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Veröffentlicht am von Tom Cody

Lansky - Der Trailer zum Gangsterfilm mit Harvey Keitel über den legendären Mobster

Hier präsentiert Vertical Limit den offiziellen Trailer zum dramatischen Gangsterfilm/Biopic Lansky, über eines der berüchtigsten Mitglieder des amerikanischen organisierten Verbrechens - Meyer Lansky. Lansky galt lange Zeit als Organisator und Bankier des organisierten Verbrechens. Obwohl er Jude war, verfügte er auch über großen Einfluss innerhalb der italo-amerikanischen Mafia, nicht zuletzt dank seines Partners Charles Luciano. Im Gegensatz zu anderen, schillernden Figuren wie Benny "Bugsy" Siegel, "Lucky" Luciano, Al Capone oder Mickey Cohen hielt sich der Boss der "Kosher Nostra" lieber im Hintergrund, war einer der ganz wenigen Gangster, der sich unbeschadet aus dem Geschäft zurückziehen konnte, nicht einen Tag seines Lebens im Gefängnis saß und als reicher Mann starb.

David Stone, ein angesehener, aber etwas glückloser Schriftsteller, braucht dringend einen Karriereschub. Sein Glück ändert sich, als er einen überraschenden Anruf von Meyer Lansky erhält, dem jüdischen Paten des organisierten Verbrechens. Der Gangster im Ruhestand erzählt eine schwindelerregende Geschichte und enthüllt die bisher nicht erzählte Wahrheit über sein Leben als berüchtigter Boss von "Murder Inc." und dem "National Crime Syndicate". Seit Jahrzehnten versuchen die Behörden, Lanskys angebliches Vermögen zu lokalisieren, Hunderte von Millionen Dollar sind verschwunden. Dies ist ihre letzte Chance, den alternden Gangster zu fangen, bevor er stirbt. Aber Lansky ist dem FBI wie immer mindestens einen Schritt voraus…

Die Hauptrollen in dem Film von Eytan Rockaway spielen Harvey Keitel, Sam Worthington, Minka Kelly, AnnaSophia Robb und John Magaro. Von der amerikanischen MPAA wurde der Film aufgrund von "...strong bloody violence, language and some sexual references" mit einem R-Rating versehen. 

In den USA startet Lansky am 25. Juni 2021. Ein Start- oder Veröffentlichungstermin für Deutschland ist bis jetzt bedauerlicherweise noch nicht bekannt.

Mehr zu: Lansky - Der Pate von Las Vegas (OT: Lansky, 2021)

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Kommentare

31.05.2021 00:25 Uhr - Ned Flanders
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Na hoffentlich wird das besser, als die letzte Capone Verfilmung, denn das war ja ein Trauerspiel und hatte eher etwas von "Honig im Kopf"
Solange man Lansky nicht auch noch in Windeln zu sehen bekommt, Capone war schon Zuviel.

31.05.2021 00:57 Uhr - Tom Cody
4x
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Nach „The Irishman“ nun also „The Jewishman“ !? ;-)
Klar, immer her damit.
Eigentlich brauchte ich nur die Worte „Keitel“ und „Lansky“ zu lesen und hing am Haken.
Selbst die Story scheint ähnlich wie beim "Irishman" aufgebaut zu sein: Ein alt gewordener Gangster reflektiert über sein Leben innerhalb des organisierten Verbrechens.
Nur, dass man es diesmal (wahrscheinlich) nicht auf dreieinhalb Stunden gestreckt hat und statt aufwändiger CGI lieber einen anderen Darsteller für das jüngere Alter Ego genommen hat.

Dieser Lansky ist schon eine ziemlich interessante Person – halt die Faszination des Bösen. Auf der einen Seite ebenfalls ein kaltblütiger Killer, auf der anderen Seite der, dem man den Ehrennamen „Honest Meyer“ gab, weil er sich angeblich an alle getroffenen Absprachen hielt und niemals einen anderen Mobster hinterging.
Wenn Harvey Keitel im Film sagt „…und wenn du mich hintergehst…wird das Konsequenzen haben“, bekommt man direkt eine leichte Gänsehaut.
Ich habe mir letztens erst nochmal „Mobsters – Die wahren Bosse“ angesehen, in dem Lansky ja ebenfalls eine wichtige Rolle spielt und von Patrick Dempsey dargestellt wird. Der Film ist auf jeden Fall besser als sein Ruf!

