharmlost wird, Teenager die dann öfter nutzen und vielleicht sogar auf härters Zeug umsteigen. Ich denke nicht, dass das passieren würde, aber es ist dieselbe Argumentationsart, auf die du oben zugegriffen hattest.

Man muss schon konsistent liberal sein. Nun habe ich aber den Eindruck, dass deine Liberalität sich nur auf Erwachsene beschränkt und Kinder/Jugendliche scheinbar in einer Art Vakuum aufwachsen sollten (vor allem medial) und dann mit der Volljährigkeit die ganze Wadenladung ausgesetzt sein sollten. Das halte ich eben nicht für sinnig.

13.04.2020 18:37 Uhr - Seán
2x
13.04.2020 09:11 Uhr schrieb Darth Avasarala
Der Entwicklungsstand ist individuell, die Eltern können ihn am ehesten beurteilen.


Ich halte das für zu vereinfacht, zu sagen Eltern wüssten schon, was ihre Kinder vertragen.
Hab ich leider selbst erfahren müssen als Kind.
Ich bin vielmehr davon überzeugt, dass auch Eltern nicht sehr zuverlässig vorhersagen können wie kritische Inhalte auf ihre Kinder wirken.
Der Entwicklungsstand der Kinder ist denen ja auch nicht auf die Stirn geschrieben. Gerade wenn Eltern mit ihren Kindern ins Kino gehen und den Film vermutlich selbst nicht vorher gesehen haben, halte ich das für sehr fragwürdig.

13.04.2020 19:28 Uhr - fidezi
13.04.2020 02:29 Uhr schrieb FdM
13.04.2020 01:16 Uhr schrieb Rigolax
Restriktivere Neubewertungen sind schon doch mittlerweile wesentlich interessanter als Liberalisierungen, finde ich.

Gemeinhin wird im (deutschen) Jugendmedienschutz ja angenommen, dass Kinder und Jugendliche zunehmend kompetenter im Umgang mit Medien werden bzw. zumindest weniger leicht von etwaigen Darstellungen irritiert werden könnten, insbesondere da ältere Darstellungen weniger den modernen Sehgewohnheiten entsprächen und dadurch eine höhere Distanz zum Geschehen und eine geringere Affinität für Minderjährige enstehe (anders formuliert: die wechseln nach 5 Minuten auf Tik Tok).


Da sehe ich einiges anders... bei Tik Tok haben die Jugendschützer allerdings auch versagt...

Wo lässt sich der erste Absatz nachlesen ?



Ein angenommener Wertewandel sowie veränderte Sehgewohnheiten bzw. eine geringere Jugend Affinität ist ein gängiges Argumentationsmuster um zu begründen das eine etwaige Jugend Gefährdung zumindest nicht mehr besteht und findet sich daher oft in Aufhebungsentscheidungen der BPJM.

Die jugendschutzrechtliche Relevanz veränderter Wertevorstellungen ist auch (höchst)richterlich anerkannt und somit grundsätzlich von der BPJM zu beachten.
Hierzu z.B. das Bundesverwaltungsgericht (BVerwGE 39, 197, 201) :

"Die Voraussetzungen für eine Indizierung liegen insbesondere dann nicht mehr vor, wenn aufgrund eines nachhaltigen Wertewandels oder neuer Erkenntnisse aus der Medienwirkungsforschung ausgeschlossen werden kann, dass die betreffenden Medieninhalte weiterhin geeignet sind, Kinder und Jugendliche in ihrer Entwicklung oder Erziehung zu gefährden. Die Bundesprüfstelle darf an einer tiefgreifenden und nachhaltigen Änderung dieser Anschauungen nicht vorbeigehen, sofern der Wandel nicht lediglich vorübergehenden Charakter trägt."

Der Gesetzgeber selbst Begründet durch die 25 Jahresfrist in § 18 Absatz 7 Satz 2 JuSchG die gesetzliche Vermutung das Schriften regelmäßig nach 25 Jahren die jugendgefährdende Wirkung nicht mehr in einem solchen Maße innewohnt, welches auch im Hinblick auf die in Art.5 Absatz 3 GG gewährte Kunstfreiheit, notwendig ist um eine Indizierung zu begründen
vergleiche hierzu z.B. Liesching/Schuster, Jugendschutzrecht 5.Auflage § 18 JuSchG Rn.7.

13.04.2020 21:48 Uhr - Cocoloco
3x
Tabak sollte weder ab 16 noch 18 sein, sondern grundsätzlich verboten werden

13.04.2020 23:22 Uhr - Pentegrin
User-Level von Pentegrin 2
Erfahrungspunkte von Pentegrin 84
13.04.2020 17:41 Uhr schrieb Rigolax
Du meinst wohl "legalisieren". ;)


Oh, ups, sorry! ^^
Wie peinlich.

und vielleicht sogar auf härters Zeug umsteigen. Ich denke nicht, dass das passieren würde, aber es ist dieselbe Argumentationsart, auf die du oben zugegriffen hattest.


