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Veröffentlicht am von Blade41

Loki - Der offizielle Trailer zur MCU-Serie

Bereits im Februar hat Disney+ verkündet, dass die nächste MCU-Serie Loki am 11. Juni 2021 starten wird. Für die  6 Folgen kehrt natürlich auch wieder Tom Hiddleston zurück für die Titelrolle. Nach WandaVision und The Falcon and the Winter Soldier ist es dann bereits die dritte Serie aus dem Marvel Cinematic Universe, welche in diesem Jahr beim Streamingdienst veröffentlicht wird.

Zwar ist der Start noch einige Woche hin, aber das hindert Marvel nicht, schon jetzt den offiziellen Trailer zu bringen:

Mehr zu: Loki (OT: Loki, 2021)

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Kommentare

06.04.2021 00:29 Uhr - Lukas
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Auch wenn ich Disney+ nicht abonniert habe muss ich sagen, der Trailer sieht schon echt klasse und vielversprechend aus!

06.04.2021 11:24 Uhr - Tom Cody
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06.04.2021 00:29 Uhr schrieb Lukas
Auch wenn ich Disney+ nicht abonniert habe muss ich sagen, der Trailer sieht schon echt klasse und vielversprechend aus!

Dito!
Auch ich nutze noch kein "Disney+", aber langsam wird's schwierig. Möglicherweise, wenn "Loki" komplett verfügbar ist und "Black Widow" hierzulande tatsächlich nur über Disney+ erhältlich sein sollte.

Der Trailer ist großartig. Ähnlich wie wohl bei "Wandavision" scheint man hier einen sehr eigenen, unkonventionellen Weg einzuschlagen.
Klasse ist auch der doppeldeutige Spruch "I need your unique low key / Loki perspective."

Unterschreiben Sie, dass das alles ist, was Sie je gesagt haben."
"Das ist absurd!"
(*rrrt rrrt rrrt*)
"Das hier auch." :-D

06.04.2021 12:40 Uhr - MrCreazil
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Joah, ich finde, mit den ganzen Marvel-Serien ist das MCU dort angekommen, wo es hingehört: im Serienprogramm, bestenfalls mit dem gelegentlichen epischen (oder viel mehr pseudo-epischen...) Kinofilm zum Abschluss ihrer "Phasen". Insofern habe ich erst mal gar kein Problem mit dem ganzen Serien-Gedöns, das ich mir allerdings (wahrscheinlich) erst recht nicht mehr geben werde, da der Serienmarkt zum einen furchtbar übersättigt und breitgetreten ist, ich zum anderen gut ohne diese banalen Superhelden-Abenteuer leben kann - vor allem, wenn sie das Kino nicht mehr so furchtbar quälen, wie bislang. Freilich plagt das Kino derzeit (aber schon zuvor, machen wir uns nichts vor) ganz andere Dinge.

06.04.2021 13:08 Uhr - Roderich
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Sie werden es bei Disney mit Schrecken vernommen haben, dass ein Feingeist wie "MrCreazil" ihre Produkte, die das Massenkino die letzten Jahre am Leben gehalten haben, für banal hält.

06.04.2021 15:26 Uhr - RDMM
Keine Woche ohne Marvel/DC News.

06.04.2021 16:12 Uhr - MrCreazil
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06.04.2021 13:08 Uhr schrieb Roderich
Sie werden es bei Disney mit Schrecken vernommen haben, dass ein Feingeist wie "MrCreazil" ihre Produkte, die das Massenkino die letzten Jahre am Leben gehalten haben, für banal hält.