31.05.2021 00:25 Uhr schrieb Ned Flanders
Na hoffentlich wird das besser, als die letzte Capone Verfilmung, denn das war ja ein Trauerspiel und hatte eher etwas von "Honig im Kopf".

Ach, du meinst diesen Flop mit Tom Hardy?
Da haben von Anfang an bei mir die Alarmglocken geläutet.
Ich habe den Streifen zwar noch nicht gesehen, soll aber 'ne ziemliche Schlaftablette sein, die sich tatsächlich nur auf die letzten Jahre des nach einem Schlaganfall und mit einer Syphilis geschlagenen, körperlich und geistig dahinsiechenden Capone beschränkt.
Nee, den muss ich auch nicht unbedingt sehen.

31.05.2021 09:38 Uhr - alex_wintermute
3x
Nazi-Veranstaltungen in New York der 30er Jahre hatten es Dank Lansky schwer. Lansky selbst sagte mal dazu: "Wir verfolgten sie und schlugen sie zusammen."

31.05.2021 09:58 Uhr - McQuade
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31.05.2021 09:38 Uhr schrieb alex_wintermute
Nazi-Veranstaltungen in New York der 30er Jahre hatten es Dank Lansky schwer. Lansky selbst sagte mal dazu: "Wir verfolgten sie und schlugen sie zusammen."

Eine bewährte Methode: Ein Seuche eindämmen, bevor sie die Chance hat, sich auszubreiten. Selbst wenn man in diesem speziellen Fall auf unübliche Unterstützung zurückgreifen musste.
Den "Lansky"-Film werde ich mir wohl auch ansehen.
31.05.2021 00:57 Uhr schrieb Tom Cody
Ich habe mir letztens erst nochmal „Mobsters – Die wahren Bosse“ angesehen, in dem Lansky ja ebenfalls eine wichtige Rolle spielt und von Patrick Dempsey dargestellt wird. Der Film ist auf jeden Fall besser als sein Ruf!

Der Film ist zwar nicht das ganz große Epos geworden, aber durchaus goutierbar. Christian Slater als Lucky Luciano war auch nicht übel.

31.05.2021 13:19 Uhr - deNiro
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Man, ist der Keitel alt geworden (oder doch nur Maske??)
Hab da doch immer noch den jungen, wilden Typen aus "Mean Streets" im Kopf. Kinder, wie die Zeit vergeht.

Film schaut grundsätzlich nicht schlecht aus, auch wenn die Bildsprache nicht wirklich innovativ rüberkommt - man hat irgendwie immer das Gefühl, die ein oder andere Szene in einem anderen Gangsterfilm bereits gesehen zu haben. Egal, Gangsterfilme mit all den alten Helden gibt es nicht mehr oft, deshalb werd ich definitiv einen Blick riskieren.

31.05.2021 13:39 Uhr - alex_wintermute
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31.05.2021 13:19 Uhr schrieb deNiro
Man, ist der Keitel alt geworden (oder doch nur Maske??)
Hab da doch immer noch den jungen, wilden Typen aus "Mean Streets" im Kopf. Kinder, wie die Zeit vergeht.


Bei mir sitzt der Schock nicht allzu tief, da er einen Kurzauftritt in "The Irishman" hatte, den ich zum Glück im Kino sichten konnte. Von den Jungspunden kennt bestimmt kaum einer Scorseses kleines Meisterwerk "Mean Streets".

31.05.2021 14:52 Uhr - Tollwütiger
2x
Sieht nach einer typischen Vertical-Entertainment-Produktion aus. Preiswert produzierte VoD-Releases, ein paar namhafte Schauspieler und die teuersten Shots im Trailer.

31.05.2021 13:19 Uhr schrieb deNiro
Man, ist der Keitel alt geworden (oder doch nur Maske??)
Hab da doch immer noch den jungen, wilden Typen aus "Mean Streets" im Kopf. Kinder, wie die Zeit vergeht.

Keitel ist inzwischen 82 und "Mean Streets" ist von 1973.