Da medizinisch widerlegt ist, dass Cannabis den Effekt einer Einstiegsdroge hat: Nein, das ist zu keinem Zeitpunkt mit meiner Argumentation zu vergleichen. Zumal sich meine Argumentation auf Jugendschutz bezog, die Legalisierung von Cannabis auf die freie Entscheidungsgewalt mündiger Menschen. Erwachsener Menschen.

Kinder/Jugendliche scheinbar in einer Art Vakuum aufwachsen sollten (vor allem medial) und dann mit der Volljährigkeit die ganze Wadenladung ausgesetzt sein sollten.


Äh, was? Weil ich es als nicht zielführend erachte, Drogen an Kinder zu verteilen? Und weil ich nicht unbedingt begeistert davon bin, 14 Jährigen FSK 18 - Filme zu zeigen? Zumal ich sonst ja tatsächlich für nahezu jedwede Art der Liberalität eintrete. Also nein, ich kann deinen Punkt michbetreffend nicht nachvollziehen.


13.04.2020 21:48 Uhr schrieb Cocoloco
Tabak sollte weder ab 16 noch 18 sein, sondern grundsätzlich verboten werden


Nein.

14.04.2020 02:40 Uhr - Tom Cody
4x
DB-Helfer
User-Level von Tom Cody 20
Erfahrungspunkte von Tom Cody 8.482
13.04.2020 21:48 Uhr schrieb Cocoloco
Tabak sollte weder ab 16 noch 18 sein, sondern grundsätzlich verboten werden

Oh ja, Spitzenidee. Die Amerikaner haben's ja vor 100 Jahren mal mit der anderen Volksdroge versucht. Hat super funktioniert, oder?!?!

Was die neue Freigabe angeht - wurde wahrscheinlich wegen der Ermordung & Vergewaltigung/Schändung von Johannas Schwester hochgesetzt. Juckt mich jetzt, ehrlich gesagt, aber auch nicht sonderlich.

14.04.2020 03:31 Uhr - spobob13
13.04.2020 23:22 Uhr schrieb Pentegrin
Da medizinisch widerlegt ist, dass Cannabis den Effekt einer Einstiegsdroge hat: Nein, das ist zu keinem Zeitpunkt mit meiner Argumentation zu vergleichen. Zumal sich meine Argumentation auf Jugendschutz bezog, die Legalisierung von Cannabis auf die freie Entscheidungsgewalt mündiger Menschen. Erwachsener Menschen.


Magst ja Recht haben, das Cannabis keine Einstiegsdroge ist. Ich habe irgendwann zu den Junkies vor gefühlten hundert Jahren in meinem früheren Freundeskreis den Kontakt verloren. Die sind alle ganz einfach schlcht verblödet

14.04.2020 03:34 Uhr - Cocoloco
2x
14.04.2020 02:40 Uhr schrieb Tom Cody
13.04.2020 21:48 Uhr schrieb Cocoloco
Tabak sollte weder ab 16 noch 18 sein, sondern grundsätzlich verboten werden

Oh ja, Spitzenidee. Die Amerikaner haben's ja vor 100 Jahren mal mit der anderen Volksdroge versucht. Hat super funktioniert, oder?!?!

Zumindest wäre es von der Öffentlichkeit verbannt und ich müsste den scheiß Qualm uneinsichtiger Raucher nicht mehr einatmen. Die ganzen Stümmel auf dem Boden würden auch stark minimiert werden.

14.04.2020 08:43 Uhr - Movieveteran
2x
13.04.2020 14:13 Uhr schrieb Julius Weckauf
Ihr schreibt vielleicht ein Stuss


Was du eigentlich damit sagen willst: Hä ?

14.04.2020 08:46 Uhr - Dr. Caligari
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14.04.2020 02:40 Uhr schrieb Tom Cody
Was die neue Freigabe angeht - wurde wahrscheinlich wegen der Ermordung & Vergewaltigung/Schändung von Johannas Schwester hochgesetzt. Juckt mich jetzt, ehrlich gesagt, aber auch nicht sonderlich.


Das denke ich auch, gerade im Hinblick auf Blades Einleitungstext:
Weil die Freigabestelle aber über die Jahre etwas strenger in Bezug auf sexuelle Gewalt geworden ist, wurde die Freigabe auf eine BBFC 18 (strong bloody violence, sexual violence) erhöht.