Ha, ha. Musste ja kommen! Ein Like für diesen... "Burn", nehme ich an, heißt das in der Sprache der hippen Jugend von heute? :D
Ach ja, meine guter Freund Roderich und seine Illusion, Marvel und Disney hätten das Kino tatsächlich am Leben erhalten, nein, im Alleingang gerettet! Und ich armer Tropf eines Feingeistes sehe bloß die göttlichen Kräfte des Heilands Kevin Feige nicht, bin geblendet von seinem allzu weltlichen Geschäftssinn, ich Depp, ich armer Tropf, ich armseliger Schwätzer, Feingeist und Pseudointellektueller. :)
Habe ich schon mal was zu gesagt und dabei lassen wir es. Und... ja, inhaltlich sind die meisten Superhelden-Filme (größtenteils) banal, erzählen nichts, gaukeln Tiefgang und Relevanz bestenfalls vor, schlimmstenfalls gerät dies gar zur transparenten, inhaltsleerenden Scheinheiligkeit (siehe "Black Panther"). Das muss sie nicht weniger unterhaltsam machen wohlgemerkt (es sei denn, sie tut es doch, die Banalität), mehr aber auch nicht - oder allerwenigstens selten. Jedoch... keine Sorge: ich mag meine gehörige Dosis B-Movies im Kino durchaus. Bloß verlieren sie gewaltig an Charme, stattet man sie mit Milliarden-Budgets und einer geleckten, dennoch nichtssagenden Oberfläche aus, während man sie gleichzeitig von jeder Form kreativen Verves und von cineastischer Leidenschaft befreit, weil sich dieser Unsinn wie künstlerische Identität oder Anspruch in den Marketing-Sitzungen nicht so gut gemacht hat - wir dürfen ja bloß keine Fraktion der Four Quadrants verprellen! Wenn MacDonalds das Kino regiert. :P
Ach ja: den Feingeist stell ich mir als Auszeichnung ins Regal direkt neben Gutmensch, Schwätzer und "Roderichs persönlicher Marvel-Nemesis". Da fällt mir auf: ich bin mir unschlüssig auf welcher Seite ich stehen soll: bin ich Teil der Kino-rettenden Avengers oder doch nur ein verkopfter Bösewichtsgehilfe? Die Zeit wird's zeigen! Bis dahin: tapfer bleiben, lieber Roderich! Nicht jeder kann Deine putzigen, kleinen Superhelden-Mätzchen abgöttisch lieben wie Du. Vielleicht klappt es ja bei mir auch... irgendwann, irgendwie. ;)

BTW: Trailer gefällt mir! Hat was Doctor Who-mäßiges. Loki mochte ich sowieso immer schon ganz gerne und... wer weiß, vielleicht gibt das Serienformat dem Marvel-Gedöns eben den kreativen Schub, der es wieder interessant machen könnte.

06.04.2021 18:00 Uhr - Tom Cody
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Zumindest hat es Marvel geschafft, ein in seinem Ausmaß fast einmaliges Cinematic Universe aufzubauen (welches auch organisch gewachsen ist), und das in seinem Umfang, Verzweigungen, Anzahl der Protagonisten und Detailliertheit sogar noch den ‘Vorläufer‘ "Star Wars" übertrifft. Nicht umsonst versucht z.B. das DCEU seit einigen Jahren äußerst bemüht, dies zu kopieren, was ihm allerdings, trotz einiger respektabler Versuche, immer noch nicht wirklich gelungen ist.

Dass einiger User (z.T. auch immer dieselben) da regelmäßig den Zwang verspüren, das Ganze von neuem als banal, Kinderkram und "Filme mit Strampelanzug-Helden" abzuqualifizieren, empfinde ich als recht überheblich. Was so vielen gefällt, kann nicht gut sein, darf nicht gut sein. Warum nicht den unzähligen Fans, die sich an diesen Filmen erfreuen, ihren Spaß gönnen?

Dieselben Leute wären wahrscheinlich ziemlich schnell eingeschnappt, würden andere in schöner Regelmäßigkeit über eines "ihrer" (möglicherweise heißgeliebten) SciFi-, Fantasy- oder Horror-Franchises herziehen ("Star Wars", "Star Trek", "Herr der Ringe", "Saw", "Halloween" usw.). Auch da wiederholen sich Themen, Inhalte, Stories, Methoden oder Heldenkonzepte.
Live and let live.

06.04.2021 12:40 Uhr schrieb MrCreazil
...bestenfalls mit dem gelegentlichen epischen (oder viel mehr pseudo-epischen...) Kinofilm zum Abschluss ihrer "Phasen".

Hmm…zumindest was das angeht, habe ich in den letzten, knapp 35 Jahren im Kino so gut wie nichts Vergleichbares gesehen (oder besser: erlebt), was in Ausmaß, Wirkung und epischer Breite an das Wiederauftauchen der Helden in "Endgame" herankommt (vielleicht noch der Showdown in "The Good, the Bad and the Ugly").