31.05.2021 14:55 Uhr - Tom Cody
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31.05.2021 13:19 Uhr schrieb deNiro
Film schaut grundsätzlich nicht schlecht aus, auch wenn die Bildsprache nicht wirklich innovativ rüberkommt - man hat irgendwie immer das Gefühl, die ein oder andere Szene in einem anderen Gangsterfilm bereits gesehen zu haben. Egal, Gangsterfilme mit all den alten Helden gibt es nicht mehr oft, deshalb werd ich definitiv einen Blick riskieren.

Ist natürlich auch schwer, in einem Genre, welches von Filmen geprägt wurde wie "Der Pate", "Es war einmal in Amerika", "Good Fellas", "Miller's Crossing", "Scarface", "King of New York" usw. usw. da noch mit etwas Innovativem aufzuwarten.

Klar, sicher wäre es geiler, wenn der Regisseur statt Rockaway eher Scorsese, Tarantino, De Palma oder Cronenberg hieße (wobei "Rockaway" als Name auch nicht übel klingt) - so bleibt natürlich ein gewisser Unsicherheitsfaktor. Aber egal, ich hoffe einfach mal ganz optimistisch auf das Beste...

31.05.2021 17:33 Uhr - alex_wintermute
2x
31.05.2021 14:55 Uhr schrieb Tom Cody
Ist natürlich auch schwer, in einem Genre, welches von Filmen geprägt wurde wie "Der Pate", "Es war einmal in Amerika", "Good Fellas", "Miller's Crossing", "Scarface", "King of New York" usw. usw. da noch mit etwas Innovativem aufzuwarten.


So siehts aus, alle vor der Jahrtausendwende produziert worden, in einem Atemzug hätte ich noch "Casino" genannt. Und doch gibt es einige Gangsterfilme nach 2000, die recht innovativ gewesen sind, aber nicht in das klassische Muster (außer "The Irishman") passen, wie z.B. "Sexy Beast", "Snatch", "Tödliche Versprechen", "Suburra" und "The Gentlemen" vielleicht noch. Jedenfalls möchte ich die alle nicht missen. Asiaten mal ausgeklammert.

31.05.2021 17:38 Uhr - Zeux
1x
31.05.2021 09:38 Uhr schrieb alex_wintermute
Nazi-Veranstaltungen in New York der 30er Jahre hatten es Dank Lansky schwer. Lansky selbst sagte mal dazu: "Wir verfolgten sie und schlugen sie zusammen."


Lustig, wenn man bedenkt daß die sizilianische Mafia wegen Mussolini überhaupt erst nach Amerika "umziehen" musste.

31.05.2021 18:16 Uhr - deNiro
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31.05.2021 14:55 Uhr schrieb Tom Cody
31.05.2021 13:19 Uhr schrieb deNiro
Film schaut grundsätzlich nicht schlecht aus, auch wenn die Bildsprache nicht wirklich innovativ rüberkommt - man hat irgendwie immer das Gefühl, die ein oder andere Szene in einem anderen Gangsterfilm bereits gesehen zu haben. Egal, Gangsterfilme mit all den alten Helden gibt es nicht mehr oft, deshalb werd ich definitiv einen Blick riskieren.

Ist natürlich auch schwer, in einem Genre, welches von Filmen geprägt wurde wie "Der Pate", "Es war einmal in Amerika", "Good Fellas", "Miller's Crossing", "Scarface", "King of New York" usw. usw. da noch mit etwas Innovativem aufzuwarten.


Da bin ich grundsätzlich bei dir. Und trotzdem gibt es hier und da ein paar innovativere Ansätze. Zu erwähnen wären da durchaus die Coen Brüder - "Fargo", "Millers Crossing" hast Du ja schon genannt oder der grandiose "No Country for Old Men"

Wie gesagt, ich kritisiere das ja auch nicht wirklich, merke nur an, dass sich inzwischen viele Bilder gleichen bzw. wiederholen.😉

31.05.2021 18:49 Uhr - alex_wintermute
1x
Ganz vergessen: "Rise of the Footsoldier" Teil 1. Den fand ich ebenfalls grandios.

31.05.2021 21:37 Uhr - D-P-O / 77
2x
So muss das sein! - Die Bilder sehen einfach genial aus!

Peter Flinckenberg: ... Der Mann kann anscheinend Kamera :)

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