Film ist großartig. MMn hat sich zu dieser Zeit Luc Besson noch auf seine Geschichte konzentriert und nicht auf das übertrumpfen von FX. Aber ob der Film jetzt in England ab 15- oder ab 18 Jahren freigegeben ist, ist mir ebenfalls herzlich egal.

14.04.2020 10:07 Uhr - Tom Cody
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14.04.2020 03:34 Uhr schrieb Cocoloco
14.04.2020 02:40 Uhr schrieb Tom Cody
13.04.2020 21:48 Uhr schrieb Cocoloco
Tabak sollte weder ab 16 noch 18 sein, sondern grundsätzlich verboten werden

Oh ja, Spitzenidee. Die Amerikaner haben's ja vor 100 Jahren mal mit der anderen Volksdroge versucht. Hat super funktioniert, oder?!?!

Zumindest wäre es von der Öffentlichkeit verbannt und ich müsste den scheiß Qualm uneinsichtiger Raucher nicht mehr einatmen. Die ganzen Stümmel auf dem Boden würden auch stark minimiert werden.

Was mir als überzeugtem Nichtraucher, der in seinen Leben noch keine einzige Zigarette geraucht hat, sicherlich auch sehr entgegenkäme.
Trotzdem ...es ist genau wie bei verbotenen Filmen. Alles was untersagt ist, wird gerade dann reizvoll. Und der kriminelle Sumpf, der sich im Zuge dessen bilden würde - das hieße dann, den Teufel mit Beelzebub auszutreiben. Und aufgeben würden die meisten diese widerliche Angewohnheit leider nicht.

An den Mod.: - Sorry, für diese Off-Topic Abschweifungen. Bin schon wieder weg.

14.04.2020 10:35 Uhr - alraune666
13.04.2020 21:48 Uhr schrieb Cocoloco
Tabak sollte weder ab 16 noch 18 sein, sondern grundsätzlich verboten werden


Gewagte Forderung ... denke mal war nur Provokation ... ansosten, warum ... jeder Mensch hat das Recht Entscheidungen zu treffen die nicht besonders weise sind ... verbieten wir dann gleich Alkohol, Gewaltfilme, Pornos, Zucker, Fett ueberladene Lebensmittel, schnelle Autos, Extremsport, Waffen inklusive grosser Kuechenmesser usw ... die Liste kann man endlos fortfuehren ...

14.04.2020 10:41 Uhr - alraune666
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Ach ja und zum Thema ... die Gesellschaft wandelt sich und vieles was man frueher sagen oder zeigen konnte geht halt heute so nicht mehr da politisch nicht mehr so korrekt ... merke ich immer wieder wenn ich mir Hoerspiele der 70er oder 80er anhoere ... und trifft natuerlich auch auf Filme zu ... wir Briten waren bei einigen Dingen eh schon immer empfindlich und derzeit sind sexuelle Gewalt und Messer ein rotes Tuch ... frueher waren es auch brennende Menschen, was nicht ob die BBFC da immer noch so hinterher ist.

14.04.2020 13:37 Uhr - Cocoloco
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14.04.2020 10:35 Uhr schrieb alraune666
13.04.2020 21:48 Uhr schrieb Cocoloco
Tabak sollte weder ab 16 noch 18 sein, sondern grundsätzlich verboten werden


Gewagte Forderung ... denke mal war nur Provokation ... ansosten, warum ... jeder Mensch hat das Recht Entscheidungen zu treffen die nicht besonders weise sind ... verbieten wir dann gleich Alkohol, Gewaltfilme, Pornos, Zucker, Fett ueberladene Lebensmittel, schnelle Autos, Extremsport, Waffen inklusive grosser Kuechenmesser usw ... die Liste kann man endlos fortfuehren ...

Warum denken Raucher immer, man würde Verbote fordern um sie zu schützen oder bevormunden? Von mir aus könnt ihr rauchen bis ihr Blut spuckt. Das Problem ist dass Dritte eurem Qualm einatmen müssen und alles mit Stümmel vollgemüllt wird.
Raucher sind Egoisten.

14.04.2020 13:55 Uhr - Pentegrin
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14.04.2020 03:31 Uhr schrieb spobob13
Magst ja Recht haben, das Cannabis keine Einstiegsdroge ist. Ich habe irgendwann zu den Junkies vor gefühlten hundert Jahren in meinem früheren Freundeskreis den Kontakt verloren. Die sind alle ganz einfach schlcht verblödet


Um eventuelle Zweifel man aus dem Weg zu räumen:
Ich rauche weder, noch trinke oder kiffe ich. Und es wäre auch mir lieber, keinen Rauch einatmen, keine Kippen auf dem Boden finden zu müssen. Es geht hier ja nicht um persönliche Befindlichkeiten, sondern um gemeingültiges Recht der freien Entscheidung.