06.04.2021 18:08 Uhr - sonyericssohn
1x
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Für mich wird's langsam schwierig der Zeitlinie zu folgen...🤔 Wann spielt denn jetzt was ? Wo ? Wer steht am Herd...? Aber wurscht. Ich mag die Reihe quer durch die Charaktere samt Hauptfilme doch ziemlich gern. Zeit müsste man haben. Wobei ich wieder bei Zeitlinie bin 🤪

06.04.2021 18:27 Uhr - Jimmy Conway
1x
Ich verstehe beide Lager. Überwiegend ist das MCU für mich auch Gedöns. Im Gegensatz zu Star Wars fehlen für mich GROßE Momente. Das ändert auch das Ableben einiger Helden in Endgame nichts. Ganz zu Schweigen von der Musik, da ist lediglich das Avengers Hauptthema hängen geblieben. Trotzdem schaue ich mir die Filme auch an, nur ist das Wiederholungs Schauen mehrerer Filme unwahrscheinlich, weil nur paar mich auch emotional packen.

06.04.2021 19:21 Uhr - MrCreazil
5x
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06.04.2021 18:00 Uhr schrieb Tom Cody
Zumindest hat es Marvel geschafft, ein in seinem Ausmaß fast einmaliges Cinematic Universe aufzubauen (welches auch organisch gewachsen ist), und das in seinem Umfang, Verzweigungen, Anzahl der Protagonisten und Detailliertheit sogar noch den ‘Vorläufer‘ "Star Wars" übertrifft. Nicht umsonst versucht z.B. das DCEU seit einigen Jahren äußerst bemüht, dies zu kopieren, was ihm allerdings, trotz einiger respektabler Versuche, immer noch nicht wirklich gelungen ist.

Dass einiger User (z.T. auch immer dieselben) da regelmäßig den Zwang verspüren, das Ganze von neuem als banal, Kinderkram und "Filme mit Strampelanzug-Helden" abzuqualifizieren, empfinde ich als recht überheblich. Was so vielen gefällt, kann nicht gut sein, darf nicht gut sein. Warum nicht den unzähligen Fans, die sich an diesen Filmen erfreuen, ihren Spaß gönnen?

Dieselben Leute wären wahrscheinlich ziemlich schnell eingeschnappt, würden andere in schöner Regelmäßigkeit über eines "ihrer" (möglicherweise heißgeliebten) SciFi-, Fantasy- oder Horror-Franchises herziehen ("Star Wars", "Star Trek", "Herr der Ringe", "Saw", "Halloween" usw.). Auch da wiederholen sich Themen, Inhalte, Stories, Methoden oder Heldenkonzepte.
Live and let live.

06.04.2021 12:40 Uhr schrieb MrCreazil
...bestenfalls mit dem gelegentlichen epischen (oder viel mehr pseudo-epischen...) Kinofilm zum Abschluss ihrer "Phasen".

Hmm…zumindest was das angeht, habe ich in den letzten, knapp 35 Jahren im Kino so gut wie nichts Vergleichbares gesehen (oder besser: erlebt), was in Ausmaß, Wirkung und epischer Breite an das Wiederauftauchen der Helden in "Endgame" herankommt (vielleicht noch der Showdown in "The Good, the Bad and the Ugly").


Ich glaube, ich muss nochmal klarstellen, dass es nicht zwangsläufig die Filme an sich sind, die mich stören. Manche schon, einige mehr als andere (den ein oder anderen mag ich übrigens recht gern), aber das ist nicht der Kern des Problems. Auch das hatte ich an genügend anderen Stellen ausgebreitet: es ist das Geschäftsmodell an sich, das keinen Raum für Kreativität, Eigenständigkeit und Anspruch (den kann man auch in Maßen einem reinen Unterhaltungs-Werk beigeben) lässt, ebenso die Unverhältnismäßigkeit, der Aufwand der betrieben wird, um diese nun wirklich alles andere als weltbewegenden, variationsarmen Superheldenkloppereien auf die großen Leinwand zu bringen und mit dieser Strategie das Kino nun seit immerhin 13 Jahren (!) derart in Beschlag zu nehmen, dass sie und jeder Epigone alles andere brutal verdrängt haben. Schön für die Fans, und denen gönne ich das durchaus (wobei ich finde, dass selbst den Fans besseres geboten werden könnte), aber das derart aufzublasen, den Kinomarkt derart zu besetzen, dabei nun wirklich nichts großartig Gehaltvolles zu bieten und das eben am laufenden Band, das stört mich. Corporate Design und die in der Marketing-Abteilung entworfene, immergleiche Geschichte (das ist die größte Leistung dieses zusammenhängenden Universums: trotz der Vielfalt der Charaktere stets dieselbe Geschichte zu ruminieren und nichts Interessantes mit dieser bunten Sammlung an Kreativität anzustellen) sind eben kaum mehr als Ausdruck einer banale Unterhaltung-Industrie und zwar Industrie im wahrsten Sinne des Wortes. Fließbandproduktionen ohne Charakter und Mehrwert. Bunte Bildchen und Fast Food, die in erster Linie zum Vergessen taugen.