14.04.2020 17:59 Uhr - Dr. Caligari
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14.04.2020 10:07 Uhr schrieb Tom Cody
An den Mod.: - Sorry, für diese Off-Topic Abschweifungen. Bin schon wieder weg.


An die Moderatoren: Ist es denn nicht möglich, dieses ewige, unsägliche Off-Topic-Geschwafel endlich mal zu unterbinden?

14.04.2020 18:17 Uhr - Pentegrin
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Ich frage mich, was an Off-Topic Themen so schlimm ist. Ist es denn nicht interessant, sich mit Leuten über die Fragen des Lebens auszutauschen, auch wenn sie nicht unmittelbar mit dem Hauptthema in Koheränz stehen?

14.04.2020 20:36 Uhr - Dr. Caligari
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14.04.2020 18:17 Uhr schrieb Pentegrin
Ich frage mich, was an Off-Topic Themen so schlimm ist. Ist es denn nicht interessant, sich mit Leuten über die Fragen des Lebens auszutauschen, auch wenn sie nicht unmittelbar mit dem Hauptthema in Koheränz stehen?


Schön. Ich habe mal gelernt, dass Korrelation und Kausalität nichts miteinander gemein hat. Ich würde mich halt gerne über das aufgemachte Thema unterhalten. Und nicht über andere Sachverhalte.

14.04.2020 21:21 Uhr - Humanum
Einige hier haben wohl "Demolition Man" nicht gesehen...Oh, man!

14.04.2020 22:17 Uhr - elvis the king
14.04.2020 13:37 Uhr schrieb Cocoloco
14.04.2020 10:35 Uhr schrieb alraune666
13.04.2020 21:48 Uhr schrieb Cocoloco
Tabak sollte weder ab 16 noch 18 sein, sondern grundsätzlich verboten werden


Gewagte Forderung ... denke mal war nur Provokation ... ansosten, warum ... jeder Mensch hat das Recht Entscheidungen zu treffen die nicht besonders weise sind ... verbieten wir dann gleich Alkohol, Gewaltfilme, Pornos, Zucker, Fett ueberladene Lebensmittel, schnelle Autos, Extremsport, Waffen inklusive grosser Kuechenmesser usw ... die Liste kann man endlos fortfuehren ...

Warum denken Raucher immer, man würde Verbote fordern um sie zu schützen oder bevormunden? Von mir aus könnt ihr rauchen bis ihr Blut spuckt. Das Problem ist dass Dritte eurem Qualm einatmen müssen und alles mit Stümmel vollgemüllt wird.
Raucher sind Egoisten.


Muss mal ganz blöd fragen, aber wie alt bist Du?
Ich selbst bin auch NIchtraucher, kann mich aber noch an Zeiten erinnern, in dem überall geraucht wurde, egal ob in der Kneipe, im Restaurant, aufm Bahnhof oder sonstwo.
Und dann kamen die Regularien und der ganz große Aufschrei man würde damit die Gastronomie kaputt machen, selbst von Nichtrauchern.
Ist natürlich nicht passiert, aber so schlimm wie es vor 20 Jahren war ist es jawohl echt nicht mehr mit dem Rauch und den rumliegenden Kippen!
Jeder sollte sich vielleicht bei bestimmten Dingen selber an die Nase fassen!
Gibt genug Nichtraucher die mehr Müll machen als so einige Raucher!

14.04.2020 23:21 Uhr - Pentegrin
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14.04.2020 20:36 Uhr schrieb Dr. Caligari
Schön. Ich habe mal gelernt, dass Korrelation und Kausalität nichts miteinander gemein hat. Ich würde mich halt gerne über das aufgemachte Thema unterhalten. Und nicht über andere Sachverhalte.


Kannst du doch trotzdem noch. Mehrere Themen nehmen dir doch nicht den Platz, über das Thema zu schreiben, welches du besprechen möchtest.

15.04.2020 09:22 Uhr - Dr. Caligari
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14.04.2020 23:21 Uhr schrieb Pentegrin
14.04.2020 20:36 Uhr schrieb Dr. Caligari
Schön. Ich habe mal gelernt, dass Korrelation und Kausalität nichts miteinander gemein hat. Ich würde mich halt gerne über das aufgemachte Thema unterhalten. Und nicht über andere Sachverhalte.


Kannst du doch trotzdem noch. Mehrere Themen nehmen dir doch nicht den Platz, über das Thema zu schreiben, welches du besprechen möchtest.


Wir können das gerne über PM weiter besprechen. Ansonsten würde das hier mein eigentliches Anliegen konterkarieren ;)

15.04.2020 09:39 Uhr - Pentegrin
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:p

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