06.04.2021 21:10 Uhr - deNiro
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06.04.2021 19:21 Uhr schrieb MrCreazil
06.04.2021 18:00 Uhr schrieb Tom Cody
Zumindest hat es Marvel geschafft, ein in seinem Ausmaß fast einmaliges Cinematic Universe aufzubauen (welches auch organisch gewachsen ist), und das in seinem Umfang, Verzweigungen, Anzahl der Protagonisten und Detailliertheit sogar noch den ‘Vorläufer‘ "Star Wars" übertrifft. Nicht umsonst versucht z.B. das DCEU seit einigen Jahren äußerst bemüht, dies zu kopieren, was ihm allerdings, trotz einiger respektabler Versuche, immer noch nicht wirklich gelungen ist.

Dass einiger User (z.T. auch immer dieselben) da regelmäßig den Zwang verspüren, das Ganze von neuem als banal, Kinderkram und "Filme mit Strampelanzug-Helden" abzuqualifizieren, empfinde ich als recht überheblich. Was so vielen gefällt, kann nicht gut sein, darf nicht gut sein. Warum nicht den unzähligen Fans, die sich an diesen Filmen erfreuen, ihren Spaß gönnen?

Dieselben Leute wären wahrscheinlich ziemlich schnell eingeschnappt, würden andere in schöner Regelmäßigkeit über eines "ihrer" (möglicherweise heißgeliebten) SciFi-, Fantasy- oder Horror-Franchises herziehen ("Star Wars", "Star Trek", "Herr der Ringe", "Saw", "Halloween" usw.). Auch da wiederholen sich Themen, Inhalte, Stories, Methoden oder Heldenkonzepte.
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06.04.2021 12:40 Uhr schrieb MrCreazil
...bestenfalls mit dem gelegentlichen epischen (oder viel mehr pseudo-epischen...) Kinofilm zum Abschluss ihrer "Phasen".

Hmm…zumindest was das angeht, habe ich in den letzten, knapp 35 Jahren im Kino so gut wie nichts Vergleichbares gesehen (oder besser: erlebt), was in Ausmaß, Wirkung und epischer Breite an das Wiederauftauchen der Helden in "Endgame" herankommt (vielleicht noch der Showdown in "The Good, the Bad and the Ugly").


Ich glaube, ich muss nochmal klarstellen, dass es nicht zwangsläufig die Filme an sich sind, die mich stören. Manche schon, einige mehr als andere (den ein oder anderen mag ich übrigens recht gern), aber das ist nicht der Kern des Problems. Auch das hatte ich an genügend anderen Stellen ausgebreitet: es ist das Geschäftsmodell an sich, das keinen Raum für Kreativität, Eigenständigkeit und Anspruch (den kann man auch in Maßen einem reinen Unterhaltungs-Werk beigeben) lässt, ebenso die Unverhältnismäßigkeit, der Aufwand der betrieben wird, um diese nun wirklich alles andere als weltbewegenden, variationsarmen Superheldenkloppereien auf die großen Leinwand zu bringen und mit dieser Strategie das Kino nun seit immerhin 13 Jahren (!) derart in Beschlag zu nehmen, dass sie und jeder Epigone alles andere brutal verdrängt haben. Schön für die Fans, und denen gönne ich das durchaus (wobei ich finde, dass selbst den Fans besseres geboten werden könnte), aber das derart aufzublasen, den Kinomarkt derart zu besetzen, dabei nun wirklich nichts großartig Gehaltvolles zu bieten und das eben am laufenden Band, das stört mich. Corporate Design und die in der Marketing-Abteilung entworfene, immergleiche Geschichte (das ist die größte Leistung dieses zusammenhängenden Universums: trotz der Vielfalt der Charaktere stets dieselbe Geschichte zu ruminieren und nichts Interessantes mit dieser bunten Sammlung an Kreativität anzustellen) sind eben kaum mehr als Ausdruck einer banale Unterhaltung-Industrie und zwar Industrie im wahrsten Sinne des Wortes. Fließbandproduktionen ohne Charakter und Mehrwert. Bunte Bildchen und Fast Food, die in erster Linie zum Vergessen taugen.


Zustimmung, die Simplizität der "bunten Bilder" liegt wohl in der Natur der Sache. Auch die Vorlagen sind ja nur "Snacks für zwischendurch" und wollten auch nie irgendetwas anderes sein. Daran darf/ sollte man eigentlich keine Anstoß nehmen. Dass den Filmen am Ende des Tages ein prätentiöses Sujet umweht, steht freilich auf einem anderen Blatt.

Und Du hast vollkommen Recht, dass diese Snacks die komplette cineastische Speisekarte einnehmen, kann man durchaus kritisieren. Welche Auswirkungen das generell auf die "Kinokultur" hat, darf dann sicher auch nochmal gesondert diskutiert werden.

Am Ende könnte man Deine Kritik an den Filmen, ganz generell als Kritik an der Anspruchslosigkeit, Banalisierung und Trivialisierung heutiger Konsumenten sehen.
Ganz unter dem Motto: Gib dieser Trivialisierung einen epischen Anstrich, versuche weitschweifig zu erzählen und blase das Ganze künstlich auf. Ich nenne das, Achtung Ketzerei!!, den Lindenstrassen-Effekt.;)


06.04.2021 21:23 Uhr - Jack Bauer
5x
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06.04.2021 18:00 Uhr schrieb Tom Cody
Hmm…zumindest was das angeht, habe ich in den letzten, knapp 35 Jahren im Kino so gut wie nichts Vergleichbares gesehen (oder besser: erlebt), was in Ausmaß, Wirkung und epischer Breite an das Wiederauftauchen der Helden in "Endgame" herankommt (vielleicht noch der Showdown in "The Good, the Bad and the Ugly").


Jetzt wird's aber vogelwild.

07.04.2021 00:02 Uhr - Tom Cody
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06.04.2021 21:23 Uhr schrieb Jack Bauer
Jetzt wird's aber vogelwild.

Na gut (okayokayokay), der letzte Satz war vielleicht ein wenig...sagen wir mal "überspitzt" formuliert. :-)
Das ist bei mir ein bisschen wie beim 3. newtonschen Gesetz:
Übt der Körper A eine Kraft →FA (actio) auf den Körper B aus, so übt Körper B auf Körper A die Gegenkraft →FB (reactio) aus. Dabei sind Kraft und Gegenkraft gleich groß, aber genau entgegengesetzt gerichtet. Kurz sagt man auch: "actio gegengleich reactio."

07.04.2021 16:57 Uhr - Jack Bauer
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Gut gerettet. :-D

07.04.2021 18:15 Uhr - falke72
4x
Wieso wird eigentlich immer etwas kritisiert ohne sich mal im Klaren zu sein, ob da ein "Anspruch" auf hohe, intellektuell anspruchsvolle, tiefgründige Charakterstudie besteht? MCU hat diesen Anspruch nicht. MCU will unterhalten. Popcornkino in "Bombastformat". Mehr habe ich nie gesehen darin und daher ist diese Diskussion jedes Mal extrem enervierend. Vergleiche mit "Star Wars", "Star Trek", "Herr der Ringe" und und und, sind (wie ich finde) völlig fehl am Platz. Genauso wie Vergleiche mit Filme von Passolini, Hitchcock, Lars von Trier oder Scorsese. Das sind immer Äpfel, die mit Birnen verglichen werden und das ist einfach quatsch.
Die MCU Filme sind, im wahrsten Sinne, in ihrem eigenen Universum zu sehen und auch untereinnader zu vergleichen. Da gibt es durchaus qualitative Unterschiede. Aber ansonsten doch bitte beim Thema bleiben und nicht immer so pseudo besserwisserisch daher reden.

07.04.2021 19:04 Uhr - danielcw
06.04.2021 12:40 Uhr schrieb MrCreazil
vor allem, wenn sie das Kino nicht mehr so furchtbar quälen, wie bislang.


Es gibt aber keinen Grund anzunehmen, dass es weniger MCU-Kino-Filme geben wird als vorher.
Dank der Pandemie gab es jetzt fast 2 Pause, aber halt auch etwas Stau. Im Schnitt wird es wohl bei über 2 Filmen pro Jahr bleiben. Dieses Jahr sind es nach derzeitiger Planung sogar 4.

10.04.2021 17:17 Uhr - alraune666
Einige Filme waren unterhaltsam, bei den MCU Serien steige ich nicht ein!

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